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Event

3GO.26.18 Von der Fachlogik zum Algorithmus: Algorithmisches Denken und Python-Werkstatt für Digital Humanities -  


Event date(s) | room

Description

Digital Humanities sind in aller Munde – doch wie komme ich von meiner geisteswissenschaftlichen Forschung zu einer computergestützten Operationalisierung? Welche meiner Fragen lassen sich computergestützt operationalisieren? In welche Teile kann ich meine Frage(n) zerlegen? Die Übersetzungsarbeit zwischen fachlicher Logik und algorithmischem Denken steht im Mittelpunkt dieses Workshops. An vier Präsenzterminen wird anhand der Forschungsprojekte der Teilnehmenden gemeinsam erarbeitet, wie sich geisteswissenschaftliche Forschungsfragen in algorithmische Schritte übersetzen lassen. Mit Hilfe der Programmiersprache Python werden Grundkonzepte wie Sequenzen, Bedingungen und Schleifen eingeführt, die unmittelbar auf eigene Materialien angewendet werden können.

Parallel wird ein online Werkstattformat angeboten, in dem die Teilnehmenden optional, auf Basis des Selbstlernkurses https://pythonhumanities.com/ Grundlagen in der Programmiersprache Python erwerben und sich austauschen können. Denn, wer eigene Fragestellungen an Textkorpora, Metadaten oder historische Quellen stellt, stößt mit bestehenden Tools regelmäßig an strukturelle Grenzen: Die Kategorien sind vorgegeben, die Exportmöglichkeiten eingeschränkt, die Anpassbarkeit limitiert. Dieser Workshop vermittelt erste Grundlagen, um diese Abhängigkeit zu überwinden indem die Logik hinter den Anwendungen durchdrungen wird. Webbasierten Analysewerkzeuge (Catma, Voyant etc) werden durch algorithmisches Denken und eine Basiskenntnis von Programmiersprachen besser handhabbar, und Forschende erkennen wann ein eigenes Skript passgenauer arbeitet als vorgegebene Interfaces.

Ein zentrales Ergebnis der 3GO-Veranstaltung sind individuelle Skripts, die Erklärungen, Code und eigene Notizen verbinden und als Ausgangslage für die eigenständige Weiterarbeit dienen. Die Zielgruppe sind Forscher*innen ohne Programmierkenntnisse, der Anspruch ist keine vollständige Programmierkompetenz, sondern Kompetenzen in der Operationalisierung von geisteswissenschaftlichen Fragestellungen durch das Verständnis algorithmischer Logiken.



Aufbau der Veranstaltung

Part 1 | 4 Präsenzworkshops | donnerstags, 14:00 bis 18:00 (verbindliche Teilnahme)
• Algorithmisches Denken Basics
• Beispielprojekte und eigene Projekte in Schritte zerlegen
• Herangehensweisen testen
• Konzept für Operationalisierung entwickeln

Part 2 | Optionale Python Online Werkstatt | Uhrzeit abhängig von Interesse
• Besprechung von Lektionen des Selbstlernkurses
• Austausch über Herausforderungen und Fehlermeldungen
• Co-working

Termine:
• Workshop: 15.10., 12.11., 17.12., 21.01.2027, 14–18 Uhr
• optional / bitte einstellen auf Selbstlernen: ca. jede zweite Woche zwei Stunden online üben (gemeinsam organisieren)

Referentin:
Lina Blank hat an der Carl von Ossietzky Universität in der Niederländischen Literaturwissenschaft zu Literatur im niederländischen Parlament promoviert. Sie hat in Oldenburg, Groningen und Gent Niederländisch, Englisch und Kunst studiert.

Lecturers

Study fields

  • 3GO Verbreiterung und Vertiefung von Fachwissen

SWS
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(Changed: 24 Jun 2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463en
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