Navigation

Skiplinks

Kontakt

Büro
A03 - 1 - 114a-117

Email
zfg(at)uni-ol.de

Sekretariat
Karola Gebauer
karola.gebauer(at)uni-oldenburg.de
Tel.: ++49 (0)441/798 4316

Postadresse
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
ZFG Zentrum für interdisziplinäre
Frauen- und Geschlechterforschung
Ammerländer Heerstraße 114 -118
D-26129 Oldenburg

Publikationen

Wiederherstellen – Unterbrechen – Verändern? Politiken der (Re-)Produktion, Hg. von Corinna Onnen, Susanne Rode-Breymann L’AGENda, Band 3. Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich, 2018.

Transfer und Interaktion: Wissenschaft und Aktivismus an den Grenzen heteronormativer Zwei-geschlechtlichkeit, hg. v. Josch Hoenes, Michael_a Koch, Oldenburg: BIS-Verlag 2017.

Ausstellungskatalog: "Kabbo Ka Muwala—The Girl’s Basket. Migration and Mobility in Contemporary Art in Southern and Eastern Africa" Berlin: Revolver Publishing 2016. Katalog online ansehen

Myths, Gender and the Military Conquest of Air and Sea, hg. v. Katharina Hoffmann, Herbert Mehrtens, Silke Wenk, Oldenburg: BIS-Verlag 2015.

Sylvia Pritsch: Zur sexistischen Gewalt im Netz, in: fIfF-Kommunikation, hg. vom Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V., Nr. 3/2014, S. 53-55.

Wanderungen. Migrationen und Transformationen aus geschlechter- wissenschaftlichen Perspektiven, hg. v. Annika McPherson, Barbara Paul, Sylvia Pritsch, Melanie Unseld, Silke Wenk, Bielefeld: transcript 2013.

ZFG - Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Willkommen auf der Homepage des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (ZFG)

Call for Papers: 8. Genderforschungstag am 23.11.18

Am 23. November 2018 veranstaltet das Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der Fakultät III Sprach- und Kulturwissenschaften (ZFG) den

8. GENDERFORSCHUNGSTAG an der Carl von Ossietzky Universität.

Alle, die im Bereich der Gender und Queer Studies studieren, forschen und lehren, können sich und ihre Forschungsprojekte einem interdisziplinären Publikum vorstellen. Wir möchten über Instituts- und Universitätsgrenzen miteinander ins Gespräch kommen. Besonders freuen wir uns über Beiträge zu

-              Aktuelle Themen: Gender - Vergeschlechtlichungen in Gesellschaft und Kultur

-              Gender und Nachhaltigkeit

-              Gender in MINT und Sozial- und Wirtschaftswissenschaften

Aber auch andere Beiträge sind willkommen - von der Bachelorarbeit bis zum PostDoc-Projekt, auch Gruppenprojekte und Projekte in Planung dürfen gerne vorgestellt werden!

Wir bitten um die Einsendung von Abstracts (max. 1 Seite) für einen 20-minütigen Vortrag oder eine Posterpräsentation bis zum

26. Oktober 2018

an: zfg(at)uni-oldenburg.de

Fragen beantworten wir gerne, bitte ans ZFG wenden oder an Dr. Sylvia Pritsch (sylvia.pritsch(at)uni-oldenburg.de)

Plakat als pdf

Aktueller Brennpunkt: Musik & Geschlechterpolitiken, 25.06.2018, 16-22 Uhr, Schlaues Haus Oldenburg

Töne haben kein Geschlecht? Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig in Wissenschaft und Alltagsverständnis. Töne generieren Bilder, die quer durch alle Sparten und Genres etwas Anderes erzählen: Von subtileren Geschlechterpolitiken in Musiktheorie und Musikhistoriographie und offensichtlicheren Formen in Videos und in Performances oder subkultureller „Instrumentalisierung“ durch rechtspopulistische Musiktrends. Aber auch queerfeministische Gegenströmungen kommen zu Gehör.
Die Veranstaltung will zeigen, wie sich Geschlechterkonstruktionen und – politiken in unterschiedlichsten Bereichen der Musik wiederholen, verschieben und transformieren.

16.00 Uhr: Round-Table mit Prof.in Dr.in Annegret Huber (mdw/ Wien),

Ass.-Prof.in Dr.in Rosa Reitsamer (mdw/ Wien), Prof. Dr. Mario Dunkel (CvO Universität Oldenburg)
Moderation: Drin. Cornelia Bartsch (Verwaltungsprof. CvO Univ. Oldenburg)

18.00 Uhr: Vortrag Prof.in Dr.in Annegret Huber: Werte | Wahrheit | Werturteil. Wissensordnungen durch Strukturanalysen von Musik aus feministischer Sicht (Reihe Musikalische Wissensordnungen)

20.00 Uhr: Tanz: Queer_feministische Musik mit dj schnurrzigal (Oldenburg)

Tagungsplakat als pdf

Lehrenden-Studierenden Treffen Gender Studies, 20.06.18, 14-16 Uhr

wir laden herzlich zum Treffen der Gender Studies in diesem Semester ein:

am 20. Juni, 14 - 16 h, bei uns im ZFG (A03 -01-117).

