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Veranstaltungsankündigung

  • 102/24 24. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung Von KI im Klassenzimmer, sozialen Folgen der Pandemie und neuen Herausforderungen für die EU
    Vortragsreihe der Bildungs- und Sozialwissenschaften mit 12 Veranstaltungen von Ende Mai bis Anfang Dezember

    24. Mai 2024   102/24    Veranstaltungsankündigung

    Von KI im Klassenzimmer, sozialen Folgen der Pandemie und neuen Herausforderungen für die EU

    Vortragsreihe der Bildungs- und Sozialwissenschaften mit 12 Veranstaltungen von Ende Mai bis Anfang Dezember

    Oldenburg. Aktuelle Forschung zu Themen rund um Schule, Bildung und Inklusion, Gesellschaft und Politik steht im Mittelpunkt einer Vortragsreihe, die die Fakultät I – Bildungs- und Sozialwissenschaften anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Universität Oldenburg organisiert. Den Auftakt bildet ein Vortrag des Sonderpädagogen Prof. Dr. Clemens Hillenbrand und seiner Fachkollegin Dr. Carolin Reinck am Mittwoch, 29. Mai, in der Aula des einstigen Oldenburger Lehrerseminars (Peterstraße 42). Unter der Überschrift „Krieg – Corona – Klimawandel: Wie belastet sind Kinder und Jugendliche?“ präsentieren Hillenbrand und Reinck ab 18.00 Uhr aktuelle wissenschaftliche Befunde und pädagogische Impulse.

    Auch die weiteren jeweils etwa zweistündigen Vorträge der Reihe mit Themen und Vortragenden aus Pädagogik, Sonderpädagogik und Sozialwissenschaften finden im Alten Lehrerseminar statt, das für die lange Tradition der Oldenburger Lehrkräftebildung steht:

    30. Mai, 18.00 Uhr: „Die EU. Ein Erfolgsprojekt vor neuen Herausforderungen“, Prof. Dr. Martin Heidenreich (Institut für Sozialwissenschaften);

    11. Juni, 18.00 Uhr: „Fluchtmigration in Deutschland: historisch und aktuell“, Dr. Anne-Kathrin Will (Institut für Pädagogik);

    17. Juni, 16.00 Uhr: „Herausforderungen und Gelingensmomente schulischer Inklusion am Beispiel von Schüler*innen im Autismus-Spektrum“, Prof. Dr. Teresa Sansour und Isabella Sasso (Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik);

    26. Juni, 18.00 Uhr: „Same but different - Herausforderungen für die Schule in Südafrika und Deutschland: Ein Dialog“, Prof. Dr. Ines Oldenburg (Institut für Pädagogik) und Prof. Dr. Salomé Human-Vogel (Universität Pretoria, Südafrika);

    3. September, 16.00 Uhr: „Erfolgsfaktor Digitalisierung? Wie digitale Technologien Machtverhältnisse und soziale Dynamiken der Energiewende verändern“, Prof. Dr. Jannika Mattes (Institut für Sozialwissenschaften);

    16. Oktober, 18.00 Uhr: „Vor Erziehung kommt Beziehung!? – Professionelle Beziehungsgestaltung und sozial-emotionales Lernen in der Schule“, Dr. Tijs Bolz (Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik);

    22. Oktober, 18.00 Uhr: „Politische Einstellungen und Partizipation in Folge der Pandemie“, Prof. Dr. Gundula Zoch (Institut für Sozialwissenschaften);

    25. Oktober, 18.00 Uhr: „Differenz und Heterogenität im Klassenzimmer - gestern und heute“, Prof. Dr. Ayça Polat (Institut für Pädagogik);

    12. November, 18.00 Uhr: „Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer: Was macht die KI mit uns und was machen wir mit der KI?“, Prof. Dr. Felicitas Macgilchrist (Institut für Pädagogik);

    27. November, 16.00 Uhr: „Zwischen Vintage und Visionen - Von der Nachhaltigkeit pädagogischer Zeitreisen“, Prof. Dr. Anke Spies (Institut für Pädagogik);

    3. Dezember, 18.00 Uhr: „Kritik der Schulkritik. Zur Konstruktion von Erwartungen im öffentlichen Bildungsdiskurs“, Prof. Dr. Till-Sebastian Idel (Institut für Pädagogik).

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    Sabrina Biondi, E-Mail:

  • 099/24 23. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung Pop-up-Store startet in seine letzte Woche: Noch einmal ein buntes Uni-Programm direkt in der Innenstadt
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    23. Mai 2024   099/24    Veranstaltungsankündigung

    Pop-up-Store startet in seine letzte Woche: Noch einmal ein buntes Uni-Programm direkt in der Innenstadt

    Oldenburg. Angebote aus den Natur- und Gesellschaftswissenschaften, Vorträge, Ausstellungen und Mitmachaktionen: Auch in seinen letzten Öffnungstagen bietet der Pop-up-Store der Universität Oldenburg in der Innenstadt (Haarenstraße 39) viele besondere Einblicke in das Forschen, Studieren und Arbeiten an der Universität. Ob geplant oder spontan, alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen. Mit Ausnahme der Theateraufführung ist das Angebot kostenfrei. Hier das gesamte Programm für die Zeit vom 27. bis 30. Mai:

    Das Thema Kleidung steht im Mittelpunkt eines Workshops am Montag, 27. Mai, von 14.00 bis 15.15 Uhr. Kleidung und textile Objekte umgeben uns ständig im Alltag. Selten nehmen wir uns die Zeit, über die Geschichten hinter den Dingen nachzudenken. Die Sammlung Textile Alltagskultur der Universität lädt ein, sich mit den Lebensgeschichten der Objekte zu beschäftigen.

    Wo begegnet uns Niederdeutsch in Nordwestdeutschland? Welche Funktionen und Erscheinungsweisen haben niederdeutsche Textzeichen in der sprachlichen Landschaft? Diesen Fragen sind Studierende der Germanistik nachgegangen. Ihre spannenden Ergebnisse präsentieren sie ebenfalls am Montag von 17.00 bis 18.00 Uhr in einer Ausstellung mit einführendem Vortrag.

    Dritter Programmpunkt am Montag ist um 19.00 Uhr der Vortrag „Post Covid und dann…? Von der Forschung in die Praxis“. Nach einer Covid-19-Infektion sind einige Menschen noch Monate später stark eingeschränkt. Die Referentinnen zeigen unter anderem auf, wie Hilfeleistungen für Betroffene geschaffen werden können und welchen Nutzen Forschung für die Behandlungspraxis hat.

    Am Dienstag, 28. Mai, bietet von 12.00 bis 16.00 Uhr die Abteilung für Medizinische Mikrobiologie und Virologie spannende Einblicke in das Thema Antibiotikaresistenzen. Was verstehen wir darunter, und wie wehren sich menschliche Zellen gegen Infektionen durch Viren? Mit Postern, Diskussionen und einer kleinen Ausstellung stellt die Abteilung ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte vor. Um 15.00 Uhr hält der Mikrobiologe und Virologe Prof. Dr. Axel Hamprecht dazu einen kurzen Vortrag.

    Dienstagabend folgt ab 19.00 Uhr der Filmabend „wir & IHR PLATZ“ mit anschließender Diskussion. In der Lehrveranstaltung „Von Kunst reden wir später”, die die Künstlerin Anke Fischer am Institut für Kunst und visuelle Kultur anbietet, arbeiten Studierende mit der Idee, Büros seien ein Lebensraum für die permanente Dienstleistungsfamilie. Hier präsentieren sie ihre Videoarbeiten.

