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Kommentar und Seminarplan

Kommentar:

Familien und Geschlechterverhältnisse sind nicht nur Gegenstand der Gesellschaftspolitik, sondern sie werden immer erst durch gesellschaftspolitische Diskussionen konstruiert. Was sagt die Soziologie in der Bundesrepublik über die „Natur“ der Familie? Wie schreibt die Politik geschlechterspezifische Verhältnisse fest oder verändert sie? Wie werden in den Medien das Verhältnis von Mann, Frau und Kind verhandelt? Es sind oft genug die Bilder von Familie und Geschlechterverhältnissen, die die Politik und die Realität formen. Das soll für die Bundesrepublik genauer untersucht werden; als Vergleichsfolie soll ein Land mit einer „vorbildlichen“ Familienpolitik dienen, nämlich Schweden. Durch diesen Vergleich sollen einerseits Spezifika der westdeutschen Entwicklung, andererseits transnational übergreifende Ähnlichkeiten herausgearbeitet werden.

Seminarplan:

16.4.   Einführung

23.4.   Familienminister Würmeling

30.4.   Grundgesetz und Verfassungsgericht: Die Gleichstellungsfrage

7.5.    
Gleichstellungsfrage: Die Bundestagsdebatte 1954

14.5.   Familiensoziologie I

21.5.   Familiensoziologie II

28.5.   Feiertag

4.6.     Betty Friedan und Alva Myrdal/Viola Klein

11.6.   „Schlüsselkinder“ und „Doppelverdiener“: Schlüsselbegriffe der Debatte

18.6.   Die demographische Debatte

25.6.   Die Männer

2.7.     „Emanzipation macht Angst“

9.7.     Die Berufswelt

16.7.   Abschluß

Webgrnmas0/woster hc1biThomas7o3v Etzemürttll6jyters1f (thomasam.etzemuppbheller@uvvlmol.dhvrxje) (Stand: 07.11.2019)