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Veranstaltungsankündigung

  • 113/26 8. Oktober 2026 Veranstaltungsankündigung Ökumenischer Gottesdienst zum Semesterstart Neue Veranstaltung in der Lambertikirche für Angehörige von Universität und Jade Hochschule sowie Interessierte

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    8. Oktober 2026   113/26    Veranstaltungsankündigung

    Ökumenischer Gottesdienst zum Semesterstart

    Neue Veranstaltung in der Lambertikirche für Angehörige von Universität und Jade Hochschule sowie Interessierte

    Oldenburg. „Es ist Zeit“: Unter dieser Überschrift laden die Evangelische Studierendengemeinde (ESG), die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) und das Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik der Universität Oldenburg am Dienstag, 13. Oktober, 18.15 Uhr, zum ökumenischen Semestereröffnungs-Gottesdienst in die St. Lamberti-Kirche (Markt 17) ein.

    An der Jade Hochschule hat der Lehrbetrieb des Wintersemesters in diesem Jahr am 21. September begonnen, an der Universität gehen am 12. Oktober die Lehrveranstaltungen los. Diese Zeit sei „für alle Angehörigen einer Hochschule etwas Besonderes“, so Pfarrer Dr. Christian Wetz, der den Gottesdienst mitgestalten wird: „Die Freuden und Herausforderungen des akademischen Alltags beginnen wieder, für Erstsemester öffnet sich eine völlig neue Welt, für viele endet ihre Zeit an der Hochschule allmählich.“ Der Gottesdienst solle Raum bieten für genau „solche existenziellen Fragen, Freuden und Unwägbarkeiten“.

    Eingeladen sind neben Angehörigen von Universität Oldenburg und Jade Hochschule auch alle weiteren Interessierten. Den Gottesdienst gestalten Pfarrer Christian Lühder (ESG), Benedikt Feldhaus (KHG), Lina Luster (ESG) sowie Prof. Dr. Ralph Hennings, Pastor an der St. Lamberti-Kirche, und Wetz, die beide am Institut für Theologie und Religionspädagogik lehren und forschen. Es schließt sich ein Beisammensein mit Essen und Getränken im Lambertussaal an.

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    Dr. Christian Wetz, Tel.: 0441/798-4654, E-Mail:

  • 108/26 30. September 2026 Veranstaltungsankündigung Vortrag: Weltordnung im Umbruch Völkerrechtler Kai Ambos zu Gast an der Universität

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    30. September 2026   108/26    Veranstaltungsankündigung

    Vortrag: Weltordnung im Umbruch

    Völkerrechtler Kai Ambos zu Gast an der Universität

    Oldenburg. Weltweit gerät das Völkerrecht unter Druck: Immer mehr Staaten missachten Normen wie das Gewaltverbot, ignorieren Urteile oder halten sich nur dann an bindendes Recht, wenn es gerade in die eigene politische Agenda passt. Wie diese Entwicklungen zu bewerten sind, ist Thema einer Veranstaltung am Dienstag, 6. Oktober, 18.30 Uhr, im Bibliotheksaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Der renommierte Straf- und Völkerrechtler Prof. Dr. Kai Ambos, Hochschullehrer an der Universität Göttingen und Richter an den Kosovo Specialist Chambers in Den Haag, befasst sich in seinem Vortrag unter anderem mit der Frage, wie Deutschland als Verfechter einer „regelbasierten Ordnung“ wieder Glaubwürdigkeit erlangen kann. Die Teilnahme an der kostenfreien Veranstaltung ist auch online möglich. Interessierte werden gebeten, sich bis zum 4. Oktober auf der Homepage der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg unter l.uol.de/weltordnung anzumelden.

    Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Zwischen autoritärem Libertarismus und demokratischem Faschismus – Weltordnung im Umbruch“ der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Arbeitsgruppe Vergleichende Politikwissenschaft von Prof. Dr. Torsten Selck, der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen sowie der DGB Region Weser-Ems durchgeführt.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

  • 106/26 25. September 2026 Veranstaltungsankündigung Jazzauftritt und Jam-Session in der Umbaubar

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    25. September 2026   106/26    Veranstaltungsankündigung

    Jazzauftritt und Jam-Session in der Umbaubar

    Oldenburg. Jazzbegeisterte mit und ohne eigenes Instrument lädt das Institut für Musik der Universität Oldenburg am Freitag, 9. Oktober, zu einem neuen Session-Format in die Umbaubar (Stau 25-27) ein. Den Auftakt macht das Quartett „Der Selumat“ um Sebastian Büscher, Saxophon-Dozent an der Uni, im ersten Set ab 20.00 Uhr mit modernem Jazz. Neben Büscher gehören Pianist Matthias Klause, Bassist Manuel Bürgel und Martain-Louis Seidel am Schlagzeug zum Quartett. Im Anschluss folgt eine Jam-Session mit noch mehr Jazz. Dabei dürfen Gäste mit Instrument gern das Ensemble vergrößern, so Gastgeber Büscher. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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    Sebastian Büscher, E-Mail:

  • 105/26 24. September 2026 Veranstaltungsankündigung Dialogkonzerte: Harfenklänge im Oktober

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    24. September 2026   105/26    Veranstaltungsankündigung

    Dialogkonzerte: Harfenklänge im Oktober

    Oldenburg. Die Harfe steht im Mittelpunkt der nächsten drei von der Universität Oldenburg veranstalteten „Dialogkonzerte“. Die Harfenistin Eva Bäuerle-Gölz tritt im Oktober mit unterschiedlichen Programmen in Oldenburg und Varel auf. Am Dienstag, 6. Oktober, spielt sie um 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3) unter der Überschrift „Der Klang der Freiheit – Harfenistinnen im 19. Jahrhundert“. Am darauffolgenden Wochenende ist sie in der „Börse der Ideen“ in Varel (Drostenstraße 11) zu Gast. Dort spielt sie am Samstag, 10. Oktober, ab 17.00 Uhr das Programm „Geschichte der Harfe in Wort und Klang“. Am Sonntag gibt es ab 11.30 Uhr eine auf rund 50 Minuten gekürzte Variante für Familien mit Kindern ab sechs Jahren. Moderiert werden alle drei Veranstaltungen von der Musikjournalistin Barbara Overbeck.

    Die Dialogkonzerte werden in Kooperation mit dem Verein für Musiktheaterproduktionen am Institut für Musik der Universität veranstaltet. Die Stadt Oldenburg, die Landessparkasse zu Oldenburg und die Oldenburger Volksbank, sowie die Barthel Stiftung Varel und die Mariann Steegmann Foundation fördern die Konzerte. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, um Spenden wird gebeten.

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    Die Harfenistin Eva Bäuerle-Gölz. Foto: Wolfgang Gölz

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 103/26 21. September 2026 Veranstaltungsankündigung Themenabend: Einsamkeit als Herausforderung für die Gesellschaft Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität

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    21. September 2026   103/26    Veranstaltungsankündigung

    Themenabend: Einsamkeit als Herausforderung für die Gesellschaft

    Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität

    Oldenburg. Von Älteren, denen es an sozialen Kontakten mangelt, bis zu Jüngeren, die sich durch digitale Medien isolieren – von Einsamkeit sind ganz unterschiedliche Menschen betroffen. Um Ursachen des Phänomens und Auswege aus der Einsamkeit geht es am Donnerstag, 1. Oktober, von 17.30 bis 19.30 Uhr, im Bibliothekssaal der Universität Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Die kostenlose Veranstaltung mit Vorträgen und einer Podiumsdiskussion richtet sich an Interessierte aller Altersgruppen.

    Der Psychologe Dr. Sebastian Spanknebel, der an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Karl-Jaspers-Klinik und am C3L – Center für lebenslanges Lernen tätig ist, spricht darüber, was Einsamkeit ist. Nevenka Wacker aus dem Schulungs- und Awarenessbereich von EWE TEL lenkt den Blick auf die Perspektive junger Menschen und das Zusammenspiel von Digitalität und Einsamkeit. Die Präventions- und Rehabilitationsforscherin Prof. Dr. Kathrin Börner vom Department für Versorgungsforschung der Universitätsmedizin Oldenburg referiert über soziale Beziehungen im hohen Alter.

