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Karola Gebauer
karohola.gebauecvr(ac84t)usoni-7zh9oldenburg.de8r (karola.gebauer@lcoruol.dz2odere)
Tel.: ++49 (0)441/798 4316

Postadresse
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
ZFG Zentrum für interdisziplinäre
Frauen- und Geschlechterforschung
Ammerländer Heerstraße 114 -118
D-26129 Oldenburg

Round Table: "Islam und Feminismus. Umkämpfte Positionen in Wissenschaft und Aktivismus" mit Kathrin Klausing (Osnabrück) und Rida Inam (Frankfurt), 17.06.19, 18-20 Uhr

LUNCHTALK: Generationen der Geschlechterforschung, 16.01.19, 12-14 Uhr 16. Januar 2019, 12.00 – 14.00 Uhr im ZFG (A03 1-117)

16. Januar 2019, 12.00 – 14.00 Uhr im ZFG (A03 1-117)

Generationen der Geschlechterforschung: Müssen die feministischen Räder stets neu erfunden werden?
Anlässlich der begangenen Jubiläen „100 Jahre Frauenstimmrecht“ und „50 Jahre Autonome Frauenbewegung“ wollen wir unter der Frage "Müssen die feministischen Räder stets neu erfunden werden?" einen Blick auf ältere theoretische Texte der Frauen- und Geschlechterforschung werfen. Sind die Themen der ersten und zweiten Frauenbewegung heute überholt oder müssen sie vielmehr, angepasst an die heutigen Bedingungen, wieder ins Bewusstsein gerückt werden? Kann heute noch vom „geheimnisvollen Männerghetto Universität“ (Modelmog 1983) die Rede sein und wie halten wir es damit, „Wissenschaft zur Leidenschaft“ werden zu lassen (ebd.)? Welches sind die unverzichtbaren Kernthemen? Wo sind Lücken zu verzeichnen?

Liebe Gender Studies-Lehrende, - Studierende und Interessierte, wir möchten Sie und Euch herzlich zu einem geselligen Austausch bei Kaffee und Gebäck einladen. Ausschnitte aus Lieblingstexten der queerfeministischen Bereiche bzw. der Frauen- und Geschlechterforschung sind willkommen!

Gender on/ under fire: Multi-sited inquiries in the U.S. and India, 14.12.18, 10-13 Uhr

Vortrag Ines Weller: Nachhaltigkeit und Gender, 23.11.18

Aktueller Brennpunkt: Musik & Geschlechterpolitiken, 25.06.2018, 16-22 Uhr, Schlaues Haus Oldenburg

Töne haben kein Geschlecht? Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig in Wissenschaft und Alltagsverständnis. Töne generieren Bilder, die quer durch alle Sparten und Genres etwas Anderes erzählen: Von subtileren Geschlechterpolitiken in Musiktheorie und Musikhistoriographie und offensichtlicheren Formen in Videos und in Performances oder subkultureller „Instrumentalisierung“ durch rechtspopulistische Musiktrends. Aber auch queerfeministische Gegenströmungen kommen zu Gehör.
Die Veranstaltung will zeigen, wie sich Geschlechterkonstruktionen und – politiken in unterschiedlichsten Bereichen der Musik wiederholen, verschieben und transformieren.

16.00 Uhr: Round-Table mit Prof.in Dr.in Annegret Huber (mdw/ Wien),

Ass.-Prof.in Dr.in Rosa Reitsamer (mdw/ Wien), Prof. Dr. Mario Dunkel (CvO Universität Oldenburg)
Moderation: Drin. Cornelia Bartsch (Verwaltungsprof. CvO Univ. Oldenburg)

18.00 Uhr: Vortrag Prof.in Dr.in Annegret Huber: Werte | Wahrheit | Werturteil. Wissensordnungen durch Strukturanalysen von Musik aus feministischer Sicht (Reihe Musikalische Wissensordnungen)

20.00 Uhr: Tanz: Queer_feministische Musik mit dj schnurrzigal (Oldenburg)

Tagungsplakat als pdf

Gender on/ under Fire: A Public Conversation on Gender-Based Violence with Perspectives from South Africa, India and Germany with Sheila Meintjes, Paula Banerjee, Lydia Potts and Daniela Arias Vargas, 19.06.18, 18-20 Uhr, Senatssitzungssaal

Prof. Dr. Sheila Meintjes (University of the Witwatersrand/ Johannesburg), Prof. Dr. Paula Banerjee (Vice Chancellor, Sanskrit College and University of Kolkata), Dr. Lydia Potts (Migration – Gender – Politics, CvO University of Oldenburg) Moderation: Daniela Arias Vargas (EMMIR, CvO University of Oldenburg)

