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News 2019

17.07.2019: Ideenreich und rechtssicher zum ersten Prototyp

Anfang Juli präsentierte das eco4fin-Projektteam ein Zwischenkonzept beim Forschungspartner Volkswagen in Wolfsburg und bekam eine Schulung zum Umgang mit Lizenzen für Open-Source-Software. 

Das Zwischenkonzept hielt was es versprach, denn der konstruktiv kreative Austausch zwischen Projektteam und Unternehmensvertretern nahm ordentlich Fahrt auf. Für den ersten Prototyp stand die angestrebte Funktionalität vor den Inhalten. Nach einem langen Meeting mussten wir schließlich priorisieren. Einige gute Ideen wurden zurückgestellt und auf spätere Versionen des Prototyp verschoben. 

Mit dem Feedback der Vertreter von Volkswagen werden wir nun weiterarbeiten. Unser Ziel: Ende des Sommers soll der erste Prototyp die Hauptfunktionen exemplarisch demonstrieren und weitere Nebenfunktionen bereits andeuten. 

Obendrauf gab es noch von der Konzern-IT eine Schulung zum Umgang mit Open-Source-Software-Lizenzen. Damit der Code des Prototyps am Ende nicht nur funktioniert, sondern man ihn auch guten Gewissens in der Forschungskooperation verwenden darf.

Beim Projekttreffen waren dabei: Sven von Höveling (VLBA), Guilherme Baumgarten (VLBA), Dr. Ina Thurn (Volkswagen), Dr. Torsten Gailus (Volkswagen), Raphaela Helbig (Volkswagen) sowie die beiden temporären Projekthelfer Tolga Tanimaz (Masterand, VLBA) und Daniel Steinke (Bachelorand, VLBA).


(Quelle: https://pixabay.com/de/vectors/computer-software-werkzeug-recht-3314597/)


 

05.07.2019: ECOSense-Workshop spezifiziert Fahrradsensorik

Die Partner der neu gestarteten mFUND-Vorstudie ECOSense kamen kürzlich auf Einladung von Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez für ein zweites internes Projekttreffen an der Universität Oldenburg zusammen. Ziel des Austausches mit den Firmen Baron Mobility Service und CoSynth war eine Detaillierung der im Projekt anfallenden Aufgaben. Im Rahmen eines internen Workshops wurde u.a. die Ausgestaltung der zu entwickelten Fahrradsensorik weiter spezifiziert. 

Dabei wurden Anforderungen an die Messtechnik aus Zielgruppensicht (Stadt- und Verkehrsplanung, Probanden, Forschung etc.) genauer definiert. Demnach soll die Sensorik neben GPS- und Beschleunigungsdaten umfassende Umwelt relevante Daten zu Luftdruck, Stickoxidwerten und Lärm aus der Umgebung der Radfahrer erfassen. Die Einwohner der Stadt Oldenburg könnten sich auf Basis der neuen Informationen ausführlicher als bislang über gesundheitsgefährdende Einflüsse auf Radfahrer informieren. Um auf Veranstaltungen auf die Ziele von ECOSense aufmerksam machen zu können, werden mehrere öffentlich zugängliche Demonstratoren des Sensors entwickelt. Diese werden u.a. auf dem Innovationsworkshop, der voraussichtlich am 21. Oktober im Schlauen Haus in Oldenburg stattfinden wird, gezeigt. Zum Abschluss der Machbarkeitsstudie wird es zudem zur Verbreitung der Projektergebnisse eine öffentlich zugängliche Abschlussveranstaltung geben. 

Die Vorstudie ECOSense will die Machbarkeit im Hinblick auf geeignete Parameter für eine Messtechnik, die direkt am Fahrrad angebracht wird, prüfen. Die neu generierten Infrastruktur- und Umweltdaten werden mit weiteren relevanten Informationen verknüpft und ausgewertet. Die VLBA wird hierzu bis zum nächsten Treffen ein Konzept zur Durchführung von Datenanalysen erstellen. 

Weitere Informationen zum Projekt sind auf den Seiten des BMVI zu finden: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/mfund-projekte/ecosence.html

Über den mFUND des BMVI: 

Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.mfund.de.


 

04.07.3019: VLBA meets BIS.

Im Rahmen der 22nd International Conference on Business Information Systems (BIS) (http://bis.ue.poznan.pl/) in Sevilla stellten die Doktoranden Christoph Schröer (Data Science Architekturen), Christian Janßen (Data Ownership), René Kessler (KI-Plattformen im Mittelstand) und Felix Kruse (Big Data Integration) ihre Forschungsthemen im Doctoral Consortium vor. Zudem päsentierte Pajam Hassan (intuitive.ai), der berufsbegleitend am VLBA promoviert, sein Fullpaper zur Anwednung von maschinellen Lernen im Supply Chain Risk Management. 

Die Konferenz bot gute Diskussionsmöglichkeiten in einem breit aufgestellten Expertenkreis. 