    Im Anschluss findet eine Podiumsdiskussion mit den Vortragenden sowie mit Dagmar Sachse, ehemalige Sozialdezernentin der Stadt Oldenburg, statt.

    Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des C3L der Universität. Um eine Anmeldung unter uol.de/c3l/20-jahre wird gebeten.

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    Can Eroglu, Tel.: 0441/798-2276, E-Mail:

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  • 112/26 7. Oktober 2026 Universitätsmedizin Medizinstudium: Lernen vom ganzen Praxisteam Lehrpraxennetzwerk der Universitätsmedizin Oldenburg begrüßt neue Mitglieder
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    7. Oktober 2026   112/26    Universitätsmedizin

    Medizinstudium: Lernen vom ganzen Praxisteam

    Lehrpraxennetzwerk der Universitätsmedizin Oldenburg begrüßt neue Mitglieder

    Oldenburg. Mehr als 250 hausärztliche Praxen aus dem westlichen Niedersachsen öffnen regelmäßig ihre Türen für Medizinstudierende der Universität Oldenburg, damit diese dort praktische Einblicke in den Arbeitsalltag von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten erhalten. Jetzt kommen gut 20 neue Standorte hinzu: Prof. Dr. Michael Freitag, Leiter der Abteilung Allgemeinmedizin der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO), begrüßte sie gestern beim Tag der Lehrpraxen in Oldenburg. Die jährliche Veranstaltung dient dazu, Lehrärztinnen und Lehrärzte für die Ausbildung von Medizinstudierenden zu schulen. Je nach Fortbildungsstand können die Praxisteams Hospitationen oder Blockpraktika anbieten beziehungsweise Studierende im Rahmen ihres Praktischen Jahres (PJ) am Ende des Studiums ausbilden.

    Seit diesem Jahr trägt die Veranstaltung einen neuen Namen: Der „Tag der Lehrpraxen“ löst den „Lehrärztetag“ ab. „Damit tragen wir der Tatsache Rechnung, dass das Angebot, das Lehrpraxen unseren Studierenden machen, immer eine Leistung des gesamten Praxisteams ist“, erklärt Freitag. Die nichtärztlichen Mitarbeitenden sind daher ebenfalls ausdrücklich zur Fortbildung und Diskussion eingeladen. Freitag freute sich über mehr als 20 Medizinische Fachangestellte (MFA), die sich erstmals schulen ließen. „Mit der steigenden Zahl an Medizinstudierenden – ab jetzt kommen jährlich 200 neue hinzu – wird auch der Bedarf an Lehrpraxen, die Einblicke in ihre Arbeit geben, noch größer“, sagte er. Umso erfreulicher sei es, dass es im Nordwesten so viele engagierte Lehrpraxen gibt: Der Tag der Lehrpraxen hatte eine Rekordbeteiligung von rund 100 Personen.

    Neben den Fortbildungsmöglichkeiten bot der Tag der Lehrpraxen wieder Einblicke in aktuelle Themen. Prof. Dr. Jasmina Sterz, Hochschullehrerin für Medizinische Ausbildung und Ausbildungsforschung an der UMO, sprach über Vorteile und Herausforderungen beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Lehre. Anschließend diskutierten Ärztinnen und Ärzte aus dem Lehrpraxennetzwerk darüber, wie sie Digitalisierung und KI bereits in ihrem Arbeitsalltag einsetzen oder in der Zukunft einsetzen könnten.

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    Beim Lehrpraxentag begrüßte Prof. Dr. Michael Freitag (vorne links, hockend) unter anderem die Teams von gut 20 neuen Lehrpraxen. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Prof. Dr. Michael Freitag, Tel.: 0441/798-2772, E-Mail:

  • 111/26 5. Oktober 2026 Studium und Lehre Studienstart an der Uni Oldenburg für 1.945 Erstsemester – darunter so viele Medizinstudierende wie nie
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    5. Oktober 2026   111/26    Studium und Lehre

    Studienstart an der Uni Oldenburg für 1.945 Erstsemester – darunter so viele Medizinstudierende wie nie

    Oldenburg. Heute herrscht an der Universität Oldenburg aufgeregter Trubel: Für 1.945 junge Menschen beginnt mit dem Studienstart ein neuer Lebensabschnitt. „Sie haben sich für eine junge, forschungsstarke Universität mit engagierten Lehrenden entschieden und werden hier eine der prägendsten Zeiten Ihres Lebens verbringen“, sagte Prof. Dr. Andrea Strübind, Vizepräsidentin für Studium und Lehre der Universität Oldenburg. bei der Begrüßung der Studienanfänger*innen. „Von unserem Namensgeber Carl von Ossietzky können wir auch heute viel lernen: Behauptungen zu hinterfragen, Argumente zu prüfen und Erkenntnisse auf der Grundlage wissenschaftlicher Methoden zu gewinnen. Nutzen Sie den Raum, den Ihnen unsere Universität dafür bietet, lernen Sie andere Perspektiven kennen, seien Sie neugierig und haben Sie den Mut, sich auszuprobieren“, so Strübind weiter. Neben einem kurzweiligen Bühnenprogramm im Audimax konnten die neuen Studierenden auch den Info-Markt im Foyer des Hörsaalzentrums besuchen und dort wichtige Infos vom Hochschulsport bis zu Kulturangeboten auf dem Campus aufschnappen. Vor ihnen liegt nun die Orientierungswoche, bevor der reguläre Lehrbetrieb am 12. Oktober startet.

    Für die Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) ist dieser Studienstart ein besonderer Meilenstein: Erstmals beginnen 200 Studierende ihr Medizinstudium in Oldenburg. Damit erreicht der Studiengang die bei seiner Gründung vor 14 Jahren langfristig angestrebte Ausbaustufe. Seit dem Start mit 40 Studienplätzen war die Anzahl an Studienplätzen schrittweise zunächst auf 80 und dann auf 120 pro Jahr gestiegen. „Mit 200 Medizinstudierenden pro Jahrgang schreibt die Universitätsmedizin Oldenburg ein neues, bedeutendes Kapitel. Das ist ein großer Erfolg für die Universität, ihre klinischen Partner und das Land Niedersachsen. Wir als Land investieren hier gezielt und in großem Maße in die exzellente medizinische Ausbildung und Forschung, weil wir gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte für die Zukunft unseres Gesundheitswesens brauchen. Die Studierenden, die heute starten, sind die Ärztinnen und Ärzte von morgen: Ihnen wünsche ich einen erfolgreichen Start, Neugier und viele bereichernde Erfahrungen“, sagte Wissenschaftsminister Falko Mohrs, der die angehenden Ärztinnen und Ärzte mittels Videobotschaft begrüßte.

    Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, sieht in der Entwicklung einen wichtigen Schritt für die UMO und die medizinische Ausbildung im Nordwesten. „Dass wir heute 200 Studienanfängerinnen und Studienanfänger begrüßen können, ist ein großer Erfolg, den viele möglich gemacht haben: die Beteiligten an der Universität und in den vier Krankenhäusern der UMO ebenso wie das Land Niedersachsen, das diesen Ausbau unterstützt hat“, sagte er.

    Für den Ausbau hat die UMO das Curriculum und die klinisch-praktische Lehre umfassend angepasst. Dabei galt es, das besondere Profil des Oldenburger Modellstudiengangs zu bewahren, insbesondere den frühen und kontinuierlichen Kontakt der Studierenden zu Patientinnen und Patienten. Daran wirken neben der Universität das Klinikum Oldenburg, das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das Pius-Hospital Oldenburg und die Karl-Jaspers-Klinik mit. „Diesen engen Praxisbezug auch bei 200 Studierenden pro Jahrgang zu sichern, ist eine gemeinsame Aufgabe der Lehrenden an der Universität und in unseren Kliniken. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses für unsere Region“, betonte Nothwang.

