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Veranstaltungsankündigung

  • 073/26 29. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung Sommerkonzert mit Pop, Jazz und A Cappella

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    29. Juni 2026   073/26    Veranstaltungsankündigung

    Sommerkonzert mit Pop, Jazz und A Cappella

    Oldenburg. Zum Abschluss des Sommersemesters lädt das Institut für Musik der Universität Oldenburg zum traditionellen Konzertabend „Summer Sounds“ ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 8. Juli, um 20.00 Uhr in der Aula der Universität (Ammerländer Heerstraße 69, Gebäude A11) statt. Einlass ist ab 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Neben dem Pop- und Jazzchor der Universität unter Leitung von Susanne Menzel treten das „African-Cuban Brazilian Jazz Ensemble“ unter Leitung von Christian Schoenefeldt sowie ein studentisches A Cappella Ensemble auf.

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    Susanne Menzel, E-Mail:

  • 072/26 26. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung „Showtime“: Kunststudierende zeigen, was sie geschaffen haben Ausstellung am Institut für Kunst und visuelle Kultur ab 1. Juli
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    26. Juni 2026   072/26    Veranstaltungsankündigung

    „Showtime“: Kunststudierende zeigen, was sie geschaffen haben

    Ausstellung am Institut für Kunst und visuelle Kultur ab 1. Juli

    Oldenburg. Welche Arbeiten im vergangenen Jahr am Institut für Kunst und visuelle Kultur entstanden sind – das zeigen Studierende im Rahmen der diesjährigen „Showtime“. Die Werkschau der Kunststudierenden findet von Mittwoch, 1. Juli, bis Samstag, 4. Juli, im Gebäude A8 der Universität Oldenburg (Ammerländer Heerstraße 69) sowie am benachbarten Prinzenpark statt. Der Eintritt ist frei.

    Am Eröffnungsabend können Interessierte ab 18.00 Uhr ganz unterschiedliche Kunstprojekte entdecken. Die Studierenden präsentieren verschiedene Videoinstallationen, selbst gestaltete Magazine zum Thema Mensch-Tier-Beziehung, Arbeiten zum Thema Raum, analoge Fotografien sowie ein Videospiel. Außerdem nehmen sie die Besucherinnen und Besucher mit auf eine künstlerische Reise durch imaginierte virtuelle Museen. Verschiedene Rundgänge setzen sich mit der queerfeministischen Perspektive im Stadtraum auseinander.

    Am Donnerstag, 2. Juli, berichten die Kunststudierenden ab 13.00 Uhr in einem Symposium über ihre wissenschaftlichen Forschungsprojekte. Ebenso wie am Freitag, 3. Juli, ist die Ausstellung von 12.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

    Zum Abschluss der „Showtime“ am 4. Juli können Interessierte zwischen 14.00 und 16.00 Uhr in geführten Rundgängen die Ausstellung erkunden und mit den Beteiligten ins Gespräch über die Hintergründe ihrer Arbeit kommen.

    Weitere Informationen zum Programm und den Öffnungszeiten gibt es unter:

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    Bereits im letzten Jahr bot die „Showtime” Einblicke in das vielfältige künstlerische Schaffen der Studierenden.
    Foto: Alwa Erythropel

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    Judith Brachem, E-Mail:

  • 070/26 26. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung Uni-Bigband gibt Abschlusskonzert
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    26. Juni 2026   070/26    Veranstaltungsankündigung

    Uni-Bigband gibt Abschlusskonzert

    Oldenburg. Swing, Modern Jazz und lateinamerikanische Musik erklingen am Freitag, 10. Juli, an der Universität Oldenburg. Auf der Bühne gibt die Uni-Bigband unter Leitung von Christian Kappe ihr Abschlusskonzert zum Semesterende. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr in der Uni-Aula (Ammerländer Heerstraße 69, Gebäude A11). Einlass ist ab 19.30 Uhr. Karten sind für 12 Euro (ermäßigt 6 Euro) an der Abendkasse erhältlich.

    Das Programm ist vielfältig: Neben Swing, Bossa Nova, Samba und Funk zählen auch Titel des zeitgenössischen Jazz zum aktuellen Repertoire. Sowohl Gesangs- als auch Instrumentalstücke wie Bob-Omb Battlefield (Super Mario 64), Musik von Djavan, Bob Mintzer, Gordon Goodwin, Jacob Mann und Musik aus der Dreigroschenoper gehören zu den Highlights des Abends. Die Fachschaft Musik bietet im Foyer Getränke an.

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    Die Uni-Bigband unter der Leitung von Christian Kappe. Foto: Robin Schmalenberg

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    Christian Kappe, E-Mail:

  • 069/26 25. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung Ausstellung portraitiert Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine Universitätsbibliothek zeigt Fotos aus dem heutigen Alltag der Menschen in Zeiten des russischen Angriffskriegs

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    25. Juni 2026   069/26    Veranstaltungsankündigung

    Ausstellung portraitiert Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

    Universitätsbibliothek zeigt Fotos aus dem heutigen Alltag der Menschen in Zeiten des russischen Angriffskriegs

    Oldenburg. Die Fotoausstellung „Vielleicht erlebe ich den Frieden noch“ gastiert im Juli in der Bibliothek der Universität Oldenburg. Die Werke des ukrainischen Fotografen Kostjantyn Tschernitschkin aus Kiew zeigen zehn Menschen, die die NS-Verfolgung in der Ukraine überlebten und heute im hohen Alter erneut einen Krieg durchmachen. Die Ausstellung wird am Mittwoch, 1. Juli, 18.00 Uhr, in Anwesenheit der Ausstellungskoordinatorin Stefanie Bilinski vom NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln im Bibliotheksfoyer eröffnet. Anschließend sind die Fotografien bis Freitag, 31. Juli, zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen. Der Eintritt ist frei. Veranstalter sind das Referat gegen Rassismus und Antisemitismus des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Universität Oldenburg, die Universitätsbibliothek und der Verein Fokus Ukraine e. V. Der Eintritt ist frei.