Wir möchten uns gerne mit Ihnen/ Euch über die aktuelle Situation austauschen im Gespräch zwischen Lehrenden, Studierenden und Organisatorinnen des Studiengangs.
Als weiteren Schwerpunkt möchten wir ein Thema aufgreifen, das in der AG Gender Studies zur Sprache kam:
Prüfungsleistungen – lieber schriftlich oder mündlich? Gibt es zu viele schriftliche Prüfungsleistungen? Oder zu wenig? Welche Gründe gibt es für die eine oder die andere Haltung?
Wir freuen uns auf eine lebhafte Diskussion!

Die Treffen werden auch immer von der Fachschaft Gender Studies mitgeplant und unterstützt; wir freuen uns, wenn auch Ihr/Sie als Lehrende bzw. als Studierende in den BA Gender Studies zahlreich kommt.
Vielleicht kennen Sie uns auch noch nicht? Dann ist es eine gute Gelegenheit, dies zu ändern!

Gender on/ under Fire: A Public Conversation on Gender-Based Violence with Perspectives from South Africa, India and Germany with Sheila Meintjes, Paula Banerjee, Lydia Potts and Daniela Arias Vargas, 19.06.18, 18-20 Uhr, Senatssitzungssaal

Prof. Dr. Sheila Meintjes (University of the Witwatersrand/ Johannesburg), Prof. Dr. Paula Banerjee (Vice Chancellor, Sanskrit College and University of Kolkata), Dr. Lydia Potts (Migration – Gender – Politics, CvO University of Oldenburg) Moderation: Daniela Arias Vargas (EMMIR, CvO University of Oldenburg)

Gender-based violence is currently a controversial topic globally: e.g. femicides and ‘corrective rape’ in South Africa, various forms of rape in India, but also the gender dimensions of  displacement of the Roh-ingyas, violence against women in the public and private sphere  in Germany and the controversy on refu-gee and migration issues.  What and who makes these topics the key topics?  What are the effects of po-litical, media or feminist interventions? What do we learn or unlearn from comparative or multi sited gen-der analyses and from international academic exchange? Prof. Dr. Paula Banerjee (Vice-Chancellor, San-skrit College and University, Kolkata), Prof. Dr. Sheila Meintjes (University of the Witwatersrand, Johannes-burg) and Dr. Lydia Potts (Migration - Gender - Politics, Oldenburg) will discuss these and related ques-tions, moderated by Daniela Arias Vargas (EMMIR, Oldenburg).

Ankündigungsplakat als pdf

Vortrag Prof. Dr. Konstanze Plett (Bremen): "Zum Recht auf Geschlechtervielfalt: Hintergründe zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum »dritten Geschlecht«", 25.04.18, 16-18 Uhr

Was ist Geschlecht? Gibt es ein Geschlecht zwischen oder jenseits von männlich und weiblich? Das Bundesverfassungsgericht hat im Herbst 2017 eine klare Antwort gegeben: Auch eine dritte, positiv benennbare Kategorie muss zugelassen werden. Im Vortrag zeichnet die Referentin Prof. Dr. Konstanze Plett (LL.M./UWisc.; Univ. Bremen), die in dieser Sache an der Verfassungsbeschwerde beteiligt war, die Entwicklung dieses Rechtsfalls nach und zeigt, wie unter Berufung auf Menschenrechte Tabus aufgebrochen werden können.

Flyer zum Download

AFTER-LUNCH-GAMING - Ein Brettspiel quer durch das Leben: Identitätenlotto. Einladung zum Testspiel am 18.04.17, 14-16 Uhr

Wie ist das Leben in einer anderen Identität, die ich per Zufall erhalte?
Es können spielerisch neue Identitäten anhand der Kategorien Geschlecht, sexuelle Orientierung, Herkunft, Körper und Bildung übernommen werden. Ziel ist es, mit dieser „neuen“ Identität verschiedene Lebensthemen zu durchlaufen.
Das ZFG lädt ein, dieses vom Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (TU) entwickelte Spiel auszuprobieren und zu bewerten.