    Mit den 1.945 neuen Erstsemestern studieren nun insgesamt 14.869 Menschen an der Universität Oldenburg. Darunter sind auch 1.755 internationale Studierende.

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    Erstmals konnte Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, 200 Studienanfänger*innen im Fach Humanmedizin begrüßen. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Im Hörsaalzentrum startete heute für die neuen Studierenden ihre Erkundungstour durch die Universität: Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Cheerleading ist ein Angebot des Hochschulsports und sorgte auf der Bühne des Audimax für beste Stimmung zum Studienstart. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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  • 110/26 2. Oktober 2026 Hochschulpolitik Universitäten Oldenburg und Bremen bauen Northwest Alliance auch ohne Exzellenzstatus aus Verbundantrag kann sich in aktueller Exzellenzstrategie nicht durchsetzen

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    2. Oktober 2026   110/26    Hochschulpolitik

    Universitäten Oldenburg und Bremen bauen Northwest Alliance auch ohne Exzellenzstatus aus

    Verbundantrag kann sich in aktueller Exzellenzstrategie nicht durchsetzen

    Oldenburg. Die Northwest Alliance (NWA) als Verbund der beiden Universitäten Oldenburg und Bremen konnte sich in der aktuellen Runde der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder leider nicht als „Exzellenzverbund“ durchsetzen. Der Wissenschaftsrat teilte am Nachmittag in Bonn mit, welche Standorte gefördert werden. Neben der Northwest Alliance hatten drei weitere Verbünde sowie sieben Hochschulen ihre Bewerbung für die insgesamt fünf Neuförderungen eingereicht. Die Universitäten Oldenburg und Bremen werden ihre Kooperation zur Stärkung der Nordwestregion als Wissenschaftsraum jedoch fortführen und weiterentwickeln – gemeinsam mit ihrer wichtigsten Partnerin, der Rijksuniversiteit Groningen.

    Der Bewerbung als Exzellenzverbund vorausgegangen war ein herausragender Erfolg in der Geschichte der beiden Universitäten Oldenburg und Bremen: Im Frühjahr 2025 erhielten sie die Bewilligung von insgesamt vier Exzellenzclustern in der entsprechenden Förderlinie der Exzellenzstrategie. Damit hatten sie die Voraussetzungen für die Bewerbung als Exzellenzverbund übererfüllt.

    „Wir sind natürlich enttäuscht, aber zugleich auch stolz auf das, was wir in der Bewerbungsphase gemeinsam entwickelt und geschafft haben“, sagte Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg, der in seiner ersten Reaktion auch den neuen Exzellenzstandorten gratulierte. „Wir werden den eingeschlagenen Weg mit der Northwest Alliance konsequent gemeinsam weitergehen – und dabei sicher auch die nächste Exzellenzrunde nicht aus dem Blick lassen.“ Prof. Dr. Jutta Günther, Rektorin der Universität Bremen, die ebenfalls Glückwünsche an die Gewinner der Wettbewerbsrunde sendete, sagte: „Wir hatten sehr gehofft, mit der Exzellenzförderung einen deutlichen Schub für unsere Northwest Alliance zu erhalten. Das ist nun nicht der Fall und macht uns in diesem Augenblick natürlich sehr traurig.“ In einem Punkt sei sie jedoch sicher: „An der Vision und den Zielen der Northwest Alliance werden wir festhalten.“ Zusammen mit Bruder bedankte sie sich bei allen Hochschulangehörigen und Unterstützer*innen der Bewerbung. „Sie alle waren großartig und haben einen vorbildlichen Einsatz gezeigt. Vielen herzlichen Dank dafür.“

    Unter dem Titel „Northwest Alliance: Connecting for Tomorrow“ hatten die Universitäten Oldenburg und Bremen im November 2025 ihren Exzellenzverbundantrag beim Wissenschaftsrat eingereicht. Im Frühjahr 2026 folgte der mehrtägige Besuch einer Kommission aus internationalen Fachgutachter*innen auf dem Bremer Campus. Rektorin Günther und Präsident Bruder dankten ausdrücklich den zahlreichen Mitarbeitenden, die in den vergangenen zweieinhalb Jahren mit enormem Einsatz den NWA-Antrag mit ausgearbeitet hatten und die Begehung vorbereiteten. Darüber hinaus dankten sie den Partnern in der Region und im Ausland – insbesondere der Rijksuniversiteit Groningen als privilegierter internationaler Partneruniversität der NWA und dem Hanse-Wissenschaftskolleg (HWK) als zentralem Bindeglied im Nordwesten. „Ebenso danken wir allen, die die NWA bis hierhin unterstützt, gefördert und beraten haben. Hinter uns steht eine starke Gemeinschaft, die mit uns die Nordwestregion voranbringen will“, betonten Bruder und Günther.

    Getroffen wurde die heutige Entscheidung von einer Exzellenzkommission, bestehend aus internationalen Expert*innen sowie den Wissenschaftsminister*innen von Bund und Ländern.

    Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs sagte anlässlich der Entscheidung: „Natürlich hätten wir uns für die Universitäten Oldenburg und Bremen und für die Northwest Alliance ein anderes Ergebnis gewünscht. Zugleich bleibt festzuhalten: Die Bewerbung hat eindrucksvoll gezeigt, welche wissenschaftliche Stärke, strategische Entwicklungskraft und länderübergreifende Kooperationskultur im Nordwesten gewachsen sind. Die Northwest Alliance verbindet exzellente Forschung mit regionaler Verantwortung, internationaler Vernetzung und gesellschaftlicher Relevanz. Vier Exzellenzcluster, die enge Zusammenarbeit zwischen Oldenburg und Bremen sowie die Einbindung internationaler Partner zeigen, dass der Nordwesten eine starke und sichtbare Wissenschaftsregion ist. Ich danke allen Beteiligten ausdrücklich für ihr großes Engagement. Auf dem Erreichten lässt sich weiter aufbauen.“

    Die Bremer Wissenschaftssenatorin Dr. Henrike Müller erklärte: „Natürlich hätten wir uns den Exzellenzstatus für Bremen gewünscht. Dennoch zeigen die Universitäten Bremen und Oldenburg nicht zuletzt mit ihren Exzellenzclustern eindrucksvoll, dass wissenschaftliche Stärke und internationale Wettbewerbsfähigkeit in der Region vorhanden sind. Die Zusammenarbeit mit Oldenburg ist zugleich auf eine verlässliche Grundlage gestellt, die auch über den Exzellenzwettbewerb hinaus bestehen bleibt. Jetzt kommt es darauf an, auf diesem starken Fundament weiter aufzubauen und den Nordwesten als attraktiven und wettbewerbsfähigen Wissenschafts- und Forschungsstandort weiterzuentwickeln. Ich danke allen, die an der Antragsstellung zur Exzellenz-Universität mitgewirkt haben.“

    In ihrem Verbundantrag haben die beiden Universitäten festgehalten, dass sie ihre Forschungskompetenzen bündeln wollen, um Antworten auf gesellschaftliche Zukunftsfragen zu finden. Dazu zählen etwa der verlässliche und menschenzentrierte Einsatz von künstlicher Intelligenz, die Entwicklung intelligenter Technologie zur Krankheitsprävention und der globale Zusammenhalt. Die Vision der Northwest Alliance: den Nordwesten zu einer pulsierenden Wissenschaftsregion weiterentwickeln, ideale Voraussetzungen für zukunftsgerichtete Spitzenforschung und Lehre schaffen sowie das Verhältnis zwischen Universität und Gesellschaft neu definieren.

    Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern

    Mit der Exzellenzstrategie wollen Bund und Länder die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Universitäten stärken. Das tun sie über zwei verschiedene Förderlinien:

    Mit den Exzellenzclustern wird Spitzenforschung in einzelnen Forschungsbereichen gefördert.  Insgesamt 539 Millionen Euro gehen über diesen Weg jährlich an 70 Cluster in ganz Deutschland. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre, eine Weiterförderung im Anschluss daran ist möglich. Vier dieser Exzellenzcluster gehören seit Anfang 2026 zur Northwest Alliance: Hearing4all.connects (Hörforschung/Universität Oldenburg, MHH und Universität Hannover), Marsperspektive (Material- und Produktionsforschung/Universität Bremen), NaviSense (Tiernavigationsforschung/Universität Oldenburg) und Ozeanboden (Meeresforschung/Universität Bremen und Universität Oldenburg).

    Mit der Förderung als Exzellenzuniversität oder Universitärer Exzellenzverbund werden Universitätsstandorte als Ganzes gestärkt. Voraussetzung sind mindestens zwei Exzellenzcluster für eine einzelne Universität und mindestens drei Exzellenzcluster für einen Verbund aus zwei oder drei Universitäten.

    Weblinks

    Kontakt

    Dr. Corinna Dahm-Brey, Pressesprecherin der Universität Oldenburg, Tel.: 0170 4570376, E-Mail: ; Kristina Logemann, Pressesprecherin der Universität Bremen, Tel.: 0421 218-60155, E-Mail:

  • 109/26 1. Oktober 2026 Forschung Wellen sind ein wichtiger Faktor für das Vorkommen von Mangrovenwäldern weltweit Studie in Fachmagazin Nature: Forschende haben erstmals globale Verbreitung von Mangroven modelliert
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    1. Oktober 2026   109/26    Forschung

    Wellen sind ein wichtiger Faktor für das Vorkommen von Mangrovenwäldern weltweit

    Studie in Fachmagazin Nature: Forschende haben erstmals globale Verbreitung von Mangroven modelliert

    Oldenburg. An welchen Orten der Welt Mangroven gut gedeihen, hängt besonders vom Wellengang ab. Das haben Forschende aus Australien, den USA und von der Universität Oldenburg anhand von Modellrechnungen ermittelt. Die Ergebnisse liefern auch Hinweise darauf, wann und wo junge Mangroven weltweit am ehesten Wurzeln schlagen und könnten helfen, die wertvollen Küstenökosysteme künftig gezielter zu schützen. Die Studie ist im Fachmagazin Nature erschienen.

    Die an subtropischen und tropischen Küsten verbreiteten Mangrovenwälder spielen eine wichtige Rolle beim Küstenschutz, denn sie dämpfen die Kraft von Wellen und Sturmfluten. Sie speichern zudem auf natürliche Weise Kohlenstoff im Boden und beherbergen eine große Vielfalt an Lebewesen. Um Mangrovenwälder zu schützen und wiederherzustellen, werden weltweit große Summen investiert. Doch die Projekte scheitern oft, da begleitende Studien zu den optimalen Umweltbedingungen in der Regel nur Durchschnittswerte berücksichtigen, erklärt Prof. Dr. Will Glamore vom Wasserforschungslabor der Universität Neusüdwales (UNSW) in Sydney, Australien. 

    Viel entscheidender für das Anwachsen der Bäume sei aber, dass bestimmte Schwellenwerte, etwa beim Wellengang, nicht überschritten werden. Die Ergebnisse der Studie zeigen entsprechend, „wie kurze Zeiträume mit idealen Bedingungen eine entscheidende Rolle dabei spielen können, dass sich Mangroven ansiedeln und entwickeln können“, sagt der Umweltingenieur.

    Geringe Wellenenergie ist entscheidend

    In früheren Untersuchungen hatte Prof. Dr. Thorsten Balke, Vegetationsökologe an der Universität Oldenburg, gemeinsam mit Forschenden aus Europa und Südostasien Hinweise auf die Bedingungen gefunden, unter denen ein Mangrovenkeimling in flachen, von Gezeiten und Wellen beeinflussten Küstengebieten überhaupt anfangen kann zu wachsen. „Wir haben damals ein ‚günstiges Zeitfenster‘ definiert“, erklärt Balke: Nur in einem bestimmten Zeitraum sind die Bedingungen so, dass der Keimling wurzeln und sich anschließend fest verankern kann. Andernfalls könnten während des nächsten Tidehochwassers Wellen, Strömungen und Umlagerungen von Sediment die junge Pflanze herausreißen.

    Dieses Wissen hat sich das internationale Team in der aktuellen Studie zunutze gemacht. Sie analysierten Wellendaten aus 20 Jahren an rund 400 Standorten weltweit, die Hälfte davon mit Mangroven und die andere Hälfte ohne Mangroven. Aus dieser globalen Datenanalyse entwickelten sie ein Modell zur Wellenbelastung und kombinierten dieses mit dem von Balke anhand von Experimenten entwickelten Konzept der sogenannten Gelegenheitsfenster oder „Windows of Opportunity“.

    Das Team konnte so das Vorhandensein oder Fehlen von Mangroven an über 75 Prozent der untersuchten Standorte korrekt vorhersagen. Die Ergebnisse belegen, dass an Standorten mit Mangroven häufiger längere Phasen mit geringer Wellenenergie auftreten als an Küsten ohne Mangroven.

    Gelegenheitsfenster

    Frühere Forschung hatte bereits gezeigt, dass junge Mangroven mit zunehmendem Alter toleranter für stärkere Wellen und Sedimentverlagerungen werden. Der steilste Anstieg erfolgt in den ersten drei Monaten. Ein eintägiger Sämling vertrage beispielsweise kaum Wellen, während ein einwöchiger Sämling bereits gewisse Wellen aushalte, sagt Sarah Wells, Doktorandin an der UNSW und Erstautorin der Studie. Indem die Forschenden in ihrem Modell dieses Wissen mit der Wellenbelastung vor Ort kombinierten, können sie die Zeitfenster ausmachen, die für das Anwachsen besonders günstig sind.

    Denn Mangroven werden häufig aufgeforstet, weil sie die Küste vor starken Wellen schützen. Dies führt zu einer Art Paradox: Die Orte, an denen Mangroven den größten Schutz vor Wellen bieten könnten, gehören möglicherweise auch zu den Orten, an denen es für junge Mangroven am schwierigsten ist, Fuß zu fassen. Die Ergebnisse könnten helfen, Wiederaufforstungen besser zu planen, etwa einen günstigen Zeitpunkt und geeignete Standorte zu identifizieren.

    Auswirkungen des Klimawandels

    Die Ergebnisse liefern zudem Hinweise darauf, wie sich der Klimawandel auf Mangrovenwälder auswirken könnte. Die globalen Umweltveränderungen lassen zwar nicht überall die Wellen stärker werden. Doch in vielen subtropischen und tropischen Regionen könnte sich ihre Richtung ändern. Dies haben die Forschenden in ihrem Modell berücksichtigt. Ihre Ergebnisse zeigen, dass bereits geringfügig veränderte Wellenbedingungen darüber entscheiden, ob an einem Standort ein geeignetes Ansiedlungsfenster vorliegt. Der Einfallswinkel spielt dabei eine besondere Rolle. „Im Zuge des Klimawandels könnten sich also die Bedingungen für die Ansiedlung von Mangroven ändern, auch wenn sich die Wellenhöhe nicht ändert“, betont Balke.

    Die Folge: Einige heutige Mangrovenstandorte könnten künftig für neue Sämlinge ungeeignet werden, während derzeit ungeeignete Standorte günstiger werden. Allerdings seien Wellen nur ein Faktor, der beeinflusst, wie sich Mangroven künftig verbreiten, betonen die Forschenden. Auch der Anstieg des Meeresspiegels, Gezeiten, Salzgehalt, Temperatur und Sedimentation spielten eine Rolle.

    Die veröffentlichte Studie ist Teil des Vorhabens „Halo“, eines gemeinsamen Forschungsprojekts von Australien und der Republik Fidschi. Ziel ist es, degradierte und urbanisierte Küsten mit innovativen, naturbasierten Lösungen wiederherzustellen. Das durch Spenden finanzierte Projekt umfasst soziale, wirtschaftliche, ökologische und ingenieurwissenschaftliche Forschung, um Maßnahmen vor Ort zu unterstützen.

