Navigation

Kommentar und Seminarplan

Kommentar:

Frauen sind nach wie vor in Führungspositionen unterrepräsentiert, verdienen weniger als Männer und bekommen niedrigere Renten. Erst seit den 1970er Jahren benötigen sie nicht mehr das Einverständnis ihres Ehemannes, um einen Beruf ergreifen zu dürfen. Und 1957 musste das Bundesverfassungsgericht die Politik scharf ermahnen, den Gleichberechtigungsgrundsatz der Verfassung endlich ernst zu nehmen. Die Geschlechterverhältnisse haben sich seit dem Zweiten Weltkrieg grundlegend gewandelt, zugleich scheint viel beim Alten geblieben zu sein. Diese gesellschaftlichen Veränderungen und Kontinuitäten sollen für die Bundesrepublik untersucht und durch einen Vergleich mit der DDR konturiert werden. Dabei werden an ausgewählten Themen die grundlegenden Techniken historischen Arbeitens eingeübt.

Seminarplan:

18.4.    Einführung

25.4.    Grundlagen

2.5.      Grundgesetz, Verfassungsgericht und Bundestag

9.5.      Gleichstellungsfrage: Die Debatte im Bundestag

16.5.    „Frauen als Vorgesetzte“

23.5.    Familienminister

30.5.    Lebenserfahrungen: Parlamentarierinnen     

6.6.      Geschlechterrollen in der Werbung

13.6.    Alice Schwarzer/Esther Vilar

20.6.    Führung im Staatsarchiv Oldenburg

27.6.    Terroristinnen

4.7.      Die Männer

11.7.    Präsentation der Archivergebnisse

18.7.    Abschluß

Webmasooter qcgThkyf2moma2ass Etzemülwxw0ller (thomas.etzemuell5ler@uolw4.de8x) (Stand: 07.11.2019)