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  • 042/26 30. April 2026 Veranstaltungsankündigung Musikalische Reise nach Rumänien: Dialogkonzerte im Mai und Juni Vielfältiges Begleitprogramm – Werke von Frauen stehen im Mittelpunkt

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    30. April 2026   042/26    Veranstaltungsankündigung

    Musikalische Reise nach Rumänien: Dialogkonzerte im Mai und Juni

    Vielfältiges Begleitprogramm – Werke von Frauen stehen im Mittelpunkt

    Oldenburg. Einen vielfältigen Einblick in das „Musikland Rumänien“ geben die nächsten „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ im Mai und Juni. Unter dem Titel „Hören im Kontext – Komponistinnen aus Rumänien“ stehen insbesondere Werke von Frauen aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert im Mittelpunkt.

    „Musik aus Rumänien führt in unserem Konzertleben ein Nischendasein. Das ist schade, weil die Musik dort einen ganz eigenen Weg gefunden hat: Die Einflüsse orthodoxer Klänge und mündlich überlieferter traditioneller Musik machen das Schaffen gerade von Komponistinnen der vergangenen 150 Jahre besonders spannend“, sagt Organisatorin Prof. Dr. Kadja Grönke vom Institut für Musik an der Universität Oldenburg.

    Vier Konzerte und mehrere informative Begleitveranstaltungen bieten Interessierten die Möglichkeit, niedrigschwellig und kompakt Hintergrundinformationen zum Musikland Rumänien zu erhalten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei; Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

    Die Konzerte starten am Mittwoch, 13. Mai, ab 20.00 Uhr im Großen Saal des Kulturzentrums PFL (Peterstraße 3) mit Werken für Violine und Klavier von Komponist*innen wie Béla Bartók und Violeta Dinescu, verbunden mit rumänischsprachiger Lyrik. Schon um 18.00 Uhr hält Kadja Grönke einen Einführungsvortrag zum „Musikland Rumänien“. Die Gastronomie „Café Ludwig No. 3“ im PFL hat geöffnet von 17 bis 20 Uhr.

    Die weiteren Konzerte:

    12. Juni: Ein Liederabend unter dem Motto „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden), besetzt durch Sopran, Alt, Cello und Klavier. Los geht es um 19.30 Uhr im Großen Saal (PFL).

    13. Juni: Oldenburger Schülerinnen und Schüler präsentieren um 19.30 Uhr in der Aula des Alten Gymnasiums Oldenburg (Theaterwall 11) Kammermusik und Improvisationen der in Oldenburg lebenden rumänischen Komponistin Violeta Dinescu. Beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ wurde diese Darbietung 2026 im Regional- und Landeswettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

    14. Juni: Gesang, Klaviermusik und Bild-Projektionen der rumänischen Komponistin Hélène de la Forêt. Ihr Zyklus „De nos oiseaux“ (Von unseren Vögeln) basiert auf der gleichnamigen Lyriksammlung des rumänischen Schriftstellers Tristan Tzara. Beginn ist um 17.00 Uhr im Großen Saal, PFL.  

    Ein begleitendes Programm für die interessierte Öffentlichkeit bietet zudem einen vertieften Austausch über ausgewählte Komponist*innen aus Rumänien an. Die Termine:

    11. Mai: Komponieren in Rumänien. Einführung und Überblick zum Gesamtprojekt „Hören im Kontext“. Beginn: 18.15 Uhr, im Seminarraum 6 des Kulturzentrums PFL (Peterstraße 3).

    12. Mai/ 8.,9.,10. Juni: Öffentliche Hör- und Gesprächsrunden zu George Enescu, Myriam Marbe, Violeta Dinescu und Adriana Hölszki. Jeweils um 18.15 Uhr im PFL-Seminarraum.

    13. Mai: Historisch orientierter Vortrag zum Musikland Rumänien. Los geht es um 18.00 Uhr im PFL-Vortragssaal.

    13. Juni: Workshop zur Musik Violeta Dinescus mit anschließendem gemeinsamem Improvisieren und Musizieren (auch ohne Instrumentalkenntnisse möglich) – von 11.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr in der Aula des Alten Gymnasiums Oldenburg (Theaterwall 11). Anmeldung über .

    14. Juni: Podiumsdiskussion und öffentliches Abschlussgespräch zum Gesamtpaket „Hören im Kontext – Komponistinnen aus Rumänien“, gemeinsam mit Interpretinnen und Komponistinnen aus Rumänien. Im Anschluss an das Konzert, gegen 18.30 Uhr, PFL, Großer Saal.

    Das Rumänien-Projekt der „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg, der Dr. Hildegard Schnetkamp Stiftung Oldenburg, der Landessparkasse zu Oldenburg und der Oldenburger Volksbank.

    Weblinks

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 041/26 29. April 2026 Veranstaltungsankündigung Online-Diskussion über Alternativen zum Auto Veranstaltung zum Buch „Ein VW-Arbeiter, eine Mobilitätsexpertin und ein Aktivist im Gespräch“

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    29. April 2026   041/26    Veranstaltungsankündigung

    Online-Diskussion über Alternativen zum Auto

    Veranstaltung zum Buch „Ein VW-Arbeiter, eine Mobilitätsexpertin und ein Aktivist im Gespräch“

    Oldenburg. Während manche Menschen eine Abkehr von motorisierten Fahrzeugen für unumgänglich halten, um die Welt ökologischer und sozialer zu machen, ist ein Leben ohne Autos für andere kaum vorstellbar – die Abhängigkeiten erscheinen zu groß. Eine Online-Diskussion, bei der diese unterschiedlichen Perspektiven aufeinandertreffen, findet am Dienstag, 12. Mai, um 18.00 Uhr statt. Die Veranstaltung der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg trägt den Titel „Welt ohne Autos – ein VW-Arbeiter, ein Aktivist und eine Mobilitätsexpertin im Gespräch“. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich bis Sonntag, 10. Mai, online unter uol.de/kooperationsstelle/anmeldung-welt-ohne-auto anmelden.

    An dem Gespräch nehmen Thorsten Donnermeier, langjähriger Mitarbeiter bei VW und Mitglied der IG Metall, Tobi Rosswog, Aktivist und Mitinitiator verschiedener sozialer Bewegungen, und Katja Diehl, Mobilitätsexpertin und Bestseller-Autorin, teil. Moderiert wird das Gespräch von Kikan Nelle, Referentin Klimaschutzmanagement mit Schwerpunkt Alltagsmobilität an der Universität. Die Veranstaltung basiert auf dem im Dezember erschienenen Buch „Nehmen wir das Leben wieder selbst in die Hand“ von Diehl, Donnermeier und Rosswog.

    Die Veranstaltung wird vom Netzwerk der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen durchgeführt.