    Am Mittwoch, 29. Mai, dreht sich von 14.00 bis 17.00 Uhr alles um das Thema Studium. Studieninteressierte sind herzlich eingeladen, sich beraten zu lassen. Welche Fächer kann man an der Universität Oldenburg studieren, wie funktioniert die Bewerbung, und wie sieht der Studienalltag aus? Auch alle anderen Fragen rund um das Studium beantwortet die Zentrale Studien- und Karriereberatung der Universität im Pop-up-Store.

    Ebenfalls am Mittwoch spricht ab 17.30 Uhr Sandra Vieth, Dozentin am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität, zum Thema „Storytelling – Erzählend überzeugen“. In ihrem Kurzvortrag gibt Vieth Arbeitnehmer*innen einen Impuls dazu, wie man „Geschichten erzählen“ und damit überzeugen kann. Zudem erklärt sie, wie man eine starke Verbindung zur Zielgruppe oder zu Gesprächspartnerinnen und -partnern aufbaut.

    Am Donnerstag, 30. Mai, bietet das Department für Informatik von 10.00 bis 17.00 Uhr spielerische Einblicke in seine Forschung. Dabei können Interessierte selbst einen Beitrag leisten, indem sie in einem kurzen Computerspiel eine Figur so lenken, dass diese so viele Münzen wie möglich einsammelt. Dabei bekommen sie Tipps. Reagieren die Spielerinnen und Spieler schnell genug, können sie noch mehr Münzen sammeln. Die beim Spielen gewonnenen anonymen Daten finden später Eingang in die Forschung.

    Finaler Programmpunkt des Pop-up-Stores ist am Donnerstag ab 20.00 Uhr eine weitere Aufführung des historischen Dramas „Eine gute, anständige Sache“ mit einer Vorbemerkung des Universitätspräsidenten Prof. Dr. Ralph Bruder. Im Mittelpunkt des Stücks des Oldenburger Uni-Theaters steht das Leben und Wirken des Friedensnobelpreisträgers und Namensgebers der Universität, Carl von Ossietzky. Erzählt wird aus der Perspektive von Rosalinde von Ossietzky, die viel mehr als nur Tochter war: Pazifistin, Sozialarbeiterin, Tänzerin, aber vor allem eine emanzipierte Frau. Karten zum Preis von 11 Euro (ermäßigt 6 Euro) gibt es online unter www.theater-unikum.de/tickets/ oder an der Abendkasse.

    Alle Termine und Öffnungszeiten des universitären Pop-up-Stores finden sich unter uol.de/50jahre/pop-up-store.

    Die kreative Zwischennutzung des Ladengeschäfts wird von der Agentur RAUM AUF ZEIT ermöglicht.

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    Auch in der finalen Woche einen Besuch wert: der Pop-up-Store der Universität Oldenburg in der Haarenstraße 39. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Waleria Nichelmann, Tel.: 0441/798-4299, E-Mail:

  • 096/24 21. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung Diversity-Tag 2024 an der Universität Oldenburg
    Im Fokus: die Zulassungsprüfung als alternativer Weg zur Hochschulzugangsberechtigung

    21. Mai 2024   096/24    Veranstaltungsankündigung

    Diversity-Tag 2024 an der Universität Oldenburg

    Im Fokus: die Zulassungsprüfung als alternativer Weg zur Hochschulzugangsberechtigung

    Oldenburg. Nicht nur das Abitur eröffnet den Weg zum Studium: Beim diesjährigen Diversity-Tag an der Universität Oldenburg geht es um alternative Wege zum Studium und um die Diversität von Bildungsbiografien. Die Veranstaltung mit dem Titel „Wege der Offenen Hochschule – Zum Jubiläum der Z-Prüfung an der Universität Oldenburg“ findet statt am Dienstag, 28. Mai, von 17.00 bis 19.00 Uhr im Bibliothekssaal der Universität (Uhlhornsweg 49-55). Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

    Mehr als 5.000 Studierende sind seit Bestehen der Universität Oldenburg über eine sogenannte Zulassungsprüfung („Z-Prüfung“) an die Hochschule gekommen. Die Prüfung ermöglicht Interessierten ohne Abitur oder anderweitige klassische Hochschulzugangsberechtigung, ihre Fähigkeit zum Studieren über verschiedene schriftliche und mündliche Prüfungen nachzuweisen. Sie hat damit maßgeblich dazu beigetragen, die Hochschulen zu öffnen und so zur Diversität der Bildungswege von Studierenden beigetragen.

    Teilnehmende erwartet zunächst ein Grußwort von Prof. Dr. Katharina Al-Shamery, Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales. Im Anschluss geben Prof. Dr. Olaf Zawacki-Richter und Dr. Frank Kotterer vom Institut für Pädagogik einen Einblick in ihr DFG-Forschungsprojekt zur Z-Prüfung. Dritter Programmpunkt ist eine offene Diskussions-Runde zum Thema „Z-Prüfung und was dann? Herausforderungen für eine nachhaltige Öffnung der Hochschulen mit Blick auf zielgruppengerechte Studienbedingungen“. Anschließend sind die Teilnehmenden herzlich eingeladen, sich bei Kaffee, Kuchen und Snacks auszutauschen.

    Der Veranstaltungsort ist barrierefrei zugänglich. Sollten Interessierte einen Assistenzbedarf haben, zum Beispiel eine Übersetzung in Gebärdensprache, bittet das Organisationsteam um einen Hinweis unter: .

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    Susanne Kersten, Tel.: 0441/798-4730, E-Mail: ; Dr. Joachim Stöter, Tel.: 0441/798-2052, E-Mail:

  • 095/24 21. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung Driftet Europa politisch nach rechts?
    Öffentlicher Vortrag anlässlich der Europawahl

    21. Mai 2024   095/24    Veranstaltungsankündigung

    Driftet Europa politisch nach rechts?

    Öffentlicher Vortrag anlässlich der Europawahl

    Oldenburg. In mehreren europäischen Staaten sind inzwischen rechtspopulistische oder -extreme Parteien an Regierungen beteiligt und könnten bei der nahenden Europawahl weiter zulegen. Diese Entwicklung und ihre Folgen beleuchtet am Donnerstag, 30. Mai, der Vortrag „Europa auf dem Weg nach rechtsaußen?!“ des Düsseldorfer Politologen und Soziologen Prof. Dr. Fabian Virchow auf Einladung der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg. Beginn der kostenfreien Veranstaltung ist um 18.00 Uhr in der Aula des Neuen Gymnasiums (Alexanderstraße 90). Der Vortrag befasst sich mit strukturellen Angriffen auf die Demokratie, mit denen Akteurinnen und Akteure von Rechtsaußen Macht zu erlangen oder zu sichern suchen. Zudem gibt Virchow einen Ausblick auf Auswirkungen, die eine gestärkte Rechtsaußen-Fraktion im Europäischen Parlament haben könnte. Um Online-Anmeldung wird gebeten (uol.de/kooperationsstelle).

