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August 06

uni-aktuell August 06

Ende des i3sic-Projekts, Zukunft von IBIT

 

Die beantragte Weiterfinanzierung des vieldiskutierten Projektes, das auf der Zusammenlegung von Bibliothek, Rechenzentrum und Verwaltungsdatenverarbeitung  (ehemals Dez. 5.1) basiert, ist von der DFG nicht bewilligt worden. Das bedeutet für die ProjektmitarbeiterInnen, dass sie nicht - wie erwartet - weiterbeschäftigt werden können und die Projekte dementsprechend nicht zum Abschluss gebracht werden.

Der Präsident hat daraufhin zunächst die Verantwortung für IBIT übernommen und sich dabei vom Nutzerbeirat beraten lassen.

Die Befürchtungen der MitarbeiterInnen, dass die Projekte  auf Kosten der Basisdienste abgewickelt werden sollen, hat Herr Schneidewind ernstgenommen und mit dem IBIT-Vorstand einen Dienstleistungskatalog erarbeitet, der die Prioritäten klarstellt.

Trotzdem bleibt ein bitterer Nachgeschmack: Führt die Zusammenlegung der Einrichtungen dazu, dass Dienstleistungen, die jahrelang zur Zufriedenheit der NutzerInnen erbracht wurden, reduziert werden, weil Kapazitäten in Bereiche gesteckt werden, die wegen Personalmangel nicht funktionieren können.?

Wird die Zufriedenheit mit IBIT nur daran gemessen, ob der E-Mail-Server funktioniert?

Haben die schon seit Jahren befristet Beschäftigten überhaupt noch eine Chance auf dauerhafte Übernahme?

Herr Schneidewind hat versprochen, dass im Herbst wieder „Planungssicherheit“ für alle IBIT-MitarbeiterInnen geschaffen wird.

Wir hoffen, dass er dieses Versprechen einhält und dass dabei Erfahrungen und Kenntnisse der Beschäftigten angemessen berücksichtigt werden.

 

Neuwahl der Vizes

 

Das vierköpfige Präsidium der Universität erhält in naher Zukunft neue Gesichter. Die Vizepräsidentin für Verwaltung, Gerlinde Walter, wechselt zum 1. Oktober nach Bremen zum Senator für Bildung und Wissenschaft. Sie war als hauptamtliche Vizepräsidentin und Leiterin der Zentralen Verwaltung ursprünglich für sechs Jahre eingestellt und beendet jetzt frühzeitig nach vier Jahren ihre Tätigkeit in Oldenburg. Damit ist sie die vierte Amtsinhaberin, die vor Ablauf der regulären Amtszeit ausscheidet. Ihr Vorgänger, Günther Scholz, beendete bereits nach drei Jahren seine Tätigkeit in Oldenburg und wechselte zur Universität Hannover. Die ehemaligen Kanzler der Universität Oldenburg, Jürgen Lüthje und Wolf-Dietrich von Fircks, die damals noch als Lebenszeitbeamte eingestellt waren, wechselten nach Hamburg bzw. nach Berlin. Offensichtlich ist die Tätigkeit in Oldenburg eine gute Voraussetzung, um Karriere zu machen. Die Beschäftigten haben die Nachricht des frühzeitigen Ausscheidens von Frau Walter mit Fassung aufgenommen; sie sind es gewohnt, mit häufig wechselnden Präsidiumsmitgliedern zu leben.

Die Stelle der hauptamtlichen Vizepräsidentin oder des Vizepräsidenten wird öffentlich ausgeschrieben. Die Ausschreibung wird derzeit vorbereitet. Die Entscheidung über die Nachfolge soll noch in diesem Jahr erfolgen, damit diese wichtige Position spätestens im Frühjahr wieder besetzt ist.

Für die beiden nebenamtlichen Vizepräsidenten ist die reguläre Amtszeit von zwei Jahren am 31. Dezember beendet. Prof. Reto Weiler, Vizepräsident für Forschung, hat seine Bereitschaft erklärt, erneut zu kandidieren. Gegenkandidaten sind nicht im Gespräch. Die derzeitige Vizepräsidentin für Lehre, Prof. Karen Ellwanger, wird hingegen nicht erneut kandidieren. Bis zum 15. August sind die beiden Funktionen hochschulintern ausgeschrieben und die öffentliche Anhörung soll bereits Ende September stattfinden.

 
Erfreulich ist, dass die Beschäftigten über ihre Vertreterinnen im Senat und in der Besetzungskommission (sog. Findungskommission) an der Personalauswahl beteiligt sind. Alle Mitglieder des Präsidiums werden vom Senat gewählt und vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur ernannt. Für die Vorbereitung des Personalvorschlags gibt es eine Findungskommission, die aus acht Mitgliedern besteht. Der Hochschulrat entsendet vier Mitglieder in die Findungskommission (Brinker, Lux-Steiner, Nannen, tom Diek), die Hochschule vier stimmberechtigte (Nebel, Schencke, Schulze, Vollhardt) und zwei beratende Mitglieder (Moschner, Ruschig).

Die MTV-Gruppe hat mit ihren beiden Vertreterinnen im Senat, Gunda Schulze und Hanna ten Brink, und ihrer Vertreterin in der Findungskommission, Gunda Schulze, ein gewichtiges Mitspracherecht. Verdi wird über den weiteren Verlauf informieren und zu offenen Diskussionsrunden über die Personalvorschläge einladen.


Kerninhalte des neuen Tarifvertrags

Einmalzahlungen:

Im Juli 2006 gibt es für die verschiedenen Vergütungs-/Lohngruppen eine Sonderzahlung:

 

150 € für die VergGr.

X bis Vc

Lohngr. 1 bis 8a

100 € für die VergGr.

Vb bis III

Lohngr. 9

050 €   für die VergGr.

IIa, Ib bis I

 

 

Eine zweite Einmalzahlung erfolgt im Januar 2007, eine dritte im September 2007.

 

310 € und 450 €

für die Entgeltgruppen    E1 bis E8

(BAT X bis Vc, Lohngr. 1 bis 8a)

210 € und 300 €

für die Entgeltgruppen    E9 bis E12

(BAT Vb bis III, Lohngr.9)

060 € und 100 €

für die Entgeltgruppen    E13 bis E15 

(ab BAT IIa)

 

Auszubildende erhalten jeweils 100 € als Einmalzahlung.

Das Tabellenentgelt wird ab dem 1. Januar 2008 um 2,9% erhöht.

 

Jahressonderzahlungen:

Die Jahressonderzahlungen ersetzen das Weihnachts- und Urlaubsgeld.

 

Die Entgeltgruppen

E1 bis E8

erhalten

95 %

 

E9 bis E11

 

80 %

 

E12 bis E13

 

50 %

 

E14 bis E15

 

35 %

 

KollegInnen, die zzt. keinen Anspruch auf Weihnachts- und Urlaubsgeld haben, bekommen

im Jahr 2007 die Hälfte  und im Jahr 2008 die volle Jahressonderzahlung.

Das Urlaubsgeld wird in 2006 letztmalig und zusätzlich für diejenigen ausgezahlt, die bisher einen Anspruch darauf hatten.

 
Arbeitszeit

 
Wie lange wir ab dem 1. November arbeiten müssen, ist noch immer nicht detailliert berechnet.
Als durchschnittlichen Mittelwert können aber alle KollegInnen ca. 39,32 Stunden voraussetzen.


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