Homepage des Spiels
Flyer zum download

Vortrag und Workshop Egemen Kepekçi: "Queer cinema/ media as a means for collective action", 31.01.2018, 16:00 Uhr

Vortrag Syowia Kyambi (Nairobi/Bremen): Double Consciousness - Works and Projects, 01.02.2018

Rückblick: 2017 im ZFG

Liebe Interessierte,
was macht eigentlich ein Zentrum für Geschlechterforschung so das ganze Jahr? Falls Sie sich und Ihr Euch das schon mal gefragt habt, hier ein kleiner Einblick in unsere Aktivitäten 2017: Tagungen, Vorträge, Forschungsprojekte: Vieles läuft hinter den Kulissen und bedarf reger Unterstützung von unseren engagierten Mitgliedern, bis es dann als öffentliche Präsentation angekündigt werden und hier aufgelistet werden kann – dafür allen Beteiligten herzlichen Dank!
Sind Sie/Seid Ihr neugierig geworden? Dann schauen Sie doch bald wieder vorbei auf unserer Homepage. Wer an der Carl von Ossietzky Universität studiert oder lehrt, kann auch Mitglied werden und unseren Info-Letter abonnieren.

WS 2016/17: Ringvorlesung: “Wertschätzung. Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“
Wer oder was erfährt in welchem kulturellen Kontext Wertschätzung? Lässt sich diese messen? Welchen Wertvorstellungen unterliegen Geschlecht, Sexualität und kulturelle Identität? Diesen und anderen Fragen gingen Forscher*innen aus Kultur-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften sowie die renommierte Fotografin Jodie Bieber (Südafrika) nach. Die Veranstaltung des BA Gender Studies wird in Kooperation mit dem ZFG konzipiert.

25. - 26. Januar 2017: Tagung „Rückständigkeit und Gefahr. Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft“
Gemeinsam mit dem Center for Migration, Eduction and Cultural Studies (CMC) und der Arbeitsgruppe Migration – Gender – Politics (MGP) organisierte das ZFG eine interdisziplinäre Tagung zu Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft. Renommierte Wissenschaftler*innen aus dem In- und Ausland gingen der Frage nach, wie eine vermeintliche Bedrohung durch die/den Andere(n) an bestimmten Körpern festgemacht, vergeschlechtlicht und zur Legitimationsgrundlage für Überwachungsmaßnahmen wird.

8. Februar 2017: Vortrag „Gendering Syrian Refugee ‚Crisis‘ in Turkey“ von Prof. Dr. Zeynep Kıvılcım
Die türkische Professorin Zeynep Kıvılcım (Istanbul bzw. Göttingen/ Berlin) stellte ihre Forschungen zur Flüchtlingsaufnahme in der Türkei im Rahmen der Ringvorlesung „Wertschätzung: Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“ des BA Gender Studies vor.

27. März 2017: Panel „Wissen und Institutionen – Geschlechterwissen in Fachdisziplinen“ bei der LAGEN-Tagung „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“
Das ZFG war mit Dr. Sylvia Pritsch konzeptuelle Mitorganisatorin eines Panels der internationalen, interdisziplinären Jahrestagung der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN), die vom 27. bis 29. März 2017 in Hannover stattfand. Unter der Überschrift „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“ griff die Tagung zentrale Fragestellungen der Frauen- und Geschlechterforschung auf. Im Panel „Wissen und Institutionen – Geschlechterwissen in Fachdisziplinen“ stellten Dr. Smilla Ebeling und PD Dr. Anja Zimmermann Ergebnisse ihres an das ZFG gebundene Verbundprojekts vor: „Produktion von Geschlechterwissen: Politiken der Selbsthistorisierung in und jenseits der Institutionen“.

21. Juni 2017: Tagung „Focus on… Current transformations of Gender Studies and Gender Regimes in Turkey“
Auf der internationalen Tagung stellten türkische Wissenschaftler*innen ihre Einschätzung der aktuellen Situation vor. Gemeinsam wurde u.a. über die Lage der kritischen Geschlechterforscher*innen in der Türkei, welche die Petition „Academics for Peace“ unterschrieben haben, diskutiert. Die Tagung fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Wo Gender brennt: Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft” statt und wurde in Kooperation mit Prof. Dr. Zeynep Kıvılcım vom Göttinger Zentrum für Gender Studies und dem LAGEN-Netzwerk „Gender und Migration @ Niedersachsen“ organisiert.

Vortragende, Moderator*innen und Organisator*innen der Tagung im Schlauen Haus in Oldenburg. Foto: Renata Kutinka (ZFG)

24. Oktober 2017: Vortrag „Geschlechterforschung: Aktuelle Hindernisse und Chancen“ von Prof. Dr. Andrea Maihofer (Basel)
Welche Bedrohungsszenarien werden am Begriff „Gender“ festgemacht? Aus welchem Kontext stammen die Angriffe und welcher Umgang ist damit angeraten? Diese und andere Fragen präsentierte die Wissenschaftlerin vom Basler Zentrum Gender Studies zum Auftakt der Vortragsreihe des ZFG „Wo Gender brennt. Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft“, unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung der Universität Oldenburg. In dieser Reihe analysieren renommierte Expert*innen der Geschlechterforschung grundlegende Problematiken aus kultur-, sozial- und naturwissenschaftlichen Perspektiven.