    Tschernitschkin portraitierte 2024 und 2025 im Auftrag des Hilfsnetzwerks für Überlebende der NS-Verfolgung zehn Menschen, die während der deutschen Besatzung als Jugendliche zur Zwangsarbeit deportiert oder mit ihren Eltern verschleppt worden waren, einige wurden in der Zwangsarbeit geboren. Der Fotograf besuchte die Überlebenden an ihren Wohnorten in der West- und Südukraine. Seine Aufnahmen zeigen ihren vom russischen Angriffskrieg geprägten Alltag, ihre Erinnerungen und die Dinge, die am Ende ihres Lebens Bedeutung für sie haben.

    Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit ukrainischen Partner*innen vom „Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine“ entwickelt. Dem Hilfsnetzwerk gehören 47 Gedenkstätten, Stiftungen und zivilgesellschaftliche Erinnerungsinitiativen an.

    Weblinks

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    Dr. Oliver Schoenbeck, Tel.: 0441/798-4257, E-Mail:

  • 068/26 25. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung Dialogkonzerte: Jüdische Klaviermusik und „60 Klänge“

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    25. Juni 2026   068/26    Veranstaltungsankündigung

    Dialogkonzerte: Jüdische Klaviermusik und „60 Klänge“

    Oldenburg. Klaviermusik und neuere Kompositionen stehen im Zentrum der nächsten beiden Veranstaltungen in der Reihe „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“. Der Pianist Jascha Nemtsov gibt am Samstag, 4. Juli, einen Klavierabend – mit Werken von jüdischen Komponistinnen wie Fanny Hensel geb. Mendelssohn, Jewgenia Jachnina, Ursula Mamlock und der in Oldenburg geborenen Sarah Nemtsov. Los geht es um 19.30 Uhr im Kulturzentrum PFL (Peterstraße 3).

    Unter dem Motto „60 Klänge“ folgt am Sonntag, 5. Juli, ein Konzert mit Werken, die in den vergangenen elf Jahren eigens für die Reihe der „Dialogkonzerte“ komponiert wurden. Auch Renaissance- und Barockmusik von John Dowland, Jacques Hotteterre, Henry Purcell und Johann Sebastian Bach steht auf dem Programm. Es wirken der Pianist Jascha Nemtsov, der Countertenor Nicholas Tamagna, die Blockflötistin Luisa Klaus, Johannes von Hoff an Cembalo und Orgel sowie der Komponist und Pianist Paul Mertens mit. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr in der Forumskirche St. Peter (Peterstraße 22-26).

    Die Dialogkonzerte werden in Kooperation mit der Universität Oldenburg, dem Verein für Musiktheaterproduktionen am Fach Musik der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem Kulturbüro veranstaltet. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 067/26 24. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung Von Romantik bis Pop: Hochschulchöre aus Oldenburg und Bremen singen in der Ansgarikirche
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    24. Juni 2026   067/26    Veranstaltungsankündigung

    Von Romantik bis Pop: Hochschulchöre aus Oldenburg und Bremen singen in der Ansgarikirche

    Oldenburg. Der Kammerchor der Universität Oldenburg, der Hochschulchor der Hochschule für Künste (HfK) Bremen sowie der Popchor der HfK treten am Sonntag, 28. Juni, ab 17.00 Uhr in der Oldenburger Ansgarikirche (Edewechter Landstraße 23) auf. Unter dem Titel „Begegnungskonzert“ geben die drei Ensembles Einblicke in ihre jeweiligen Repertoires, singen aber einige Stücke auch gemeinsam. Der Eintritt ist frei.

    Zunächst präsentiert der Hochschulchor der HfK unter der Leitung von Rucsandra Popescu mehrere Werke, die ausschließlich von Frauen komponiert wurden, etwa von Florence Price, Fanny Hensel und Eleanor Daley. Anschießend sind alle drei Chöre gemeinsam zu hören – mit Clara Schumanns „Gondoliera“ und „Peace I Leave With You“ von Amy Beach.

    Dann übernimmt unter der Leitung von Silja Stegemeier der Kammerchor der Universität Oldenburg, der sich besonders der Romantik verpflichtet hat. Auf dem Programm stehen Werke unter anderem von Felix Mendelssohn, Johannes Brahms und Christoph Hiller. Der gemeinsam mit dem Popchor der HfK vorgetragene „Canon In Swing“ von Rieks Vennker markiert schließlich einen Genrewechsel.

    Denn anschließend übernehmen die Popsänger*innen aus Bremen, ebenfalls unter Leitung von Popescu, mit modernen Titeln, etwa einem Medley aus verschiedenen Musicals und Songs unter anderem von Pentatonix und Justin Timberlake.

