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Exzellenzcluster "hearing4all"


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Forschungsschwerpunkt
"Hör-Assistenz-Systeme"


Dieser Forschungsbereich beschäftigt sich mit der Untersuchung der Grundlagen für neue Technologien, die es schwerhörigen und normalhörenden Personen ermöglichen sollen, sich in der "Hörwelt" gut zurecht zu finden, vor allem in akustisch schwierigen Alltagssituationen. Diese Forschung ist entscheidend für Weiterentwicklungen bei Hör- und Audiosystemen, die es ermöglichen sollen, die ausgewählte Hörhilfe an die individuellen Bedürfnisse in den jeweiligen Kommunikationssituationen anzupassen.

Schwerpunkt der Forschung soll zum Beispiel die Entwicklung von Hörsystemen und akustischen Mensch-Maschine-Schnittstellen mit besonderer Fähigkeit zur Schallquellenanalyse darstellen, sowie die Implementierung von automatischer Spracherkennung oder von Hirnaktivitätsmessungen als Instrumente für das Steuern/Kontrollieren von Hörsystemen und technischen Hörhilfen. Um ein "Hören für alle" zu etablieren, sollen spezielle Forschungs- und Entwicklungsprojekte besonders den hohen Anteil an Personen unterstützen, die an einem altersspezifischen fortschreitenden, aber noch nicht medizinisch diagnostizierten und versorgten Hörverlust leiden. Durch die Integration einiger speziell für Hörgeräte entwickelter Technologien in herkömmliche und weitverbreitete Kommunikationsgeräte kann eine Behandlung dieser Patientengruppe beginnen, bevor Veränderungen in der zentralen Verarbeitung aufgrund von peripheren Funktionsstörungen auftreten können.

Arbeitsgruppen

  • Die Arbeitsgruppe "Hörhilfen für die subklinische Population" (Task Group 6) beschäftigt sich mit der Entwicklung von Hörhilfen für Menschen mit einem noch nicht diagnostizierten Hörverlust. Das Ziel ist es, älter werdenden und leicht hörgeschädigten Personen zu helfen, Kommunikationssituationen in Beruf und Freizeit gut zu meistern.
  • Die Arbeitsgruppe "Gehirn-Computer-Schnittstelle für Hörsysteme" (Task Group 7) erforscht, wie Nervenimpulse direkt zur Steuerung von Hörsystemen genutzt werden können. Die Vorstellung hierbei ist, dass die Information, die während der permanenten Hirnaktivität gewonnen wird, für eine automatische Optimierung und Anpassung von Hörgeräten/Implantaten genutzt werden kann, so dass sie optimal jede vorhandene akustische Umgebung verarbeiten.
Karin Knspjlink (ka7tzuerin.klink@uolgn.de) (Stand: 07.11.2019)