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Weiterbildung Sonderpädagogik

Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen im Lernen und in der emotionalen und sozialen Entwicklung

Aktuelles:

Neu: Weiterbildung Sonderpädagogik für SozialpädagogInnen

Auftakt der Qualifizierung von SozialpädagogInnen für den Quereinstieg in die Inklusion am Fr, 08./ Sa, 09.02.19 an der Universität Oldenburg

Um dem weiteren Bedarf an inklusiv arbeitenden Lehrkräften nachzukommen, startet im Februar 2019 im Auftrag der Stadt Bremerhaven an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg ein innovatives Projekt, das bundesweit einmalig den Quereinstieg von SozialpädagogInnen in die förderpädagogische Arbeit an inklusiven Schulen ebnen soll.

In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bremerhaven wurden die Möglichkeiten ausgelotet, wie dem immer noch sichtbaren Mangel an fachlich geschultem Personal im inklusiven Schulsystem entgegengewirkt werden könnte. Es gibt ein breites Spektrum an pädagogisch ausgebildetem Personal, das zum Teil schon in den Schulen eingesetzt wird, dem jedoch die didaktische Qualifizierung fehlt. Bremerhaven hofft, mit der angebotenen Qualifizierung von Fachpersonal etwaigen Engpässen entgegenwirken zu können, und strebt an, mit einem anschließenden Referendariat die Ausbildung zu komplettieren.

Neu an der Maßnahme ist, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Fach nachstudieren. Hier wurde unter der Expertise von Prof. Dr. Maja Brückmann und PD Dr. Ines Oldenburg ein Modul im Bereich Sachunterricht gestaltet, in dem den TeilnehmerInnen - vornämlich SozialpädagogInnen – die didaktischen Konzepte des Fachs nähergebracht werden.

Weiterbildungsprofil

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen stellt die anspruchsvolle Aufgabe, ein inklusives Bildungssystem in Deutschland aufzubauen. Durch die Einführung des Begriffs der Inklusion für den schulischen Bereich wurde die Perspektive verändert: Wurde zuvor der Begriff der Integration verwendet und damit die Einpassung behinderter Menschen in vorhandene Strukturen versucht, so bedeutet Inklusion, dass sich umgekehrt die Bildungsinstitutionen den Bedürfnissen behinderter Menschen anpassen müssen.

Damit sind nicht nur schulorganisatorische Veränderungen verbunden, sondern insbesondere auch sonderpädagogische Angebote und Maßnahmen zur effektiven Bildung (Art. 24, 3 BRK) für alle Lernenden in allen Stufen umzusetzen. Die Behindertenrechtskonvention betont hier insbesondere das Recht behinderter Menschen auf Zugang zu einer integrativen Beschulung in der Grundschule und in weiterführenden Schulen. Dies erfordert hoch qualifizierte pädagogische Fachkräfte.

Um diesem Bedarf gerecht zu werden, hat das Didaktischen Zentrum (diz) in Kooperation mit dem Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Fakultät I - Bildungs- und Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg unter der Leitung von Prof. Dr. Wittrock, Prof. Dr. Hillenbrand und apl. Prof. Dr. Ricking die zweijährigen Qualifizierungsmaßnahme Weiterbildung Sonderpädagogik: Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen im Lernen und in der emotionalen und sozialen Entwicklung konzipiert.

Generelle Inhalte der Weiterbildung

Im Zuge der anstehenden Umstrukturierungen in Schulen hin zu vermehrter gemeinsamer Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Behinderungen erhöht sich das Ausmaß an Heterogenität in den Klassen und infolgedessen erweitern sich die Anforderungen an Lehrkräfte erheblich.

Lern- und Verhaltensstörungen sind Erscheinungsformen des Schulalltags, die den Unterricht belasten und schulische Entwicklungsfortschritte von Kindern und Jugendlichen beeinträchtigen. Lehrkräften sollen Hilfsmittel an die Hand gegeben werden, so dass sie einerseits die Förderung von Kindern und Jugendlichen im Kontext von Schulversagen und Lern- und Leistungsproblemen optimieren können und andererseits deren potentielle sozial-emotionale Schwierigkeiten in der Auseinandersetzung mit sich und dem sozialen Umfeld auffangen können.