26. Oktober 2017: Vortrag „Unterscheiden und Herrschen. Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart“ von Prof. Dr. Sabine Hark (Berlin)
Fortgesetzt wurde die Reihe „Wo Gender brennt“ mit einem Vortrag zu den Verschränkungen von Sexismus und Rassismus, wie sie sich unter dem Schlagwort „Köln“ als Diskursereignis formiert haben. Der Vortrag von Prof. Dr. Sabine Hark wurde in Kooperation mit den Graduiertenkollegs „Kulturen der Partizipation“ und „Selbst-Bildungen“ organisiert.

WS 2017/18: Ringvorlesung „Verantwortlichkeiten: Inter- und transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung“
Inwiefern sind Prozesse des De/Gendering sowie der De/Sexualisierung und der (wissenschaftliche, politische) Aufweis dieser Prozesse mit Verantwortung verknüpft? Um welche Formen und Bereiche von Verantwortlichkeiten handelt es sich? Welche Verantwortlichkeiten werden umgekehrt den Gender/ Queer-Studies und queer-feministischen Bewegungen zugeschrieben? Zu diesen und anderen Fragen wurden Forscher*innnen und Künstler*innen aus dem In- und Ausland eingeladen. Die Veranstaltung des BA Gender Studies wird in Kooperation mit dem ZFG konzipiert.

1. November bis 6. Dezember 2017: Filmreihe mit Vorträgen: „Interventionen gegen Rassismus in Europa“ im Kino cine k
Die Veranstaltungsreihe beschäftigte sich mit filmischen Repräsentationen von individuellem und kollektivem Handeln gegen Rassismus in Alltag und Institutionen. U.a. Studierende des BA Gender Studies übernahmen Filmeinführungen und Moderation abschließender Diskussionen.

29. November 2017: LUNCHTALK*: Gender und Diversity in die/ der Lehre?
Bei einem gemeinsamen Mittagsimbiss diskutierten an Geschlechterforschung interessierte Studierende und Lehrende Fragen in Hinblick auf die (weitere) Etablierung von Gender- und Diversity Studies an der Universität. Die Veranstaltung wurde im Rahmen des „Ersten hochschulweiten Tages des Lehrens und Lernens“ angeboten. 

1. Dezember 2017: 7. Genderforschungstag
Beim diesjährigen Genderforschungstag des ZFG stellten 16 Forschende ihre aktuellen Projekte aus dem Bereich der Gender- und Queer Studies vor. Dieses Jahr fand der Genderforschungstag im Rahmen der niedersächsischen Veranstaltungsreihe „Tour de LAGEN“ zum zehnjährigen Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen statt mit Referent*innen aus ganz Niedersachsen. Ministerialrätin Dr. Barbara Hartung (MWK) hat ein Grußwort gesprochen.

Veröffentlichungen:

ZFG Reihe: Oldenburger Beiträge zur Geschlechterforschung:
Josch Hoenes/Michael_a Koch (Hg.): Transfer und Interaktion: Wissenschaft und Aktivismus an den Grenzen heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit, Oldenburg: BIS-Verlag der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg 2017.

LAGEN-Reihe „L’AGENDda Bd. 1:
Sylvia Pritsch: Repräsentationskritik in den Kulturwissenschaften, in: Corinna Onnen u. Susanne Rode-Breymann (Hg.): Zum Selbstverständnis der Gender Studies. Methoden - Methodologien - theoretische Diskussionen und empirische Übersetzungen, Opladen u.a.: Verlag Barbara Budrich 2017, S. 49-68.

Weitere Publikationen:

Renata Kutinka: Das un_sichtbare Geschlecht. Überlegungen zu künstlerischen Repräsentationen von weiblichen Genitalien und ihren Kontexten, in: Genderstudies, Zeitschrift des interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung IZFG Bern, Nr. 31 („Kunst und Gender“).

Anja Herrmann u. Kea Wienand (Hg.): FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und Visuelle Kultur Nr. 62 (2017), „Visual Fat Studies“.

 

Aktuelle Forschungsprojekte:

Verbundprojekt „Gender – Flucht – Aufnahmepolitiken: Prozesse vergeschlechtlichter In- und Exklusionen in Niedersachsen“
Ziel des Forschungsverbundes ist es, aus einer gendertheoretischen Perspektive Aufnahme- und Integrationspolitiken in Deutschland angesichts der gestiegenen Herausforderung der Unterbringung, Aufnahme und im weitesten Sinne Integration der gewachsenen Zahl an Geflüchteten zu untersuchen. Dabei liegt der Fokus auf vergeschlechtlichten Prozessen differenzieller Inklusion im Kontext von Aufnahmepolitiken und den diese begleitenden Diskursen. Empirisch untersucht werden diese Prozesse arbeitsteilig in vier zentralen Bereichen: ehrenamtliche und kommunale Flüchtlingsarbeit, Arbeitsmarktintegration, Gewaltprävention und Mediendiskurs. Dieser Forschungsverbund (Göttingen, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück) wird gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen [homepage]. 

