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Kommentar und Seminarplan

Kommentar:

In der Übung sollen klassische Theorien zu einem für die Geschichtsschreibung der Moderne zentralen Thema gelesen und diskutiert werden, zur Frage, ob Vergesellschaftungsprozesse als "Gemeinschaft" oder als "Gesellschaft" gedeutet werden können bzw. sollten. Der Streit darum zieht sich vom 19. Jahrhundert an hin durch das gesamte 20. Jahrhundert und prägt(e) dadurch in erheblichem Maße auch die Geschichtswissenschaft. Am Beispiel von Klassikern soll untersucht werden, wie gesellschaftliche Entwicklungen theoretisiert ("objektiviert") und dann zugleich mit Werten aufgeladen werden. An konkreten Beispielen soll geprüft werden, wie diese Theorien die Geschichtsschreibung prägen bzw. wie man mit Hilfe dieser Theorien Geschichte schreiben kann. Die Spanne der Klassiker soll von Weber über Tönnies bis Luhmann reichen. 

Seminarplan:

23.10.          Einführung

30.10.          Riedel, in Gesch. Grundbegr. 2, S. 800ff.

06.11.          Riedel (Fortsetzung)

13.11.          Tönnies: Gemeinschaft und Gesellschaft, S. 3-95

20.11.          Tönnies (Fortsetzung)

29.11.          A. Walther, Hempelmann

04.12.          Simmel (Stadtaufsatz), Wurzbacher (Dorfstudie)

11.12.          Habermas, Strukturwandel

18.12.          Habermas (Fortsetzung)

08.01.2007  Habermas (Fortsetzung)

15.01.          Luhmann, Gesellschaft der Gesellschaft (Auszüge)

22.01.          Luhmann, Gesellschaft der Gesellschaft (Auszüge)

29.01.          Luhmann, Gesellschaft der Gesellschaft (Auszüge)

05.02           Luhmann für Historiker (Schlögl, in: Becker)

Webmvps4astwper Tomhomas Etzemüllersnu (thokfmas.etzemcxuellnzer@uol.ac9de) (Stand: 07.11.2019)