    Originalpublikation: Wells, S., Henderson, B., Dansle, A., Friess, D.A., Balke, T., Glamore, W.: Global mangrove distribution on the open coast is controlled by waves. Nature 657, (2026). doi.org/10.1038/s41586-026-11089-z

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    Mangrovenkeimlinge auf Wattflächen, wie hier vor der indonesischen Insel Sumatra, sind anfällig gegenüber Überflutung und Wellen. Foto: Thorsten Balke

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    Ein Mangrovenwald in Thailand bei Niedrigwasser. Foto: Thorsten Balke

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    Prof. Dr. Thorsten Balke, Telefon: 0441/798-3112 , E-Mail:

  • 107/26 30. September 2026 Forschung Elektronen mit dreidimensionalen Lichtfeldern kontrolliert Oldenburger Physiker erweitern den Werkzeugkasten der Optik: 3D-Licht liefert neuen Weg zur Untersuchung von chiralen Molekülen
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    30. September 2026   107/26    Forschung

    Elektronen mit dreidimensionalen Lichtfeldern kontrolliert

    Oldenburger Physiker erweitern den Werkzeugkasten der Optik: 3D-Licht liefert neuen Weg zur Untersuchung von chiralen Molekülen

    Oldenburg. Durch Überlagerung von zwei extrem kurzen Laserpulsen, die aus unterschiedlichen Richtungen zusammentreffen, ist es einem Physikerteam der Universität Oldenburg gelungen, dreidimensionale Lichtfelder zu erzeugen. Zudem versetzten sie Elektronen damit in bislang experimentell nicht zugängliche Quantenzustände. Die Methode eröffne neue experimentelle Perspektiven, um sogenannte chirale Strukturen gezielt zu erkennen, Wechselwirkungen von Licht und Materie zu steuern oder spezielle elektronische Quantenzustände zu erzeugen, berichten die Forscher im Fachjournal Physical Review Research. „Mit unserer Methode können wir bisher nur theoretisch beschriebene elektronische Quantenzustände erzeugen und diese zudem räumlich sichtbar machen“, erklärt der Leiter des Teams, Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt. „Damit erweitern wir den experimentellen Werkzeugkasten der Optik um eine neue Klasse von dreidimensionalen Lichtfeldern.“

    Um diese Lichtfelder zu erzeugen, überlagerte das Team zwei speziell geformte Femtosekunden-Laserpulse. Dabei handelt es sich um extrem kurze Lichtblitze, die wenige Millionstel einer Milliardstel Sekunde lang sind. Die Forscher kombinierten zwei verschiedenfarbige Laserstrahlen so, dass sich ihre Strahlung an einem Punkt kreuzte. Dort entstanden die dreidimensionalen Lichtfelder, deren Form das Team kontrollieren konnte. „Die Felder schwingen in allen drei Raumrichtungen und eröffnen damit neue Möglichkeiten, bestimmte Licht-Materie-Wechselwirkungen zu untersuchen und zu kontrollieren“, erklärt Darius Köhnke, einer der beiden Hauptautoren und Doktorand in der Arbeitsgruppe „Ultraschnelle Kohärente Dynamik“. Der entscheidende Vorteil: Mit dreidimensionalen Lichtfeldern können Forschende bislang für Experimente unzugängliche quantenmechanische Zustände von Elektronen gezielt erzeugen.

    Das Team demonstrierte dies, indem es Elektronen von Kalium-Atomen mit ihrem 3D-Lichtfeld gezielt in Zustände höherer Energie – sogenannte angeregte Zustände – versetzte und aus dem Atom herauslöste. Gleichzeitig konnten die Forscher die Veränderungen der Elektronenzustände in kurzen Abständen beobachten. Ihr Verfahren funktionierte somit wie eine Ultra-Kurzzeit-Kamera für Quantenprozesse: Ähnlich wie mit einem Stroboskop-Blitz gelang es ihnen, die aufeinanderfolgenden Stadien der unterschiedlichen Elektronenzustände nach und nach abzubilden und somit den Prozess wie in einem Film sichtbar zu machen.

    Wie die Forscher schreiben, sei der Ansatz besonders vielversprechend, um sogenannte chirale Moleküle zu untersuchen, die eine zentrale Rolle in Biologie und Medizin spielen. Dabei handelt es sich um Substanzen, die in zwei Varianten vorkommen, die sich zueinander verhalten wie Bild und Spiegelbild oder rechte Hand und linke Hand. Zahlreiche Biomoleküle wie Aminosäuren, Zucker, aber auch Arzneimittelwirkstoffe können chiral sein. Die beiden Varianten haben häufig unterschiedliche Eigenschaften, wie etwa der Wirkstoff Thalidomid aus dem Medikament Contergan, dessen eine Variante Missbildungen in der Schwangerschaft verursacht, während die andere Form unschädlich ist. Sie zu trennen oder auseinanderzuhalten ist indessen oft schwierig.

    Dreidimensionale Lichtfelder könnten hier einen Fortschritt bringen: „Theoretische Studien zeigen, dass dreidimensionale Lichtfelder ebenfalls chirale Eigenschaften besitzen können“, erläutert Wollenhaupt. Die neuartigen Möglichkeiten, die dreidimensionale Lichtfelder für die Untersuchung und Kontrolle molekularer Chiralität eröffnen, rückte die Physikerin Prof. Dr. Olga Smirnova vom Max-Born-Institut in Berlin kürzlich in einem Perspektivartikel in der Zeitschrift Science unter dem Titel „A New Age of Molecular Chirality“ in den Fokus. Die aktuelle Arbeit, schreiben die Physiker, schaffe eine wichtige Grundlage für solche Anwendungen.

    Originalveröffentlichung:

    Darius Köhnke, Hans-Christian Ahlswede, Tim Bayer und Matthias Wollenhaupt: „Multiphoton ionization with three-dimensional light fields”, Physical Review Research 8, 033048 (2026). DOI: doi.org/10.1103/r36b-vw82

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    Die Physiker Darius Köhnke (l.) und Hans-Christian Ahlswede vor dem Versuchsaufbau, mit dem sie dreidimensionale Lichtfelder erzeugten. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Mit einem Interferometer zerlegten die Forschenden Laserlicht in zwei Strahlen unterschiedlicher Farbe. Diese überlagerten sie anschließend in einer Vakuumkammer zu 3D-Licht, um Elektronen zu manipulieren. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Kontakt

    Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt, Tel.: 0441/798-3482, E-Mail:

  • 104/26 23. September 2026 Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung Wer zahlt den Preis für Energiewende und Versorgungssicherheit? Veranstaltung am 2. Oktober mit Fokus auf der Schlüsselrolle Niedersachsens

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    23. September 2026   104/26    Weiterbildung / Veranstaltungsankündigung

    Wer zahlt den Preis für Energiewende und Versorgungssicherheit?

    Veranstaltung am 2. Oktober mit Fokus auf der Schlüsselrolle Niedersachsens

    Oldenburg. Die Zukunft der Energieversorgung ist Thema einer Veranstaltung des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg in der hallig hanken (August- Hanken-Str. 24, 26125 Oldenburg). Am Freitag, 2. Oktober, 13.00 bis 18.00 Uhr, steht die Frage im Mittelpunkt, wie sich die Transformation des Energiesystems mit wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit und sozialer Gerechtigkeit in Einklang bringen lässt. Eingeladen sind Expert*innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie alle Interessierten. Um Anmeldung unter uol.de/c3l/20-jahre wird gebeten, der Eintritt ist frei.