    Virchow ist Hochschullehrer für Theorien der Gesellschaft und Theorien politischen Handelns an der Hochschule Düsseldorf. Er forscht und publiziert zur Geschichte, Weltanschauung und politischen (Gewalt-)Praxis der extremen und populistischen Rechten sowie zur Frage, wie sich Gesellschaften an rechte Gewalt erinnern oder diese vergessen. Der Abendvortrag findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Rechte Netzwerke: Erscheinungsformen, Erklärungsansätze und Gegenstrategien” statt. Die Veranstaltung führt die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften in Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit bei Arbeit und Leben Niedersachsen, dem Deutschen Gewerkschaftsbund Oldenburg-Ostfriesland sowie in Kooperation mit dem Neuen Gymnasium Oldenburg durch.

    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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    Dr. Claudia Czycholl, E-Mail:

  • 093/24 16. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung Theater, Berufsberatung oder Kuscheltier-Check-up: Pop-up-Store der Universität geht in die dritte Woche
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    16. Mai 2024   093/24    Veranstaltungsankündigung

    Theater, Berufsberatung oder Kuscheltier-Check-up: Pop-up-Store der Universität geht in die dritte Woche

    Oldenburg. Kaufen kann man zwar nichts, mitnehmen aber eine ganze Menge: Auch in der kommenden Woche bietet der Pop-up-Store der Universität Oldenburg in der Innenstadt (Haarenstraße 39) viele besondere Einblicke in das Forschen, Studieren und Arbeiten. Ob geplant oder spontan, alle Besucherinnen und Besucher sind herzlich willkommen. Mit Ausnahme der Theateraufführungen ist das Angebot kostenfrei. Hier das gesamte Programm für die Zeit vom 21. bis 25. Mai:

    Am Dienstag, 21. Mai, präsentiert das Oldenburger Uni-Theater ab 20.00 Uhr ein besonderes Theaterprojekt. Im Mittelpunkt des historischen Dramas „Eine gute, anständige Sache“ steht das Leben und Wirken des Friedensnobelpreisträgers und Namensgebers der Universität, Carl von Ossietzky. Erzählt wird aus der Perspektive von Rosalinde Ossietzky, die viel mehr als nur Tochter war: Pazifistin, Sozialarbeiterin, Tänzerin, aber vor allem eine emanzipierte Frau. Karten zum Preis von 11 Euro (ermäßigt 6 Euro) gibt es online unter www.theater-unikum.de/tickets/ oder an der Abendkasse. Weitere Aufführungen im Pop-up-Store finden am Freitag, 24. Mai, und Donnerstag, 30. Mai, jeweils 20.00 Uhr statt.

    Am Mittwoch, 22. Mai, bekommen die Besucherinnen und Besucher von 10.00 bis 14.00 Uhr einen Vorgeschmack auf die „Lange Nacht des Hörens“, die ab 16.00 Uhr an verschiedenen Orten in der Stadt Einblicke in die Oldenburger Hörforschung gibt. Im Pop-up-Store präsentiert das Department für Medizinische Physik und Akustik ein „akustisches Labyrinth“, mit dem alle Interessierten ihr Richtungshören erproben können.

    Ebenfalls am Mittwoch, 22. Mai, spricht ab 17.30 Uhr der IT-Revisor Klaas von der Heide über „KI und Ethik – KI verantwortungsvoll nutzen“. Spätestens seit ChatGPT ist KI in aller Munde. Durch die einfache Bedienbarkeit des bekannten Chatbots ist es leichter denn je, eine KI für E-Mails, Hausaufgaben oder Recherche zu nutzen. Im Vortrag geht es um die Herausforderungen im Umgang mit KI. Außerdem wirft von der Heide einen Blick darauf, wie wir KI in Organisationen verantwortungsvoll einsetzen können.

    Dass die Universität nicht nur Studien-, sondern auch Ausbildungsplatz ist, wird am Donnerstag, 23. Mai, von 11.00 bis 18.00 Uhr deutlich. Laborgeräte in Schuss halten, Statistiken erstellen oder Medienproduktionen planen – an der Uni können junge Menschen viele unterschiedliche Berufe erlernen. In den Werkstätten und Laboren, bei den IT-Diensten, in der Bibliothek, dem Bäderbetrieb, den Gärten und der zentralen Verwaltung bildet die Uni als einer der größten Arbeitgeber der Region in zehn zukunftsorientierten Berufen aus. Interessierte sind herzlich eingeladen, die Ausbildungsberufe kennenzulernen.

    Am Freitag, 24. Mai, von 15.00 bis 17.00 Uhr lädt die Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) zum Mitmachangebot in die „Teddybärhausarztpraxis“ ein. Ausgestattet mit einem Untersuchungsheft können Kinder nach einem ausführlichen „Check-up” ihrer Kuscheltiere zum Beispiel die Größe, das Gewicht sowie den „Knuddelfaktor“ ihrer Teddys und Puppen notieren und das U-Heft hinterher mit nach Hause nehmen.

    Die dritte Woche des Pop-up-Stores endet mit einem Beratungsangebot des Kontaktstudiums „Anerkennung und pädagogische Kompetenz in der Migrationsgesellschaft“ am Samstag, 25. Mai, von 11.00 bis 16.00 Uhr. Höherqualifizierte Migrierte und Geflüchtete erhalten durch das Kontaktstudium einen bildungsgerechten, qualifizierten Zugang zum (sozial-)pädagogischen Bereich. Die Aktion im Pop-up-Store bietet konstruktive Gespräche und Mitmachaktionen zum Thema Diversität.

    Alle Termine und Öffnungszeiten des universitären Pop-up-Stores finden sich unter uol.de/50jahre/pop-up-store.

    Die kreative Zwischennutzung des Ladengeschäfts wird von der Agentur RAUM AUF ZEIT ermöglicht.

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    Geht in die dritte Programmwoche: Der Pop-up-Store der Universität in der Haarenstraße 39. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Waleria Nichelmann, Tel.: 0441/798-4299, E-Mail:

  • 090/24 14. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung Lange Nacht des Hörens zeigt am 22. Mai die Bandbreite der Oldenburger Hörforschung
    Viele Vortrags- und Mitmachangebote an der Universität Oldenburg, im Haus des Hörens und an der Jade Hochschule
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    14. Mai 2024   090/24    Veranstaltungsankündigung

    Lange Nacht des Hörens zeigt am 22. Mai die Bandbreite der Oldenburger Hörforschung

    Viele Vortrags- und Mitmachangebote an der Universität Oldenburg, im Haus des Hörens und an der Jade Hochschule

    Oldenburg. Mehr als 50 Vorträge, Führungen, Mitmachexperimente und Ausprobierstationen an drei verschiedenen Standorten in Oldenburg an nur einem Abend – die Lange Nacht des Hörens der Universität Oldenburg bietet am Mittwoch, 22. Mai, ab 16.00 Uhr spannende Einblicke in die vielfältigen Aspekte des Hörens. Im Rahmen des Jubiläumsprogramms der Universität zeigen der Exzellenzcluster Hearing4all und der Sonderforschungsbereich Hörakustik der Universität, warum Oldenburg einer der weltweit führenden Hörforschungsstandorte ist. Gemeinsam mit ihren lokalen Forschungspartnern vom Evangelischen Krankenhaus Oldenburg, dem Fraunhofer IDMT Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie (HSA), dem Hörzentrum Oldenburg, der Jade Hochschule und dem Klinischen Innovationszentrum für Medizintechnik Oldenburg (KIZMO) geben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler interessante Einblicke in ihre Arbeit.

