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Dissertation

Das Umweltmanagement erhält die Aufgaben, Umweltgefahren zu reduzieren und Lösungen für das Problem der Ressourcenknappheit zu finden. Zunächst bildet das Umweltmanagement eine Grundlage der Wertvorstellung aus einer nachhaltigen, umweltorientierten Unternehmenspolitik. Es ermöglicht die umweltorientierten und langfristigen Aufgaben der Unternehmensführung berücksichtigen zu können. Des Weiteren differenziert das Umweltmanagement ökologische Unternehmensziele und -strategien für das taktische und operative Management und liefert somit eine zukünftige Sicht auf ökologische und wirtschaftliche Tätigkeiten sowie auf die soziale Umweltverantwortung der Unternehmen. Demzufolge versucht das Umweltmanagement, negative Umwelteinflüsse zu verringern, einen zukünftigen Mehrwert zu erzeugen sowie die strategischen Tätigkeiten der Unternehmen zu unterstützen.

Die Unterstützung der vorgenannten Aufgaben benötigt grundsätzlich ein System für die Steuerung und die Kontrolle bei der Umsetzung von Unternehmensstrategien, insbesondere solcher, die langfristig relevant sind. Mit dem Controlling-System können Informationen von vergangenen Daten generiert und strategische Entscheidungen getroffen werden (Bottom-Up-Ansatz) und wieder strategische Pläne von festgelegten strategischen Ziele in operative Pläne herunter gebrochen und bestimmten Zeiträumen zugeordnet werden (Top-Down-Ansatz). Im Zusammenhang mit der unternehmerischen Umweltleistung bieten zwar die klassischen Rechnungssysteme des Öko-Controllings eine klare Struktur der monetär quantifizierbaren Parameter und deren vollständige Abbildung im Unternehmen, aber sie basieren grundsätzlich auf Vergangenheitswerten. Dementsprechend konzentriert sich das operative Öko-Controlling auf quantifizierte Größen als Grundlage für den Steuerungsprozess. Es sollten dafür aber nicht nur die quantifizierten Größen berücksichtigt, sondern auch die qualitativen Faktoren mit einbezogen werden. Es kann angemerkt werden, dass operatives und strategisches Öko-Controlling einander nicht ausschließen, sondern sich ergänzen. Die Diskrepanz zwischen Informationsbedarf und vorhandenen Informationen für zukünftige Bedürfnisse soll verringert werden. Dazu sollen die strategischen Aufgaben aufbauend auf operativen Daten durch Einsatz eines strategischen Öko-Controlling-Systems unterstützt werden. So versucht ein strategisches Öko-Controlling die zukünftigen Tätigkeiten des Umweltmanagements auf der strategischen Ebene zu berücksichtigen. Es wäre in der Lage, langfristige und umweltbezogene Informationen zu erfüllen.

Strategisches Öko-Controlling könnte ein passender Ansatz sein, um langfristige Entscheidungen des Unternehmens bzw. des Umweltmanagements zu treffen und zu unterstützen. Der Einsatz eines strategischen Öko-Controlling-Systems ist unabdingbar für die Identifikation und Festlegung langfristiger Umweltschutzpolitik, um die Bedürfnisse relevanter Anspruchsgruppen zu berücksichtigen. Außerdem könnten langfristig die zum Umweltschutz und zu größeren Wettbewerbschancen führenden Innovationen der Produktion befriedigt werden. Folglich könnte ein strategisches Öko-Controlling zukünftige umweltbezogene Chancen und Risiken berichtigen und entsprechende strategische Entscheidungen treffen, um die Nachhaltigkeitsstrategie im Unternehmen zu verwirklichen.

VLBsqk9mA-8908Webmaster (vlba-adygmiplvn@uvk1/ol.vkibde) (Stand: 07.11.2019)