Die Schwerpunkte der Qualifizierung liegen in der Erarbeitung zentraler fachlicher Wissensbestände, in der Erprobung relevanter Handlungsstrategien und Konzepte sowie im Zuwachs an fachspezifischer Handlungskompetenz in den oben genannten Bereichen.

Flankiert werden kann die Bildungsmaßnahme durch Prozesse kollegialer Beratung, die professionelle Weiterentwicklungen unterstützen sollen. Diese Hospitationszirkel können ein wesentliches Instrument zur Etablierung von Kompetenzspiralen bilden, bei denen u. a. durch gemeinsames Reflektieren erkenntnisreiche Schlussfolgerungen entstehen, die in der folgenden Förderung Berücksichtigung finden.

Aufgrund der aktuellen Bedarfssituation erfolgt die Qualifizierung zunächst in den Förderschwerpunkten Lernen und Verhalten, die Ausweitung auf den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist bei Bedarf realisierbar.

Die Lernziele für die Studierenden bestehen insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Kenntnis zentraler Wissensbestände des Faches Sonderpädagogik und der studierten Förderschwerpunkte;
  • Erprobung relevanter sonderpädagogischer Handlungsstrategien und Konzepte;
  • Erweiterung der fachspezifischen Handlungskompetenzen durch sonderpädagogische
    Spezialisierungen.

Ziele der Weiterbildung

Die hier angebotene Qualifizierung bietet für Fachkräfte eine intensive Schulung in sonderpädagogischen Inhalten, die den Anforderungen der Kultusministerkonferenz an Umfang und Inhalten eines Studiums der Sonderpädagogik entspricht. Der erfolgreiche Abschluss dieser Weiterbildung, aufbauend auf einer abgeschlossenen Lehramtsausbildung, vermittelt den Absolventinnen und Absolventen die Kenntnisse und Fertigkeiten für eine Tätigkeit als qualifizierte Sonderpädagogin bzw. qualifizierter Sonderpädagoge. Die Qualifikation wird nach zweijähriger Ausbildung in Verbindung mit begleiteten Praxisteilen durch eine universitäre und praktische Prüfung nachgewiesen.

Die Maßnahme geht daher in formalen und inhaltlichen Anforderungen deutlich über andere Fortbildungsmaßnahmen, etwa zur Inklusionslehrkraft o. ä., hinaus. Die Absolventinnen und Absolventen könnten auf dieser Basis für den höheren Dienst eingestuft werden.

Übersicht über die Durchgänge der Weiterbildung

Kontakt - organisatorische und inhaltliche Koordination

Simona Selle
Koordinatorin für Fort- und Weiterbildungen

Didaktisches Zentrum (diz) der
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
D - 26111 Oldenburg

E-Mail: sijumonbuba.ttrfselleqkuj@uolirh.decy

Raum: A4 1-105
Tel:  0441 798-2024
Fax: 0441 798-192024

Web: Didaktisches Zentrum und Promotionsprogramm LÜP

 

Hendrik Hoffmann

Fakultät I - Bildungs- u. Sozialwissenschaften
Institut für Sonderpädagogik und Rehabilitation
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
D - 26111 Oldenburg

E-Mail: hendz0drik.hoffxhdmann@uni4yvp-oljiojdenburg.duk7ae

Raum:              A3 1-114                                                                                                                                                    Telefon:           0441 798-4523

Raum:              A13 0-008                                                                                                                                                   Telefon:            0441 798-2168

Sprechstunde nach Vereinbarung.

Gebühren- und Entgeltordnung

Die aktuelle Gebühren- und Entgeltordnung für das Zertifikatsprogramm Weiterbildung Sonderpädagogik: Pädagogik und Didaktik bei Beeinträchtigungen im Lernen und in der emotionalen und sozialen Entwicklung:

diz-Webmal6+stexsgrk/0lx (dizuep2s@uni-oldenbmt5urg.depfoc) (Stand: 13.02.2019)