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Event

3.06.135 Strange encounters. Zombies und Vampire als mediale Figuren des Othering -  


Event date(s) | room

Description

Begegnungen mit „dem Anderen“ sind grundlegendes Motiv und Thema kritischer Kultur- und Medienanalysen. Die Frage nach dem Eigenen wird häufig über Figuren des Anderen verhandelt: Zombies, Vampire, Hexen, Monster oder Aliens, Kannibalen, „Wilde“ oder „Primitive“ sagen dabei mehr über Vorurteile, Ressentiments, Ängste, Wünsche oder Hoffnungen derjenigen aus, die sich selbst nicht mit diesen Zuschreibungen identifizieren. Nicht zuletzt deswegen erscheinen Zombies und Vampire omnipräsent in Pop-Kultur und Medien und fungieren gleichzeitig als diskriminierende wie emanzipatorische Figuren des Othering.
Im Seminar werden wir nach den medialen Funktionen und Logiken des Othering fragen: Welche Vorstellungen von Normalität/Andersheit werden anhand der Figuren verhandelt? Welche Rolle spielen gender, race und class in deren (De-)Konstruktion? Inwiefern können die Figuren als, in und durch Medien kolonialismus-, sexismus- und kapitalismuskritisches Potential und Handlungsfähigkeit entfalten? Und nicht zuletzt: was können vermitteln Zombies und Vampire konkret vermitteln, wie werden sie pop-kulturell repräsentiert, was machen sie als Platzhalter sichtbar und wie treten sie dabei auf?

Im Seminar werden wir unterschiedliche Ansätze und Positionen diskutieren und es wird Gelegenheit zu eigenständiger Recherche und Filmsichtungen geben.

Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme und regemäßigen Lektüre (auch englischer) Texte wird vorausgesetzt.

lecturer

Study fields

  • Kunst und Medien
  • Studium generale / Gasthörstudium

SWS
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Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
2

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Begegnungen mit „dem Anderen“ sind eines der grundlegenden Motive und Themen kritischer Kultur- und Medienanalysen. Die Frage nach dem Eigenen wird oft über Figuren des Anderen verhandelt: Zombies, Vampire, Hexen, Monster oder Aliens, Kannibalen, „Wilde“ oder „Primitive“ sagen dabei mehr über Vorurteile, Ressentiments, Ängste, Wünsche oder Hoffnungen derjenigen aus, die sich selbst nicht mit diesen Zuschreibungen identifizieren. Nicht zuletzt deswegen erscheinen Zombies und Vampire omnipräsent in Pop-Kultur und Medien und fungieren zugleich als diskriminierende wie emanzipatorische Figuren. Im Seminar werden wir nach den medialen Funktionen dieser Figuren fragen: Was vermitteln Zombies und Vampire, wie werden sie repräsentiert? Was machen sie als Platzhalter sichtbar und wie treten sie dabei auf? Welche Vorstellungen von Normalität/Andersheit werden erkennbar? Welche Rolle spielen gender, race und class in der Konstruktion dieser Figuren? Inwiefern können die Figuren als, in und durch Medien kolonial-, sexismus- und kapitalismuskritisches Potential und Handlungsfähigkeit entfalten? Im Laufe des Seminars werden wir unterschiedliche Ansätze und Positionen diskutieren und es wird Gelegenheit zu eigenständiger Recherche und kleineren Projekten geben. Seminarapparat unter: https://orbis-oldenburg.de/seminarapparat/KUN203

Hinweise zur Teilnahme für Gasthörende
Die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme und regemäßigen Lektüre (auch englischer) Texte wird vorausgesetzt.

(Changed: 11 Feb 2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463en
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