 

03.07.2019: Stefan Wunderlich und David Saive stellen Konferenzbeitrag vor

Im Rahmen des Projektes HAPTIK haben Stefan Wunderlich und David Saive beim International Congress on Blockchain and Applications ihr Konferenzpaper  vorgestellt. Die Konferenz fand im spanischen Ávila statt und hatte eine sehr große Besucherzahl mit internationalen Fachexperten. Der Beitrag mit dem Titel "The Electronic Bill of Lading: Challenges of Paperless Trade" wurde von den Besuchern der Konferenz sehr positiv aufgenommen und ausführlich diskutiert.


 

28.06.2019: Impulsvortrag auf der LINGA Fachtagung „Ausblick in unsere Zukunft“

Die LINGA Fachtagung mit dem Schwerpunktthema „Ausblick in unsere Zukunft“ fand am 27. Juni in der Sportakademie Hannover statt. Nach einer kurzen Begrüßung wurde in vier Foren zu unterschiedlichen Fragestellungen der Daseinsvorsorge diskutiert. NEMo beteiligte sich dabei mit einem Impulsvortrag im Rahmen des Forums „Multimodale Mobilitätskonzepte in ländlichen Räumen“. Außerdem berichtete Michael Fuder von der Firma merkWATT ausführlich Projekt zum AUNO DOMO (Autonome Dorfmobilität). Das Plenum diskutierte im Anschluss an die inhaltlichen Beiträge, wie die in NEMo erarbeiteten Erkenntnisse, etwa in Form von Geschäftsmodellen, in der Praxis weiter genutzt werden könnten. 

Alexander Sandau stellte in Hannover zentrale Ergebnisse aus NEMo vor.

Die LINGA (Landesinitiative Niedersachsen generationengerechter Alltag) agiert als Querschnittsplattform, die „soziale Innovationen für Generationen im Alltag“ anstößt. Das „Design für alle“ als Leitgedanke rückt den Blick auf Seniorinnen und Senioren weg von einer reinen Pflegethematik hin zu einem Komfortnutzen für alle Generationen. Gerade für ländliche Kommunen und niedersächsische Gesundheitsregionen stellt diese Sichtweise eine Chance dar, sich den komplexen Herausforderungen der Daseinsvorsorge modern und zukunftsweisend zu stellen: dies erhöht die Lebensqualität – nicht nur im Alter!

Angesichts einer Gesellschaft des langen Lebens sind die Herausforderungen für das Land vielfältig und die Handlungsfelder der LINGA sehr breit aufgestellt, sie reichen von technischen Assistenzsystemen für ältere Menschen, Mobilität im ländlichen Raum, Tourismus, Einzelhandel und Handwerk über Forschung und Wissenschaft bis hin zu sozialem Unternehmertum und dem Design für alle.


 

 

18.06.2019: Neues Forschungsprojekt zur Erfassung von Radverkehrsdaten gestartet

Die im Juni gestartete mFUND-Machbarkeitsstudie ECOSense, an der neben der Abteilung VLBA die beiden Oldenburger Unternehmen Baron Mobility Service und CoSynth beteiligt sind, zielt ab auf die Entwicklung und Implementierung einer Messtechnik speziell für den Fahrradverkehr. Die Machbarkeitsstudie wird im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) über einen Zeitraum von neun Monaten durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Das interne Kickoff-Meeting fand nun auf Einladung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez an der Universität Oldenburg statt. Auf dem Austauschtreffen, an dem neben den Projektpartnern auch Roland Hentschel von der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg teilnahm, wurden die zu erledigenden Aufgaben, Strategien zur Verbreitung der Sensorik im Raum Oldenburg und Potentiale zur Weiterentwicklung der Messtechnik umfassend diskutiert. Im Rahmen des Projektes soll u.a. im Herbst ein Innovationsworkshop unter Einsatz von Design Thinking-Methoden, welcher die insgesamt 61 assoziierten Partner aktiv einbindet, in Oldenburg durchgeführt werden. Mit Vertretern aus Kommunen, Verkehrs- und Stadtplanung, Unternehmen sowie den ADFC sollen Potentiale der neu generierten Daten zum Radverkehr diskutiert werden. Das Projekt wird in den kommenden Wochen auch offiziell von Projektleiterin Frau Kyra Pelzner (Baron Mobility Service GmbH) beim Bundesministerium in Berlin präsentiert.   

Die Vorstudie will die Machbarkeit im Hinblick auf geeignete Parameter für eine Messtechnik, die direkt am Fahrrad angebracht wird, prüfen. Die neu genierten Infrastruktur- und Umweltdaten werden mit weiteren relevanten Informationen verknüpft und ausgewertet. Der Schwerpunkt der Tätigkeiten der VLBA wird vor allem im Bereich der intelligenten Datenanalysen liegen.  

Weitere Informationen zum Projekt sind auf den Seiten des BMVI zu finden: https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/mfund-projekte/ecosence.html

Über den mFUND des BMVI: 

Im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND fördert das BMVI seit 2016 Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Anwendungen für die Mobilität 4.0. Neben der finanziellen Förderung unterstützt der mFUND mit verschiedenen Veranstaltungsformaten die Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung sowie den Zugang zum Datenportal mCLOUD. Weitere Informationen finden Sie unter www.mfund.de.