    Auf dem Universitätscampus in Wechloy, im benachbarten Haus des Hörens (Marie-Curie-Straße 2) und an der Jade Hochschule (Veranstaltungsgebäude V / TGM an der Zeughausstraße 73a) erwartet Interessierte ein abwechslungsreiches Programm. Nach dem offiziellen Auftakt ab 16.00 Uhr im Experimentierhörsaal der Universität (Küpkersweg 48) startet an allen anderen Standorten das Programm um 17.00 Uhr. Dazu gehören spannende Vorträge: Hochrangige Forschende berichten etwa darüber, welche Rolle das Gehirn beim Hören spielt, ob Tiere anders hören als Menschen und wie Hörgeräte in Zukunft noch mehr leisten können als ausschließlich das Hören zu verbessern. Forschende aus der Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde am Evangelischen Krankenhaus berichten über Strategien zur Bewältigung von Tinnitus, den Zusammenhang von Hörstörungen und Demenz und darüber, wie sie schon bei Neugeborenen das Hörvermögen testen können. Im Hörzentrum stehen Schwerhörigkeit und Hörgeräte im Mittelpunkt der Vorträge, während es an der Jade Hochschule ums Hören im Grundschulalter, um virtuelle Akustik und um akustische Effekte geht.

    An allen Veranstaltungsorten ist Ausprobieren ausdrücklich erlaubt und erwünscht: Kostenfreie Hörtests, Führungen durch den Hörgarten mit seinen Mitmachexponaten, ein akustisches Labyrinth, ein Sprachenquiz sowie ein Stuhl, der Musik für den Körper spürbar macht, sind nur einige der Stationen, an denen Besucher*innen die vielfältigen Aspekte des Hörens erleben können.

    Die Forschenden öffnen außerdem ihre Labore für Führungen. Teilnehmende erfahren dabei, warum es an der Universität eine virtuelle U-Bahn gibt und mit welchen hochspezialisierten Geräten die Oldenburger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Prozesse beim Hören sichtbar machen. In zwei reflexionsarmen Räumen der Universität können sie außerdem erleben, wie es sich anfühlt, wenn nahezu kein Schall reflektiert wird. An der Jade Hochschule lassen 400 Lautsprecher sowohl natürlichen Klang als auch künstliche Klangwelten entstehen. Auf dem Parkplatz am Haus des Hörens demonstrieren Forschende vom Fraunhofer IDMT-HSA, warum sie sogar dem Auto „Ohren verpassen“. Mitarbeitende des KIZMO geben einen Ausblick darauf, wie die Gesichtsanalyse mit Smartphone und Tablet bei der medizinischen Diagnostik auch in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde eingesetzt werden könnte.

    Das Abendprogramm hält künstlerische Beiträge zum Hören bereit: An der Jade Hochschule sind ab 20.00 Uhr bei „Open Stage“ alle Interessierten eingeladen, eigene Texte oder Musik zu präsentieren, während im NeSSy-Gebäude der Universität ab 21.00 Uhr das Trio Oberlechner eine ungewöhnliche Mischung aus Kammermusik und Folk-Sound spielt.

    Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Eine Auswahl an Snacks und Getränken wird am Haus des Hörens und an der Jade Hochschule angeboten. Das gesamte Programm finden Interessierte online unter:

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    In den reflexionsarmen Räumen der Universität Oldenburg können Interessierte selbst erleben, wie es sich anhört und anfühlt, wenn kaum Schall reflektiert wird. Foto: Universität Oldenburg/Mohssen Assanimoghaddam

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    Das Organisationsteam der beteiligten Einrichtungen freut sich auf die Lange Nacht des Hörens (v.l.n.r.): Tobias Bruns, Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT, Institutsteil Hör-, Sprach- und Audiotechnologie; Prof. Dr. Inga Holube, Institut für Hörtechnik und Audiologie, Jade Hochschule; Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Sprecher des Exzellenzclusters Hearing4all, Universität Oldenburg; Prof. Dr. Pascale Sandmann, Leiterin Audiologie, Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Evangelisches Krankenhaus Oldenburg; Dr. Michael Buschermöhle, Geschäftsführer KIZMO GmbH – Klinisches Innovationszentrum für Medizintechnik Oldenburg; Sebastian Quirandt, Geschäftsführer Hörzentrum Oldenburg gGmbH; Prof. Dr. Volker Hohmann, Leiter des Sonderforschungsbereichs Hörakustik, Universität Oldenburg. Foto: Universität Oldenburg

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    Kontakt

    Svea Kellner, Tel.: 0441/798-3548, E-Mail:

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  • 101/24 24. Mai 2024 Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung „Gut recherchiert ist halb entschieden“: Workshop zur Studienfachwahl

    24. Mai 2024   101/24    Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung

    „Gut recherchiert ist halb entschieden“: Workshop zur Studienfachwahl

    Oldenburg. Wie kann man in der Vielfalt des Studienangebots den richtigen Studiengang finden? Wer sich für ein Studium interessiert, aber bei der Online-Recherche nicht ausreichend vorankommt, bekommt Tipps bei einem Workshop der Universität Oldenburg am Donnerstag, 4. Juni. Von 16.00 bis 19.30 Uhr lädt das Team der Zentralen Studien- und Karriereberatung ein, um Studieninteressierte bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Das Motto lautet „Gut recherchiert ist halb entschieden!“, der Workshop ist Teil der Reihe „Startbereit!“. Weitere Informationen und Hinweise zum Anmeldeverfahren gibt es online unter:

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    Sylvia Wagenaar, Zentrale Studien- und Karriereberatung, E-Mail:

  • 100/24 23. Mai 2024 Universitätsmedizin Oldenburg Drohender Platzmangel: Lehrgebäude für die Medizin dringend erforderlich
    Medizinische Fakultät rückt mit inszenierter Vorlesung ihren Raumbedarf in den Mittelpunkt
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    23. Mai 2024   100/24    Universitätsmedizin Oldenburg

    Drohender Platzmangel: Lehrgebäude für die Medizin dringend erforderlich

    Medizinische Fakultät rückt mit inszenierter Vorlesung ihren Raumbedarf in den Mittelpunkt

    Oldenburg. Statt im Hörsaal sitzen Medizinstudierende auf dem unbebauten Grundstück am Pophankenweg, auf dem einmal die Gebäude der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) stehen sollen. Die jungen Männer und Frauen versuchen, den Erläuterungen der Lehrkraft zu lauschen. Zeitgemäße Lehrmethoden scheiden aus, weil der Strom dafür fehlt. Immerhin: Die Temperaturen unter freiem Himmel sind nicht mehr so eisig wie im Wintersemester. Dieses dunkle Zukunftsszenario zeichneten jetzt Studierende und Lehrende der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften. Mit der Aktion machten sie darauf aufmerksam, dass der UMO auch zwölf Jahre nach Einrichtung des Medizinstudiengangs ein eigenes Lehrgebäude fehlt – bei steigendem Bedarf.

    „Um wie von der Landespolitik geplant künftig mindestens 200 Studienanfängerplätze anbieten zu können, brauchen wir nicht nur eine entsprechende Anpassung der jährlichen Landeszuweisungen an die UMO, sondern auch Investitionsmittel für dringend benötigte Gebäude“, betonte Dekan Prof. Dr. Hans Gerd Nothwang.