    Weblinks

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

  • 037/26 16. April 2026 Veranstaltungsankündigung Verbrannt und verbannt: Bücherverbote früher und heute Veranstaltung an der Universität anlässlich des Welttags des Buches am 23. April

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    16. April 2026   037/26    Veranstaltungsankündigung

    Verbrannt und verbannt: Bücherverbote früher und heute

    Veranstaltung an der Universität anlässlich des Welttags des Buches am 23. April

    Oldenburg. Mehr als 15.000 Bücher stehen mittlerweile in den USA auf dem Index, weil sie nicht in das Weltbild der Regierung oder einzelner Bundesstaaten passen. Anlässlich des Welttags des Buches am Donnerstag, 23. April, beleuchtet eine Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55) diese Entwicklung. Los geht es um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

    Schauspieler*innen des Oldenburger Uni-Theaters OUT bringen Texte auf die Bühne, die einen Bogen schlagen von politischen Auseinandersetzungen der Weimarer Republik bis zum Recht auf Selbstbehauptung von Geschlecht und Körper. Schließlich hat politische Einflussnahme über Bücherverbote auch in Deutschland eine Vergangenheit. Die Bücherverbrennungen im Dritten Reich betrafen auch Werke etwa des Universitätsnamensgebers Carl von Ossietzky oder von Kurt Tucholsky. Heutige Bücherverbannungen in den USA, sogenannte „book bans“, betreffen häufig Werke, die sich mit Themen wie Rassismus, Queerness oder Gleichstellung auseinandersetzen.

    Die Veranstaltung trägt den Namen „Ban fascists – not books“ (deutsch: „Verbannt Faschisten – nicht Bücher“) und wird von der Universitätsbibliothek sowie dem Autonomen Schwulenreferat und dem Autonomen Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende im Allgemeinen Studierendenausschuss der Universität Oldenburg organisiert.

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    Dr. Oliver Schoenbeck, Tel.: 0441/798-4257, E-Mail:

  • 036/26 15. April 2026 Veranstaltungsankündigung Öffentliche Vortragsreihe an der Uni: 40 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer Auftakt am 20. April in der Universitätsbibliothek

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    15. April 2026   036/26    Veranstaltungsankündigung

    Öffentliche Vortragsreihe an der Uni: 40 Jahre Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

    Auftakt am 20. April in der Universitätsbibliothek

    Oldenburg. Wie „wild“ ist das Wattenmeer, und wie wandelt es sich? Welchen Arten bietet es Schutz und Raum zur Entfaltung, und welche Erkenntnisse bringt der Blick auf Salzmarschen, Dünen und in die Lebenswelt unter Wasser? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt einer öffentlichen Vortragsreihe, zu der die Universität Oldenburg und die Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer ab Montag, 20. April, gemeinsam einladen. Zum Auftakt referiert der Leiter der Nationalparkverwaltung, der Biologe Peter Südbeck, zum Thema „Nationalpark Wattenmeer. Wandel. Wildnis“, Beginn ist um 16.15 Uhr im Saal der Universitätsbibliothek auf dem Campus Haarentor (Uhlhornsweg 49-55). Die Reihe setzt die etwa 20-jährige Tradition des „Kolloquiums zur nachhaltigen Raumentwicklung“ an der Universität unter dem Dach des wissenschaftlichen Zentrums für Nachhaltigkeit TRUST@UOL fort („Center for Transformations and Sustainable Futures“), Veranstalter sind der Geograph Prof. Dr. Ingo Mose sowie Dr. Gregor Scheiffarth von der Nationalparkverwaltung. Der Eintritt ist frei. Die weiteren Termine (jeweils montags ab 16.15 Uhr im Bibliothekssaal):

    27. April: „Entfaltungsraum, Arche und lebendes Labor: Biodiversität im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“, Dr. Benedikt Wiggering (Nationalparkverwaltung Niedersächsisches Wattenmeer);

    4. Mai: „Vögel, Visionen und Verhandlungen: Zur Geschichte und Entwicklung des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer“, Dr. Anna-Katharina Wöbse (Universität Freiburg);

    11. Mai: „Perspektivwechsel: Der Blick aus der Biosphärenregion auf den Nationalpark“, Astrid Martin (Nationalparkverwaltung);

    18. Mai: „Zurück in die Zukunft: Salzmarschen und Renaturierung im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer“, Dr. Stefanie Nolte (Nationalparkverwaltung)

    1. Juni: „Wenn Natur überrannt wird – Wie reagiert das Wattenmeer auf rasante Umweltveränderungen?“ Dr. Christian Buschbaum (Wattenmeerstation Sylt, Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung);

    8. Juni: „Bewegung in der Düne: Räumliche und zeitliche Prägung eines dynamischen Lebensraums“, Dr. Maike Isermann (Nationalparkverwaltung);

    15. Juni: „Schutz und Erfassung der faszinierenden und fragilen Lebenswelt unter Wasser“, Dr. Jochen Krause (Bundesamt für Naturschutz);

    22. Juni: „Klimawandel im Wattenmeer zwischen Anpassung und Untergang“, Dr. Gregor Scheiffarth.

    Weblinks

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    Prof. Dr. Ingo Mose, E-Mail:

  • 035/26 10. April 2026 Veranstaltungsankündigung Pädagogikstudium für Menschen mit Migrationsgeschichte Infoveranstaltungen am 15. und 22. April

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    10. April 2026   035/26    Veranstaltungsankündigung

    Pädagogikstudium für Menschen mit Migrationsgeschichte

    Infoveranstaltungen am 15. und 22. April

    Oldenburg. Geflüchtete sowie Migrantinnen und Migranten, die an eine pädagogische Vorbildung mit einem Studium anknüpfen möchten, können sich an der Universität Oldenburg für den Bachelor-Studiengang „Pädagogisches Handeln in der Migrationsgesellschaft“ bewerben. Der Abschluss qualifiziert für Tätigkeiten in Sozialer Arbeit und Erziehung, Bildungs- und Jugendarbeit, Flüchtlings- und Schulsozialarbeit, in kulturellen Einrichtungen und bei der Arbeitsmarktintegration.

    Eine Informationsveranstaltung in Präsenz findet statt am Mittwoch, 15. April, um 16.00 Uhr auf dem Campus Haarentor (Uhlhornsweg 84, Gebäude A04, Raum 4-419). Interessierte können sich dort über Studieninhalte und Bewerbungsmodalitäten informieren, ebenso wie bei einem Online-Termin am Mittwoch, 22. April, um 11.00 Uhr. Anmeldungen zu beiden Veranstaltungen werden per E-Mail an erbeten.

    Die Fakultät I Bildungs- und Sozialwissenschaften bietet den Studiengang seit 2017 regelmäßig an. Der Einstieg ist in jedem Wintersemester möglich. Das zweijährige Studium vermittelt theoretische Kenntnisse und praktische Kompetenzen in den Bereichen Sozialpädagogik und Migrationspädagogik. Es knüpft dabei an die akademischen Ressourcen an, die die Studierenden in ihrem Herkunftsland erworben haben.