Verbundprojekt: „Geschlechterwissen in und zwischen den Disziplinen: Kritik, Transformation und 'dissidente Partizipation' an (akademischer) Wissensproduktion“
Wissen ist nicht nur im Alltag, sondern auch in akademischen Institutionen stets sozio-kulturell gebunden. Es ist abhängig von den Standorten des Sprechens und den sich historisch verändernden Rahmen des Sagbaren und des Sichtbaren. Die Bedingungen und Entwicklungen der Produktion von Geschlechterwissen seit den 1970er Jahren bis heute werden in interdisziplinärer Perspektive in verschiedenen Bereichen der Kultur- und Natur- und Technikwissenschaften untersucht. Das Verbundprojekt der Universitäten Oldenburg und Braunschweig wird gefördert mit Mitteln des Landes Niedersachsen [Projektbeschreibung]. 

Internationales Verbundprojekt: “Shifting Families: Interrogating notions of ‘family’ in a context of contemporary African migration and diverse urban spaces, using multi-sited case studies in South Africa, Morocco, and Germany”
Das internationale Verbundprojekt fragt nach Auswirkungen unterschiedlicher Formen und Reichweiten von Migrationen auf das Verständnis von Familie im Vergleich zwischen Südafrika, Marokko und Deutschland [homepage]. Gefördert wird das Projekt durch die Volkswagen Stiftung

Einladung zum LUNCHTALK*: Gender und Diversity in die/ der Lehre?

Gender Studies sind umstritten – das ist seit Beginn ihrer Institutionalisierung zu beobachten. Heute erscheinen sie, je nach Disziplin und oftmals auch innerhalb der Disziplinen, den einen als selbstverständlicher Teil von Forschung und Lehre, den anderen als lästige Anforderung – und immer noch allzu oft als Leerstelle. Die Erfahrungen mit der Thematisierung von Geschlechterforschung, gegebenenfalls es auch im Verbund mit Diversität und Intersektionalität, sind entsprechend verschieden und werfen eine Reihe von Fragen auf:

- Was bedeutet es konkret, Geschlechterforschung als „selbstverständlichen“ Teil der Fachdisziplin zu betrachten? Für welche Fächer wird es behauptet/ trifft es zu? Für welche nicht?
-Inwieweit ist in den Fächern ein historisches Verständnis der Geschlechterforschung vorhanden?
- Inwieweit werden Einsichten der feministischen Wissenschaftskritik gelehrt und umgesetzt, wie etwa Interdisziplinarität, Situierung der eigenen Perspektive, Intersektionalität?
- Wie stellt sich das Verhältnis von Gender und Diversity in der Lehre dar?
- Gender Studies ebenso wie Gleichstellungspolitik sind verstärkt Angriffen und Legitimationszwängen ausgesetzt. Wie kann oder sollte damit umgegangen werden?

Diese und andere Fragen und Erfahrungen wollen wir mit allen diskutieren, die ein ernstgemeintes Interesse an diesem Themenbereich haben. Dazu laden wir ein zu einem

LUNCHTALK* am 29.11.2017 im ZFG, 12.30 – 14.00 (A03 1-117)

*Lunchtalk, der: Treffen zum gemeinsamen Mittagsimbiss, um sich über ein bestimmtes Thema auszutauschen. Jede/r bringt sich einen eigenen Snack mit; warme und kalte Getränke stehen vor Ort bereit. 

7. Genderforschungstag am 1. Dezember 2017

wir möchten Sie herzlich zu unserem 7. Genderforschungstag einladen, an dem aktuelle Projekte aus dem Bereich der Gender- und Queer-Studies vorgestellt werden.

In diesem Jahr findet der Genderforschungstag im Rahmen der niedersächsischen Veranstaltungsreihe „Tour de LAGEN“ zum zehnjährigen Bestehen der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen statt mit Referent*innen aus ganz Niedersachsen.

Ministerialrätin Dr. Barbara Hartung (MWK) und Prof. Dr. Corinna Onnen (Sprecherin der LAGEN/ Vechta) werden ein Grußwort sprechen.

Programm als pdf

ABSTRACTS

Ringvorlesung WiSe 2017/18: Verantwortlichkeiten. Inter- und Transdisziplinäre Perspektiven der Geschlechterforschung

Vortrag: Prof. Dr. Andrea Maihofer (Basel): Geschlechterforschung: Aktuelle Hindernisse und Chancen. 24.10.17, 18 Uhr, Aula

Am Dienstag, 24. Oktober 2017 findet die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe "Wo Gender brennt: Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und  Gesellschaft" um 18:00 Uhr (s.t.) in der Aula (A11) statt. Prof. Dr. Andrea Maihofer aus Basel wird einen Vortrag zum Thema "Geschlechterforschung: Aktuelle Hindernisse und Chancen" halten. Anschließend gibt es einen Sektempfang.