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    Zu Gast in Oldenburg ist unter anderem der Hochschulchor der Bremer Hochschule für Künste (HfK). Gemeinsam mit dem Popchor der HfK und dem Kammerchor der Universität Oldenburg tritt er in der Ansgarikirche auf. Foto: Anja Segermann

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  • 066/26 19. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung Musiktheaterprojekt der Universität verspricht Überirdisches

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    19. Juni 2026   066/26    Veranstaltungsankündigung

    Musiktheaterprojekt der Universität verspricht Überirdisches

    Oldenburg. Intrigen, Verrat und eine Untergrund-Rebellion im All: Das diesjährige Musiktheaterprojekt des Instituts für Musik der Universität Oldenburg entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in den Weltraum. Studierende bringen gemeinsam mit dem von Jochen Fried geleiteten BlueScreen-Ensemble aus Oldenburg die selbst geschriebene Space Opera „Hello World 2.0 – Shadows of the Light” auf die Bühne. Die Aufführungen finden am Samstag, 27. Juni, 19.00 Uhr, und Sonntag, 28. Juni, 15.00 Uhr, in der Aula der Universität (Gebäude A11, Ammerländer Heerstraße 69) statt. Schauplatz des von Volker Schindel geleiteten Musiktheaterprojekts ist das Tech-Imperium einer allmächtigen Herrscherin, die über ganze Sonnensysteme gebietet, gegen die sich aber Widerstand regt. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Verkauf von Restkarten beginnt an der Abendkasse jeweils eine Stunde vor Beginn der Vorstellung. Infos und Tickets unter:

    Weblinks

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    Volker Schindel, Tel.: 0441/798-4907, E-Mail:

  • 064/26 19. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung “Bibelgarten“-Rundgang und Vortrag zu Pflanzen im Judentum

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    19. Juni 2026   064/26    Veranstaltungsankündigung

    “Bibelgarten“-Rundgang und Vortrag zu Pflanzen im Judentum

    Oldenburg. Die Bedeutung von Nutzpflanzen im Judentum – darum geht es bei einem Rundgang mit anschließendem Vortrag durch den „Bibelgarten“ des Botanischen Gartens der Universität Oldenburg. Die Führung startet am Montag, 29. Juni, um 18 Uhr am Eingang des Botanischen Gartens (Philosophenweg 39/41). Im Anschluss referieren ab 19 Uhr der Botaniker und Kurator des Botanischen Gartens Dr. Klaus Bernhard von Hagen von der Universität Oldenburg und der Rabbiner Levi Israel Ufferfilge von der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg zum Thema „Pflanzen in der jüdischen Religion und Kultur – ihre traditionelle Rolle und ihre Eigenschaften“.

    Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ der Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien an der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Interessierte werden gebeten, sich bis Sonntag, 28. Juni, unter mit Namen und Adresse anzumelden und zur Teilnahme ihren Ausweis mitzubringen.

    Die Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ widmet sich in diesem und im kommenden Jahr zahlreichen Aspekten der jüdischen Zivilisation, die über Epochen-, Länder- und Kulturgrenzen hinwegreichen. Das vollständige Programm für 2026/27 ist auf der Homepage der Interkulturellen Jüdischen Studien und des Leo-Trepp-Lehrhauses zu finden:

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: , Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 063/26 19. Juni 2026 Veranstaltungsankündigung Vortrag: Wie hängt der Antisemitismus mit dem Nahostkonflikt zusammen? Sachbuchautor Dietrich Schulze-Marmeling referiert im Bibliothekssaal

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    19. Juni 2026   063/26    Veranstaltungsankündigung

    Vortrag: Wie hängt der Antisemitismus mit dem Nahostkonflikt zusammen?

    Sachbuchautor Dietrich Schulze-Marmeling referiert im Bibliothekssaal

    Oldenburg. Zu einem Vortrag des Autors Dietrich Schulze-Marmeling über den Zusammenhang zwischen dem Nahostkonflikt und Antisemitismus, insbesondere innerhalb der politischen Linken in Deutschland, lädt die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften am Mittwoch, 24. Juni, an die Universität Oldenburg ein. Der Vortrag mit anschließender Diskussion beginnt um 18.30 Uhr im Saal der Universitätsbibliothek (Campus Haarentor, Uhlhornsweg 49-55). Eine Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich und kostenfrei.

    Aus Sicht Schulze-Marmelings scheint die Situation in Israel und Palästina sowie deren Bewertung die weltanschauliche Linke in Deutschland zunehmend zu zerreißen. Kern der Auseinandersetzung sei die Frage, wo die Grenze zwischen Antisemitismus und legitimer Kritik an der Politik der israelischen Regierung zu ziehen ist. Neben klar antisemitischen Tendenzen in Teilen der Linken bezögen sich Antisemitismusvorwürfe oft auch auf antimuslimisch-rassistische Motive. Schulze-Marmeling hat im Jahr nach dem Hamas-Massaker des 7. Oktober 2023 das Buch „Antisemitismus reloaded. Die Linke, der Staat und der 7. Oktober“ veröffentlicht. In seinem Vortrag möchte der Autor die Hintergründe des hochaufgeladenen Diskurses beleuchten und den Fokus auf Empathie und Universalität der Menschenrechte richten.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

Personalie

  • 076/26 2. Juli 2026 Personalie Christiane Thiel neues Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft Mitgliederversammlung wählt die Sprecherin des Exzellenzclusters Hearing4all.connects für drei Jahre in das Gremium
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    2. Juli 2026   076/26    Personalie

    Christiane Thiel neues Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft

    Mitgliederversammlung wählt die Sprecherin des Exzellenzclusters Hearing4all.connects für drei Jahre in das Gremium

    Oldenburg. Die Oldenburger Psychologin Prof. Dr. Christiane Thiel, Sprecherin des Exzellenzclusters Hearing4all.connects an der Universität Oldenburg, ist am 1. Juli von der Mitgliederversammlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn zum neuen Senatsmitglied gewählt worden. Ab 2027 vertritt sie dort den Bereich Psychologie. Von der Universität Oldenburg gehört dem Gremium außerdem die Informatikerin Prof. Dr. Susanne Boll an.