 

17.06.2019: BITS-Meeting in Brügge konkretisiert Arbeitsschwerpunkte

Die Partner des Interreg-Vorhabens BITS (Bicycles and Intelligent Transport Systems) kamen vom 11.-13. Juni in Brügge (Belgien) für ein zweites internes Projekttreffen zusammen. Ziel des Austausches war die weitere Ausgestaltung der anstehenden Aufgaben des kürzlich gestarteten Projektes. In den kommenden Monaten sollen verschiedene intelligente Transportsysteme (ITS) zum Radverkehr in den Modellregionen im Nordsee-Raum implementiert werden. 

Die Stadt Brügge und die belgische Hochschule VIVES waren Gastgeber des Treffens. Dirk De fauw, Bürgermeister der west-flämischen Stadt, eröffnete das transeuropäische Treffen mit einem Grußwort. Dabei hob er die Bedeutung des Radverkehrs hervor und bedankte sich bei den Anwesenden für ihre Mitwirkung am Projekt BITS. Die Teilnehmer waren aus den Partnerländern Niederlande, Dänemark, dem Vereinigten Königreich, Deutschland sowie weiteren Teilen Belgiens angereist. 

Im Rahmen von Workshops zu verschiedenen Themenblöcken wurden für das weitere Vorgehen relevante Arbeitsschwerpunkte erarbeitet. Das Tracking von Radfahrern, die Qualität von Fahrradinfrastrukturen, die Verknüpfung des Radverkehrs mit anderen Verkehrsmitteln (z.B. ÖPNV) und Fahrradparken wurden dabei als Handlungsfelder von besonders hoher Wichtigkeit identifiziert. Die beteiligten Städte im Nordseeraum werden zu diesem Zweck in den kommenden Monaten verschiedene ITS-Lösungen zum Fahrradverkehr, u.a. intelligente 3D-Kameras zur Erfassung des Verkehrsgeschehens und Apps zur Verlängerung von Grünphasen, in die Anwendung bringen. 

Die VLBA wird in BITS u.a. bestehende und im Projekt neu generierte Daten im Rahmen eines CycleDataHubs, welches interessierten Stakeholdern aus ganz Europa im Feld der Stadt- und Verkehrsplanung relevante Informationen zum Radverkehr auf Open Data-Basis liefern soll, zusammenführen. VLBA-Projektmitarbeiter Johannes Schering präsentierte dazu auf dem Treffen ein erstes Konzept zum Datenschutz konformen Umgang mit Radverkehrsdaten.

Das nächste interne BITS-Meeting wird vom 24.-26. September beim Projektpartner East Riding of Yorkshire in Beverley/Großbritannien stattfinden. Ein Treffen in Oldenburg ist für das Jahr 2020 bereits in Planung.


 

17.06.2019: BLING Blockchain-Konferenz und 2. Sitzung des Projektlenkungsausschusses in Göteborg, Schweden.

An den 17., 18. und 19. Juni 2019 fand in Göteborg (Schweden) das zweite BLING steering committee meeting und die öffentliche Konferenz „Future of Blockchain in the Public Sector“ statt. Dort haben sich Partners von 6 EU Länder getroffen und Erfahrungen ausgetaucht. Das war vornehmlich eine Gelegenheit, Experten von der Nordseeregion kennen zu lernen und mit Ihnen weiter in Kontakt zu bleiben. Guilherme Baumgarten war dabei und hat den Projektpartners die Projektanwendungsfälle präsentiert, welche während des Projekts entwickelt werden sollen. 

Link zu dem Video: 
https://public.3.basecamp.com/p/kGiSMM9NxswkhiAKBBrLTmpV


 

14.06.2019: Zweiter Workshop zur Forschungskooperation mit dem OOWV

Vom 13.06. bis 14.06. fand in Oldenburg der zweite Workshop mit dem Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) statt. Im Rahmen des Projekts WISdoM - Water Innovation Solution Management, soll in enger Kooperation mit der Universität Oldenburg geklärt werden, welche Maßnahmen sinnvoll auf die konkrete Situation der Wasserwirtschaft angewendet werden können, um einen höheren Grad der Digitalisierung zu erreichen. Als innovativer Wasserverband will der OOWV die Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen. Der OOWV will dazu weitere Impulse von außen erhalten, aber auch selbst Maßstäbe innerhalb der Wasserwirtschaft setzen.
Gegenstand des jüngsten Workshops war u.a. der Austausch über die Umsetzung der im vorigen Workshop beschlossenen Maßnahmen zur Digitalisierung der Bereiche Daten- und Informationsmanagement, Digitale Kompetenzen und Innovationsmanagement, sowie die Erarbeitung weiterer Arbeitspakete. Vorträge über Reifegradmodelle und die dem Projekt angeschlossenen akademischen Abschlussarbeiten rundeten den Workshop ab. 


 

13.06.2019: Der zweite Workshop des Teilprojektes Innovation(s)Labor digital

Der zweite Workshop des Teilprojektes Innovation(s)Labor digital fand am 13. Juni 2019 unter Leitung von Prof. Dr. Marx Gómez (Universität Oldenburg, Wirtschaftsinformatik) im Schlauen Haus Oldenburg statt. Er richtete sich speziell an IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen. Zum Programm gehörten Impulse aus der Wissenschaft zum Thema „Digitalisierung quo vadis? Dimensionen der digitalen Transformation und Status in der Region“, die anschließend anhand von Erfahrungen aus der Praxis diskutiert wurden. Neben inhaltlichen Anregungen gewannen die Teilnehmenden interessante Kontakte aus Praxis und Wissenschaft sowie einen Einblick in kommende Veranstaltungen und die Verstetigung des begonnenen Austauschs.