    Zum Auftakt gehen Studierende der Debattierclubs Hamburg und Münster in einer Show-Debatte der Frage nach, ob die aktuelle Versorgungssicherheit Vorrang vor der Vermeidung langfristiger Klimafolgen haben soll. Im Anschluss können die Teilnehmenden in vier Workshops ihr Wissen zu zentralen Aspekten der Energiewende vertiefen. Dabei geht es um Versorgungssicherheit, Energiegerechtigkeit, das Energiesystem der Zukunft und um den Beitrag von Wasserstoff zu mehr Resilienz.

    Um das Spannungsfeld zwischen sauberer Energie und globaler Sicherheit dreht sich der Expertentalk. Vor dem Hintergrund steigender Energiepreise, ambitionierter Klimaziele und geopolitischer Spannungen nimmt er insbesondere die Rolle Niedersachsens in den Blick.

    Die Veranstaltung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 20-jährigen Bestehen des C3L der Universität.

    Weblinks

    Kontakt

    Silke Welter, Tel.: 0441/798-3244, E-Mail:

  • 102/26 21. September 2026 Wissenschaftliche Tagung / Veranstaltungsankündigung 3. Oldenburger Klimatage: Wie die Energiewende sozial und wirtschaftsverträglich gelingen kann Symposium, Öffentlicher Vortrag mit Claudia Kemfert und Kinoabend – Eintritt frei

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    21. September 2026   102/26    Wissenschaftliche Tagung / Veranstaltungsankündigung

    3. Oldenburger Klimatage: Wie die Energiewende sozial und wirtschaftsverträglich gelingen kann

    Symposium, Öffentlicher Vortrag mit Claudia Kemfert und Kinoabend – Eintritt frei

    Oldenburg. „Klima, Mensch und Energie“ – unter dieser Überschrift steht die dritte Ausgabe der Oldenburger Klimatage von Mittwoch bis Freitag, 7. bis 9. Oktober. Das von der Universität Oldenburg ausgerichtete interdisziplinäre Symposium bringt Wissenschaft, Praxis und Gesellschaft zusammen – darunter viele renommierte Forschende aus dem In- und Ausland. Im Mittelpunkt stehen der Wandel des Energiesystems sowie politische und gesellschaftliche Fragen rund um die Energiewende. Zum Auftakt hält die bekannte Nachhaltigkeitsökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert am Mittwoch, 7. Oktober, um 18.00 Uhr im CORE Oldenburg (Heiligengeiststraße 6-8) einen öffentlichen Abendvortrag. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    „Ich freue mich sehr darüber, dass wir als Universität alle zwei Jahre die Oldenburger Klimatage ausrichten – ein besonderes Format, das vom großen Engagement unserer Forschenden getragen wird“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. „Es gehört zu unseren Aufgaben, wissenschaftliche Erkenntnisse in Debatten einzubringen und den Austausch zu fördern. Die Klimatage sind ein hervorragendes Beispiel dafür: Sie bringen Forschung, Praxis und Gesellschaft miteinander ins Gespräch, liefern wertvolle Impulse und strahlen in Stadt und Region aus.“

    Der Auftaktvortrag am 7. Oktober von Claudia Kemfert, Professorin für Energiewirtschaft und Energiepolitik an der Leuphana Universität Lüneburg und Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), wirft die Frage auf, warum Klimaschutz und Energiewende zentrale Grundlagen für Wohlstand, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit sind. Die Expertin wird dabei auch energiepolitische Fehlentscheidungen analysieren, verbreitete Mythen einordnen und Wege aufzeigen, wie die Energiewende sozial und wirtschaftlich erfolgreich gelingen kann.

    Am Tag darauf steht der wissenschaftliche Austausch im Hörsaalzentrum der Universität auf dem Campus Haarentor im Mittelpunkt. Insgesamt sieben englischsprachige Fachvorträge von internationalen Forschenden befassen sich etwa mit Energiegemeinschaften, mit der Nordsee als Ort der Energiewende, mit der Digitalisierung der Energiesysteme und mit der Frage, welche Politik Emissionsfreiheit bis 2050 ermöglichen könnte. Hinzu kommen wissenschaftliche Posterpräsentationen und Infostände von verschiedenen Netzwerken aus Oldenburg und darüber hinaus.

    Zum öffentlichen Programm gehört auch ein Filmabend: Am Donnerstagabend, 8. Oktober, 18.30 Uhr, zeigt das „Cine k“ (Bahnhofstraße 11, 26122 Oldenburg) den Dokumentarfilm „2040: Wir retten die Welt!“. Der australische Filmemacher Damon Gameau will in seinem Werk eine positive Zukunftsvision vermitteln. Er geht der Frage nach, welche Lösungsansätze schon heute für verschiedene ökologische Probleme existieren und wie sich eine lebenswerte Zukunft erschaffen lässt. Der Eintritt ist frei.

    Am Freitag enden die Klimatage mit zwei Dialogveranstaltungen für geladene Gäste zu den Themen Energiegemeinschaften und Generationengerechtigkeit in der Energiewende. Für die Ausgestaltung dieses Teils der Veranstaltung übernehmen Studierende eine tragende Rolle.

    „Mit den Klimatagen bringen wir Forschung und Gesellschaft zusammen, um unterschiedliche Perspektiven auf die Energiewende zu diskutieren. Zum Beispiel, welche technologischen Herausforderungen es gibt und wie wir sie am besten angehen können. Oder wie die Gesellschaft stärker in die Gestaltung des zukünftigen Energiesystems miteinbezogen werden kann. Dabei wollen wir insbesondere Themen wie Gerechtigkeit und Vertrauen berücksichtigen“, so die beiden Organisatorinnen Prof. Dr. Astrid Nieße (Energieinformatik) und Prof. Dr. Jannika Mattes (Sozialwissenschaften).

    Die Oldenburger Klimatage finden seit 2022 alle zwei Jahre statt – jedes Mal neben „Klima“ und „Mensch“ mit einem neuen Fokus in Titel und Programm. In diesem Jahr wird die Veranstaltung unterstützt von der Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO), von den Oldenburger Unternehmen energy & meteo systems GmbH (emsys) und EWE AG, dem Energieforschungszentrum Niedersachsen (efzn) und dem Alumni-Verein „OLDIES e.V.“ des Departments für Informatik. 

    Weblinks

    Kontakt

    Sabrina Paustian, Tel.: 0441/798-4502, E-Mail:

  • 101/26 18. September 2026 Wissenschaftliche Tagung Sprache ist, was uns miteinander verbindet Rund 500 Fachleute aus Sprachheilpädagogik, Sprachpädagogik und Bildung kommen zum 36. dgs-Bundeskongress an der Universität Oldenburg zusammen

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    18. September 2026   101/26    Wissenschaftliche Tagung

    Sprache ist, was uns miteinander verbindet

    Rund 500 Fachleute aus Sprachheilpädagogik, Sprachpädagogik und Bildung kommen zum 36. dgs-Bundeskongress an der Universität Oldenburg zusammen

    Oldenburg. Sprache eröffnet Bildungschancen und schafft gesellschaftliche Teilhabe. Was aber geschieht, wenn die Entwicklung erschwert ist? Wie können Kinder und Jugendliche mit Sprachentwicklungsstörungen wirksam unterstützt, Mehrsprachigkeit als Ressource genutzt und sprachliche Barrieren überwunden werden? Mit diesen und weiteren aktuellen Fragen beschäftigt sich der 36. Bundeskongress der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik (dgs) an der Universität Oldenburg vom 24. bis 26. September. Unter dem Motto „Sprache ist, was uns verbindet“ werden rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis erwartet. Das Bundeskongressteam, zu dem auch Prof. Dr. Tanja Jungmann, Direktorin des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik, gehört, richtet die Tagung im Hörsaalzentrum der Universität aus.

    Das Programm verbindet aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreten Impulsen für die pädagogische und sprachtherapeutische Praxis. In Fachvorträgen, 21 praxisorientierten Workshops, einer Postersession und verschiedenen Austauschformaten geht es unter anderem um Sprach- und Leseförderung, Schriftspracherwerb, sprachsensible Unterrichtsgestaltung, Mehrsprachigkeit, Elternpartizipation und Professionalisierung. Auch aktuelle Entwicklungen wie digitale und KI-basierte diagnostische Tools und Möglichkeiten der Sprachförderung stehen im Mittelpunkt.

