Navigation

Dissertation

Dissertation

Thema

Entwicklung eines Referenzmodells zum Management von Projekten mit föderierten ERP-Systemen (FERP) im internationalen Umfeld

Kurzbeschreibung

Die effiziente, effektive Gestaltung und damit Automatisierung betriebswirtschaftlicher Abläufe hat eine lange Geschichte. Aus jüngerer Zeit sind bekannt die Entwicklungen in CIM, oder die monolithischen Systeme wie SAP, ORACLE etc. Neueste Entwicklungen zeigen einen starken Trend zum "Cloud Computing". Dazu gehören auch sog. FERP-Systeme: Föderierte ERP-Systeme. "Ein FERP-System ist ein ERP-System, dessen betriebliche Anwendungsfunktionen variabel, dynamisch oder adaptiv zu unterschiedlichen voneinander unabhängigen Softwareanbietern zugeordnet werden können. Die Gesamtfunktionalität des Systems wird von einem Ensemble standardisierter Teilsysteme bereitgestellt. Dieses Ensemble erscheint für den Endanwender als Gesamtsystem (ERP-System)."

Aus der Erfahrung heraus sind allen Standard-Software-Lösungen gemeinsam, dass die technologische Entwicklung stets der organisatorischen Entwicklung (hier: Projektmanagement) vorausgeht. Dabei spielt insbesondere das Management der Einführungsprojekte eine große Rolle für den Erfolg einer solchen Lösung innerhalb eines Unternehmens. Viele ERP-Projekte strauchelten, weil die Komplexität nicht beherrscht wurde. Es wurde stets an die Technologie gedacht, nicht an deren Umsetzung und Beherrschung. Daher liegt dieser Arbeit die Hypothese zugrunde, dass die Entwicklung von Managementtools bei ERP-Projekten stets der technologischen Entwicklung folgt und damit einen Schwachpunkt darstellt.

Zielsetzung der Arbeit ist es, ein Referenzmodell für die Einführung, Wartung und Weiterentwicklung von föderierten ERP-Systemen zu entwickeln. Damit soll die Grundlage für eine Standardvorgehensweise gelegt werden, die die organisatorische Anpassung an die technologische Entwicklung verkürzt und FERP-Projekte schon in einem frühen technologischen Zykluszeitpunkt effektiv und effizient abgewickelt werden können. Vor dem Hintergrund der Internationalisierung und Globalisierung soll die Arbeit internationale Rahmenbedingungen berücksichtigen.

Dabei wird explizit Wert auf eine praxisorientierte Arbeit gelegt. Das gilt sowohl bei der Analyse, als auch für die Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen. Hierzu wird ein intensiver Kontakt und Austausch mit Beratungsgesellschaften, Unternehmen, Web-Service Anbietern und Vereinigungen angestrebt.

VLBA-y6dWebmaswacwter (vlba-a5gcadmiewpn@u22ol.deowmmr) (Stand: 07.11.2019)