"Wo Gender brennt: Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und  Gesellschaft" Öffentliche Vortragsreihe des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung/ZFG der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Aktuelle gesellschafts-, kultur- und hochschulpolitische Fragen sind immer auch geschlechterpolitische Fragen. Die inter- und transdisziplinäre Vortragsreihe analysiert Geschlechterpolitiken in einem breiten Spektrum von Problemfeldern, in denen Geschlechter-Hierarchisierungen, zusammen mit anderen Differenzkategorien, zur Wirkung kommen und „unter den Nägeln brennen“. Den Anfang macht Prof. Dr. Andrea Maihofer mit einem Blick auf den aktuellen Zustand der Geschlechterforschung/ Gender Studies. Sie ist Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies an der Universität Basel sowie Präsidentin der Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung.

Die Reihe wird fortgesetzt mit einem Vortrag am 26. Oktober 2017, 14 – 16 Uhr im BIS-Saal von Prof. Dr. Sabine Hark (Berlin): "Unterscheiden und Herrschen. Rassismus, Sexismus und Femininismus in der Gegenwart" (in Kooperation mit den Graduiertenkollegs „Kulturen der Partizipation“ und „Selbstbildungen“).

Poster

Lektüre: 

Andrea Maihofer mit Franziska Schutzbach: "Vom Antifeminismus zum 'Anti-Genderismus'. Eine zeitdiagnostische Betrachtung am Beispiel Schweiz"

in: Sabine Hark, Paula-Irene Villa (Hg.): "Anti-Genderismus. Sexualität und Geschlecht als Schauplätze aktueller politischer Auseinandersetzungen". Bielefeld, transcript GenderStudies (2015).

Der Artikel ist online über das Bibliotekssystem einsehbar. 

Eindrücke vom Vortrag von Prof. Dr. Andrea Maihofer

Eindrücke vom Vortrag von Prof. Dr. Sabine Hark

Aktuelle Transformationen von Gender Studies und Gender Regimes in der Türkei

21.06.2017 – AKTUELLER BRENNPUNKT….

12h30 – 19h00, Schlaues Haus (Schloßplatz 16), D-Oldenburg

Unter dem neokonservativen Regime und im Kontext von Flucht- und Aufnahmepolitiken haben sich nicht nur Gender Regimes in der Türkei verändert, sondern unter der Notstandsgesetzgebung sind auch die Möglichkeiten für die Erforschung und Analysen dieser Situation stark eingeschränkt. Kritische (Geschlechter-)forscher*innen wurden aus dem Staatsdienst entlassen oder in Rente geschickt; insbesondere, wenn sie die Petition „Academics for Peace“ unterzeichnet haben.

Wie gehen kritische Wissenschaftler*innen und Studierende aus der Geschlechterforschung damit um? Wie gestaltet sich die Situation der Gender Studies Departments an den größeren Universitäten in Ankara oder Istanbul aktuell? Welche Form der Unterstützung wird gebraucht bzw. ist möglich?  

Türkische Wissenschaftler*innen (Professor*innen, Doktorand*innen) und Studierende werden ihre Einschätzungen der Lage vorstellen und mit uns diskutieren zu:

·         Gender Studies Departments unter dem Notstandsgesetz

·         Transformationen von Gender Regimes in der Türkei

Dazu werden weitere Forschungsprojekte und andere Aktivitäten vorgestellt.

-          Wir bitten um eine formlose Anmeldung per Email an zfg@uol.de

Die Tagungssprache ist Englisch. Bitte wenden Sie sich möglichst bald an uns, wenn eine Übersetzung ins Türkische oder Deutsche gewünscht wird. Wir werden uns um entsprechende Arrangements bemühen.

Tagungsorganisation: Lydia Potts, Sylvia Pritsch (ZFG – Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) in Kooperation mit Zeynep Kıvılcım (Göttinger Zentrum für Gender Studies und LAGEN-Netzwerk “Gender und Migration @ Niedersachsen“)

+++Die Tagung ist Teil der Reihe “Aktueller Brennpunkt” des Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg +++

Tagungsplakat pdf

Programm als pdf

Eindrücke der Tagung

Tagung am 27. - 29. März: "Politiken der Reproduktion - Politics of Reproduction"

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen (LAGEN) richtet im März 2017, im zehnten Jahr ihres Bestehens, eine internationale und interdisziplinäre Tagung im Bereich der Gender Studies aus. Unter der Überschrift „Politiken der Reproduktion – Politics of Reproduction“ greift die Tagung zentrale Fragestellungen der Frauen- und Geschlechterforschung auf, nämlich die nach der Herstellung und Wiederherstellung von Geschlecht und gesellschaftlichen Geschlechterverhältnissen. Einem breiten Verständnis von Reproduktion folgend, werden im Rahmen der sechs Panels „Biographien“, „Care“, „Menschen und Maschinen“, „Räume“, „Weltsichten“ sowie „Wissen und Institutionen“ verschiedene Aspekte dieser Wieder_Herstellung gesellschaftlicher Geschlechter_Verhältnisse in ihrer Umkämpftheit und Widersprüchlichkeit betrachtet – jeweils aus interdisziplinärer Perspektive. 