    Der Senat ist das zentrale wissenschaftliche Gremium der DFG und entscheidet unter anderem darüber, wie Begutachtungs-, Bewertungs- und Entscheidungsverfahren gestaltet sind. Die 39 Senatsmitglieder sind zudem im Hauptausschuss vertreten, der den Wirtschaftsplan der DFG beschließt.

    „Nach sechs Jahren im DFG-Fachkollegium Psychologie freue ich mich darauf, meine Erfahrungen künftig im Senat einzubringen und die strategische Weiterentwicklung der Forschungsförderung mitzugestalten“, erklärt Thiel.

    Die Psychologin forscht und lehrt als Professorin für Biologische Psychologie seit 2005 in der gleichnamigen Abteilung am Department für Psychologie der Fakultät VI – Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg. Sie ist seit dem Start von Hearing4all im Jahr 2012 Teil des Exzellenzclusters und seit 2018 Mitglied des Direktoriums. In der dritten Förderperiode des Clusters, die am 1. Januar begonnen hat, hat sie die Rolle der Sprecherin übernommen. Zudem leitet sie das von der DFG geförderte Graduiertenkolleg Neuromodulation. Ein Schwerpunkt von Thiels Forschung ist der Einfluss von Hörverlust auf Funktion und Struktur des Gehirns. Darüber hinaus untersucht sie, wie kognitive Leistungen durch Neuromodulation verbessert werden können.

    Die Wissenschaftlerin engagiert sich darüber hinaus stark in der akademischen Selbstverwaltung der Universität und in verschiedenen Fachgesellschaften. So war sie von 2016 bis 2019 Prodekanin für Forschung und Groningen der Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften der Universität Oldenburg und von 2022 bis 2023 Vizepräsidentin für Forschung und Transfer. Als Expertin für Forschungsethik gehörte sie von 2011 bis 2022 der Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Psychologie an. Von 2021 bis 2025 war sie Vorstandsmitglied der NeuroWissenschaftlichen Gesellschaft (NWG), seit 2020 ist sie Mitglied im Fachkollegium Psychologie der DFG.

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    Christiane Thiel ist neues Mitglied im Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Prof. Dr. Christiane Thiel, Tel.: 0441/798-3641, E-Mail:

Verschiedene

  • 077/26 3. Juli 2026 Forschung / Hochschulpolitik Forschungsplattform Spiekeroog wird erneuert Universität Oldenburg ersetzt Dauermessstation zwischen Langeoog und Spiekeroog durch Neubau
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    3. Juli 2026   077/26    Forschung / Hochschulpolitik

    Forschungsplattform Spiekeroog wird erneuert

    Universität Oldenburg ersetzt Dauermessstation zwischen Langeoog und Spiekeroog durch Neubau

    Oldenburg. Von der Südwestspitze Spiekeroogs aus ist der etwa zehn Meter hohe schwarz-gelbe Pfahl nicht zu übersehen: Seit 2002 ragt im Seegatt vor der Nordseeinsel die „Forschungsplattform Spiekeroog“ des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg aus dem Wasser. Auf dem Pfahl befindet sich ein Seecontainer, ausgestattet mit verschiedenen Messgeräten, einer kleinen Windturbine und Solarmodulen. Er liefert kontinuierlich Langzeitdaten aus dem Übergangsbereich zwischen Wattenmeer und offener Nordsee. Noch in diesem Jahr soll die einzigartige Forschungsinfrastruktur durch einen Neubau ersetzt werden. Das Bundesforschungsministerium (BMFTR) stellt dafür 2,7 Millionen Euro bereit.

    „Die Messplattform erfasst seit über zwei Jahrzehnten wichtige Umweltdaten in einem ökologisch hochsensiblen Gebiet. Die Erneuerung ermöglicht es uns, bestehende Messreihen fortzuführen und die Folgen von Klimaveränderungen und dem Meeresspiegelanstieg auf die Ökosysteme im Wattenmeer weiterhin erfassen, verstehen und bewerten zu können“, erklärte der wissenschaftliche Leiter des Vorhabens, der Ozeanograf Dr. Thomas Badewien vom ICBM.

    Bis Dezember soll die gesamte Anlage nun komplett ausgetauscht und modernisiert werden. Auf der neuen Plattform sollen Sensoren weiterhin kontinuierlich Daten wie Temperatur, Leitfähigkeit, Druck, Sauerstoffgehalt und Strömungsgeschwindigkeit des Meerwassers erfassen, dazu meteorologische Daten und optische Eigenschaften des Meerwassers sowie den Gehalt verschiedener Nährstoffe. Geplant ist, Mess- und Sensortechnik zu modernisieren und die Energieversorgung zu verbessern, etwa durch ein autonomes Notstromsystem und einen Landanschluss. Die erhobenen Daten sollen in Zukunft in Echtzeit per Glasfaserkabel an nationale und internationale Beobachtungsnetzwerke übermittelt werden, unter anderem an das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) sowie an das European Marine Observation and Data Network (EMODNet). Das ICBM übernimmt Betrieb und Wartung der Station.