Uta Strumpel vom Lehrstuhl für Entrepreneurship der Universität Oldenburg gab Einblicke in die Ergebnisse der Studie „Digitale Innovation im Mittelstand – Fallbeispiele erfolgreicher Digitalisierungsprojekte“. In einem zweiten Impuls stellte Timo Kasselmann neun Dimensionen der digitalen Transformation von Unternehmen anhand des St. Galler House of Digital Business dar.

In der zweiten Phase des Workshops wurden die Erfahrungen der Teilnehmenden und die vorgestellten Dimensionen der digitalen Transformation zu einem Stimmungsbild der digitalen Transformation in der Region verbunden.

Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war die Erkenntnis, dass IT- und Beratungsprojekte im Zuge der digitalen Transformation in der Regel über Prozessdigitalisierung, Produkt- und Geschäftsmodellinnovation oder Customer Experience initiiert werden. Projektrelevante Dimensionen wie Kultur & Expertise, Transformationsmanagement, Zusammenarbeit und Geschäftsstrategie werden oft nicht adressiert oder nur beiläufig behandelt. Wie sich diese Kriterien in Zukunft besser in die Projektplanung integrieren lassen, wäre ein mögliches Thema künftiger Veranstaltungen.

Bei Interesse an ähnlichen Veranstaltungen oder am Projekt, wenden Sie sich gerne an Malte Schulz oder Timo Kasselmann vom Innovation(s)Labor digital (digilab(at)ihjo.de).


 

09.06.2019: Teilnahme am IEEE-Workshop

Während des "30th IEEE Intelligent Vehicles Symposium" wurde am 9. Juni von Daniel Alvarez ein Vortrag mit dem Titel "Modeling dangerous driving events based on in-vehicle data using Random Forest and Recurrent Neural Network"vorgestellt. Er ist externer Doktorand unter der Leitung von Prof. Jorge Marx Gómez und forscht am BMW Department für Forschung, Neue Technologien, Innovationen. Das Paper war Teil des Workshops"Data Driven Intelligent Vehicle Applications" der Technischen Universität München.

In dieser Studie werden Fahrzeugsensordaten (d.h. Beschleunigung, Geschwindigkeit, Bremse usw.) in semantische Annotationen des gefährlichen Fahrens mit überwachtem maschinellen Lernen klassifiziert. Ein binärer Klassifikator für gefährliches vs. normales Fahren dient als erste Unterscheidung, um zu entscheiden, welche Fälle im Laufe der Zeit relevant sind, um sie für eine weitere Anreicherung zu berücksichtigen. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Integration anderer Datenquellen zu ermöglichen (z.B. Art des Manövers, Straßentyp usw.).


 

23.05.2019: Stefan Wunderlich hält Vortrag bei KISTERS Praxisforum Energie

Vom 23.5. bis 24.5. fand das KISTERS Praxisforum Energie in Bad Neuenahr statt. Etwa 200 Teilnehmer erlebten eine tolle Veranstaltung mit unterschiedlichen Vortragssessions, inhaltlichem Austausch, Networking und interessanten Produktpräsentationen. Thematisch drehte sich die Veranstaltung rund um das Energiemanagement der Zukunft. Stefan Wunderlich adressierte mit seinem Vortrag Potentiale der Blockchain-Technologie im Energiesektor. Dabei wurden insbesondere mögliche Anwendungsfälle vorgestellt. 


 

21.5.2019: OOWV an NEMo-Mitwirkung interessiert

Auf Einladung von Prof. Dr. Jorge Marx Gómez (Abteilung Wirtschaftsinformatik - VLBA) besuchte der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) kürzlich die Universität Oldenburg. Ziel des Austausches war die Identifikation potentieller Anknüpfungspunkte zwischen dem OOWV und dem aktuell laufenden Forschungsprojekt NEMo (gefördert durch Volkswagen Stiftung) im Bereich der betrieblichen Mobilität. Das Unternehmen verzeichnet ein weiter steigendes Aufkommen von Pendlerverkehren und bietet damit einen interessanten Anwendungsfall für die in NEMo entwickelte Fahrkreis-App. 

Herr Stephan Bäcker und Herr Stefan Schwanke berichteten über das große Einzugsgebiet des OOWV im ländlichen Raum und das damit verbundene erhöhte Verkehrsaufkommen. Unter zunehmender Parkplatzknappheit bestünden nur geringe Erkenntnisse über Pendlerströme. Wohnorte und betriebliche Fahrten sollten daher systematischer erfasst werden, um Potentiale für Mitfahrgelegenheiten im Betrieb besser als bislang identifizieren zu können.

