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NIK

Laufzeit: 01.07.2013 - 30.09.2016

Projektleitung:
apl. Prof. Dr. Klaus Fichter
Prof. Dr. Reinhard Pfriem
Prof. Dr. Alexander Nicolai

Leitung der Geschäftsstelle:
Dr. Karsten Hurrelmann

Zuwendungsgeber:

  • Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
  • Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V.
  • Stadt Oldenburg, Amt für Wirtschaftsförderung

Förderschwerpunkt:
Aufbau kommunaler Leuchtturmvorhaben sowie interkommunaler oder regionaler Verbünde zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels

Projektwebsite: www.n-i-k.net

Projektflyer (Download)

Studie zu Klimaschutz- und Klimaanpassungstechnologien aus Deutschland (Download)

NIK - Innovationsreport (Download)

Trainerleitfaden zum Climate Business Idea Jam (Download)

Klima-Innovationen erfolgreich entwickeln. Ein Leitfaden für den Aufbau regionaler Netzwerke für Innovation und Gründung im Klimawandel (Download)

NIK - Netzwerk Innovation und Gründung im Klimawandel

Unternehmen sind nicht nur Mitverursacher des Klimawandels, sondern können auch zu Betroffenen und Problemlösern werden. Die Folgen des Klimawandels können Unternehmen und ihre Wertschöpfungsketten weltweit beeinträchtigen: Absatz- und Lieferwege werden z. B. wegen Überschwemmungen unterbrochen, es können massive Lieferverzögerungen in der Wertschöpfungskette entstehen. Durch die Zunahme von Hitzewellen werden beispielsweise vermehrt Klimaanlagen zur Kühlung eingesetzt, sodass der Primärenergiebedarf im Sommer steigt und gleichzeitig Probleme bei der Kühlwasserversorgung von Kraftwerken auftreten können, die möglicherweise Ausfälle in der Stromversorgung nach sich ziehen.

Auf diese und andere Risiken infolge des Klimawandels müssen sich Unternehmen sowie die weiteren Wirtschaftsakteure, wie  Branchenverbände und Kammern, vorbereiten. Gleichzeitig bieten die Risiken des Klimawandels auch Chancen, die von Unternehmen gewinnbringend genutzt werden können.

Aktivierung unternehmerischer Innovationsfähigkeit als Erfolgsfaktor regionaler Klimaanpassung

Folglich sind Strategien zu entwickeln, um sich an die neuen und sich stetig ändernden Klimabedingungen anzupassen. Die unternehmerische Kreativität und Innovationsfähigkeit sowie die unterstützenden Aktivitäten von Wirtschaftsfördereinrichtungen, Wirtschaftsverbänden und Kammern  haben das Potential neue Klimaanpassungslösungen auf den Weg zu bringen bzw. zu entwickeln

Innovationen und Klimawandel verbinden

Diese Verknüpfung von Klimaanpassung, Innovation und Gründung auf regionaler Ebene stellt den Rahmen für das Netzwerk für Innovation und Gründung im Klimawandel (NIK) dar.
Ziel von NIK ist es, innovative Lösungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels mithilfe von regionalen Akteuren zu identifizieren und Gründungsideen zu unterstützen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt darauf, bestehende Innovations- und Gründungszentren um ein Beratungsangebot zu Fragen des Klimawandels und der Klimaanpassung zu erweitern.

  • NIK identifiziert, stimuliert und unterstützt bestehende Unternehmen und Unternehmensgründern mit innovativen Lösungen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels im Rahmen von Beratungen und Workshops.
  • NIK engagiert sich in den regionalen Strukturen der Metropolregion und verfolgt den Aufbau leistungsfähiger Kooperationen mit regionalen Akteuren der Innovations-, Gründungs- und Wirtschaftsförderung sowie Akteuren der Landes- und Regionalpolitik.
  • NIK ergänzt bestehende Angebote der Gründungsberatung und Innovationsförderung mittels eines Klimaanpassungswettbewerbs und jährlicher Innovationsreports für Klimaanpassung und unterstützt damit die bestehenden Einrichtungen der Innovations- und Gründungsberatung in der Metropolregion Bremen-Oldenburg.

Das Netzwerk setzt hier unmittelbar an den Forschungsergebnissen von nordwest2050 (www.nordwest2050.de )an und sichert Unternehmen, Gründern, Kammern und Verbänden auch über nordwest2050 hinaus Zugang zu Informationen und Beratung in Sachen Chancen und Risiken des Klimawandels zu.

NIK ist ein vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördertes und von der Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. sowie der Stadt Oldenburg kofinanziertes Projekt. Es wird in Zusammenarbeit von der außerplanmäßigen Professur Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit, dem Lehrstuhl für  Unternehmensführung und betriebliche Umweltpolitik sowie der Stiftungsprofessur Entrepreneurship durchgeführt und kooperiert eng mit regionalen Partnern wie der Interkommunalen Koordinierungsstelle Klimaanpassung der Metropolregion Nordwest e.V.

Webmasfotter (anne.seeluupa@ur2ol.de1h4) (Stand: 10.09.2018)