    „Sprache verbindet Menschen und ist eine wesentliche Voraussetzung für Bildung, Beziehung und gesellschaftliche Teilhabe“, so Jungmann. „Mit dem Bundeskongress möchten wir Wissenschaft und Praxis miteinander ins Gespräch bringen und gemeinsam aus unterschiedlichen Perspektiven darüber nachdenken, wie sprachliche Entwicklung bestmöglich unterstützt werden kann.“

    Möglichkeiten der Begegnung bieten das Sprach-Café und die sprachheilpädagogische Messe, auf der Teilnehmende eigene Praxiserfahrungen präsentieren und darüber miteinander ins Gespräch kommen können. Drei Hauptvorträge renommierter Forschender und die Verleihung des Preises „Gute Sprache“ sowie der Zukunftspreise der Deutschen Gesellschaft für Sprachheilpädagogik am feierlichen Eröffnungsabend zählen zu den Höhepunkten des wissenschaftlichen Programms.

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Tanja Jungmann, Tel.: 0441/798-2018, E-Mail:

  • 100/26 16. September 2026 Weiterbildung 20 Jahre C3L: Türöffner zur universitären Bildung Festveranstaltung mit prominenten Gästen in der hallig hanken
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    16. September 2026   100/26    Weiterbildung

    20 Jahre C3L: Türöffner zur universitären Bildung

    Festveranstaltung mit prominenten Gästen in der hallig hanken

    Oldenburg. Ein breites Angebot an wissenschaftlichen Bildungsangeboten für alle, exzellente Betreuung, flexibles Online-Studium und praxisrelevantes Know-how: Dafür steht das C3L – Center für lebenslanges Lernen an der Universität Oldenburg seit 2006. Den runden Geburtstag feierten gestern rund 150 geladene Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft in der hallig hanken.

    „Mit der Gründung des C3L im Jahr 2006 als dauerhaftes Zentrum für Weiterbildung hat die Universität Oldenburg bundesweit neue Maßstäbe gesetzt“, betonte Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder gestern auf der Festveranstaltung in der hallig hanken. In den vergangenen 20 Jahren habe die Einrichtung die Weiterbildung professionalisiert und die Verbindung von beruflicher und akademischer Bildung gestärkt. „Angesichts des rasanten Wandels der Arbeitswelt wird lebenslanges Lernen weiter an Bedeutung gewinnen. Das C3L ist dafür bestens aufgestellt.“

    „Das C3L öffnet die Universität für möglichst viele Menschen und entwickelt innovative Formate für das Lehren und Lernen“, erklärte Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter, Leitender Direktor des C3L auf der Veranstaltung. „Als Schnittstelle zwischen Hochschule, Arbeitswelt und Gesellschaft ermöglichen wir wissenschaftlich fundierte und praxisnahe Weiterbildung über alle Lebensphasen hinweg.“ Seit der Gründung im Jahr 2006 haben viele tausend Menschen die Bildungsangebote des C3L für ihre berufliche und persönliche Entwicklung genutzt. Im vergangenen Jahr waren es 609 berufsbegleitend Studierende, 907 Teilnehmende in Weiterbildungen und 1.466 Gasthörende. 

    Bei der Festveranstaltung in der hallig hanken waren unter anderem der niedersächsische Wissenschaftsministers Falko Mohrs und Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann anwesend. Die Leitfrage der Veranstaltung: Wie kann Bildung in Zeiten von Künstlicher Intelligenz, gesellschaftlichem Wandel und neuen Lernkulturen die Zukunft gestalten? Dazu gab es einen Vortrag des Zukunftsforschers und Autors Kai Gondlach sowie eine Podiumsdiskussion mit Vera Weidemann, Personalvorständin der EWE AG, Heiko Kroon, Personalleiter des Klinikums Oldenburg, und Prof. Dr. Anke Hanft, Gründerin des C3L.

    In seiner heutigen Form gibt es das C3L – Center für lebenslanges Lernen seit 2006. Erwachsenenbildung gehörte jedoch von Beginn an zum Profil der Universität Oldenburg. Bereits 1974 startete die „Kontaktstelle für Wissenschaftliche Weiterbildung“ (später: Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung) mit der Idee, möglichst vielen Menschen einen Zugang zu wissenschaftlich fundierter Bildung eröffnen. In den folgenden Jahrzehnten öffnete sich die Hochschule auf vielen Wegen für nichttraditionelle Studierende. Auch bei der Erforschung neuer Lernformate setzte die Universität Maßstäbe, etwa, als sie bereits in den 1990er-Jahren das E-Learning einsetzte.

    Als das C3L 2006 entstand, wurden unieigene Einrichtungen wie das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung, das 1978 gegründete Fernstudienzentrum und das 2001 gegründete „Center for distributed E-Learning“ integriert. Heute erreicht das C3L mit seinen Angeboten unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen, etwa Berufstätige, Kinder sowie Seniorinnen und Senioren. Fünf berufsbegleitende Studiengänge und rund 50 Weiterbildungsprogramme auf universitärem Niveau umfassen Bereiche wie Management und Recht, Gesundheit und Soziales, Bildung und Wissenschaft, Psychotherapie sowie Energie und Nachhaltigkeit. Charakteristisch für die Angebote sind eine Verzahnung von Wissenschaft und Praxis sowie ein flexibles Online-Studium mit kompakten Präsenz-Workshops.

    Weblinks

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    Feierten gemeinsam das 20-jährige Bestehen des C3L – Center für lebenslanges Lernen (v.l.): C3L-Direktor Prof. Dr. Klaus Fichter, Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder, Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs, Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, C3L-Geschäftsführer Tim Zentner und C3L-Direktor Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter. Foto: Universität Oldenburg / Marcus Windus

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    Kontakt

    Tim Zentner, Tel.: 0441/798-4433, E-Mail:

  • 099/26 15. September 2026 Studium und Lehre Jetzt für das Gasthörstudium an der Universität Oldenburg anmelden Öffentlicher Vortrag über autonomes Fahren zum Semesterstart

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    15. September 2026   099/26    Studium und Lehre

    Jetzt für das Gasthörstudium an der Universität Oldenburg anmelden

    Öffentlicher Vortrag über autonomes Fahren zum Semesterstart

    Oldenburg. Von Philosophie und Geschichte über Literatur und Musik bis zu Informatik und Naturwissenschaften – im Gasthörstudium an der Universität Oldenburg können sich Interessierte aus mehr als 600 Veranstaltungen ihr persönliches Studien- oder Weiterbildungsprogramm zusammenstellen. Die Anmeldung für das Wintersemester 2026 ist ab sofort und bis zum 31. Oktober möglich.

    Wer sich vorab über die Möglichkeiten des Gasthörstudium informieren möchte, hat dazu bereits bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 17. September, von 16.00 bis 17.00 Uhr die Möglichkeit. Sie findet im Gebäude V03 an der Ammerländer Heerstraße 136 in Raum E005 statt.

    Eine weitere Gelegenheit gibt es am Dienstag, 29. September, von 11.00 bis 12.30 Uhr. Dann eröffnet das C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg das Gasthörsemester mit einer öffentlichen Veranstaltung im Saal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg 49-55). In einem Vortrag gibt der Informatiker Prof. Dr. Martin Fränzle einen Einblick in die Forschung zu cyber-physischen Systemen. Am Beispiel des autonomen Fahrens zeigt er, welche Herausforderungen mit der Entwicklung und dem Einsatz smarter Systeme verbunden sind.

    Im Anschluss an die Veranstaltung können sich Gasthörende und Interessierte bei Kaffee und Kaltgetränken austauschen. Zudem erhalten sie Informationen über das Angebot im Wintersemester.