    Die Bewerberinnen und Bewerber müssen in ihrem Herkunftsland eine akademische Ausbildung in Pädagogik, Sozialpädagogik oder fachlich verwandten Bereichen begonnen oder abgeschlossen haben. Diese Studienleistungen werden angerechnet. Absolventinnen und Absolventen von sozialpädagogischen Weiterbildungen in Verbindung mit einem vorherigen Studium können sich ebenfalls bewerben.

    Weblinks

    Kontakt

    Gamze Keklik, Tel.: 0441/798-4051, E-Mail:

  • 034/26 10. April 2026 Veranstaltungsankündigung Vortragsreihe des Leo-Trepp-Lehrhauses startet: „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ Kooperation von Universität und Jüdischer Gemeinde – Auftakt mit Rabbiner Netanel Olhoeft am 20. April

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    10. April 2026   034/26    Veranstaltungsankündigung

    Vortragsreihe des Leo-Trepp-Lehrhauses startet: „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“

    Kooperation von Universität und Jüdischer Gemeinde – Auftakt mit Rabbiner Netanel Olhoeft am 20. April

    Oldenburg. Wie entwickelte sich das Judentum nicht nur zu einer modernen Religion, sondern auch als Wiege einer vielfältigen Kultur? Dazu referiert Rabbiner Netanel Olhoeft am Montag, 20. April. Sein Vortrag unter dem Titel „Zwischen Tora und Derech Erez: Religiöse Normativität und kulturelle Produktivität in der jüdischen Tradition“ beginnt um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg (Leo-Trepp-Straße 15). Es wird um Anmeldung bis zum Donnerstag, 16. April, unter mit Namen und Adresse gebeten, ebenso darum, einen Personalausweis mitzubringen.

    Olhoeft ist Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Oldenburg. Er ist Studienkoordinator und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Abraham Joshua Heschel Seminar der Nathan Peter Levinson Stiftung, wo er die konservative Rabbinerausbildung betreut. Zuvor war er von 2020 bis 2024 wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Lehrstühlen für Talmud, Halacha und Ideengeschichte an der School of Jewish Theology der Universität Potsdam.

    Die Veranstaltung bildet den Auftakt der neuen öffentlichen Vortragsreihe des Leo-Trepp-Lehrhauses „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“, zu der die Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien an der Universität Oldenburg und die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg herzlich einladen. Bis ins kommende Jahr hinein widmet sich das Programm zahlreichen Aspekten der jüdischen Zivilisation, die über Epochen-, Länder- und Kulturgrenzen hinwegreicht. Interessierte erhalten so ein vielschichtiges Verständnis des Judentums. Olhoeft führt in das Thema ein und beleuchtet insbesondere, wie aus den geistig-literarischen Ressourcen jüdischer Denk- und Lebensart nicht nur Religion im modernen Sinne, sondern ein breites Spektrum kultureller Ausdrucksformen hervorgegangen ist und noch immer hervorgeht. Das vollständige Programm für 2026/27 ist auf der Homepage der Interkulturellen Jüdischen Studien und des Leo-Trepp-Lehrhauses zu finden:

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: ; Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 033/26 9. April 2026 Veranstaltungsankündigung Auf der Suche nach einer gerechten Gesellschaftsordnung Institut für Geschichte lädt zu öffentlichen Vorträgen ins Landesmuseum Natur und Mensch

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    9. April 2026   033/26    Veranstaltungsankündigung

    Auf der Suche nach einer gerechten Gesellschaftsordnung

    Institut für Geschichte lädt zu öffentlichen Vorträgen ins Landesmuseum Natur und Mensch

    Oldenburg. Wird Gesellschaft heute als gerecht empfunden? Und welche Ideen von „gerechter Ordnung“ gab es eigentlich in der Vergangenheit, ob im Griechenland der Antike, im Zuge der Dekolonisierung Lateinamerikas oder im Schweden des 20. Jahrhunderts? Eine öffentliche Vortragsreihe des Instituts für Geschichte der Universität Oldenburg wirft ab Dienstag, 21. April, Schlaglichter auf unterschiedliche Vorstellungen von Gerechtigkeit im Laufe der Zeit und in verschiedenen, überwiegend europäischen Regionen. Die Ringvorlesung im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg (Damm 38-46) soll, so Veranstalter und Institutsdirektor Prof. Dr. Thomas Etzemüller, ein Gefühl dafür geben, wie vielschichtig Entwürfe einer gerechten Ordnung sein konnten und sind – und welche Anstrengungen es braucht, um sie zu verwirklichen. Der Eintritt ist frei.

    Den Auftakt macht am Dienstag, 21. April, 18.15 Uhr, der Oldenburger Historiker Dr. habil. David Kuchenbuch mit dem Thema „Eine faire Weltkarte? Arno Peters und die Debatte über globale Gerechtigkeit seit den 1970er-Jahren“. Die weiteren Vortragstermine (jeweils dienstags ab 18.15 Uhr im Vortragssaal des Landesmuseums):

    5. Mai: „Adel und Bauern, Männer und Frauen, Christen und ‚Ketzer‘: Gerechtigkeit und soziale Ungleichheiten im Mittelalter“, Prof. Dr. Almut Höfert (Institut für Geschichte, Universität Oldenburg);

    19. Mai: „‚Das Seine tun und sich nicht verzetteln‘. Gerechtigkeitsdebatten in Griechenland und Rom“, Prof. Dr. Michael Sommer (Institut für Geschichte, Universität Oldenburg);

    2. Juni: „Gerechte Ordnung – Kritische Überlegungen auf dem Hintergrund Lateinamerikas: Von der Befreiung zur Dekolonisierung“, Prof. Dr. Ulrike Sallandt (Institut für evangelische Theologie und Religionspädagogik, Universität Oldenburg);

    16. Juni: „Der Bauernkrieg von 1525 – auf der Suche nach einer gerechten Ordnung?“, Prof. Dr. Gerd Schwerhoff (Institut für Geschichte, Technische Universität Dresden);

    30. Juni: „Das schwedische ‚Volksheim‘. Wie Kapitalismus und Sozialstaat die gerechte Gesellschaft stiften sollten“, Prof. Dr. Thomas Etzemüller (Institut für Geschichte, Universität Oldenburg).

