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Projekt 2: Habitatmodelle für charakteristische Vogelarten der niedersächsischen Salzwiesen

Im Rahmen einer Doktorarbeit in der AG Landschaftsökologie der Universität Oldenburg (Laufzeit 3 Jahre) sollen statistische Habitatmodelle für Brut- und Rastvögel des Salzwiesenvorlandes erstellt werden unter besonderer Berücksichtigung der verschiedenen Vorlandnutzungsformen. Die Studie umfasst sowohl vergleichend-beschreibende Aspekte als auch gezielte Freilandexperimente, die Aussagen zu kausalen Zusammenhängen zwischen den wichtigsten Habitatparametern und der Reaktion von Brut- und Rastvogelarten ermöglichen.

Das Projekt richtet sich innerhalb der Studie zum Treibselaufkommen entlang der niedersächsischen Küste auf das Ökosystem - Prozessverständnis: Welche Konsequenzen hat eine Änderung der Vorlandnutzung für die Küstenökologie und den Naturschutz?

Die Studie ist so angelegt, dass wissenschaftlich fundierte Aussagen zu den Habitatansprüchen von Brut- und Rastvögeln auf Küstenvorlandflächen gemacht werden können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Beurteilung der Konsequenzen verschiedener Nutzungsformen (Brache, Mahd, Beweidung in unterschiedlicher Intensität) für Brutvorkommen und Bruterfolg typischer Salzwiesenbrutvogelarten im Sommerhalbjahr. Detailstudien zu Vegetationsstruktur, Nahrungsverfügbarkeit und Prädation an Gelegen von Wiesenpieper und Rotschenkel sollen ergänzende Informationen liefern.

Generell unterschieden werden soll in der Studie zwischen der Nutzung der Salzwiesen durch Brutvögel im Frühjahr und Sommer und der Bedeutung der Standorte für Rastvögel im Herbst, Winter und Frühjahr, wobei die Untersuchung sich bei den Rastvögeln auf herbivore Wasservögel (Nonnen- und Ringelgans) und granivore Singvögel beschränken wird.

Start des Teilprojektes: 1. November 2006

Kontakt: Martin Maier martinzv.mchjaier@inhauol.4zshde

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