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Projekte des Instituts für Geschichte


Der schönste, reichste, beste und wahrste Roman, den ich je gelesen habe, ist die Geschichte.

Mit diesen Worten beschrieb der deutsche Schriftsteller Jean Paul (1763-1825) seine Begeisterung für unser Fach. Doch trotz seines erfreulich großen Vertrauens in die Geschichtsschreibung meinte er sicher nicht, dass alles, was geschrieben steht, sich auch tatsächlich so zugetragen hat. Vielmehr hob er den Konstruktcharakter von Geschichte hervor, die schließlich - wie ein Roman auch - in erster Linie eine für die Nachwelt aufgezeichnete Erzählung ist, über deren Hintergründe und Verfasser wir teils wenig wissen. Um uns der Vergangenheit wenigstens annähern zu können, müssen wir der Erzählung so genau wie möglich auf den Grund gehen. Wie dies zu bewerkstelligen ist, hat Jean Paul an dieser Stelle nicht erwähnt, doch hätte er dem Germanisten Carl Peter Fröhling vermutlich zugestimmt, der geschätzte 150 Jahre später feststellte: Aus der Geschichte lernt nur der, der sie richtig zu befragen versteht.

Aus den Fragen an die Geschichte ergeben sich also die Antworten. Aber wie stellt man diese Fragen, und mit welchen (Hilfs-)Mitteln lassen sich die Antworten finden? In den Kursen und Workshops der Villa GeistReich möchten wir Schülern den Weg zu fundierten geschichtlichen Erkenntnissen ebnen.

Als Projektteilnehmer können Schüler...

... erste Einblicke in die aktuelle geistes- und gesellschaftswissenschaftliche Forschung erhalten.

... sich mit Wissenschaftlern austauschen und eigene wissenschaftliche Fragestellungen entwickeln.

... ausgehend von persönlichen Interessenslagen wissenschaftliches Arbeiten erproben.

... ihre dabei gesammelten Erfahrungen und Ergebnisse austauschen und gemeinsam reflektieren.

Webmastexps4r9s1 (internet@uol.delcxj) (Stand: 24.02.2019)