Um das Mitfahren im OOWV zu erleichtern, wird daher ein Praxiseinsatz der Fahrkreis-App angestrebt. Zur Bekanntmachung des geplanten Feldversuches im OOWV und der Beantwortung offener Fragen seitens der Mitarbeiter ist eine Informationsveranstaltung beim OOWV am Standort Brake in Planung. Zustandegekommen war der Austausch zum NEMo-Projekt auf Initiative der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, die durch Herrn Roland Hentschel vertreten wurde.    

Der OOWV ist ein Zusammenschluss von Landkreisen, Städten und Gemeinden im Nordwesten Niedersachsens, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Verbraucher im Verbandsgebiet mit Trinkwasser zu versorgen und das Abwasser zu reinigen. Der OOWV und die VLBA arbeiten bereits im Rahmen einer Forschungskooperation eng zusammen. 


 

21.05.2019: Veranstaltung Open Source Business Day 2019

Im Rahmen der Veranstaltung Open Source Business Day 2019 (Open Source für den Mittelstand) an der IHK Bremen hat Herr Prof. Jorge Marx Gómez einen geladenen Vortrag mit dem Titel "Open Source in Data Science-Projekten im Mittelstand" gehalten. Die Veranstaltung wurde von der OSB Alliance (Open Source Business Alliance) organisiert. Prof. Marx Gómez gehört zum erweiterten Vorstandskreis der OSB Alliance. 


 

17.05.2019: Konferenz zur Nachhaltigkeitsthemen und Zukunftsfragen

Im Rahmen der NachDenkstatt 2019, eine Konferenz zu Nachhaltigkeitsthemen und Zukunftsfragen, die jährlich von Studierenden der Universität Oldenburg für Studierende organisiert wird, hat Prof. Dr. Jorge Marx Gómez einen Vortrag mit dem Titel “Künstliche Intelligenz - Zwischen Hype und Realität” gehalten.


 

15.05.2019: Disputation von Basel Hasan

Am 15. Mai 2019 hat Basel Hasan seine Dissertation mit dem Titel “A Conceptual Framework for Mobile Security Supporting Enterprises in Adopting Mobility" erfolgreich verteidigt. 
Die Abteilung Wirtschaftsinformatik VLBA gratuliert herzlich. 


 

08.05.2019: International Virtual Workshop of Business Analytics Eureka 2019

Vom 06-08.05.2019 fand die Videokonferenz der internationalen Eureka Community statt. Als Co-President der Community hat Jorge Marx Gómez einen Vortrag mit dem Titel „Business Analytics and Business Intelligence in the context of Business Informatics" gehalten. Außerdem stellten Safwan Sulaiman, Daniel Alvarez, Sven von Höveling und Andreas Solsbach ihre eingereichten Paper vor.


(Quelle: http://eurekaiberoamerica.net)


 

16.04.2019: Abschlussveranstaltung der Projektgruppe PROPOSE.AI

Nach einem Jahr voller neuer Herausforderungen und spannenden Aufgaben wurde das Projekt nun im Rahmen einer Abschlusspräsentation beendet. Dazu wurde am 09.04.2019 in die Alte Fleiwa eingeladen.  Zum Vortrag kamen circa 80 geladene Gäste bestehend aus wissenschaftlichen Mitarbeitern der Uni Oldenburg, Studierenden, Mitarbeitern von Brille24 und weiteren Vertretern von lokalen Wirtschaftsbetrieben.



Zur Einleitung in die Veranstaltung haben Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez und der Geschäftsführer von Brille24 Christophe Hocquet das Wort ergriffen und lobten die Zusammenarbeit mit der Projektgruppe.

Stefan eröffnete die Präsentation indem er zunächst die Rahmenbedingungen und die Zielsetzung der Projektgruppe vorstellte. Anschließend begann er die Teilprojekte vorzustellen. Zunächst wurde der Brillenpassleser vorgestellt. Dieser kann die Werte aus einem Brillenpass automatisch auslesen.

Als nächstes übernahm Robert, der die Teilprojekte Brillenberater und Social Media Trendanalyse vorstellte. Der Brillenberater extrahiert Gesichtsmerkmale wie Haut-und Haarfarbe, Geschlecht, Alter und die Gesichtsform und empfiehlt auf Grundlage dieser Merkmale eine Brille  für den Kunden. Die Merkmale werden durch vortrainierte künstliche Neuronale Netze erkannt. Anschließend erfolgt ein Mapping, welches die Merkmale mit den passenden Brillen zusammenführt. Bei der Social Media Trendanalyse soll Brille24 intern unterstützt werden. Hierbei werden Bilder mit Brillen aus Sozialen Medien mit Bildfokus geladen. Nun erfolgt eine Analyse der Brillen auf den Bildern. Es werden dabei verschiedene Merkmalsausprägungen analysiert: Rahmenfarbe, Brillentyp (Sonnenbrille, Korrektionsbrille), Brillenform (Rund, eckig schmal, eckig hoch, Cateye, …) und Rahmentyp (Vollrand, Halbrand, Randlos). Anschließend werden die Daten in einem Dashboard visualisiert um einen Überblick über die Häufigkeiten der Merkmalsausprägungen zu gewinnen. 