    Knapp 20.000 Quadratmeter Fläche für Forschung und Lehre fehlen der UMO, wenn sie jährlich 200 Studienanfängerinnen und -anfänger aufnimmt. Das hat das Planungsinstitut für Hochschulentwicklung HIS-HE berechnet. Zwar beginnen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten am Pophankenweg für den ersten Bauabschnitt eines Forschungsgebäudes, der unter anderem auch eine von der Universität Oldenburg mit Eigenmitteln gebaute Nass-Anatomie umfasst. Für den zweiten Bauabschnitt sind aus Hannover bislang aber nur Planungsmittel bereitgestellt worden – die tatsächlichen Baukosten in Höhe von rund 84 Millionen Euro müssen noch in den Haushalt eingeplant werden. Für das dringend benötigte Lehrgebäude, das den UMO-Gebäudekomplex am Pophankenweg vervollständigen soll, fehlt bisher jegliches positive Signal aus Hannover. „Zwölf Jahre lang hat die Universität mit großem Planungsaufwand an verschiedenen Stellen immer wieder Raum in ihren Gebäuden geschaffen, so dass wir trotz stetig gestiegener Studierendenzahlen in der Medizin immer unserem hohen Anspruch an die Ausbildung gerecht werden konnten“, betont Nothwang. Wenn künftig 200 Menschen jährlich ins Medizinstudium starten, tummeln sich aber über 1.000 Medizinstudierende auf dem Campus – rund doppelt so viele wie heute. „Diesen Platzbedarf können wir nur mit einem neuen Lehrgebäude decken“, betont Nothwang.

    Unter Berücksichtigung der zu erwartenden Planungs- und Bauzeit sei es wichtig, dass die Landesregierung unter Ministerpräsident Stephan Weil im Landeshaushalt 2025 die Voraussetzungen für ein rund 4.900 Quadratmeter großes Lehrgebäude legt. Die geschätzten Kosten dafür belaufen sich auf etwa 83 Millionen Euro.

    Die UMO setzt sich dafür ein, dass die Kosten für den dringend benötigten Gebäudekomplex bei der im Juni bevorstehenden Haushaltsklausurtagung in Hannover ebenso Berücksichtigung finden wie die versprochene Erhöhung der jährlichen Landeszuweisungen. Unter der Überschrift „Ärztinnen und Ärzte fallen nicht vom Himmel“ können Menschen aus der Region dieser Forderung mit ihrer Unterschrift aktuell Nachdruck verleihen – online unter uol.de/bestemedizin oder in den mehr als 200 UMO-Lehrpraxen im Nordwesten.

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    Hans Gerd Nothwang, Dekan der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften, erklärte dass die Zahl der Studierenden mit der von der Landesregierung angestrebten Erhöhung der Studienplätze perspektivisch auf über 1.000 steigt. Für diese große Zahl reiche der Platz in den Bestandsgebäuden der Universität nicht aus. Die Universitätsmedizin Oldenburg drängt daher auf ein Lehrgebäude am Pophankenweg. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Vorlesung unter freiem Himmel statt im Hörsaal: Mit diesem Szenario machten Studierende, hier mit ihrem Dozenten Ivan Milenkovic, Professor für Physiologie, auf die Raumnot der Universitätsmedizin Oldenburg aufmerksam. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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  • 098/24 22. Mai 2024 Ausstellung soll eindrücklichste KIBUM-Erinnerungen vereinen
    Universität sucht Zeitzeugen und Erinnerungsstücke anlässlich der 50. Auflage der Messe

    22. Mai 2024   098/24    

    Ausstellung soll eindrücklichste KIBUM-Erinnerungen vereinen

    Universität sucht Zeitzeugen und Erinnerungsstücke anlässlich der 50. Auflage der Messe

    Oldenburg. Passend zu den Feierlichkeiten zum 50. Geburtstag der Universität steht in diesem Jahr auch die 50. Kinder- und Jugendbuchmesse bevor, kurz KIBUM. Aus diesem Anlass erarbeitet ein Team unter der Ägide des Kinderliteratur-Experten Prof. Dr. Thomas Boyken derzeit eine Ausstellung zur Geschichte der KIBUM – und sucht Zeitzeugen. Die Ausstellung soll im November im Foyer der Universitätsbibliothek auf dem Campus Haarentor zu sehen sein – parallel zur 50. Auflage der von Stadt und Universität gemeinsam veranstalteten Messe.

    „Die KIBUM ist seit fast fünf Jahrzehnten ein fester Bestandteil des kulturellen Kalenders in Oldenburg und Umgebung. Daher suchen wir nach Erinnerungen, die die Menschen der Region mit ihrer KIBUM verbinden“, so Boyken, Hochschullehrer am Institut für Germanistik der Universität und Direktor der Oldenburger Forschungsstelle für Kinder- und Jugendliteratur (OlFoKi). Filme, Fotos, Erinnerungsstücke, aber auch besondere Begebenheiten seien willkommen. Vielleicht gibt es eine denkwürdige KIBUM-Ausgabe, an die jemand sich besonders erinnert? Näheres zur Ausstellung und Kontaktdaten finden sich unter

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    Prof. Dr. Thomas Boyken, E-Mail:

  • 097/24 22. Mai 2024 Forschung / Nachhaltigkeit Jährlich rund 100 Tonnen CO2 einsparen: Universität nutzt Abwärme von Rechenzentrum
    Ungewöhnliche Maßnahme mit Vorbildcharakter / Wärme hilft künftig beim Heizen des Unibads  

    22. Mai 2024   097/24    Forschung / Nachhaltigkeit

    Jährlich rund 100 Tonnen CO2 einsparen: Universität nutzt Abwärme von Rechenzentrum

    Ungewöhnliche Maßnahme mit Vorbildcharakter / Wärme hilft künftig beim Heizen des Unibads  

    Oldenburg. Die Universität Oldenburg hat eine weitere Maßnahme zum Energiesparen umgesetzt und will damit eine Referenz für zukünftige Neubauten und Sanierungen an anderen Hochschulen schaffen: Als eine von wenigen Universitäten in Deutschland gewinnt sie die Abwärme von Teilen ihres Rechenzentrums zurück. Die Maßnahme ist Teil des vom Bundesforschungsministerium (BMBF) geförderten Projekts „WärmewendeNordwest“, das der Oldenburger Energieinformatiker Prof. Dr. Sebastian Lehnhoff leitet. Im Zuge des Vorhabens werden an der Universität mehrere innovative kälte- und wärmetechnische Anlagen installiert und intelligent gekoppelt, um Energiekosten und CO2-Ausstoß zu reduzieren. Ziel ist es, Energie effizienter zu nutzen und gleichzeitig Lösungen zu entwickeln, die auf andere Universitäten übertragbar sind.  

    Die erste nun umgesetzte Maßnahme ist eine Wärmerückgewinnung beim 2023 installierten neuen Hochleistungsrechencluster der Universität. „Die Server des Clusters werden mit Wasser gekühlt, da moderne Prozessoren eine enorme Leistungsdichte haben“, berichtet Meik Möllers, Dezernent für Gebäudemanagement. Das Kühlwasser hat eine Temperatur von etwa 45 Grad Celsius, wenn es den Cluster verlässt. Diese thermische Energie wird nun zum Heizen genutzt: Mittels einer Hochtemperatur-Wärmepumpe wird das Wasser auf 75 Grad Celsius erwärmt und anschließend ins Wärmenetz der Universität eingespeist. Diese Wärme ergänzt die Leistung des Blockheizkraftwerks auf dem Campus Haarentor, das die Gebäude A1 bis A15, Bibliothek, Mensa und Sporttrakt mit Wärme versorgt. „Da die Wärme des Rechenzentrums ganzjährig zur Verfügung steht, lässt sie sich beispielsweise nutzen, um das Unibad zu heizen“, erklärt Möllers. Die jährliche Wärmeliefermenge der Wärmerückgewinnungsanlage beträgt rund 500.000 Kilowattstunden. Das entspricht dem Heizbedarf von rund 30 Vier-Personen-Haushalten oder einer Einsparung von gut 100 Tonnen CO2.