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Thomas Etzemüller, E-Mail:

  • 032/26 1. April 2026 Veranstaltungsankündigung Film und Podiumsdiskussion zum Thema Endometriose Oldenburger Forschende starten Projekt zur Gendermedizin mit öffentlicher Veranstaltung

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    1. April 2026   032/26    Veranstaltungsankündigung

    Film und Podiumsdiskussion zum Thema Endometriose

    Oldenburger Forschende starten Projekt zur Gendermedizin mit öffentlicher Veranstaltung

    Oldenburg. Menschen mit Endometriose leiden unter chronischen, krampfartigen Bauchschmerzen – wucherndes Gewebe im Bauchraum ist dafür verantwortlich. Statt Unterstützung finden Hilfesuchende meist zunächst Unverständnis und warten oft jahrelang auf eine Diagnose. Jetzt startet das Forschungsprojekt „Leben mit Endometriose“ der Universitätsmedizin Oldenburg mit einer öffentlichen Veranstaltung. Am Montag, 13. April, zeigen die Forschenden des Departments für Versorgungsforschung ab 18.00 Uhr im Unikino Gegenlicht (Uhlhornsweg 49-55) den Dokumentarfilm „Below the Belt“, der von Endometriose betroffene Frauen begleitet. An dem Abend steht zudem das Oldenburger Forschungsprojekt im Mittelpunkt: In den kommenden Monaten und Jahren wollen die Forschenden nicht nur Mediziner*innen dazu befragen, welche Herausforderungen sie bei der Diagnose und Therapie von Endometriose sehen und mit welchen Einstellungen sie selbst der Krankheit begegnen. Die Forschenden geben auch den Personen, die mit Endometriose leben, eine Stimme – und zwar mit einem ungewöhnlichen, kunstbasierten Ansatz: Im Rahmen eines Keramikworkshops können Teilnehmende ihre Emotionen und Erfahrungen mit der Krankheit jenseits sprachlicher Formen ausdrücken. Die Kombination der verschiedenen Perspektiven soll Einblicke in die Machtverhältnisse und sozialen Ungerechtigkeiten im Gesundheitswesen gewähren.

    Im Anschluss an die Filmvorführung erwartet Besucher*innen eine Podiumsdiskussion. Über Endometriose und das gemeinsame Vorhaben sprechen Prof. Dr. Eduard Malik, Direktor der Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Oldenburg, die Versorgungsforscherinnen Dr. Milena Kutzleben, Dr. Merle Weßel und Stefanie Beinert sowie die Bremer Keramikkünstlerin Laura Solar, die das Projekt künstlerisch begleitet. Sie beantworten auch Fragen aus dem Publikum.

    Tickets gibt es kostenlos unter l.uol.de/endometriose.

    Das Vorhaben „Living with Endometriosis – Testing an Arts-based Design for Health Services Research (LEAH)” zählt zu den Forschungsprojekten in der Gender- und Diversitätsmedizin, die das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung im Rahmen ihres gemeinsamen Programms zukunft.niedersachsen fördern.

    Weblinks

    Kontakt

    Dr. Milena von Kutzleben, Tel.: 0441/798-4540, E-Mail:

  • 031/26 31. März 2026 Veranstaltungsankündigung Mit fünf Sinnen durch das Vereinsleben des Oldenburger Turnerbundes Ausstellung „Ein Gefühl, das bleibt“ vom 15. bis 26. April
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    31. März 2026   031/26    Veranstaltungsankündigung

    Mit fünf Sinnen durch das Vereinsleben des Oldenburger Turnerbundes

    Ausstellung „Ein Gefühl, das bleibt“ vom 15. bis 26. April

    Oldenburg. Sehen, fühlen, riechen, hören, schmecken: In der Ausstellung „Ein Gefühl, das bleibt – Mit fünf Sinnen durch das Vereinsleben des Oldenburger Turnerbundes“ erleben Besucher*innen 167 Jahre OTB-Vereinsgeschichte auf interaktive Weise – vom 15. bis 26. April im Forum St. Peter in Oldenburg (Peterstraße 22-26). Öffnungszeiten sind mittwochs bis sonntags, jeweils von 12.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung richtet sich sowohl an langjährige OTB-Vereinsmitglieder als auch an sonstige Interessierte aller Altersgruppen. Konzipiert haben die Ausstellung Studierende des Masterstudiengangs „Museum und Ausstellung“ an der Universität Oldenburg.

    Quietschende Turnschuhe auf dem Hallenboden, der besondere Geruch von Sportanlagen, feierliche Momente wie Ehrungen: Viele Menschen verbinden mit Sportvereinen besondere Erinnerungen. In der Ausstellung durchlaufen Besucher*innen Stationen, die verschiedene Sinne ansprechen. Sie können beispielsweise mit einem Hauch von Grünkohl auf der Zunge mehr über die regionale Wanderkultur erfahren oder sich mithilfe historischer Fotografien daran erinnern, wie früher Sportveranstaltungen abliefen. Auch in die Stadthistorie und persönliche Geschichten von Vereinsmitgliedern lässt sich eintauchen.

    Zusätzlich gibt es ein Begleitprogramm: So findet beispielsweise am Donnerstag, 16. April, von 15.00 bis 17.00 Uhr eine offene Führung durch die Ausstellung statt. Hartmut Peters vom GröschlerHaus – Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region Friesland/Wilhelmshaven wird am Samstag, 18. April, um 14 Uhr unter anderem über Salomon Mendelssohn sprechen, der eine wichtige Persönlichkeit für das frühe Turnwesen in Oldenburg war. Eine Führung und Diskussion speziell für FLINTA*, also Frauen, Lesben, Inter*, nicht-binäre*, trans* und Agender-Personen, läuft am Sonntag, 19. April, um 14 Uhr. Eine Führung durch das Archiv des Oldenburger Turnerbundes startet am Donnerstag, 23. April, um 16 Uhr, eine kuratorische Führung am Freitag, 24. April, um 14 Uhr. Treffpunkt ist jeweils der Eingang zur Ausstellung. Weitere Informationen zum Programm gibt es auch auf Instagram: @ausstellungsprojekt

    Die Ausstellung ist Teil des überregionalen Projekts „Sportstätten als Erinnerungsorte“ der Oldenburgischen Landschaft. Ziel ist es, die Geschichte und gesellschaftliche Bedeutung von Sportstätten sichtbar zu machen und stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Gefördert wird das Projekt von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Stiftung Niedersachsen und der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland.

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    Fit für die Museumsarbeit: In ihrer ersten eigenen Ausstellung haben sich Studierende des Masterstudiengangs „Museum und Ausstellung“ der Universität Oldenburg mit der Vereinsgeschichte des OTB auseinandergesetzt. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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  • 030/26 27. März 2026 Veranstaltungsankündigung Uni-Bigband gibt Konzert im Wilhelm13
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    27. März 2026   030/26    Veranstaltungsankündigung

    Uni-Bigband gibt Konzert im Wilhelm13

    Oldenburg. Swing, Modern Jazz und lateinamerikanische Musik erklingen am Donnerstag, 16. April, um 20.00 Uhr, wenn die Uni-Bigband unter der Leitung von Christian Kappe im Wilhelm13 (Leo-Trepp-Straße 13, Oldenburg) auf der Bühne steht. In Form von Vocal- und Instrumentalarrangements zählen Titel von John Daversa, Bob Mintzer, Thad Jones und Dizzy Gillespie zu den Highlights des aktuellen Konzertprogramms. Der Eintritt ist frei.

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    Die Uni-Bigband unter der Leitung von Christian Kappe.