    Mit Hilfe der erhobenen Daten wollen die Forschenden weiterhin langfristig wichtige Grundlagendaten für Küstenschutz, Umweltmanagement und die nachhaltige Nutzung des Meeres liefern. „Der Neubau der Messstation bietet einen besonderen Mehrwert, weil wir in Zukunft klimarelevante Zeitreihen mit hochaufgelösten Echtzeitdaten kombinieren können“, erklärt Badewien. Das ermögliche es, regionale Klimamodelle zu verbessern, die Auswirkungen von Extremereignissen wie Hitzewellen oder auch der Offshore-Nutzung auf die Meeresökosysteme noch besser zu verstehen.

    Der Zeitplan sieht vor, die neue Anlage ab September an Land zu zusammenzusetzen und im Dezember am alten Standort direkt nach der Demontage der alten Station aufzubauen.   

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    Die Messstation des ICBM registriert seit 2002 Umweltdaten vor der Südwestspitze Spiekeroogs, Noch in diesem Jahr wird sie durch einen Neubau ersetzt. Foto: Thomas Badewien

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    Dr. Thomas Badewien, Tel.: 04421/944-240, E-Mail:

  • 075/26 2. Juli 2026 Weiterbildung Neues Zertifikatsprogramm für Digitales Hochschulmanagement Online-Infoveranstaltungen am 9. Juli, 3. August und 7. September

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    2. Juli 2026   075/26    Weiterbildung

    Neues Zertifikatsprogramm für Digitales Hochschulmanagement

    Online-Infoveranstaltungen am 9. Juli, 3. August und 7. September

    Oldenburg. Mit dem neuen Zertifikatsprogramm „Digital Higher Education Management“ erweitert das C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg sein Weiterbildungsangebot für Fach- und Führungskräfte aus Hochschulen sowie Wissenschaft und Forschung. Das Programm startet im kommenden Wintersemester und vermittelt Kompetenzen, um die digitale Transformation von Hochschulen und wissenschaftlichen Organisationen strategisch zu gestalten.

    Im Mittelpunkt stehen Themen wie Governance, Nachhaltigkeit, digitale Infrastrukturen sowie KI-gestützte Formate für Lehre und Lernen. Das deutschsprachige Zertifikatsprogramm umfasst drei Module und schließt mit einem „Diploma of Advanced Studies“ ab. Vermittelt werden strategische, technologische und didaktische Perspektiven aus dem Bereich Open, Distance und Digital Education (ODDE).

    Zusätzlich bietet das C3L den Studiengang „Bildungs- und Wissenschaftsmanagement an“. Auch hier steht die Gestaltung von wissenschaftlichen Einrichtungen im Fokus. Das Studium umfasst 90 Kreditpunkte und kann in vier Semestern zuzüglich der Masterarbeit absolviert werden. Das Lernformat ist auf Berufstätige ausgerichtet, studiert wird überwiegend online. Ziel ist der Master of Business Administration (MBA).

    Interessierte können sich in Online-Veranstaltungen über das Zertifikatsprogramm, den Studiengang und Weiterbildungsmöglichkeiten informieren. Diese finden am Donnerstag, 9. Juli, am Montag, 3. August, sowie am Montag, 7. September, jeweils ab 18.30 Uhr statt. Eine Anmeldung zu den Infoveranstaltungen ist unter uol.de/bildungsmanagement möglich.

    Weblinks

    Kontakt

    Bianca Prang, Tel.: 0441/798-4321, E-Mail:

  • 074/26 1. Juli 2026 Hochschulpolitik Senat stellt Weichen für neue Uni-Leitung Gun-Britt Kohler, Michael Wark und Matthias Wendland sollen ab September dem Präsidium angehören – Künftig sechs Mitglieder
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    1. Juli 2026   074/26    Hochschulpolitik

    Senat stellt Weichen für neue Uni-Leitung

    Gun-Britt Kohler, Michael Wark und Matthias Wendland sollen ab September dem Präsidium angehören – Künftig sechs Mitglieder

    Oldenburg. Wenige Wochen nach der vorzeitigen Wiederwahl von Prof. Dr. Ralph Bruder zum Universitätspräsidenten formiert sich die Hochschulleitung zum Herbst in Teilen neu und wächst von den bisherigen fünf auf sechs Mitglieder an. Auf Vorschlag des Präsidenten hat der Senat der Universität heute den Chemiker Prof. Dr. Michael Wark als neuen Vizepräsidenten für Forschung und Transfer sowie die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Gun-Britt Kohler als Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales bestätigt. Zudem votierte der Senat dafür, das neue Präsidiumsressort für Digitalisierung mit dem Juristen Prof. Dr. Matthias Wendland als Vizepräsidenten zu besetzen. Die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, die Theologin Prof. Dr. Andrea Strübind, wurde für eine zweite Amtszeit gewählt. Die Amtszeit der nebenamtlichen Vizepräsidentinnen und -präsidenten beträgt drei Jahre. Gemeinsam mit Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder und dem hauptamtlichen Vizepräsidenten für Verwaltung und Finanzen, Jörg Stahlmann, sollen sie ab 1. September die neue Universitätsleitung bilden. Das Votum des Senats zu den neuen Präsidiumsmitgliedern wird zusammen mit der Stellungnahme des Hochschulrats nun dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) zur Entscheidung vorgelegt.