    Mit der Einschreibung erhalten die Gasthörende auch Zugang zu Angeboten rund um die Universität. Sie können die Mensen, Bibliotheken und das Angebot des Hochschulsports nutzen. Der Gasthörendenstatus ermöglicht außerdem den Besuch der Ringvorlesung Philosophie. Bei dieser Vortragsreihe kooperieren das Institut für Philosophie und das C3L – Center für lebenslanges Lernen mit der Karl Jaspers-Gesellschaft.

    Informationsbroschüren zum „Studium generale“ liegen in Buchhandlungen und zahlreichen weiteren Auslagestellen aus. Mit dem Gasthörstudium steht das Lehrangebot der Universität Oldenburg bereits seit über 40 Jahren allen Interessierten unabhängig von Alter, Bildungs- oder Berufsweg offen. Ein bestimmter Schulabschluss oder ein Studium sind nicht erforderlich. Die Semestergebühr beträgt 135 Euro. Die Lehrveranstaltungen lassen sich über die Webseite des Gasthörstudiums einsehen:

    Weblinks

    Kontakt

    Can Eroglu, Tel.: 0441/798-2276, E-Mail:

News

The picture shows a close-up of the experimental setup. On the right is the vacuum chamber, a stainless-steel tube with a glass window. In front of it are various optical instruments, such as prisms and lenses, which are used to direct the two laser beams.
University of Oldenburg / Matthias Knust
Research Top News Physics

Controlling electrons with three-dimensional light fields

A new piece of equipment has been added to the optics toolkit: physicists at the university have successfully created 3D light fields and placed…

more: Controlling electrons with three-dimensional light fields
Students are streaming up the stairs of the lecture theatre complex.
University of Oldenburg / Matthias Knust
University Medicine Top News Studying

1,945 first-year students begin their studies at the University of Oldenburg

There is a buzz of excitement in the air: the new first-year students are flooding onto the campus and getting their orientation week under way. Among…

more: 1,945 first-year students begin their studies at the University of Oldenburg
Izabela Mittwollen
EXU Top News Higher Education Policy

Universities to expand NWA even without excellence status

The Universities of Oldenburg and Bremen unfortunately did not prevail in the latest round of the Excellence Strategy. They will, however, continue…

more: Universities to expand NWA even without excellence status
Daniel Schmidt / University of Oldenburg and Leona Hofmann / University of Bremen
EXU Top News People

We Are Connected – Research Data Infrastructure

Astrid Nieße, University of Oldenburg, and Frank Oliver Glöckner, University of Bremen, are members of the National Research Data Infrastructure…

more: We Are Connected – Research Data Infrastructure
A view from a considerable height of the flat North German landscape, consisting of fields, meadows and a lake. A wind turbine can be seen in the foreground, whilst numerous other turbines are visible in the distance in the background.
Jaroslaw Puczylowski / ForWind
Sustainability Energy Top News

Climate, People and Energy

How can the energy transition be achieved in a way that is socially and economically sustainable? This is the theme of the third Oldenburg Climate…

more: Climate, People and Energy
Three elderly gentlemen in blue suits are standing on the lecture theatre stage with their backs to the audience. The lecture theatre is fairly full.
University of Oldenburg / Markus Hibbeler
Digitisation Top News Higher Education Policy

Digitalisation Summit in Oldenburg

The digitalisation of higher education institutions in Lower Saxony is in full swing, driven by the “Hochschule.digital Niedersachsen” initiative.…

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Research Top News Computing Science

"Zeros and ones and ideas"

Germany needs more computer science teachers – and, to train them, more computer science educators with academic expertise. This is where the new…

more: "Zeros and ones and ideas"
A young and a slightly older woman are each holding a small device up to the camera that looks like an in-ear headphone.
NWA Excellence Strategy University Medicine Top News Hearing Research

Researching with People, Not About Them

Research advisory boards bring citizens closer to science – and researchers closer to the lived reality of study participants. A visit with the…

more: Researching with People, Not About Them
Down’s syndrome, education, teacher, help, indoors, child, pupil, tutoring, school, schoolchild, childhood, learning, inclusion, knowledge, lesson, schoolgirl, Caucasian, classroom, primary school, schoolchild, primary, integrated, concentrating, primary, pupil, uniform, Down’s syndrome, September, class, disabled, front view, girl, classmates, wind turbine, alternative energy, eco, environmental, Earth Day, sustainable, power, windmill, renewable, science, ecology, environment, innovation, eco-friendly, inclusion
Tatiana Ziskova/AdobeStock
Research Top News Teacher Education Special Needs Education

Space for new things and for wonder

How can learning processes be stimulated in pupils with intellectual disabilities? Through lessons that – alongside clear routines – remain open to…

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University of Oldenburg / Marcus Windus
C3L Top News

20 years of C3L: Opening doors to university education

A wide range of academic courses for everyone, excellent support, flexible online study and practical expertise: this is what the C3L – Centre for…

more: 20 years of C3L: Opening doors to university education
Dirk Weyhe and Gabriel Zachmann, an operating room in the background.
Sebastian Welp / University of Oldenburg; Leona Hofmann / University of Bremen
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We Are Connected – surgery meets computer science

Dirk Weyhe and Gabriel Zachmann share a passion for cutting-edge technology, and are collaborating to reduce the workload of surgical teams and…

more: We Are Connected – surgery meets computer science
alarm, doctor, nurse, man, time, medicine, watch, schedule, medical, work, clock, hospital, management, job, health, healthcare, late, physician, care, deadline, clinic, minute, hour, examination, medic, rush, timer, profession, illness, urgency
University Medicine Top News Medical ethics

Time – medicine’s great promise

From Thursday, around 200 medical ethicists will gather in Oldenburg to discuss medicine and time. Mark Schweda and Lena Stange explain why this…

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University of Oldenburg
Research NWA Top News Mathematics

In search of reliable conclusions

New statistical methods, which have applications far beyond the field of mathematics, are the focus of a three-day joint event organised by the Centre…

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Kerstin Avila Canellas and Andreas Fischer standing in front of a measurement apparatus.
Daniel Schmidt / University of Oldenburg
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We Are Connected – Wind Energy Research

The rotor blades of modern wind turbines are being built increasingly thin and slender. What effects this has is being investigated in a joint project…

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A close-up of a woman’s hand placing a ballot paper into a ballot box.
Edmond Dantès/Pexels
Research Political Science Top News

To encourage greater dialogue between local politicians and the public

Since mid-August, people in Oldenburg have been able to explore 34 topics relating to the local elections thanks to a local election guide.…

more: To encourage greater dialogue between local politicians and the public
University of Oldenburg / Marcus Windus
Research Top News Physics

Towards the goal of controlling individual electrons

A current goal in experimental physics is the precision control of electric fields of light in order to allow the dynamics of individual electrons to…

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University of Oldenburg / Markus Hibbeler
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Groundbreaking ceremony for new Medicine building

A very special day for the University Medicine: Today’s ground-breaking ceremony marks the start of construction on much-needed research facilities…

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Mohssen Assanimoghaddam / University of Oldenburg
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"The aim is a good place to grow up"

All children starting school in Germany are, from now on, entitled to all-day care at primary school. In this interview, education expert…

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Jenka Schmidt and Marejke Baethge-Assenkamp are standing side by side, with a map of Southern Africa in the background
Sebastian Welp / University of Oldenburg
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We Are Connected – International Office

The International Offices at the universities of Oldenburg and Bremen leverage synergies in many areas. Jenka Schmidt and Marejke Baethge-Assenkamp…

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A view of a smartphone screen showing the icons for various apps, such as TikTok, Instagram, Facebook and WhatsApp.
Photo: Adobe Stock/Victor Okhrimets
Research Top News Philosophy

Digital infrastructures and the ideology of tech billionaires

Two new research projects at the university are examining digital monopolies and their impact on democracy. Both are funded by the Volkswagen…

more: Digital infrastructures and the ideology of tech billionaires
(Changed: 19 Sep 2026)  |  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p79en
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