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    Christian Kappe, E-Mail:

  • 029/26 18. März 2026 Veranstaltungsankündigung Weibliche Rebellinnen? Online-Vortrag über Tradwives

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    18. März 2026   029/26    Veranstaltungsankündigung

    Weibliche Rebellinnen? Online-Vortrag über Tradwives

    Oldenburg. Rechte Frauen sind in den sozialen Medien auf vielfältige Weise präsent: etwa als „Tradwives“ und Lifestyle-Influencerinnen. Die ästhetisch perfektionierten Inszenierungen von Weiblichkeit, Natürlichkeit und Häuslichkeit nimmt die Frankfurter Soziologin Viktoria Rösch in einem Online-Vortrag am Dienstag, 31. März, genauer unter die Lupe. Die Veranstaltung der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg ist kostenlos und findet ab 18.00 Uhr über das Konferenzsystem BigBlueButton statt. Interessierte können sich bis Samstag, 28. März, online unter uol.de/p116736 anmelden.

    Rösch untersucht, wie die Akteurinnen traditionelle und moderne Rollenbilder miteinander verknüpfen, um politische Botschaften der extremen Rechten zu vermitteln. Dabei nimmt sie nicht nur klassische, unterwürfige Frauenfiguren in den Blick, sondern auch Strategien der Selbstermächtigung. Es wird deutlich, wie rechte Influencerinnen durch verschiedene Bild- und Erzählpolitiken eine „feminine rechte Gegenkultur“ entwickeln – übersteigerte Weiblichkeit, Protest, Intellektualität und rechte Ideologie vereinend. Rösch ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Frankfurt University of Applied Sciences sowie Mitglied im Netzwerk feministische Perspektiven und Interventionen gegen die extreme Rechte (femPi).

    Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien“ statt, in Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben Niedersachsen, der DGB-Region Weser-Ems und der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften in Osnabrück.

    Weblinks

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    Dr. Claudia Czycholl, E-Mail:

Verschiedene

  • 043/26 30. April 2026 Forschung Gemeinsam forschen zur Demokratie Forschende aus den Niederlanden, Italien und Argentinien an der Universität Oldenburg zu Gast

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    30. April 2026   043/26    Forschung

    Gemeinsam forschen zur Demokratie

    Forschende aus den Niederlanden, Italien und Argentinien an der Universität Oldenburg zu Gast

    Oldenburg. Das Thema Demokratie beschäftigt drei herausragende internationale Forschende, die in den kommenden Monaten an der Universität Oldenburg zu Gast sind. Gemeinsam mit Oldenburger Forschenden aus der Germanistik, Philosophie und den Sozialwissenschaften gehen sie bis Ende September unterschiedlichen Fragen nach. In ihren Vorhaben geht es etwa darum, wie sich Grenzkontrollen auf die deutsch-niederländischen Beziehungen auswirken, welche Rolle Kunst und Kultur in demokratischen Gesellschaften spielt, und wie kulturelle Codes in Deutschland und den USA unter Druck geraten. Als sogenannte Hannah Arendt Fellows erhalten die Forschenden Stipendien aus einem neu eingerichteten niedersächsischen Programm für die Geistes- und Sozialwissenschaften.

    „Die Hannah Arendt Fellows und ihre Gastgeberinnen und Gastgeber widmen sich dem Thema Demokratie auf ganz unterschiedliche Weise und tragen im Sinne des Selbstverständnisses unserer Universität dazu bei, Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung zu betreiben“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. „Wir freuen uns, gleich drei von landesweit zehn Fellows bei uns zu begrüßen.“ Mit dem neuen Stipendienprogramm stärke das Land Niedersachsen den internationalen wissenschaftlichen Austausch. „Als Universität, die ein Hannah Arendt-Archiv beherbergt, sind wir stolz, diesen Austausch mitzugestalten.“

    Über die Fellows:

    Prof. Dr. Marije Michel, Hochschullehrerin für Zweitsprachenerwerb an der Universität Groningen, richtet ihren Blick auf die deutsch-niederländische Grenzregion. Gemeinsam mit ihrer Oldenburger Gastgeberin Prof. Dr. Juliana Goschler vom Institut für Germanistik untersucht sie in den kommenden Monaten, wie sich das Wiedereinführen von Grenzkontrollen zwischen Deutschland und den Niederlanden auf die Interessen und Haltung der Menschen zueinander auswirkt und was dies für die demokratischen Werte in Europa bedeutet. Dafür wollen die Forschenden unter anderem Menschen interviewen, die regelmäßig die Grenze zwischen der Region Groningen und Ostfriesland überqueren.

    Um die Rolle von Kunst und Kultur in demokratischen Gesellschaften geht es in dem Vorhaben von Dr. Mateo Belgrano, Philosoph an der Pontificia Universidad Católica, Argentinien. Gemeinsam mit Prof. Dr. Gesa Wellmann, Juniorprofessorin für Geschichte der Philosophie in Oldenburg, vergleicht Belgrano unter anderem die Positionen von der politischen Theoretikerin Hannah Arendt und der belgischen Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe mit Blick auf die Bedeutung von Kunst und Kultur für Demokratien. Zudem analysiert der Forscher die Rolle der Vorstellungskraft als Grundlage für das Verständnis von Kunst in einer Demokratie.

    Der Soziologe Dr. Jason Mast, ehemals Universität Trient, Italien, befasst sich mit der Zukunft der Demokratie. Mast und der Oldenburger Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Sebastian Schnettler gehen von der These aus, dass derzeit in den USA und in Deutschland kulturelle Annahmen über Demokratie auf den Kopf gestellt werden. Sie wollen in den kommenden Monaten untersuchen, wie groß die damit einhergehenden Herausforderungen in beiden Ländern sind. Dabei beschäftigen sich mit sogenannten kulturellen Codes, also unsichtbaren Regeln oder Werten, die das Handeln und Denken von gesellschaftlichen Gruppen in beiden Ländern prägen.  

    Über die Hannah Arendt Fellowships

    Die Hannah Arendt Fellowships werden von der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen koordiniert. Das Stipendienprogramm ermöglicht jährlich bis zu zehn herausragenden internationalen Forschenden aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften ein eigenes wissenschaftlichen Projekt während eines sechsmonatigen Aufenthalts an einer niedersächsischen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung durchzuführen. Die Fellows forschen jeweils im Tandem mit einer wissenschaftlichen Ansprechperson vor Ort und sind aktiv in das akademische Umfeld der aufnehmenden Institution eingebunden. Die Auswahl der Fellows erfolgte durch ein unabhängiges, international besetztes Expertengremium. Die Förderung erfolgt im Rahmen von zukunft.niedersachsen, einem gemeinsamen Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Juliana Goschler, E-Mail:

    Prof. Dr. Gesa Wellmann, E-Mail:  

    Prof. Dr. Sebastian Schnettler, E-Mail:

  • 040/26 27. April 2026 Studium und Lehre Universität Oldenburg verabschiedet Absolventinnen und Absolventen der Human- und Gesellschaftswissenschaften
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    27. April 2026   040/26    Studium und Lehre

    Universität Oldenburg verabschiedet Absolventinnen und Absolventen der Human- und Gesellschaftswissenschaften

    Oldenburg. In einer Feierstunde hat die Fakultät IV – Human- und Gesellschaftswissenschaften der Universität Oldenburg 239 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Insgesamt erlangten 197 Bachelor- und 31 Masterstudierende im vergangenen Studienjahr ihren Abschluss. Außerdem verlieh die Fakultät acht Promotionen sowie drei Habilitationen. Rund 98 Teilnehmer*innen nahmen ihre Urkunden persönlich entgegen. Auszeichnungen für ihre herausragenden Masterarbeiten erhielten Mareike Duin (Institut für Theologie und Religionswissenschaften), Hauke Weber (Institut für Geschichte), Janne Lenk (Institut für Philosophie) und Louisa Andräß (Institut für Sportwissenschaft).  