Für das nächste Teilprojekt hat Jannis die Moderation übernommen. Er stellte den Brillentinder vor. Ziel dieses Teilprojektes war es das subjektive Empfinden des Kunden einzufangen, indem man ihn anhand intuitiver Wischgesten zu seiner Wunschbrille führt. Als Lösungsansatz wurden Embeddings vorgestellt. Die Merkmalsausprägungen der Brille werden in einem n-dimensionalen Raum dargestellt. Durch Like oder Dislike der vorgeschlagenen Brille begibt sich die nächste Empfehlung in die Richtung des Vorschlags bzw. in dessen Gegenrichtung.

Den Teilprojekten liegt eine aufwendige Architektur zugrunde. Diese wurde ebenfalls von Jannis vorgestellt. Der Fokus der Cloud-First Architektur lag auf der Skalierbarkeit und einfachen Erweiterbarkeit. 

Abschließend ergriff Stefan noch einmal das Wort, um die vorgestellten Teilprojekte zusammenzufassen. Nach einer kurzen Frage- Antwortrunde im Anschluss an die Präsentation. Wurde auf die vorbereiteten Stände verwiesen. Zu jedem Teilprojekt war ein Stand vorbereitet mit Live-Demos und Info-Materialien.

Die Projektgruppe bedankt sich recht herzlich beim Praxispartner Brille24 und bei der Abteilung Very Large Business Applications für die Zusammenarbeit und verabschiedet sich.


 

10.04/11.04.19 VLBA präsentiert praxisnahe Forschungsergebnisse auf dem Big-Data.AI Summit in Berlin #BAS19

#BAS19 entwickelt sich zu einem Treffpunkt Experten und Praktiker, die über den Hype hinausgehen und in die Tiefen der Big Data und KI-Revolution eintauchen wollen. An zwei Tagen wurden ca. 100 Präsentationen vor mehr als 8000 Besuchern gehalten. Die Präsentation waren auf drei Kernbereiche konzentriert:

  1. Branchenübergreifende Big Data- und KI-Strategien, Technologien und Trends, die die digitale Transformation von Unternehmen vorantreiben.
  2. Konkrete Anwendungen von Big Data und KI in führenden Branchen wie Gesundheit, Finanzen und Informationssicherheit.
  3. Ethnische und politische Fragen, die derzeit die gesellschaftliche Debatte über Big Data und KI dominieren.

Bei der #BAS19 wurde eine Präsentation über die organisatorische Optimierung von Data Science Projekten in Unternehmen von Fatih Inel (CEWE) und Felix Kruse (VLBA) gehalten. Beide stellten ihre Ergebnisse bezüglich der organisatorischen Verbesserung von Data Science Projekten mittels des Data Product Steckbriefes vor, den sie in einem gemeinsamen Forschungsvorhaben entwickelt haben. Das Thema stieß sehr auf Anklang, sodass im Anschluss noch ausgiebig und konstruktiv diskutiert wurde. Bei Interesse stehen zusätzliche Informationen zum Data Product Steckbrief (hier) zur Verfügung. Weiterhin war die VLBA durch René Kessler und Sven von Höveling bei der Veranstaltung in Berlin vertreten.

Felix Kruse (links, VLBA) und Fatih Inel (rechts, CEWE) stellten ihre Ergebnisse bezüglich der organisatorischen Verbesserung von Data Science Projekten mittels des Data Product Steckbriefes vor.

Die VLBA wurde vertreten durch (von links) Felix Kruse, Sven von Höveling und René Kessler.


 

18.03.2019: Gast zu Besuch an der Uni Oldenburg (Abteilung Wirtschaftsinformatik - VLBA).

Vom 18.­–29. März 2019 ist Prof. Dr. Manuel Mora (University Aguascalientes, Department of Information Systems) zu Besuch in der Abteilung Wirtschaftsinformatik VLBA. Im Rahmen seines Aufenthaltes wird Prof. Mora zwei Forschungsvorträge halten und an den VLBA-Forschungskolloquien teilnehmen. Prof. Mora ist zusätzlich an zwei Promotionsverfahren als Zweitgutachter tätig.


 

13.03.2019„Daten – Wirtschaftliches Gut?!“ – Workshop des Innovation(s)Labor digital

Der erste Workshop des Innovation(s)Labor digital zum Thema „Daten – Wirtschaftliches Gut?!“, der Mitte März 2019 im Schlauen Haus (https://schlaues-haus-ol.de/) stattfand, war geprägt von anregenden Diskussionen und Interaktion. Neben inhaltlichen Erkenntnissen und Impulsen gewannen die Teilnehmenden auch interessante Kontakte sowie Vorfreude und Motivation für kommende Veranstaltungen und die Verstetigung des begonnenen Austauschs.

Prof. Marx Gómez leitete den Workshop mit Grußworten und einer Vorstellungsrunde der zwölf Praxisvertreter_Innen und fünf Wissenschaftler ein. Die Projektmitarbeiter Timo Kasselmann und Malte Schulz stellten anschließend das Innovation(s)Labor digital als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis zu Digitalisierungsthemen vor und leiteten mit einer technischen Betrachtung der Digitalisierung in die drei Workshop-Tracks über:

  1. Die Basis schaffen: Identifikation und Verfügbarkeit wertvoller Daten
  2. Datenanalysen: Daten, Muster, Wettbewerbsvorteile?
  3. Die „neue Ressource“ Daten: Müssen sich Unternehmen neu erfinden?