27. bis 29. März 2017, Kulturzentrum Pavillon, Lister Meile 4, Hannover

Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen finden Sie auf der LAGEN-Homepage.

Flyer als Download

Vortrag 8. Februar: "Gendering Syrian Refugee 'Crisis' in Turkey" von Prof. Zeynep Kıvılcım

08. Februar, 16-18 h, A01-0-006 [ACHTUNG: anderer Raum als die RV vorher] Die türkische Professorin Zeynep Kıvılcım (z.Z. Göttingen/ Berlin) stellt Ihre Forschungen unter dem Titel "Gendering Syrian Refugee 'Crisis' in Turkey" vor.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen! Die Ringvorlesung ist öffentlich (der Vortrag wird auf Englisch gehalten werden). 

Tagung am 25. und 26. Januar 2017: „Rückständigkeit und Gefahr. Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft“

Nicht erst seit dem Diskursereignis Köln findet im öffentlichen, medialen, politischen, aber auch wissenschaftlichen Raum eine affektbesetzte Auseinandersetzung mit der Gefahr und Bedrohung statt, die von der vermeintlichen Rückständigkeit und Gefährlichkeit derjenigen ausgehe, die in der Migrationsgesellschaft als Andere gelten. Wesen und Körper dieser Anderen werden in diesen Diskursen fokussiert, so dass sich damit eine Grundlage für die zunehmende Legitimation der Überwachung und Bestrafung dieser Anderen ausbildet.

Vor diesem Hintergrund organisieren das Center for Migration, Eduction and Cultural Studies (CMC), das Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) und die Arbeitsgruppe Migration – Gender – Politics (MGP) der Universität Oldenburg gemeinsam eine Tagung zu „Rückständigkeit und Gefahr. Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft“.

Die Tagung findet am 25. und 26. Januar 2017 im PFL in Oldenburg statt und thematisiert europäische und „westliche“ Praktiken der geschlechterpolitischen Behauptung, Visualisierung und Hervorhebung der Gefahr und der Rückständigkeit Anderer, wie auch die Konsequenzen dieser Praktiken in unterschiedlichen Räumen.

Mit Vorträgen von folgenden namhaften und international renommierten Wissenschaftler_innen gehen wir diesem Themenzusammenhang nach: Prof. Dr. Manuela Bojadžijev, Prof. Dr. María do Mar Castro Varela, Prof. Dr. Sabine Hess, Prof. Dr. Juliane Karakayali, Prof. Dr. Meltem Kulaçatan, Dr. Lydia Potts, Dr. Paul Scheibelhofer, Prof. Dr. Helen Schwenken, Prof. Dr. Marc Thielen und Prof. Dr. Vassilis Tsianos.

Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung richtet sich dabei an Wissenschaflter_innen, aber auch an Bildungspolitiker_innen, pädagogische Professionelle, Student_innen und eine interessierte Öffentlichkeit, die sich mit dem Themenkomplex der diskursiven Herstellung der Anderen in Bezug auf Geschlechterpolitiken in der Migrationsgesellschaft auseinandersetzen (wollen).

Ziel der Tagung ist es, zu einer theoretisch und empirisch fundierten Analyse und Thematisierung dieser Diskurse und Prozesse beizutragen, sie zu reflektieren und Alternativen zu diskutieren.

Anmeldungen richten Sie bitte an cmc.sekretariat(at)uni-oldenburg.de
Der Tagungsbeitrag beträgt 30 Euro; für Studierende der Uni Oldenburg ist eine Teilnahme kostenlos.

