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3.06.113 Sexuelle Revolutionen? Repräsentationen ‚befreiter‘ Sexualität in Kunst und Medien seit dem 19. Jahrhundert -

Event date(s) | room
- Donnerstag, 20.10.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 27.10.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 3.11.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 10.11.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 17.11.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 24.11.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 1.12.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 8.12.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 15.12.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 22.12.2022 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 12.1.2023 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 19.1.2023 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 26.1.2023 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 2.2.2023 14:15 - 15:45 | A08 1-110 (Seminarraum)
Description
Sex positivity ist seit einigen Jahren erstaunlich präsent in der Popkultur und affirmiert eine körper-, sexualitäts- und lustbejahende Einstellung, die mit der Vorstellung einer befreiten bzw. zu befreienden Sexualität assoziiert ist: eine sexuelle Revolution „2.0“ also – befeuert durch die große Verfügbarkeit von Pornografie, sexueller Bildung, Communities, Dates, Sextoys, Identifikations- und Subjektivierungsangeboten, die das Internet mit sich gebracht hat? Verschiebungen innerhalb von Sexualitätsdiskursen sind jedenfalls kein neues Phänomen. Im Seminar werden wir uns diesen Diskursen, insbesondere der ihnen inhärenten Dialektik von Befreiung/Revolution – Unterdrückung/Repression historisch nähern, denn: Weshalb, wovon und wie soll ‚die Sexualität‘ eigentlich befreit werden? Auf welche je spezifische Weise sind Sexualität und Machtverhältnisse miteinander verwoben? Und wie kann eine freie oder befreite Sexualität dann (buchstäblich) überhaupt aussehen? Diesem Fragenkomplex werden wir uns anhand von historischem Quellenmaterial, verschiedenen theoretischen Perspektivierungen und kunstwissenschaftlichen Fallstudien nähern und dabei die eigenständige thesen- und fragengeleitete Analyse visueller Erzeugnisse von Malerei, Fotografie über Performances und Videoarbeiten bis hin zu Musikvideos, Werbung und Serien u.a.m. einüben.
lecturer
SWS
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