    Die anderen Server des Rechenzentrums sind luftgekühlt. Damit diese in Zukunft auch bei Außentemperaturen von mehr als 40 Grad Celsius sicher arbeiten können, wurde kürzlich eine hocheffiziente Kompressionskälteanlage eingebaut. Dank der beiden Maßnahmen erfüllt die Universität bereits vorzeitig die gesetzlichen Vorgaben des neuen Energieeffizienzgesetzes. Ende 2023 in Kraft getreten, legt es erstmals Standards für die Energieeffizienz von Rechenzentren fest, die ab 2026 in Betrieb gehen. 2,5 Millionen Euro investierte die Universität aus Eigenmitteln, um die Kälte- und Stromversorgung der wissenschaftlichen Rechner in puncto Energieeffizienz auf den neuesten Stand zu bringen, weitere gut 300.000 Euro stammten aus Projektmitteln.

    Bereits in Arbeit sind zwei weitere Vorhaben im Zuge des Projekts „WärmewendeNordwest“. Zum einen wird in der Universitätsbibliothek eine Lüftungsanlage erneuert, die seit 1982 in Betrieb ist. Auch hier kommt in Zukunft deutlich effizientere Technik mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz. Das dritte Projekt betrifft das Blockheizkraftwerk auf dem Campus Wechloy. Eine sogenannte Absorptionskältemaschine soll Energie aus der Abwärme des Kraftwerks nutzen, um Kälte zu erzeugen. Diese wird in den naturwissenschaftlichen Laboren benötigt, um etwa Laser oder andere Geräte zu kühlen. Beide Maßnahmen sollen im Herbst abgeschlossen werden.

    Alle Maßnahmen sind im Projekt „WärmewendeNordwest“ Teil des Arbeitspakets „Experimentalcampus Digitalisierte Wärmewende an der Universität Oldenburg“ unter der Leitung von Ekaterina Lesnyak aus dem Department für Informatik. Ziel ist es, Optimierungsstrategien zu entwickeln, um die bislang vorwiegend isoliert betriebenen großtechnischen Anlagen für Heizung, Kühlung, Belüftung und Stromerzeugung im Verbund zu betreiben und intelligent zu koppeln. Dies soll ein Gebäudemanagement-Leitsystem mit autonomen und teilautonomen Softwareagenten leisten. Das Projekt will nicht nur das lokale Wärmenetz des Campus optimieren, sondern darüber hinaus zusätzliche Flexibilität etwa für den regionalen Energiemarkt oder das Stromnetz schaffen. Die Koordination für das Gesamtprojekt liegt beim OFFIS – Institut für Informatik, einem An-Institut der Universität.

    Weblinks

    Kontakt

    Meik Möllers, Tel.: 0441/798-5400, E-Mail:

    Christine Rosinger, OFFIS – Institut für Informatik, Tel.: 0441/9722-175,

  • 094/24 17. Mai 2024 Veranstaltungsankündigung / Forschung / Studium und Lehre  Von der Chemie-Show über den mathematischen Escape-Room bis zur Roboter-Schauvorlesung
    Schulklassen und alle Interessierten zum Entdecken auf den Campus Wechloy eingeladen – Jeweils mehr als 70 Programmpunkte an zwei „Entdecker*innentagen“
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    17. Mai 2024   094/24    Veranstaltungsankündigung / Forschung / Studium und Lehre 

    Von der Chemie-Show über den mathematischen Escape-Room bis zur Roboter-Schauvorlesung

    Schulklassen und alle Interessierten zum Entdecken auf den Campus Wechloy eingeladen – Jeweils mehr als 70 Programmpunkte an zwei „Entdecker*innentagen“

    Oldenburg. Mit welchen Materialien, Energien und Rohstoffen werden wir in Zukunft leben und arbeiten, und wie verstehen wir die uns umgebende Welt? Wer sich für Antworten auf diese Fragen sowie Einblicke in aktuelle Forschung interessiert, ist zu den „Entdecker*innentagen“ auf dem Campus Wechloy der Universität Oldenburg herzlich eingeladen (Carl-von-Ossietzky-Straße 11). Sie finden anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Universität statt. Am Samstag, 1. Juni, erwartet die Besuchenden von 10.00 bis 15.00 Uhr ein breites Angebot an Experimenten und Mitmachaktionen, Vorträgen und Laborführungen aus Naturwissenschaften, Technik, Mathematik, Informatik und Neurowissenschaften. Bereits am Freitag, 31. Mai, können angemeldete Schulklassen etwa den Windkanal oder die Aquarien-Anlage besichtigen, eigene Farbstoff-Solarzellen bauen sowie Grundwasser und Boden erkunden. Etwa 700 Schüler*innen aus der Region ab Klasse 7 werden mit ihren Lehrkräften erwartet – der erste Veranstaltungstag ist somit ausgebucht. Informationen zu Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten, zur Oldenburger Lehrkräftebildung sowie der Option eines Freiwilligen Wissenschaftlichen Jahres an der Uni runden an beiden Tagen das Programm ab.

    Herzstück der zweitägigen Veranstaltung wird ein großer „Entdecker*innenmarkt“ auf der zentralen Ringebene des Hauptgebäudes W1-4 in Wechloy sein, von dem ausgehend Interessierte „Expeditionen“ zu verschiedenen Wissens- und Forschungsgebieten unternehmen können. Ob es um eckige Seifenblasen, einen Blick unter den Spiekerooger Strand oder das Probieren von Speiseeis aus dem Chemielabor geht, um grünen Wasserstoff, das Aufspüren von Betrugsstraftaten mit mathematischen Mitteln oder aber wundersame Verwandlungen und vermeintliche Absurditäten in der Physik – für beide Tage haben Forschende, Lehrende und Studierende der Uni jeweils mehr als 70 Programmpunkte vorbereitet. Diese richten sich nicht nur an Jugendliche und Erwachsene, sondern auch an Familien mit jüngeren Kindern. Das vielfältige Programm lässt sich im Detail online einsehen.  

    Die Universität empfiehlt eine Anreise mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bushaltestelle: Campus Wechloy, Bahnhaltepunkt: Oldenburg-Wechloy). Die Cafeteria des Studierendenwerks Oldenburg am Standort Wechloy wird auch am Samstag geöffnet sein.

    Seit Gründung der Universität Oldenburg vor 50 Jahren spielen die Naturwissenschaften und die Mathematik in Forschung und Lehre eine wichtige Rolle. Vor allem Themen wie Energie, Nachhaltigkeit, Rohstoffnutzung und die Frage, wie Wissenschaft unseren Weg durch die Transformationen der Zukunft mitgestalten wird, standen und stehen im Zentrum der wissenschaftlichen Arbeit. Im Laufe der Zeit kamen Schwerpunkte in Umwelt- und Meereswissenschaften, Versicherungs- und Finanzmathematik oder auch Informatik hinzu. Früher wie heute arbeiten Oldenburger Forschende an den großen Zukunftsfragen der Gesellschaft. Auf dem Campus Wechloy werden zudem seit mehr als 40 Jahren auch angehende Lehrkräfte darauf vorbereitet, Inhalte aus Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik, Physik und Technik bestmöglich an Schüler*innen zu vermitteln.

