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Kommentar und Seminarplan

Kommentar:

Heimatfilme sind mehr als kitschige Schnulzen wie das „Schwarzwaldmädel“ oder „Grün ist die Heide“. In Heimatfilmen wird der Zustand der Gesellschaft verhandelt. Soziale Probleme werden benannt und als Spielfilm aufbereitet, der Ort der Region in der Nation und der Nation in Europa wird bestimmt. Auch wird immer wieder die deutsche Geschichte thematisiert. In dieser Übung soll an ausgewählten deutschen Heimatfilmen vom „3. Reich“ bis in die 1990er Jahre untersucht werden, wie sich die Gesellschaft im Heimatfilm spiegelt und wie „Heimat“ zu einer Chiffre für die gesamte Gesellschaft wird. Die Übung findet 14tägig, 4stündig statt.

Heimat. Analysen, Themen, Perspektiven. Bonn 1990; Der deutsche Heimatfilm. Bildwelten und Weltbilder. Bilder, Texte, Analysen zu 70 Jahren deutscher Filmgeschichte. Tübingen 1989

Seminarplan:

20.4.  Einführung

27.4.  Geschlechterverhältnisse: „Die Geierwally“ (1940)

11.5.  Flüchtlinge: „Grün ist die Heide“ (1951)

25.5.  Landflucht: „Das Mädel aus dem Böhmerwald“ (1964)

8.6.    Heimat als Hölle: „Jagdszenen aus Niederbayern“ (1968/9)

22.6.  Deutsche Geschichte: „Heimat“ (1982)

6.7.    Tradition und Postmoderne: „Cross Over“ (1996)

Webmastedcr Th5afomas1sy Etzemüllertmklz (thomq9as.etzbkdemueller@uzp+4/olxc3.de) (Stand: 07.11.2019)