Gender-based violence is currently a controversial topic globally: e.g. femicides and ‘corrective rape’ in South Africa, various forms of rape in India, but also the gender dimensions of  displacement of the Roh-ingyas, violence against women in the public and private sphere  in Germany and the controversy on refu-gee and migration issues.  What and who makes these topics the key topics?  What are the effects of po-litical, media or feminist interventions? What do we learn or unlearn from comparative or multi sited gen-der analyses and from international academic exchange? Prof. Dr. Paula Banerjee (Vice-Chancellor, San-skrit College and University, Kolkata), Prof. Dr. Sheila Meintjes (University of the Witwatersrand, Johannes-burg) and Dr. Lydia Potts (Migration - Gender - Politics, Oldenburg) will discuss these and related ques-tions, moderated by Daniela Arias Vargas (EMMIR, Oldenburg).

Ankündigungsplakat als pdf

Vortrag Prof. Dr. Konstanze Plett (Bremen): "Zum Recht auf Geschlechtervielfalt: Hintergründe zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum »dritten Geschlecht«", 25.04.18, 16-18 Uhr

Was ist Geschlecht? Gibt es ein Geschlecht zwischen oder jenseits von männlich und weiblich? Das Bundesverfassungsgericht hat im Herbst 2017 eine klare Antwort gegeben: Auch eine dritte, positiv benennbare Kategorie muss zugelassen werden. Im Vortrag zeichnet die Referentin Prof. Dr. Konstanze Plett (LL.M./UWisc.; Univ. Bremen), die in dieser Sache an der Verfassungsbeschwerde beteiligt war, die Entwicklung dieses Rechtsfalls nach und zeigt, wie unter Berufung auf Menschenrechte Tabus aufgebrochen werden können.

Flyer zum Download

AFTER-LUNCH-GAMING - Ein Brettspiel quer durch das Leben: Identitätenlotto. Einladung zum Testspiel am 18.04.18, 14-16 Uhr

Wie ist das Leben in einer anderen Identität, die ich per Zufall erhalte?
Es können spielerisch neue Identitäten anhand der Kategorien Geschlecht, sexuelle Orientierung, Herkunft, Körper und Bildung übernommen werden. Ziel ist es, mit dieser „neuen“ Identität verschiedene Lebensthemen zu durchlaufen.
Das ZFG lädt ein, dieses vom Braunschweiger Zentrum für Gender Studies (TU) entwickelte Spiel auszuprobieren und zu bewerten.

Homepage des Spiels
Flyer zum download

Einladung zum LUNCHTALK*: Gender und Diversity in die/ der Lehre?

Gender Studies sind umstritten – das ist seit Beginn ihrer Institutionalisierung zu beobachten. Heute erscheinen sie, je nach Disziplin und oftmals auch innerhalb der Disziplinen, den einen als selbstverständlicher Teil von Forschung und Lehre, den anderen als lästige Anforderung – und immer noch allzu oft als Leerstelle. Die Erfahrungen mit der Thematisierung von Geschlechterforschung, gegebenenfalls es auch im Verbund mit Diversität und Intersektionalität, sind entsprechend verschieden und werfen eine Reihe von Fragen auf:

- Was bedeutet es konkret, Geschlechterforschung als „selbstverständlichen“ Teil der Fachdisziplin zu betrachten? Für welche Fächer wird es behauptet/ trifft es zu? Für welche nicht?
-Inwieweit ist in den Fächern ein historisches Verständnis der Geschlechterforschung vorhanden?
- Inwieweit werden Einsichten der feministischen Wissenschaftskritik gelehrt und umgesetzt, wie etwa Interdisziplinarität, Situierung der eigenen Perspektive, Intersektionalität?
- Wie stellt sich das Verhältnis von Gender und Diversity in der Lehre dar?
- Gender Studies ebenso wie Gleichstellungspolitik sind verstärkt Angriffen und Legitimationszwängen ausgesetzt. Wie kann oder sollte damit umgegangen werden?

Diese und andere Fragen und Erfahrungen wollen wir mit allen diskutieren, die ein ernstgemeintes Interesse an diesem Themenbereich haben. Dazu laden wir ein zu einem

LUNCHTALK* am 29.11.2017 im ZFG, 12.30 – 14.00 (A03 1-117)

*Lunchtalk, der: Treffen zum gemeinsamen Mittagsimbiss, um sich über ein bestimmtes Thema auszutauschen. Jede/r bringt sich einen eigenen Snack mit; warme und kalte Getränke stehen vor Ort bereit. 