    Das ausführliche Programm der „Entdecker*innentage“ sowie Tipps und Hinweise für Lehrkräfte und alle Interessierten finden sich online unter

    Weblinks

    Bilder

      

    Von der zentralen Ringebene des Hauptgebäudes (in der Bildmitte) ausgehend können Interessierte am 1. Juni den Campus Wechloy mit seinen vielfältigen Forschungsaktivitäten und Studienmöglichkeiten entdecken. Foto: Universität Oldenburg / Daniel Clören

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    Kontakt

    Sharon Lohse, E-Mail:

  • 092/24 15. Mai 2024 Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung Online-Gruppenberatung zum Studium für Berufstätige

    15. Mai 2024   092/24    Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung

    Online-Gruppenberatung zum Studium für Berufstätige

    Oldenburg. Berufstätige, die sich für ein Studium interessieren, haben oft viele Fragen: Wie ist ein Studium aufgebaut? Wie erfahre ich, was ich mit meiner beruflichen Qualifikation studieren darf? Und wie viel Zeit muss ich für ein Studium aufwenden? In der Online-Gruppenberatung „Vom Beruf ins Studium“ am Mittwoch, 22. Mai, von 17.00 bis 19.30 Uhr beantworten Mitarbeitende der Zentralen Studien- und Karriereberatung der Universität Oldenburg diese und weitere Fragen zum Thema Studium für Berufstätige. Zudem unterstützen sie Interessierte beim Prozess der Studienorientierung und -entscheidung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es unter:

    Weblinks

    Kontakt

    Sylvia Wangenaar, E-Mail:

  • 091/24 15. Mai 2024 Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung Schnuppertag bietet Einblick in Studium und Campusleben
    Universität öffnet Hörsäle und Seminarräume für Studieninteressierte – Anmeldung erforderlich

    15. Mai 2024   091/24    Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung

    Schnuppertag bietet Einblick in Studium und Campusleben

    Universität öffnet Hörsäle und Seminarräume für Studieninteressierte – Anmeldung erforderlich

    Oldenburg. Welche Möglichkeiten bietet mir ein Studium an der Universität Oldenburg? Was passiert in einer Vorlesung oder in einem Seminar? Und wie sieht der Campus aus? Einen Nachmittag lang die Universität kennenlernen, mit anderen Menschen ins Gespräch kommen und einen ersten Eindruck vom Studienalltag sowie vom Campusleben erhalten: Dies können Studieninteressierte am Donnerstag, 23. Mai, von 14.00 bis 18.30 Uhr im Rahmen des Schnuppertages. Eine Anmeldung ist erforderlich und ab sofort möglich – die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Eine zweite Möglichkeit zum „Schnuppern“ besteht am Mittwoch, 19. Juni, von 9.00 bis 18.00 Uhr.

    Teilnehmende können an diesem Tag in reguläre Vorlesungen und Seminare hineinschnuppern. Ein Einführungsvortrag zum Studium an der Universität Oldenburg sowie eine Campusführung runden das Programm ab, das die Zentrale Studien- und Karriereberatung der Universität organisiert. Weitere Informationen, auch zur Möglichkeit eines individuellen fachbezogenen „Schnupperstudiums“, finden sich unter:

    Weblinks

    Kontakt

    Miriam Savoca, Tel.: 0441/798-5030, E-Mail:

  • 089/24 13. Mai 2024 Forschung Vom Hörgerät zur Gesundheitszentrale am Ohr
    Universität Oldenburg leitet neues Graduiertenkolleg zur Weiterentwicklung von Hörgeräten / Beteiligung an einem weiteren Kolleg im Bereich Informatik

    13. Mai 2024   089/24    Forschung

    Vom Hörgerät zur Gesundheitszentrale am Ohr

    Universität Oldenburg leitet neues Graduiertenkolleg zur Weiterentwicklung von Hörgeräten / Beteiligung an einem weiteren Kolleg im Bereich Informatik

    Oldenburg. Hörgeräte verbessern das Hörvermögen – aber in den kleinen Apparaten steckt viel mehr: Als Gesundheitszentrale am Ohr könnten sie zukünftig vielfältige Aufgaben übernehmen. Konkrete Ansätze verfolgen in den kommenden fünf Jahren Forschende der Universitäten Oldenburg und Bremen. Gemeinsam wollen sie Hörgeräte mit zusätzlichen Funktionen ausstatten, die rechtzeitig vor einer Sturzgefahr warnen, kognitive Veränderungen erkennen oder den Verlauf einer Parkinson-Erkrankung dokumentieren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert mit rund 6,5 Millionen Euro das Graduierten­kolleg HEARAZ (Hearable-zentrierte Assistenz: Vom Sensor zur Teilhabe), das beide Universitäten gemeinsam beantragt haben. Die zwölf erfahrenen Wissenschaftler*innen beider Universitäten werden in der ersten Förderphase 15 Forschenden die Möglichkeit zur Promotion geben. Dazu kombinieren sie ihre Kompetenzen und Labore: Oldenburg verfügt über langjährige Erfahrungen in der Hörgeräteforschung und die Expertise aus den beteiligten medizinischen Fachdisziplinen Geriatrie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Neurologie. Bremen liefert die Expertise der Biosignal- und Sprach­verarbeitung sowie pflegewissen­schaft­liche Kompetenzen.

    „Das Graduiertenkolleg HEARAZ profitiert von der langjährigen exzellenten Hörforschung an der Universität Oldenburg unter anderem im Exzellenzcluster Hearing4all und erweitert diesen Forschungskomplex um eine völlig neue Perspektive. Junge Forschende haben die Chance, in einem sehr spannenden Feld tätig zu werden, dessen Ergebnisse unmittelbar dazu dienen können, Menschen in ihrem Alltag zu unterstützen“, sagt Prof. Dr. Ralph Bruder, Präsident der Universität Oldenburg.

    HEARAZ bringt Forschende unterschiedlicher Fachrichtungen zusammen, darunter Promovierende aus der Informatik, Physik, Medizin und Pflegewissenschaft, den Neurowissenschaften, Versorgungswissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissen­schaften. „Ziel des Graduiertenkollegs ist es, individualisierte Assistenzfunktionen zu entwickeln, die es insbesondere älteren Menschen ermöglichen, länger und selbstbestimmt am ganz normalen Alltag teilzunehmen“, erklärt Prof. Dr. Andreas Hein, Hochschullehrer für Automatisierungs- und Messtechnik an der Universität Oldenburg und Sprecher des neuen Graduiertenkollegs.

    Im Fokus stehen unterschiedliche Ansätze, Hörgeräte zu sogenannten Hearables weiterzuentwickeln, die Trägerinnen und Träger als Gesundheitsassistenten durch den Alltag begleiten. Das Ohr ist gut geeignet, um dort mittels Sensoren verschiedene Gesundheitsdaten zu erheben. Am Ohr aufgezeichnete Gehirnströme können Auskunft über die Aufmerksamkeit geben. Blutdruck und Puls lassen sich ebenso messen, wie die Bewegungen einer Person. Die Mikrofone eines Hearables können neben Sprechweisen und Körper­geräuschen auch Umgebungs­geräusche registrieren.

    Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von HEARAZ erforschen unterschiedliche Möglichkeiten, Daten wie diese zueinander in Beziehung zu setzen und – teils mit Künstlicher Intelligenz – so auszuwerten, dass sie einen Mehrwert für Nutzende haben. In einem Teilprojekt geht es beispielsweise darum, die Bewegungen der Kaumuskeln zu erfassen und frühzeitig zu warnen, falls Speichel oder Nahrung in die Luftröhre geraten sind. Eine solche Aspiration bleibt bei älteren Menschen manchmal unbemerkt und kann gesundheitliche Folgen haben. Ein weiteres Beispiel ist die kontinuierliche Messung individueller Gangparameter, Belastungszustände und Umgebungsfaktoren, aus denen sich ein erhöhtes Sturzrisiko voraussagen lässt. Ebenso wollen die Forschenden Sprachmerkmale der Hörgeräte-Tragenden auswerten, denn kognitive Veränderungen, wie sie bei Demenzen auftreten, haben einen Einfluss auf die Sprechweise. Auch Personen mit Parkinson könnten von der Gesundheits­zentrale am Ohr profitieren, wenn das Gerät die Symptome der Krankheit rund um die Uhr dokumentiert.

    Neben den medizinischen und technischen Faktoren untersucht das Forschungsteam auch die sozialen und ethischen Fragen, die mit einer Gesundheitszentrale am Ohr einhergehen. Ein Beispiel ist die Sprachanalyse, bei der die Privatsphäre der Tragenden sowie von Pflegenden und Angehörigen berücksichtigt werden muss. Insbesondere für diese Fragen ist die enge Einbindung von betroffenen und beteiligten Personen relevant, also etwa Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen. Das Graduiertenkolleg wird deshalb von Anfang an von einem Beirat begleitet, der aus Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Personengruppen besteht und auch die Forschungsfragen und -ansätze mitgestalten kann.

    Beteiligung an einem Informatik-Graduiertenkolleg

    Ihre Zusammenarbeit weiten die Universitäten Oldenburg und Bremen außerdem im Rahmen eines ebenfalls jetzt bewilligten Graduiertenkollegs im Bereich der Informatik aus. Beide Universitäten sind beteiligt an dem von der Technischen Universität Hamburg geleiteten Verbund CAUSE (Concepts and Algorithms for – and Usage of – Self-Explaining Digitally Controlled Systems). Der Oldenburger Informatiker Prof. Dr. Martin Fränzle ist Co-Sprecher dieses Graduiertenkollegs. An den drei Standorten werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Beginn ihrer Karriere gemeinsam mit erfahrenen Forschenden daran arbeiten, sogenannte cyber-physische Systeme einfacher verständlich zu machen. Solche Systeme liegen etwa Anwendungen im Stromnetz, dem bargeldlosen Bezahlen oder auch Abläufen im öffentlichen Nahverkehr zugrunde. Die Ergebnisse des Graduiertenkollegs sollen dazu beitragen, komplexe Systeme für Nutzer*innen und Entwickler*innen nachvollziehbarer zu machen. Am Standort Oldenburg liegt der Fokus dabei auf den Bereichen System und Software.

    Kontakt

    HEARAZ: Prof. Dr. Andreas Hein, Tel.: 0441/798-4450, E-Mail:

    CAUSE: Prof. Dr. Martin Fränzle, Tel.: 0441/9722-500, E-Mail:

  • 088/24 13. Mai 2024 Forschung / Wissenschaftliche Tagung / Studium und Lehre Große Tagung im Wahljahr: Wie klingen die USA?
    200 Fachleute an der Universität Oldenburg erwartet – Letzter Tag der Konferenz mit Workshops für Lehrkräfte

    13. Mai 2024   088/24    Forschung / Wissenschaftliche Tagung / Studium und Lehre

    Große Tagung im Wahljahr: Wie klingen die USA?

    200 Fachleute an der Universität Oldenburg erwartet – Letzter Tag der Konferenz mit Workshops für Lehrkräfte

    Oldenburg. Wie klingen die Vereinigten Staaten von Amerika, etwa der aktuelle Präsidentschaftswahlkampf Biden versus Trump? Wie ist der typische Sound einer amerikanischen Kleinstadt? Wie stiften Klang und Musik Identitäten, individuell und kollektiv, wie erzeugen sie soziale und kulturelle Unterschiede? Unter der Überschrift „American Soundscapes“ werden sich rund 200 Fachleute der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien vom 23. bis 25. Mai an der Universität Oldenburg mit solchen Fragen befassen. Ein Team um den Kulturwissenschaftler Prof. Dr. Martin Butler vom Institut für Anglistik und Amerikanistik sowie den Musikwissenschaftler Prof. Dr. Mario Dunkel vom Institut für Musik richtet die 70. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien aus, die Forschende aus dem In- und Ausland miteinander in den Dialog bringt. Für den dritten und letzten Tag der Konferenz können sich Lehrkräfte zu mehreren Präsentationen und Workshops anmelden.

    Aus Anlass der Tagung präsentieren zudem Oldenburger Studierende Klanglandschaften, für die sie Audioaufnahmen aus dem ostfriesischen Dörfchen Amerika (im Kreis Wittmund) mit ebensolchen Feldaufnahmen aus dem US-amerikanischen Oldenburg (im Bundesstaat Indiana) kombiniert haben. Die Studierenden im Master „Integrated Media“ werden eines ihrer „Soundscapes“, die unter Leitung der Oldenburger Musik- und Medienwissenschaftlerin Dr. Sarah Hardjowirogo entstanden sind, live im Rahmenprogramm der Tagung performen. Darüber hinaus wird eine Soundinstallation im Hörsaalzentrum A14 (Uhlhornsweg 86) auch für die interessierte Öffentlichkeit zugänglich sein.

    Für die Feldaufnahmen aus Amerika waren die Studierenden im November selbst mit Mikrofonen und Aufnahmegeräten zwischen den wenigen Wohnhäusern und dem Spielplatz in dem kleinen Ort in Ostfriesland unterwegs, die Aufnahmen aus Oldenburg, Indiana – etwa Klänge der Kirchenglocken, eines Basketballspiels, von Klassenraum-Durchsagen des örtlichen Schulleiters oder von der örtlichen Washington Street – lieferte ein dortiger Deutsch- und Musiklehrer. Die „Soundscapes“ erzählen Geschichten von zwei Orten, „die irgendwie zusammenhängen: durch die hiesige Sehnsucht nach dem fernen Amerika – und auf der anderen Seite des Atlantiks wiederum nach dem heimischen Oldenburg, wie sie sich in den beiden Ortsnamen ausdrückt“, so Hardjowirogo.

    Die Tagung bringt Fachleute aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen, etwa aus Literatur- und Kultur-, Musik- und Filmwissenschaften oder Geschichte. Die Gastgeber Butler und Dunkel wollen mit den Teilnehmenden dabei auch eruieren, wie Klang Räume erzeugt und inwieweit Klänge und Geräusche – durch mediale Konstellationen verbreitet, verstärkt oder gedämpft – kollektive und individuelle Erinnerungen an bestimmte Epochen prägen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK), die US-Botschaft in Berlin sowie die Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO) fördern die Tagung „American Soundscapes“. Lehrkräfte können sich zum Fachtag am Samstag, 25. Mai, noch anmelden unter

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Martin Butler, E-Mail: ; Prof. Dr. Mario Dunkel, E-Mail:

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(Stand: 22.05.2024)  | 
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