    Universitätspräsident Bruder freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neu zusammengesetzten Präsidiumsteam. „Die Universität hat in den vergangenen Jahren viel erreicht und steht zugleich vor wichtigen Zukunftsaufgaben. Gemeinsam werden wir daran arbeiten, den erfolgreichen Kurs beizubehalten und neue Impulse zu setzen“, betonte Bruder. Die Universität leiste Spitzenforschung – ausgewiesen unter anderem durch drei Exzellenzcluster –, treibe den Ausbau der Universitätsmedizin konsequent weiter voran und arbeite in der Northwest Alliance eng und strategisch mit der Universität Bremen zusammen. Diese Beispiele stünden für eine sehr dynamische Entwicklung, die das Präsidium weiter gestalten wolle. „Dafür haben wir drei versierte und profilierte Persönlichkeiten gewonnen, die die Hochschulleitung sehr bereichern werden,“ so Bruder. Der scheidenden Vizepräsidentin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery und dem scheidenden Vizepräsidenten Prof. Dr. Ralf Grüttemeier dankte er ausdrücklich für ihren „beispiellosen Einsatz für die Universität in außergewöhnlichen Zeiten“ und spielte damit auf die Bewerbung der Northwest Alliance als neuer Exzellenzverbund in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern an.

    Wark, künftiger Vizepräsident für Forschung und Transfer, kündigte an, mit der Universität Bremen die Forschung auf den gemeinsam identifizierten zentralen Feldern weiter voranzutreiben und noch stärker zu profilieren. Darüber hinaus gelte es, „weitere Themen für zukünftige koordinierte Forschungsprogramme in Oldenburg, an beiden Universitäten oder auch mit unserer Partneruniversität in Groningen zu identifizieren und zu entwickeln“, so Wark. „Hier können wir an vielen Stellen bereits auf unsere jeweils langjährige Kooperation aufbauen – und perspektivisch unsere Zusammenarbeit auch mit den nicht-universitären Forschungseinrichtungen der Region noch intensivieren.“ Beim Transfer von Wissen aus der Uni in Wirtschaft und Gesellschaft sei es ihm wichtig, die Interaktion etwa mit Schulen, Kommunalverwaltung oder Unternehmen weiter zu intensivieren: „Mein Ziel ist es, die hervorragenden Forschungsergebnisse der Uni noch stärker als bisher in die Öffentlichkeit und direkt zu den Menschen zu bringen, etwa in neuen Diskussionsformaten an unterschiedlichen Orten in der Stadt und Region.“

    Strübind als wiedergewählte Vizepräsidentin für Studium und Lehre ging unter anderem auf das Thema Künstliche Intelligenz ein. „KI in der Lehre bedeutet eine Revolution für Lehr- und Lernprozesse. Sie verändert die Art und Weise, wie Wissen erzeugt, angewendet, finanziert und verbreitet wird“, sagte sie. Dies verändere das Verhältnis zwischen Lernenden, Lernprozessen und -ergebnissen rasant; dazu wolle sie eine intensive Diskussion auf allen Ebenen der Uni führen. Zudem stehe ein reformiertes Prüfungswesen auf ihrer Agenda, um die Studienorganisation an der Uni Oldenburg künftig noch effizienter zu gestalten. Die Lehrentwicklung beider Universitäten der Northwest Alliance gelte es noch enger zu verzahnen, unter anderem wolle sie das bereits seit Jahren mögliche Lehramtsstudium mit einer Kombination aus Fächern in Oldenburg und Bremen erleichtern und dabei die Fächeroptionen erweitern. In der Lehrkräftebildung sei es zudem ihr Ziel, so Strübind, das von der Uni Oldenburg landesweit angebotene Zertifikat für Antisemitismuskritische Lehrkräftebildung (ZABIN) zu verstetigen.

    Als künftige Vizepräsidentin für Akademische Karrierewege, Chancengleichheit und Internationales kündigte Kohler an, die „Querschnittsthemen“ ihres Ressorts nach Möglichkeit noch stärker „zusammenzudenken“ und in den Strukturen der Uni zusammenzuführen. Wichtiger Fokus werde die weitere internationale Vernetzung und Profilierung der Uni Oldenburg und auch der Northwest Alliance, des gesamten Nordwestens als Wissenschaftsraum, sein – mit allen Herausforderungen, die einerseits die Weltlage und andererseits die vielfältigen Bedarfe der Fakultäten, Fächer und Menschen bedeuteten. Auch die Lehrkräftebildung gelte es weiter zu internationalisieren. Neben der frühen Karrierephase Forschender möchte sie etwa die Situation der Wissenschaftlich Mitarbeitenden sowie der Beschäftigten in Technik und Verwaltung in den Blick nehmen: „Die Menschen an unserer Universität sollen sich entfalten können, sich wertgeschätzt sehen und ihre Arbeit noch besser mit Familienaufgaben vereinbaren können“, sagte Kohler. Zudem möchte sie die vielfältigen Aktivitäten der Uni in puncto Antidiskriminierung noch stärker bündeln.

    Wendland, künftiger Vizepräsident für Digitalisierung, verwies vor dem Senat auf die besondere gesellschaftliche Verantwortung der Universität, den digitalen Wandel aktiv und verantwortungsvoll mitzugestalten. In einer KI- und datengetriebenen Wissenschaftswelt gehe es darum, institutionelle Handlungsfähigkeit, wissenschaftliche Exzellenz und digitale Souveränität verantwortbar miteinander zu verbinden. Künstliche Intelligenz stehe im Zentrum einer künftigen umfassenden Digitalisierungsstrategie. „Der Aufbau institutioneller KI-Fähigkeit in allen Kernfunktionen der Universität ist eine Gemeinschaftsaufgabe“, so Wendland. Als strategische Handlungsfelder nannte er die KI-Kompetenz in Forschung, Lehre und Verwaltung, leistungsfähige KI- und Dateninfrastrukturen, KI-gestützte Lern- und Prüfungsumgebungen sowie eine moderne Prozessarchitektur. Die Universität habe das Potenzial, aus ihrer fachlichen Breite, Reformtradition und digitalen Kompetenz heraus ein zukunftsfähiges Profil zu entwickeln als Universität, die KI in leistungsfähige und verantwortliche Forschungs-, Lehr- und Verwaltungsprozesse übersetze.

