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Kommentar und Seminarplan

Kommentar:

Wann werden Befreiungskämpfer zu Terroristen - wann gelten Terroristen als Befreiungskämpfer? Dieser aktuellen und komplexen Frage soll am Beispiel ausgewählter Spiel- und Dokumentarfilme sowie auf der Basis grundlegender Texte in einem transnationalen Kontext nachgegangen werden, wobei die Spannbreite vom irischen Befreiungskampf über die afrikanische Dekolonisation bis zum ersten Tschetschenienkrieg reicht. Es soll diskutiert werden, wie zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlichen Kontexten die Grenze zwischen Terror und Befreiung jeweils neu gezogen wird.

Seminarplan:

19.4.    Einführung

26.4.    Film sehen: Grundlagen der Filmtheorie
             Lektüre: James Monaco

3.5.      Befreiungskampf/Terrorismus
             Lektüre: Boris Barth, Rolf Schroer

I. Irland

10.5.    „Michael Collins“ (GB 1995)
              Lektüre: Roger Casement

17.5.    „Ein Händedruck des Teufels“ (GB 1959)
              Lektüre: James Connolly

II. Israel

24.5.    „Der Schatten des Giganten“ (USA 1966)
              Lektüre: Deutsche Palästinasolidarität

III. Afrika

31.5.    „Madeleine und der Legionär“ (BRD 1957) 
              Lektüre: Frantz Fanon

7.6.      „Die Schlacht von Algier“ (Alg./It. 1965)
              Lektüre: Frantz Fanon

14.6.    „Lost Command“ (USA 1966)
              Lektüre: Mao Tse-Tung

21.6.    „Katanga“ (GB/USA 1967)
              Lektüre: Che Guevara

IV. Lateinamerika

28.6.    „Che“ (USA 1969)
             
Lektüre: Che Guevara

05.7.    „Under Fire“ (USA 1983)
              Lektüre: Che Guevara

12.7.    „Vier Tage im September“ (Bras. 1997)
              Lektüre: Régis Debray

V. Ehemalige Sowjetunion

19.7.    „Der Gefangene des Kaukasus“ (Rus. 1997)
              Lektüre: Carl Schmitt

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