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    Die Absolventinnen und Absolventen der Fakultät IV – Human- und Gesellschaftswissenschaften.
    Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Beate Clausing, Tel.: 0441/798-2954, E-Mail:

  • 039/26 27. April 2026 Forschung / Hochschulpolitik Wissenschaftsrat empfiehlt Neubau für Oldenburger Tiernavigationsforschung Weltweit einzigartiges Forschungsgebäude „NaviGate“
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    27. April 2026   039/26    Forschung / Hochschulpolitik

    Wissenschaftsrat empfiehlt Neubau für Oldenburger Tiernavigationsforschung

    Weltweit einzigartiges Forschungsgebäude „NaviGate“

    Oldenburg. In seiner aktuellen Empfehlung zur Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen hat der Wissenschaftsrat (WR) den Neubau des Forschungsbaus „NaviGate“ an der Universität Oldenburg befürwortet. Der Antrag entstand unter Federführung des Oldenburger Biologen und Tiernavigations-Experten Prof. Dr. Henrik Mouritsen, Sprecher des Exzellenzclusters „NaviSense“ und des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Magnetrezeption und Navigation in Vertebraten“. Der Wissenschaftsrat stufte das Vorhaben als „herausragend“ ein.

    „Mit dem Forschungsbau NaviGate heben wir die exzellente Forschung der Universität Oldenburg im Bereich Tiernavigation auf eine neue Stufe. Das geplante Gebäude bietet weltweit einzigartige Bedingungen, um sich aktuellen und zukünftigen Fragestellungen aus Tiernavigationsforschung, Sinnesbiologie und Neurosensorik zu widmen“, erklärte Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. Auch für den Naturschutz werde die Arbeit in dem Forschungsbau wichtige Erkenntnisse hervorbringen. Dabei gehe es beispielsweise um anthropogene und umweltbedingte Stressfaktoren, die die Navigation und Ökologie wandernder Tiere beeinflussen.

    Eine der eindrucksvollsten Verhaltensleistungen von Tieren wie Zugvögeln und Insekten ist es, über enorme Entfernungen hinweg ihr Ziel mit höchster Genauigkeit anzusteuern. Viele Aspekte dieser erstaunlichen Wanderungen sind bislang kaum verstanden. „In den vergangenen Jahren konnten wir zeigen, dass Tiere gleichzeitig verschiedene Sinnesreize nutzen, um präzise zu navigieren. Wie diese Hinweise kombiniert werden, blieb mangels geeigneter Forschungsinfrastruktur bislang ungeklärt. ‚NaviGate‘ wird Forschenden weltweit erstmals die Möglichkeit bieten, navigierenden Tieren eine genau kontrollierbare virtuelle Realität in allen sechs Sinnesdimensionen zu präsentieren“, betont Mouritsen.

    Der vom Wissenschaftsrat anerkannte Förderhöchstbetrag für Forschungsbau und Großgeräte liegt bei rund 99 Millionen Euro. Herzstück des Neubaus mit rund 2.800 Quadratmetern Nutzfläche ist eine Kuppel mit einem Durchmesser von 18 Metern, in der das Navigationsverhalten von beispielsweise Insekten, Vögeln, Fischen und Mikroorganismen unter naturgetreuen Bedingungen untersucht werden kann. Im Inneren dieses „Nichtmagnetischen Multisensorischen Virtual Reality-Dome“ (NMVR-Dome) wird es möglich sein, verschiedene Magnetfelder zu generieren oder Störungen wie Elektrosmog und Lichtverschmutzung zu simulieren. Der Raum wird mit laserbasierten Projektoren ausgestattet, wie sie in Planetarien verwendet werden. Diese Geräte können nicht nur den Sternenhimmel, sondern auch spezielle visuelle Stimuli oder realistische Szenen an die Kuppel projizieren. Die gesamte Kuppel und weitere Teile des Gebäudes bestehen aus nichtmagnetischen Materialien und werden von Elektrosmog abgeschirmt. „Auf diese Art können die Forschenden die magnetischen Reize exakt kontrollieren. Mittels weiterer Vorrichtungen lässt sich zudem untersuchen, wie sich Geräusche oder Gerüche auf das Navigationsverhalten auswirken“, erklärte Dr. Vivian Meyer, wissenschaftliche Projektkoordinatorin für NaviGate.

    Das moderne Gebäudekonzept sieht vor, dass verschiedene Forschungsgruppen die Labore gemeinsam nutzen können. NaviGate soll international führende Fachleute aus den Disziplinen Biologie, Physik, Chemie, Informatik und Sozialwissenschaften, die teils bereits im Exzellenzcluster „NaviSense“, im Oldenburger Sonderforschungsbereich „Magnetrezeption und Navigation in Vertebraten“ und im Forschungszentrum Neurosensorik zusammenarbeiten, als Team noch enger zusammenbringen.

    Darüber hinaus soll NaviGate als Talentzentrum dienen. Der Forschungsbau bietet Platz für bis zu vier Nachwuchsforschungsgruppen. „Unser gemeinsames Ziel wird sein, ein tiefgreifendes, interdisziplinäres Verständnis der Sinne und Mechanismen der Tiernavigation zu gewinnen“, betonte Mouritsen. Dieses neue Wissen könne dabei helfen, den Naturschutz zu verbessern und neue Technologien zu inspirieren. Zudem solle es Gesellschaft, Ökologie und Biodiversität bestmöglich zugutekommen. „Das Gebäude wird der Universität Oldenburg für Jahrzehnte eine weltweit führende Rolle in der Tiernavigationsforschung sichern“, ist sich der Forscher sicher.

    Im Rahmen der Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen begutachtet der Wissenschaftsrat im Auftrag von Bund und Ländern die Anträge der Länder auf Förderung von Forschungsbauten. Der WR empfiehlt jährlich der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) die Vorhaben, die umgesetzt und bis zur Hälfte durch den Bund mitfinanziert werden sollen. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung liegt bei der GWK.