Vortrag: Prof. Dr. Andrea Maihofer (Basel): Geschlechterforschung: Aktuelle Hindernisse und Chancen. 24.10.17, 18 Uhr, Aula

Am Dienstag, 24. Oktober 2017 findet die Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsreihe "Wo Gender brennt: Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und  Gesellschaft" um 18:00 Uhr (s.t.) in der Aula (A11) statt. Prof. Dr. Andrea Maihofer aus Basel wird einen Vortrag zum Thema "Geschlechterforschung: Aktuelle Hindernisse und Chancen" halten. Anschließend gibt es einen Sektempfang.

"Wo Gender brennt: Aktuelle Relevanz der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kultur und  Gesellschaft" Öffentliche Vortragsreihe des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung/ZFG der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Sabine Kyora, Vizepräsidentin für Studium, Lehre und Gleichstellung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.

Aktuelle gesellschafts-, kultur- und hochschulpolitische Fragen sind immer auch geschlechterpolitische Fragen. Die inter- und transdisziplinäre Vortragsreihe analysiert Geschlechterpolitiken in einem breiten Spektrum von Problemfeldern, in denen Geschlechter-Hierarchisierungen, zusammen mit anderen Differenzkategorien, zur Wirkung kommen und „unter den Nägeln brennen“. Den Anfang macht Prof. Dr. Andrea Maihofer mit einem Blick auf den aktuellen Zustand der Geschlechterforschung/ Gender Studies. Sie ist Professorin für Geschlechterforschung und Leiterin des Zentrums Gender Studies an der Universität Basel sowie Präsidentin der Schweizer Gesellschaft für Geschlechterforschung.

Die Reihe wird fortgesetzt mit einem Vortrag am 26. Oktober 2017, 14 – 16 Uhr im BIS-Saal von Prof. Dr. Sabine Hark (Berlin): "Unterscheiden und Herrschen. Rassismus, Sexismus und Femininismus in der Gegenwart" (in Kooperation mit den Graduiertenkollegs „Kulturen der Partizipation“ und „Selbstbildungen“).

Poster

Lektüre: 

Andrea Maihofer mit Franziska Schutzbach: "Vom Antifeminismus zum 'Anti-Genderismus'. Eine zeitdiagnostische Betrachtung am Beispiel Schweiz"

in: Sabine Hark, Paula-Irene Villa (Hg.): "Anti-Genderismus. Sexualität und Geschlecht als Schauplätze aktueller politischer Auseinandersetzungen". Bielefeld, transcript GenderStudies (2015).

Der Artikel ist online über das Bibliotekssystem einsehbar. 

Aktuelle Transformationen von Gender Studies und Gender Regimes in der Türkei

21.06.2017 – AKTUELLER BRENNPUNKT….

12h30 – 19h00, Schlaues Haus (Schloßplatz 16), D-Oldenburg

Unter dem neokonservativen Regime und im Kontext von Flucht- und Aufnahmepolitiken haben sich nicht nur Gender Regimes in der Türkei verändert, sondern unter der Notstandsgesetzgebung sind auch die Möglichkeiten für die Erforschung und Analysen dieser Situation stark eingeschränkt. Kritische (Geschlechter-)forscher*innen wurden aus dem Staatsdienst entlassen oder in Rente geschickt; insbesondere, wenn sie die Petition „Academics for Peace“ unterzeichnet haben.

Wie gehen kritische Wissenschaftler*innen und Studierende aus der Geschlechterforschung damit um? Wie gestaltet sich die Situation der Gender Studies Departments an den größeren Universitäten in Ankara oder Istanbul aktuell? Welche Form der Unterstützung wird gebraucht bzw. ist möglich?  

Türkische Wissenschaftler*innen (Professor*innen, Doktorand*innen) und Studierende werden ihre Einschätzungen der Lage vorstellen und mit uns diskutieren zu:

·         Gender Studies Departments unter dem Notstandsgesetz

·         Transformationen von Gender Regimes in der Türkei

Dazu werden weitere Forschungsprojekte und andere Aktivitäten vorgestellt.

-          Wir bitten um eine formlose Anmeldung per Email an zfg@uol.de

Die Tagungssprache ist Englisch. Bitte wenden Sie sich möglichst bald an uns, wenn eine Übersetzung ins Türkische oder Deutsche gewünscht wird. Wir werden uns um entsprechende Arrangements bemühen.

Tagungsorganisation: Lydia Potts, Sylvia Pritsch (ZFG – Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung Carl von Ossietzky Universität Oldenburg) in Kooperation mit Zeynep Kıvılcım (Göttinger Zentrum für Gender Studies und LAGEN-Netzwerk “Gender und Migration @ Niedersachsen“)

+++Die Tagung ist Teil der Reihe “Aktueller Brennpunkt” des Zentrum für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZFG) der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg +++

Tagungsplakat pdf

Programm als pdf

Webmastertea (karkvolaq6.gebmqauer@u/m8ol.da1afemw) (Stand: 04.06.2019)