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3.06.401 Was uns angeht: Zum Umgang mit Betroffenheiten in der Kunst -

Event date(s) | room
- Donnerstag, 15.10.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 22.10.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 29.10.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 5.11.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 12.11.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 19.11.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 26.11.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 3.12.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 10.12.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 17.12.2026 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 7.1.2027 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 14.1.2027 16:00 - 18:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Donnerstag, 21.1.2027 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 28.1.2027 16:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
Description
Was uns angeht – dies können ganz unterschiedliche Dinge, Themen und Konflikte sein. Betroffenheit war lange Zeit ein negativ besetzter Begriff, der nicht selten in Registern des Politischen ausgelotet, reklamiert und auch abgesprochen wurde. Das Seminar fragt im Unterschied dazu nach den Möglichkeiten eines produktiven Umgangs mit Betroffenheit, nach der relationalen Verfasstheit und inwiefern Betroffenheit auch als eine spezifische Form von Wissen zu verstehen ist. Wie wird Betroffenheit künstlerisch verhandelt? Auf welche Narrative, Bilder, szenischen Situationen treffen wir? Wie steht es um das Verhältnis von Authentizität und Materialität/Medialität? Welche (neuen) Affizierungen und mikropolitische Wirkmächtigkeiten gilt es zu reflektieren? Die Vorstellung einer unmittelbar gegebenen Betroffenheit wird dabei zurückgewiesen (oder zumindest hinterfragt); stattdessen soll aus der Perspektive eines Betroffen-Werdens argumentiert werden. Dabei geht um es Wahrnehmungen, Erfahrungen und (verkörpertem, gefühltem, diskursivem) Wissen, denn: (individuelle) Erfahrungen sind schon immer an ihre soziokulturellen, medialen und ästhetischen Gefüge koppelt und lassen sich von daher als Praktiken der (Selbst-)Politisierung auf ihre mediale Performativität, audiovisuelle Repräsentation und diskursive Umwertung hin untersuchen. Thematisch gesehen wollen wir im Seminar ganz unterschiedliche künstlerische Positionen in den Feldern von Geschlecht/ern, queerness, Klasse, race, Migration, Religion, Dis_ablitiy u.v.m. zusammen mit Fragen von Verletzbarkeit, Scham, Emanzipation, Kritik und Empowerment besprechen. Bringen Sie bitte Interesse, Zeit und Eigeninitiative mit für die Lektüre von Texten, Analyse von – auch selbst gewählten - Beispielen und gemeinsamen Diskussionen.
lecturer
SWS
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