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    Eine Ansicht des geplanten Forschungsbaus NaviGate. Foto: © HTP Hidde Architekten

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    Prof. Dr. Henrik Mouritsen, Tel.: 0441/798-3081, E-Mail:

  • 038/26 21. April 2026 Forschung Wie Turbulenzen auf Windkraftanlagen wirken Neue Methode beschreibt Belastungen für große Anlagen realistischer als bisher
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    21. April 2026   038/26    Forschung

    Wie Turbulenzen auf Windkraftanlagen wirken

    Neue Methode beschreibt Belastungen für große Anlagen realistischer als bisher

    Oldenburg. Windturbinen werden immer größer. Als Folge werden ihre Bauteile immer stärker belastet, etwa durch plötzliche Windböen und andere Turbulenzen. Einen wichtigen Fortschritt bei der Beschreibung dieser Lasten hat nun ein Team der Universität Oldenburg gemeinsam mit Partnern vom ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. und vom Hersteller Nordex erzielt. Die Forschenden um den Turbulenzexperten Prof. Dr. Joachim Peinke vom Zentrum für Windenergieforschung – Forwind beschreiben in drei Artikeln in der Fachzeitschrift Wind Energy Science ein neues Konzept, mit dem sich die mechanischen Kräfte auf Rotoren besser als mit bisherigen Standardmodellen beschreiben lassen. „Wir stellen damit ein potenzielles Werkzeug für Belastungsabschätzungen zur Verfügung, das bei der Planung und Auslegung von Windkraftanlagen zum Einsatz kommen kann“, erklärt Peinke.

    Die Rotorfläche einer Offshore-Windenergieanlage – also die kreisförmige Fläche, die von den Rotorblättern bei ihrer Umdrehung überstrichen wird – kann mittlerweile einen Durchmesser von mehr als 200 Metern erreichen. Bei Volllast erzeugen solche Windräder eine Leistung von 20 Megawatt – genug um 200.000 Personen mit Strom zu versorgen. Eine besondere Herausforderung des Größenwachstums besteht darin, dass sich die Anlagen und ihre Teile durch wechselnde Windkräfte ständig verbiegen. Diese Verformungen lassen das Material ermüden, wodurch Risse oder sogar Brüche entstehen können. „Bislang nehmen Hersteller der Einfachheit halber an, dass Böen immer gleichmäßig auf die gesamte Rotorfläche treffen“, erläutert Ko-Autor Jörg Schwarte von Nordex. Für kleinere Anlagen war diese Annahme ausreichend, doch bei größeren Windrädern spielen turbulente Windverhältnisse eine stärkere Rolle für den Verschleiß. Die neue Erkenntnis der aktuellen Kooperationsstudie: Plötzliche und auf kleine räumliche Bereiche konzentrierte Windböen sind der entscheidende Faktor für die Materialermüdung. Um Windkraftanlagen besser an diese Belastungen anpassen zu können, benötigen die Hersteller daher eine bessere mathematische Beschreibung des Windes und seiner Schwankungen über dem Rotor.

    Das Team schlägt nun in drei Publikationen ein neues Maß für die Wirkung lokaler Böen vor. Die Forschenden entwickelten eine Methode, um aus den aktuellen Windverhältnissen – Fachleute sprechen vom Windfeld – die Kraft auf die Rotorblätter zu errechnen. Die Belastung beschreiben sie anhand einer einfachen Größe, die sie als Druckschwerpunkt bezeichnen. „Ist die Windströmung gleichmäßig, liegt der Druckschwerpunkt genau in der Mitte der Rotorfläche“, erläutert Peinke. Wenn jedoch eine Windböe nur einen Teil der Rotorfläche erfasst, bewegt sich der Druckschwerpunkt vom Zentrum weg, wodurch sich die Rotorblätter dort stärker verbiegen und ein Drehmoment auf die Gondel der Anlage entsteht.

    Um das neue Lastkonzept zu entwickeln, nutzte das Team Messdaten von modernen Anlagen sowie detaillierte Winddaten aus den 1980er-Jahren, die damals von mehreren Messmasten im Zuge des GROWIAN-Projekts in Schleswig-Holstein aufgenommen worden waren. Anhand dieser Daten rekonstruierte Dr. Jan Friedrich von der Universität Oldenburg Windfelder über der Rotorfläche. Damit führten die Forschenden sogenannte aeroelastische Simulationen durch, bei denen sie die Windströmungen und die sich verbiegenden Windanlagen gleichzeitig berechneten.

    Anschließend belegten die Forschenden mit aufwendigen Strömungssimulationen, dass das Konstrukt des Druckschwerpunkts die tatsächlichen Belastungen der Anlage gut beschreibt. „Obwohl wir dafür den Hochleistungsrechencluster der Universität einsetzen konnten, lassen sich die Simulationen für große Anlagen nur für wenige Minuten detailliert berechnen“, berichtet Marcel Bock, Doktorand an der Universität Oldenburg und Erstautor eines der Fachartikel. In der dritten Arbeit erstellte ein Team um Peinke und die Doktorandin Daniela Moreno ein stochastisches Modell für den Druckschwerpunkt, das die Berechnungen vereinfacht und es Herstellern in Zukunft ermöglichen könnte, Langzeitsimulationen über mehrere Jahre durchzuführen.

    „Besonders starke Verbiegungen entstehen, wenn der Druckschwerpunkt in den Außenbereich der Rotorfläche kommt“, erklärt Dr. Carsten Schubert vom ICM. Solche heftigen Ereignisse, berichtet das Team, werden von den Kontrollsystemen aktueller Anlagen nicht erfasst und somit auch nicht abgemildert. Dies könnte dank der neuen Studien nun möglich werden. Auch für die Auslegung von Windkraftanlagen sind die Ergebnisse hilfreich, berichtet der Oldenburger Windforscher Dr. Matthias Wächter: „Die Hersteller schätzen alle zu erwarteten Verbiegungen des Materials während einer etwa 20- jährigen Laufzeit ab und planen dementsprechend das Material und die Materialstärke der Bauteile.“ Bislang bestanden dabei große Unsicherheiten – vor allem, weil sich die Windverhältnisse nicht genügend genau berechnen ließen. „Diese Unsicherheiten zu reduzieren, wäre ein großer Gewinn, da frühzeitige Ausfälle von Bauteilen einen großen Kostenfaktor der Windenergie darstellen“, sagt Ko-Autorin Gritt Pokriefke von Nordex. Neue, detaillierte Windmessungen finden aktuell im Forschungswindpark WiValdi an der Elbe statt, an dem ForWind beteiligt ist. 

    Die Veröffentlichungen sind größtenteils ein Ergebnis des Projekts PASTA (Präzise Auslegungsmethoden von komplex gekoppelten Schwingungssystemen moderner WEA in turbulenter Anregung), das vom Bundeswirtschaftsministerium über dreieinhalb Jahre gefördert und von Nordex koordiniert wurde.

