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Event

3.01.111 Geschlechterrollen und Genderdiskurse in Spielfilmen und Serien des öffentlich-rechtlichen Fernsehens -  


Event date(s) | room

Description

(Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Beschreibung des Anmeldeverfahrens unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren)
Das Seminar ist fest an die Übung 3.01.112 gebunden.
Anmeldung bitte über das Seminar Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in die zugehörige Übung 3.01.112 importiert.


Im Rahmen des Aufbaumoduls werden Darstellungen von Geschlechterrollen und Genderdiskursen in Filmen und Serien des öffentlich-rechtlichen Fernsehens analysiert. Im Zentrum steht dabei die genaue Auseinandersetzung mit fiktionalen audiovisuellen Erzählungen, die buchstäblich gemeinsam angeschaut, diskutiert und medienwissenschaftlich untersucht werden.
Die Konzentration auf das öffentlich-rechtliche Fernsehen eröffnet den Raum für die Analyse spezifischer Spannungsverhältnisse: Welche Vorstellungen von Geschlecht, Normalität und gesellschaftlichem Zusammenleben werden hier erzählt – und an welche Zielgruppen richten sich diese Erzählungen? Welchen gesetzlichen und programmatischen Vorgaben unterliegt das öffentlich-rechtliche Fernsehen, und inwiefern unterscheiden sich seine Darstellungsweisen von den Inhalten und Formaten kommerzieller Streamingplattformen wie Netflix oder Amazon Prime?
Im Seminar werden Filme und Serien behandelt, die normative Geschlechterrollen thematisieren, reflektieren oder gezielt aufbrechen. Dazu zählen Darstellungen weiblicher Emanzipation (u.a. „Babylon Berlin“, ab 2017), Inszenierungen von Männlichkeit zwischen Krise und Neuausrichtung sowie Erzählungen queerer Identitäts- und Lebensentwürfe (z.B. „All You Need“, 2021, oder „Einfach Nina“, 2022).
Ergänzend zur Analyse der Film- und Serienbeispiele werden zentrale gendertheoretische Konzepte wie ‚Doing Gender‘ (Candace West/Don H. Zimmermann) und ‚Performativität‘ (Judith Butler) eingeführt und gemeinsam diskutiert. Die Veranstaltung verbindet dabei theoretische Grundlagen mit praktischer Filmanalyse und bietet Gelegenheit, filmanalytische Techniken – etwa zur Figurenanalyse oder zur Untersuchung von Musik, Montage und Narration – einzuüben und anzuwenden.
Prüfungsart: Hausarbeit oder Referat mit Ausarbeitung

lecturer

SWS
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(Changed: 11 Feb 2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463en
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