Programm als pdf

6. Gender-Forschungstag am 02.12.2016

Programm:

10.00 - 10.15      Begrüßung

10.15 - 11.00       Michaela Koch: Hermaphroditus in Amerika. Der Roman Middlesex (Eugenides, 2002) und seine mythologischen Verschränkungen
11.00 - 11.45       Natalia Riedel: Kulturelle Transgression und die Selbstironisierung eines weißen Hip Hop Künstlers

11.45 - 12.15        KAFFEEPAUSE

12.15 - 13.00       Renata Kutinka: Das ‚unsichtbare Geschlecht‘? Genitalien von Gewicht und Repräsentationskritik
13:00 - 13.30      Lou Kordts: Transsomatechnische Materialisation im Kontext intim-figurativer Operationen. Eine Autoethnographie

13.30 - 13.45      Abschlussrunde

14.00 – 15.00     Gemeinsamer Besuch von: Angela McRobbie: The Artist as Human Capital: Self-Making in Creative Economy (Vortrag im Rahmen des Graduiertenkollegs "Selbst-Bildungen")

 

Programm als pdf

Abstracts der Vorträge

Trans* Film- und Vortragsreihe

Die Fachschaft Gender Studies veranstaltet in Kooperation mit dem ZFG, dem FemRef und dem AStA der Uni Oldenburg eine Film- und Vortragsreihe zum Thema Trans* im Cine k.

Dadurch sollen Filme für Studierende und Interessierte zugänglich gemacht werden, um ihnen die Gelegenheit zu geben, sich mit dem Thema Trans* auseinanderzusetzen. Hierfür werden 4 Filme gezeigt, letzterer begleitet von einem Kurzvortrag von Lou Kordts.

Bei der Auswahl der Filme wurde insbesondere darauf geachtet, dass Trans*-Personen im Entstehungs- oder Drehprozess beteiligt waren und eine Sensibilität in Bezug auf die Repräsentation von Trans*-Lebensrealität gegeben ist.

weitere Informationenen finden Sie beim Cine k.

Internationale Tagung "Queering Migration Studies"

QUEERING MIGRATION STUDIES - INTERNATIONALE TAGUNG 2. Tagung des Netzwerks Gender und Migration@Niedersachsen

 

FREITAG, 28. – SAMSTAG, 29.10.2016 CARL VON OSSIETZKY UNIVERSITÄT OLDENBURG

 

Die Tagung nimmt die Strukturierung von Migrationsprozessen und -regimen durch heteronormative Vorstellungen von Identität, Sexualität und Familie den Blick. Sie fragt nach der Konstruktion des migrierenden Subjekts als heterosexuell und geschlechtlich eindeutig männlich oder weiblich bestimmbar sowie nach den konkreten Bedingungen von Flucht und Migration für Menschen, die diesen Normierungen nicht entsprechen (LGBTIQ). Damit verknüpft sind spezifische Prozesse nationaler (Re-)Definitionen und die Produktion sozialer Stratifikationen auf der Grundlage von Ein- und Ausschlussprozessen über Geschlecht und Sexualität, zwischen Legalität und Illegalität. Unter welchen Bedingungen werden Migrant_innen entweder als eine Bedrohung nationaler Integrität verstanden oder aber in den Dienst westlicher Konstruktionen von Liberalität gestellt? Was bedeutet dies für das Selbstverständnis von Migrant_innen?

An der Schnittstelle von Queer Studies, Gender Studies und Migrationsforschung bietet die Tagung ein interdisziplinäres Forum zum Austausch sowohl zwischen den Mitgliedern des Netzwerks ’Gender und Migration@Niedersachsen‘ als auch mit nationalen wie internationalen Expert_innen sowie Aktivist_innen und Praktiker_innen.

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter: Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG): www.uni-oldenburg.de/zfg/ sowie LAGEN: www.nds-lagen.de/forschung/migration-und-gender/

Anmeldefrist: bis 23/10/2016

  • Zur Anmeldung/Registration

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

 

Invitation QUEERING MIGRATION STUDIES – INTERNATIONAL CONFERENCE 2. Conference of the Research Network Gender and Migration @ Lower Saxony

 

FRIDAY 28 – SATURDAY 29/10/2016 CARL VON OSSIETZKY UNIVERSITY OLDENBURG

 

The conference explores how migration processes are structured by heteronormative concepts of identity, sexuality and family. How are migrating subjects constructed as heterosexual and defined as definitively either male or female? And what are the specific conditions of flight and migration for persons who do not conform to these normative constructions?

These questions are linked to processes of national definition and social stratification on the basis of inclusion/exclusion via sex and gender, legality and illegality. What are the conditions that lead to the understanding of migrants as being either a threat to national integrity or as their being instrumentalised in order to confirm the self-perception of the West as liberal? And what does this mean for migrants' concepts of the self?

At the intersection of Queer Studies, Gender Studies and Migration Studies, the conferences offers an interdisciplinary forum for exchange between members of the network "Gender and Migration@Niedersachsen" and to national and international experts in the field as well as to activists and practitioners.

LAGEN: www.nds-lagen.de/forschung/migration-und-gender/

Deadline for Registration: 23/10/2016

  • Zur Anmeldung/Registration
  • Schedule
  • Flyer
  • Directions to the University

By announcing that you are a participant of the Conference, you can book a room at Hotel Sprenz at a special price.

Webmaster (Stand: 28.09.2018)