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Event

3.01.231 Erzählen in der deutschen Literatur des Mittelalters -  


Event date(s) | room

Description

(Einzelheiten zum Anmeldeverfahren unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun)


Erzählen ist eine Kulturtechnik, die das menschliche Leben wesentlich prägt: Unsere Umgebung ist voller Erzählungen (in Texten, Bildern, Filmen ...), deren Wahrnehmung unseren eigenen Erlebenshorizont um ein Vielfaches erweitert. Zugleich kennen unterschiedliche Kulturen und Epochen auch je besondere Erzählweisen. Die Vorlesung bietet einen Überblick über das mittelalterliche Erzählen, das innerhalb des immer möglichen Erzählens von 'Geschichte' vielleicht zum ersten Mal Freiräume für fiktionale Erzählungen ('Geschichten') eröffnet. Anhand ausgewählter Texte, die während des Semesters sukzessive zumindest in Auszügen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu lesen sind, werden wichtige Stoffe und Gattungen mittelalterlichen Erzählens vorgestellt (Antikenroman, Artus, Tristan, Heldenepik, Maerendichtung), wesentliche Besonderheiten mittelalterlichen Erzählens narratologisch diskutiert (Strukturschemata, Motivierung, Erzählerfigur u. a.) und Unterschiede zum modernen Erzählen in den Blick genommen. Die Vorlesung bietet so sowohl einen Überblick als auch Anregungen zur theoretischen Auseinandersetzung mit mittelalterlichem Erzählen.

Lektürempfehlung: Armin Schulz: Erzähltheorie in mediävistischer Perspektive. Hg. von Manuel Braun, Alexandra Dunkel, Jan-Dirk Müller. Berlin / Boston 2012 (über die UB auch online im Volltext verfügbar).

Prüfungsart: Mündliche Prüfung

lecturer

Study fields

  • Studium generale / Gasthörstudium

SWS
--

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Erzählen ist eine Kulturtechnik, die das menschliche Leben wesentlich prägt: Unsere Umgebung ist voller Erzählungen (in Texten, Bildern, Filmen ...), deren Wahrnehmung unseren eigenen Erlebenshorizont um ein Vielfaches erweitert. Zugleich kennen unterschiedliche Kulturen und Epochen auch je besondere Erzählweisen. Die Vorlesung bietet einen Überblick über das mittelalterliche Erzählen, das innerhalb des immer möglichen Erzählens von 'Geschichte' vielleicht zum ersten Mal Freiräume für fiktionale Erzählungen ('Geschichten') eröffnet. Anhand ausgewählter Texte, die während des Semesters sukzessive zumindest in Auszügen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu lesen sind, werden wichtige Stoffe und Gattungen mittelalterlichen Erzählens vorgestellt (Antikenroman, Artus, Tristan, Heldenepik, Maerendichtung), wesentliche Besonderheiten mittelalterlichen Erzählens narratologisch diskutiert (Strukturschemata, Motivierung, Erzählerfigur u. a.) und Unterschiede zum modernen Erzählen in den Blick genommen. Die Vorlesung bietet so sowohl einen Überblick als auch Anregungen zur theoretischen Auseinandersetzung mit mittelalterlichem Erzählen. Lektürempfehlung: Armin Schulz: Erzähltheorie in mediävistischer Perspektive. Hg. von Manuel Braun, Alexandra Dunkel, Jan-Dirk Müller. Berlin / Boston 2012 (über die UB auch online im Volltext verfügbar).

(Changed: 11 Feb 2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463en
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