    Originalveröffentlichungen:

    Carsten Schubert et al.: “Introduction of the Virtual Center of Wind Pressure for correlating large-scale turbulent structures and wind turbine loads”, Wind Energy Science, doi.org/10.5194/wes-11-1267-2026

    Daniela Moreno et al.: “From the center of wind pressure to loads on the wind turbine: a stochastic approach for the reconstruction of load signals”, Wind Energy Science 10, 2729–2754, 2025, doi.org/10.5194/wes-10-2729-2025

    Marcel Bock et al.: “Comparison of different simulation methods regarding loads, considering the centre of wind pressure”, Wind Energy Science, 11, 103–126, 2026, doi.org/10.5194/wes-11-103-2026

    Weblinks

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    Turbulente Windverhältnisse sind ein entscheidender Faktor für die Materialermüdung von Windkraftanlagen. Mit einer neuen Methode lassen sich kleinräumige Belastungen nun besser mathematisch beschreiben. Foto: Jaroslaw Puczylowski

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    Prof. Dr. Joachim Peinke, E-Mail:

News

HTP Hidde Architects
Research EXU Excellence Strategy Top News Higher Education Policy Biology

Recommendation for new research building in Oldenburg

The university is set to acquire a unique research facility, as recommended by the German Council of Science and Humanities. The 'NaviGate' building…

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Research EXU Top News Computing Science

Making science possible

Energy systems expert Astrid Nieße and bioinformatician Frank Oliver Glöckner both initially studied biology, then moved on to data science. They now…

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Two people can be seen from behind, walking across the mudflats, whose puddles of water are reflected in the sun. Blue sky above.
University of Oldenburg / Daniel Schmidt
Research Top News Environmental Sciences

Between land and sea

Geographer Thorsten Balke and his team are on a mission to protect intertidal zones and their dynamic ecosystems.  They have developed a measuring…

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Pexels / Kenny Egido
Research Excellence Strategy Biology

Understanding nature's GPS

A milestone for neuroscience: researchers from Oldenburg and London have created the first-ever 3D atlas of a migratory bird’s brain. 

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Aerial view of Haarentor campus
University of Oldenburg / Wilke Trei
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Mission: Energy Transition

There can be no energy transition without climate-friendly buildings – that much is clear. Led by the Oldenburg-based affiliated institute OFFIS, a…

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A close-up of a krill shrimp against a dark background.
Carsten Pape / Alfred Wegener Institute
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Tracking tiny crustaceans on their long journey

Antarctic krill cover vast distances during their migrations in the Southern Ocean. Researchers from the NaviSense Cluster of Excellence are setting…

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The picture shows the Scada Lab at OFFIS, a kind of energy control centre. There are several screens on which circuit diagrams can be seen. Some people are looking at the screens.
OFFIS Institute for Computing Science / Bonnie Bartusch
Research Energy Top News Computing Science

Putting smart agents through their paces

Our power grids could soon be operated by smart and explainable AI systems. A junior research group led by Eric Veith is investigating how to provide…

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A person is wearing diving equipment and is diving in a coral reef.
Paula Hernandez
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Propagating corals on the other side of the world

Coral reefs are dying all over the world. Is it possible to artificially reproduce marine animals in order to reforest reefs? Doctoral candidate Laura…

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University of Oldenburg / Daniel Schmidt (image 1, 3, 4, 6), Mohssen Assanimoghaddam (image 2), Matthias Knust (image 5)
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"Outlooks" into the future

For the magazine „Einblicke”, researchers at the university outline scenarios on important questions. The range of topics covered in „Einblicke” No.…

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The image shows the Southern Ocean. The sea and sky are grey and there are lots of ice floes drifting on the sea, as well as a single jagged iceberg made of blue glacier ice.
Johann Klages / AWI
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Unexpected feedback in the climate system

Low algal growth despite high iron supply: Study uncovers surprising link between West Antarctic Ice Sheet retreat and the growth of marine algae over…

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The picture shows a complicated experimental setup for an optical experiment.
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10,000 times faster than an electronic transistor

An international team of physicists led by the University of Oldenburg has demonstrated an ultra-fast switching process that could be used in optical…

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Oldenburg marine research on a joint mission

One university, two marine research institutions, one shared goal: a healthy ocean. An interview with Katharina Pahnke, Director of the Institute for…

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Four zebra finches are sitting on a branch in an aviary, looking in different directions.
Markus Hibbeler
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Birds retinas function without oxygen

An international research team including neuroscientists Henrik Mouritsen and Karin Dedek has made a surprising discovery: Bird retinas – among the…

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A bearded man is sitting at a desk with two screens and a scanning device. He can be seen in profile holding a book lying on the scanner with one hand.
University of Oldenburg / Daniel Schmidt
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Research at full power

The University Library has a new service: the "Digital Humanities" service centre supports anyone interested in using digital methods in research in…

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A woman wears protective goggles and a white coat and holds a small bottle of liquid in her hand.
University of Oldenburg/ Matthias Knust
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Turning garden and crop waste into plastics

A new Junior Research Group aims to make bioplastics out of organic waste such as green waste, hay and algae. The Project is receiving 2.7 million…

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A woman holds a picture in her hand.
Daniel Schmidt/ University of Oldenburg
Research Campus Life Educational Sciences

How children imagine life in the 19th century

Dr Silke Bakenhus is investigating how primary school children imagine life 200 years ago. She has found out that five- to twelve-year-olds rarely…

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The picture shows a young man who suffers from a severe disability. He is sitting in a wheelchair. He is smiling warmly at the camera. Behind him stands a woman gently pushing the wheelchair. In the background, a bus, a bus stop and other passengers can be seen. The young man and the woman have just got off the bus.
University of Oldenburg / Markus Hibbeler
Research Top News Special Needs Education

Making participation a reality

Germany has seen slow progress when it comes to increasing the participation of people with disabilities. In this interview, Teresa Sansour, an expert…

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Five people are standing on a staircase.
Anna Tenge / University of Oldenburg
Research Top News German Studies

How threatened is the Sater Frisian language?

A research team from the Institute for German Studies is investigating family groups that speak Sater Frisian in everyday life as part of a new DFG…

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The picture shows a physical test apparatus. In the centre are two metal housings with a smooth surface, each closed by a round glass pane. They are about the size of a football. The openings look like a porthole. Inside the right-hand chamber is a thermal microscope, which cannot be recognised in this long shot. The experimental apparatus consists of a very complex network of thick metal pipes and cables.
University of Oldenburg / Matthias Knust
Research Top News Physics

Unexpectedly high heat transfer in the nanoworld

Significantly more heat is transferred between objects that are in very close proximity than physics theory predicts. A team from the university has…

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A young herring swims through the water.
Photo: Ture Tempelmann
Research Top News Marine Sciences Marine Science

Pollutants in the Wadden Sea: researchers develop analysis tool

Pollutant levels in fish in the Wadden Sea are increasing. Researchers are developing a software tool that analyses the interactions between fish and…

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(Changed: 27 Apr 2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p79en
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