In Kleingruppen wurden zu den jeweiligen Themen Erfahrungen und Ideen der Teilnehmenden gesammelt, diskutiert und strukturiert. Abschließende Präsentationen machten die jeweiligen Kleingruppenergebnisse allen Teilnehmenden präsent.

Im Workshop wurden zudem Unterstützungsmöglichkeiten durch das Innovation(s)Labor digital identifiziert. Regelmäßig stattfindende Meet-Ups können den Aufbau regionaler Communities initiieren, um den begonnenen Austausch zu verstetigen. Über den Austausch hinaus sind themenspezifische Formate geplant, wie zum Beispiel Workshops und Hackathons. In diesen können gemeinsam konkrete Lösungen für praxisrelevante Problemstellungen prototypisch entwickelt werden.

Die Projektmitarbeiter bedanken sich bei allen Teilnehmenden für die aktive Teilnahme und den regen Zuspruch. Falls Sie nicht bei der Veranstaltung dabei waren und am Projekt interessiert sind, kommen Sie gerne auf uns zu (digilab@ihjo.de).


 

07.03.2019: Neues BITS Projekt reduziert CO2-Emissionen um 9 Prozent und steigert Fahrradnutzung um 10 Prozent.

Das kürzlich gestartete Interreg-Vorhaben BITS (Bicycles and Intelligent Transport Systems), an dem neben der Abteilung VLBA verschiedenste Partner aus dem Nordseeraum beteiligt sind, zielt u.a. ab auf die Senkung der CO2-Emissionen um neun Prozent und die Erhöhung der Fahrradnutzung um zehn Prozent. Die insgesamt zehn Partner entstammen zum einen aus Ländern mit sehr hohem Radverkehrsanteil (Niederlande, Dänemark, Belgien) und zum anderen aus Regionen, die in den kommenden Jahren eine Attraktivitätssteigerung der Fahrradnutzung anstreben (Deutschland, Großbritannien). Das transnationale Konsortium will dabei gemeinsam ein stärkeres Bewusstsein für Best Practice-Beispiele aus dem Bereich „Smart Cycling“ schaffen und die besten der identifizierten Lösungen in die anderen beteiligten Länder übertragen.

Das BITS-Projekt mit einem Budget von fünf Millionen Euro wird durch Interreg B im Rahmen des North Sea Region (NSR) Programms über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Am 7. und 8. März fand das offizielle Kickoff-Meeting in der Fahrradstadt Zwolle (Niederlande) statt.

Der Gastgeber der Eröffnungsveranstaltung, die Province of Overijssel, übernimmt in BITS die Projektleitung. Marjolijn Boot, Leiterin der Abteilung für Raumplanung und Mobilität bei der Province of Overijssel, begrüßte die Anwesenden mit folgenden Worten: „Wir können es kaum erwarten, gemeinsamen neue smarte IT Lösungen zu identifizieren, die die Nutzung des Fahrrades in Zukunft noch attraktiver machen werden. Mit den weltweit führenden Entscheidungsträgern im Bereich Fahrrad möchten wir ,Smart Cycling‘ Lösungen erarbeiten, welche einen Mehrwert für die gesamte Gesellschaft bieten.“

Bis zum Projektende sollen die Demonstration von ITS-Lösungen sowie die generierten Fahrraddaten Entscheidungsträger aus aller Welt in die Lage versetzen, die neuen Informationen für die weitere Radverkehrsförderung nutzbar zu machen. Im Projekt BITS werden die Wirksamkeit der eingesetzten ITS-Lösungen evaluiert, Herausforderungen identifiziert und Ergebnisse in die beteiligten Regionen übertragen. 

  


    

28.02.2019: Gast zu Besuch an der Uni Oldenburg (Abteilung Wirtschaftsinformatik - VLBA).

Vom 28. Februar -15. März 2019 ist Dr. Baby Gobin (University of Mauritius, Department of Computer Science and Engineering) zu Besuch in der Abteilung Wirtschaftsinformatik-VLBA. Im Rahmen Ihres Aufenthaltes wird Dr. Gobin zwei Forschungsvorträge (Software Engineering) für Masterstudierende und Doktoranden der Wirtschaftsinformatik halten und an den VLBA-Forschungskolloquien teilnehmen.


 

23.02.2019: eco4fin zeigt sich auf der 14. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik

Gibt es ein Nadelöhr in der Nachhaltigkeitskommunikation zwischen Unternehmen und Investoren? Ja, fasst die externe VLBA-Doktorandin Raphaela Helbig zusammen. Sie ist Teil des Projekts eco4fin. Auf der 14. Internationalen Tagung Wirtschaftsinformatik (WI2019) präsentierte sie den Konferenzbeitrag „Kommunikationsfäden im Nadelöhr – Fachliche Prozessmodellierung der Nachhaltigkeitskommunikation am Kapitalmarkt“.

Während der Tagung wurde eco4fin zudem durch VLBA-Chef Prof. Dr.-Ing. Jorge Marx Gómez und die VLBA-Mitarbeiter Sven von Höveling und Dr.-Ing. Andreas Solsbach vertreten. Die 14. Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik fand vom 23. bis 27. Februar 2019 in Siegen unter dem Motto „Human Practice. Digital Ecologies. Our Future.“ statt.


