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Der qualitative Forschungsprozess in Theorie und Praxis: Beteiligung von Patient:innen in der Gesundheitsforschung

Diese Workshopreihe führt in das Feld der qualitativen empirischen Sozialforschung und den qualitativen Forschungsprozess ein und vermittelt die praktische Anwendung verschiedener Methoden im Feld der Gesundheits- und Versorgungsforschung.
Qualitative Methoden eignen sich ebenso für die Analyse von Texten, Dokumenten, Videos und gesellschaftlichen Diskursen, wie für die direkte Befragung von Patient*innen und ihren Angehörigen, Ärzt*innen und anderen Akteur*innen des Gesundheitssystems und bieten vielfältige Potenziale für die Theorieentwicklung des jeweiligen Forschungsfeldes.
Jeder Einzelworkshop dieser Workshopreihe beinhaltet einen methodisch ausgerichteten Theorieteil und thematisiert einen oder mehrere zentrale Schritte im Forschungsprozess bzw. eine konkrete Methode. Im zweiten Teil des Workshops findet eine praktische Übung in Form einer Forschungswerkstatt statt, in der Studierende eingeladen sind, eigene Fragestellungen, Herausforderungen im Forschungsprozess oder Datenmaterial in die gemeinsame Diskussion einzubringen.
Beteiligung
Die Beteiligung von Betroffenen in der Gesundheitsforschung wird politisch und gesellschaftlich vermehrt gefordert und mittlerweile auch in etlichen Forschungsprojekten umgesetzt. Für die Durchführung eines Forschungsprojektes kann die Beteiligung von Patient:innen, Bürger:innen und Praxispartner:innen bereichernd sein, u.a. um die Qualität der Forschung und die Perspektivenvielfalt zu erhöhen. Forschung sollte hierbei nicht über sondern mit den relevanten und/oder betroffenen Personengruppen erfolgen. In der Literatur wird dieses Vorgehen als partizipative Gesundheitsforschung (PGF) bezeichnet. PGF ist gekennzeichnet durch ein gemeinsames Forschen von Wissenschaftler:innen und unterschiedlicher, für das Forschungsgebiet relevanter Interessensgruppen mit wertvollem Erfahrungswissen. Ausmaß und Art der Beteiligung können unterschiedlich sein, beispielsweise unterscheiden Charles und de Maio (1993) die Ebenen der Beratung, Zusammenarbeit und Steuerung.
Der Workshop liefert einen ersten Einblick zur Beteiligung von Betroffenen in der Gesundheitsforschung. Durch den Einbezug der Projekte „Gut Leben“ und „SeFallED“, die einen partizipativen Ansatz verfolgen, soll die Umsetzung in der Forschungspraxis mit konkreten Beispielen aufgezeigt werden.

Dozentinnen

Dr. Milena von Kutzleben, Nadja Reeck, Anna Völkel

Anmeldung 

Diese Veranstaltung wird im Rahmen der Professionalisierungssäule „Forschung und Wissenschaft“ des Humanmedizinstudiums angeboten und ist daher ausschließlich Promovierenden vorbehalten, die immatrikuliert sind oder am OLTECH-Programm Medicine and Health Sciences teilnehmen.

Die Anmeldung können Sie selbständig über Stud.IP vornehmen.

07.12.2023 10:00 – 13:00

V03 2-W205

(Changed: 19 Jan 2024)  | 
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