    Zu den Personen:

    Prof. Dr. Michael Wark ist Hochschullehrer für Technische Chemie und seit 2019 Dekan der Fakultät V Mathematik und Naturwissenschaften. Der Chemiker studierte und promovierte an der Universität Bremen. 2002 wechselte er ans Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie an der Universität Hannover, wo er sich 2004 habilitierte und bis 2010 lehrte und forschte. Vier Jahre lang gehörte er dem Senat der Leibniz Universität an. 2010 nahm er den Ruf auf eine Professur an der Uni Bochum an, ehe er 2013 nach Oldenburg kam. Schwerpunkt seiner Forschung sind Materialien und chemische Prozesse für erneuerbare Energien und zur Ressourcenschonung. 

    Prof. Dr. Andrea Strübind ist Hochschullehrerin für Kirchengeschichte und Historische Theologie. Sie studierte Evangelische Theologie, Geschichte und Judaistik in Berlin und Jerusalem und promovierte 1990 in Berlin. 1999 habilitierte sie sich an der Uni Heidelberg, 2006 folgte sie dem Ruf nach Oldenburg. Von 2013 bis 2017 war Strübind Dekanin der Fakultät IV Human- und Gesellschaftswissenschaften, anschließend fungierte sie als Institutsdirektorin und war ab 2018 internes Mitglied des Hochschulrats. 2023 wurde sie zur Vizepräsidentin für Studium und Lehre gewählt. Strübind ist Vorsitzende der Arbeitsstelle „Interkulturelle Jüdische Studien“.

    Prof. Dr. Gun-Britt Kohler ist Hochschullehrerin für Slavistische Literaturwissenschaft. Sie studierte Slavistik, Romanistik sowie Russistik in Würzburg und Paris. 2001 promovierte sie in Würzburg in russischer Literaturwissenschaft und kam als Wissenschaftliche Mitarbeiterin nach Oldenburg, wo sie dann von 2007 bis 2013 zunächst als Juniorprofessorin forschte und lehrte. Kohler war seit 2015 wiederholt Direktorin des Instituts für Slavistik und fungierte von 2021 bis 2023 als Dekanin der Fakultät III Sprach- und Kulturwissenschaften. Seit 2023 ist sie Mitglied des Senats. Sie forscht zu kleineren slavischen Literaturen und Literatursystemen.

    Prof. Dr. Matthias Wendland, LL.M. (Harvard), ist Hochschullehrer für das Recht der digitalen Transformation und leitet den Masterstudiengang Informationsrecht. Auf das Studium in Berlin und Leuven folgten akademische Stationen an der Harvard Law School und Fletcher School of Law and Diplomacy. Nach den juristischen Staatsexamina und seinem Abschluss in Harvard promovierte und habilitierte er sich an der LMU München. Vor seinem Ruf nach Oldenburg lehrte und forschte er in Heidelberg, Freiburg und Graz. Er ist Ombudsperson und Mitglied des „Wissenschaftlichen Zentrums für Methoden der Artificial Intelligence und Data Science“.

    Weblinks

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    Das neue Präsidium der Universität Oldenburg (v. l.): Michael Wark, Gun-Britt Kohler, Ralph Bruder, Matthias Wendland und Andrea Strübind. Es fehlt Jörg Stahlmann, Vizepräsident für Verwaltung und Finanzen. Foto: Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

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    Die vier nebenamtlichen Präsidiumsmitglieder: Michael Wark, Gun-Britt Kohler, Matthias Wendland und Andrea Strübind. Foto: Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

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  • 071/26 26. Juni 2026 Weiterbildung In Risikomanagement und Finanzanalyse qualifizieren Online-Infoveranstaltung zu berufsbegleitendem Studium und Weiterbildung am 7. Juli und 12. August

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    26. Juni 2026   071/26    Weiterbildung

    In Risikomanagement und Finanzanalyse qualifizieren

    Online-Infoveranstaltung zu berufsbegleitendem Studium und Weiterbildung am 7. Juli und 12. August

    Oldenburg. Quantitative Methoden, die Software R und weitere Tools für Financial Data Analytics sowie Unternehmensbewertung und -finanzierung – darum geht es im kommenden Wintersemester im berufsbegleitenden Studiengang Risikomanagement und Finanzanalyse der Universität Oldenburg. In einer Online-Veranstaltung können sich Interessierte am Dienstag, 7. Juli, sowie am Mittwoch, 12. August, jeweils ab 18.30 Uhr über den berufsbegleitenden Masterstudiengang sowie über die Weiterbildungen informieren. Die einzelnen Module können auch als zertifizierte Weiterbildung belegt werden. Bei einem späteren Einstieg in den Masterstudiengang werden die Zertifikate voll angerechnet. Eine Anmeldung zur Infoveranstaltung ist möglich unter uol.de/c3l/infotermine.

    Das Angebot des C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität richtet sich an Beschäftigte bei Versicherungen, Banken und anderen größeren Unternehmen, die in Bereichen wie Risikomanagement, Controlling, Revision oder Strategieberatung tätig sind. Eine Bewerbung für den Studiengang ist noch bis zum 1. September möglich, die Anmeldung für eine Weiterbildung bis zu deren Beginn.

