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4.07.114 Anfänge des Antisemitismus: Motive des Judenhasses in der Antike -

Event date(s) | room
- Montag, 12.10.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 19.10.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 26.10.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 2.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 9.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 16.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 23.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 30.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 7.12.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 14.12.2026 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 4.1.2027 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 11.1.2027 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 18.1.2027 16:00 - 18:00 | A06 1-106
- Montag, 25.1.2027 16:00 - 18:00 | A06 1-106
Description
Die Wurzeln des modernen Antisemitismus reichen bis in die hellenistische und römische Antike zurück. Das Seminar geht der Frage nach, wie Judenfeindschaft in der antiken Welt entstand, welche Formen sie annahm und wie sie sich im Laufe der Zeit wandelte. Eine leitende Frage des Seminars lautet: Lassen sich in der Antike bereits argumentative Muster erkennen, die in späteren Formen des Antisemitismus wiederkehren? Das Seminar versteht sich dabei nicht als Spurensuche nach einfachen Kontinuitäten, sondern als historisch differenzierte Analyse diskursiver Strukturen, die zeitgeschichtlich kontextualisiert werden. Zu bedenken ist dabei auch, inwiefern Begriffe wie Antisemitismus, Antijudaismus, Judenfeindschaft und andere die antiken Quellen angemessen beschreiben. Ebenso wird uns beschäftigen, wo in den antiken Quellen allgemeine rassistische Stereotypen vorliegen (sogenannter „Barbarendiskurs“) und wo sich daraus eine spezifische und ausschließliche Feindschaft gegenüber dem jüdischen Volk artikuliert.
lecturer
Study fields
- PM 3: Religion, Geschichte und Philosophie
- Schwerpunkt: Interkulturelle Jüdische Studien
- Studium generale / Gasthörstudium
SWS
2
Art der Lehre
Ausschließlich Präsenz
Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja
Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Die Wurzeln des modernen Antisemitismus reichen bis in die hellenistische und römische Antike zurück. Das Seminar geht der Frage nach, wie Judenfeindschaft in der antiken Welt entstand, welche Formen sie annahm und wie sie sich im Laufe der Zeit wandelte. Eine leitende Frage des Seminars lautet: Lassen sich in der Antike bereits argumentative Muster erkennen, die in späteren Formen des Antisemitismus wiederkehren? Das Seminar versteht sich dabei nicht als Spurensuche nach einfachen Kontinuitäten, sondern als historisch differenzierte Analyse diskursiver Strukturen, die zeitgeschichtlich kontextualisiert werden. Zu bedenken ist dabei auch, inwiefern Begriffe wie Antisemitismus, Antijudaismus, Judenfeindschaft und andere die antiken Quellen angemessen beschreiben. Ebenso wird uns beschäftigen, wo in den antiken Quellen allgemeine rassistische Stereotypen vorliegen (sogenannter „Barbarendiskurs“) und wo sich daraus eine spezifische und ausschließliche Feindschaft gegenüber dem jüdischen Volk artikuliert.