07.02.2019: Interreg Projekt BLING Kickoff-Meeting

Vom 7.-8. Februar 2019 fand in Zwolle (Niederlande) das Kickoff-Meeting zum Interreg Projekt BLING (BLockchain IN Government) mit der Teilnahme von 13 Partnerinstitutionen statt. 
Das BLING-Projekt mit einem Budget von circa fünf Millionen Euro wird durch Interreg im Rahmen des North Sea Region (NSR) Programms über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. 


 

11.03.2019: Präsentation der Ergebnisse der Forschungsprojekte "Frühwarnsystem" bei der CEWE Stiftung & Co. KGaA 

Im Rahmen der Kooperation zwischen der Universität Oldenburg (Abteilung Wirtschaftsinformatik / VLBA) und der CEWE Stiftung & Co. KGaA finden am 11. März 2019 die Präsentation der Ergebnisse der Forschungsprojekte zweier Studierenden in den Räumen der CEWE statt.

Gegenstand der Forschungsprojekte sind die frühzeitige Erkennung von Auftragsanomalien in der Produktion. Dazu werden KPIs aus den Daten des Auftragsverfolgungssystems POD gebildet und mit den einzelnen Aufträgen verglichen. Kommt es dabei zu hohen Überschreitungen, wird ein Auftrag als potenziell fehlerhaft markiert und zur näheren Untersuchung vorgemerkt oder neu gestartet.


28.01.2019: Empower Generations bei Schülerinformationstag

Beim Schülerinformationstag präsentierte Stefan Wunderlich interessierten Gästen der Universität Grundlagen zur Thematik der Blockchain. Fokus des Vortrags war die technische Konzeption des Bitcoin-Netzwerkes. Die gut 100 Zuhörer hatten großes Interesse am Thema, im Anschluss an den Vortrag folgte eine kurze Diskussion rund um Blockchain.


21.01.2019: Projekt "HAPTIK" erfolgreich gestartet

Ein großer Anteil der weltweiten Transportmenge entfällt auf den Schiffsverkehr. Im Jahre 2010 wurden insgesamt 60.053 Bio. Tonnenkilometer zurückgelegt. Bis zum Jahr 2050 soll sich diese Zahl sogar vervierfachen.

Die moderne Handelsschifffahrt ist geprägt von der Verwendung einer Vielzahl verschiedener Dokumente. Dabei reichen die Dokumentationsverpflichtungen von der Führung von Schiffszeugnissen, über das Anlegen von Schiffstagebüchern bis hin zu Transportdokumenten, welche für den eigentlichen Güterverkehr notwendig sind.

Wichtigstes Dokument des Güterverkehrs ist nach wie vor das Konnossement (engl. Bill of Lading bzw. B/L). Es erfüllt mehrere Funktionen: Zum einen beweist es, dass ein Gut in der beschriebenen Form durch den Verfrachter übernommen wurde. Zum anderen verbrieft es die Verpflichtung, das Gut zum Bestimmungsort zu liefern und an den Empfänger abzuliefern.

Der deutsche Gesetzgeber hat die Notwendigkeit elektronischer B/L erkannt und mit Einführung des § 516 Abs. 2 HGB dem B/L seine elektronische Aufzeichnung gleichgestellt. Voraussetzung ist die funktionelle Äquivalenz des digitalen B/L. Digitale B/L, auch als Token-B/L bezeichnet, lassen sich per Mausklick innerhalb von Sekunden erstellen, übertragen und auf ihre Richtigkeit hin überprüfen. Der gesamte Dokumententransfer wird dadurch erheblich beschleunigt und das Problem der Ablieferung des Transportgutes ohne Vorlage papiergestützter B/L gelöst. Das zentrale Ziel des Vorhabens ist es, eine auf Distributed Ledger Technologie basierende Plattform zu entwickeln, welche die Erzeugung und den Handel digitaler tokens ermöglicht. Diese tokens sollen als elektronische B/L dienen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt seit Januar 2019 mit 1,4 Millionen Euro. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. Das Projekt ist Teil des Technologieprogramms „Smarte Datenwirtschaft“ des BMWi.


18.01.2019: Webinar bei der abat AG

Am 18.01.2018 fand in den Räumlichkeiten der abat AG ein Webinar zum Thema Künstliche Intelligenz für Kunden der abat AG und interessierte Unternehmen statt. Carsten Manske (abat AG) und René Kessler (Uni OL) gingen dabei der Frage auf den Grund: „Wie können Unternehmen die Prozesse der Supply Chain in SAP mithilfe von Machine Learning intelligenter machen?“. 

Die Referenten veranschaulichten die Möglichkeiten und Grenzen der Technologie und untermauerten dies anhand von drei implementierten Beispielen: 

  • Routingoptimierung mittels Reinforcement Learning
  • Verbesserung des Kundenservices durch den Einsatz von adaptiven Chatbots
  • Bedarfsprognosen und Kapazitätsplanung mit neuronalen Netzen


VLBA-Webmasteriehx (vlb5yia-aaz2dmin@uol.de) (Stand: 17.07.2019)