    Absolventinnen und Absolventen können Projekte im Berichtswesen leiten, Ergebnisse „fit und proper“ beurteilen und die Versicherungsmathematische Funktion ausüben. Mathematische Modelle und Methoden werden anhand von Problemstellungen aus der Praxis vermittelt. Das Lernformat ist ganz auf Berufstätige zugeschnitten. Studiert wird überwiegend online, auf dem digitalen Campus lernen Studierende zusammen mit Fachleuten anderer Unternehmen. Es gibt pro Modul maximal zwei kompakte Präsenzveranstaltungen. Studierende profitieren von einer persönlichen Betreuung durch Lehrende und das Studiengangsmanagement.

    Weblinks

    Kontakt

    Nadine Dembski, Tel.: 0441/798-2375, E-Mail:

  • 065/26 19. Juni 2026 Studium und Lehre Neues Portal unterstützt Studierende bei der Wohnungssuche Website bündelt seriöse Angebote
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    19. Juni 2026   065/26    Studium und Lehre

    Neues Portal unterstützt Studierende bei der Wohnungssuche

    Website bündelt seriöse Angebote

    Oldenburg. Wenig Geld, viele Mitbewerber*innen, ein hoher Zeitdruck und noch keine Erfahrung mit Mietverträgen: Nach der Zulassung zum Studium beginnt für viele junge Menschen auch die oft herausfordernde Suche nach der ersten eigenen Wohnung. Mit der neuen Website www.wohnen-oldenburg.de bietet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Oldenburg jetzt eine neue Plattform, die Studierende dabei unterstützt und sie gleichzeitig vor betrügerischen Angeboten schützt. Denn: Sie zeigt ausschließlich freien Wohnraum, der über ausgewählte Partner aus der Wohnungswirtschaft angeboten wird.

    „Die Wohnungsnot, die unter Studierenden herrscht, beschäftigt natürlich auch uns als Universität – nicht nur, wenn das Problem zu Beginn des Wintersemesters besonders akut ist. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem AStA und Vertretern der lokalen Wohnungswirtschaft nach Lösungen gesucht. Ergebnis ist die neue Plattform des AStA, die wir sehr begrüßen“, sagt Prof. Dr. Andrea Strübind, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.

    Auf www.wohnen-oldenburg.de finden wohnraumsuchende Studierende zunächst passende Angebote der Bau- und Wohngesellschaft GSG OLDENBURG und von Meyerdierks Immobilien, die als Mitinitiatoren auch an der Entwicklung der neuen Plattform mitgewirkt haben. Weitere seriöse Anbieter sollen folgen. Entsprechende Schnittstellen erlauben es, dass der jeweilige Wohnungsbestand auch auf der neuen Plattform einläuft.

    „Studierende können sich also sicher sein, dass es den angebotenen Wohnraum auch wirklich gibt“, sagt Katharina Corleis, die beim AStA Studierende rund ums Thema Wohnraum berät. Das sei keine Selbstverständlichkeit. So seien Fälle bekannt, in denen Scheinvermieter bei Studierenden Vorauszahlungen abkassiert haben – für Wohnungen, die es dann gar nicht gab. „Wer bei der Wohnungssuche unter einem hohen Druck steht, ist empfänglicher für betrügerische Angebote“, erklärt Corleis. Gemeinsam mit Sören Rempel vom AStA, der das Projekt technisch betreut, hat sie die Website mitentwickelt. Neben den Inseraten finden sich dort auch zahlreiche Informationen zu allen wichtigen Rechten und Pflichten von Mieterinnen und Mietern.

    Wohnungsmärkte in Universitätsstädten gelten generell als sehr angespannt. Besonders schwer haben es laut Corleis Erstsemester und Zugezogene ohne Netzwerk, internationale Studierende etwa ohne SCHUFA-Nachweis oder Bürgschaft sowie Studierende mit geringem oder unsicherem Einkommen. Hinzu kommen strukturelle Benachteiligungen – etwa gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund oder Studierenden mit Kind.

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    Eine neue Website des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universität Oldenburg bündelt Wohnungsangebote speziell für Studierende. Foto: Universität Oldenburg / Nele Claus

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    Kontakt

    Allgemeiner Studierendenausschuss der Universität Oldenburg, E-Mail:

Aktuelles

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Zwei Frauen und vier Männer stehen in einer Reihe in einem Gebäude und lächeln in die Kamera. Die Männer tragen dunkelblaue Jacketts und weiße Hemden, eine Frau eine helle Bluse und eine blaue Hose, die andere einen hellgrünen Blazer und eine helle Hose.
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Senat stellt Weichen für neue Uni-Leitung

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Beifall für die Forschung: Gleich zwei Formate bestaunte das Publikum beim 14. Science Slam. Ein Projekt zur Zugvogelforschung, das den Open-Science-Preis erhielt – sowie fünf Forschende, die ihre Wissenschaft unterhaltsam auf die Bühne brachten. 

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KI, Windanlagen, Nanochemie: Fünf Studierende aus Oldenburg präsentieren im Rahmen des Projekts „Poster im Bundestag“ gesellschaftlich relevante Forschung vor Abgeordneten. Eine Chance, um eigene Ansätze öffentlich sichtbar zu machen.

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Karin Wolf-Ostermann, Universität Bremen, und Andreas Hein, Universität Oldenburg, arbeiten im Projekt „Pflegeinnovationszentrum“ zusammen. Gemeinsam entwickeln sie technische Lösungen, die Pflegefachpersonen im Arbeitsalltag spürbar entlasten.

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(Stand: 24.06.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p79
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