• At the University Institute of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine, Director Prof Dr Astrid Petersmann presented the new laboratory automation system at the hospital to the Minister and University President Ralph Bruder. Patient samples have been analysed fully automatically since November 2024. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • The laparascopy simulator at the Clinical Training Centre at the University of Oldenburg gave Falko Mohrs an initial idea of how much dexterity is required for minimally invasive procedures in the abdominal cavity. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • With the support of students and a defibrillator, Falko Mohrs (2nd from left) successfully resuscitated the simulation manikin. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • Mohrs (right) spoke to students and graduates about their experiences of studying human medicine and working as a doctor. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • In the presence of Pius Managing Director Nadine Krefeld and University President Ralph Bruder (right), Falko Mohrs met Dr Kay Willborn (centre) and Prof. Dr Björn Poppe from the University Clinic for Medical Radiation Physics. It was not just about medicine, but also about space research, which is also part of the research portfolio on a small scale. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • Falko Mohrs not only learnt how the doctors at the University Clinic for Orthopaedics operate on knee joints using state-of-the-art technology, but was also allowed to try his hand at the model himself. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • Thanks to mixed reality glasses, Mohrs was able to take a look inside the rescue helicopter that had just landed on the roof of the Protestant hospital from Pius Hospital. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • As the Minister was unable to visit all UMO sites, the Evangelical Hospital Oldenburg and the Karl Jaspers Clinic - here its Managing Director Michael Poerschke - presented their current topics in short talks and videos at the Pius Hospital. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • The minister was able to gain an impression of the planned construction measures at the hospital using a model. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

  • Prof Dr Marc-Philip Hitz (left), Director of the University Institute of Medical Genetics at Oldenburg Hospital, spoke to Mohrs about the diagnostic options available to patients in Oldenburg. Photo: University of Oldenburg / Marcus Windus

Wissenschaftsminister Falko Mohrs zu Besuch an der UMO

Eine Universität, vier Kooperationskrankenhäuser - dass die Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) trotz ihrer vielen Standorte auch Meisterin der kurzen Wege ist, bewies sie bei der Sommerreise von Falko Mohrs. 

Eine Universität, vier Kooperationskrankenhäuser - dass die Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) trotz ihrer vielen Standorte auch Meisterin der kurzen Wege ist, bewies sie bei der Sommerreise von Wissenschaftsminister Falko Mohrs. Er startete am Montag, 14. Juli 2025 seine dreitägige Universitätsmedizin-Reise in Oldenburg. 

Besonders, das betonte Mohrs, freue er sich darüber, dass mit den Haushaltsentscheidungen des Landes im vergangenen Dezember die langjährige Frage um eine auskömmliche Finanzierung der UMO endlich gelöst werden konnte und dementsprechend an diesem Tag ausschließlich Inhalte und der Blick in die Zukunft im Vordergrund standen. 

Aktuell bereitet sich die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften auf den für 2026 vorgesehenen Aufwuchs von 120 auf 200 jährliche Studienanfänger*innen vor. Gleichzeitig beginnt im kommenden Frühjahr auch die erste von drei Bauphasen am Pophankenweg. Dort entstehen zwei Forschungs- und ein Lehrgebäude für die Universitätsmedizin. 

Bei seinem Besuch tauschte sich der Minister auch mit Studierenden sowie Absolvent*innen des Humanmedizin-Studiengangs aus – und schlüpfte selbst in die Rolle eines Studenten. So versuchte er, mit filigranen Zangen im Laparoskopie-Simulator ein Bonbon aus seiner Papierumhüllung zu schälen – eine Übung, die ein erstes Gefühl davon vermittelt, wie viel Fingerspitzengefühl bei minimalinvasiven Eingriffen im Bauchraum nötig ist. Etwas leichter war da schon die Reanimation – mit Unterstützung von Studierenden und akustischen Anweisungen des Defibrillators.

Am Nachmittag stand der klinische Teil der UMO im Mittelpunkt, den ihm das Klinikum Oldenburg, das Evangelische Krankenhaus Oldenburg, das Pius-Hospital Oldenburg und die Karl-Jaspers-Klinik näherbrachten. So durfte Mohrs etwa in der Universitätsklinik für Orthopädie am Pius-Hospital an einem Kunstknie hochmoderne Operationstechnik ausprobieren und mittels Mixed-Reality-Brille erleben, wie die Wege sogar zwischen den beiden Innenstadtkrankenhäusern noch kürzer werden. Aus dem Pius-Hospital konnte Mohrs dank dieser Technik mit der Crew des Rettungshubschraubers sprechen, der in Sichtweite gerade auf dem Dach des Evangelischen Krankenhauses gelandet war. 

Mit hoher Schlagzahl ging es durch die Forschung und Versorgung der Unikliniken, teils mit Stippvisiten, teils mit Kurzvorträgen und Videos, die die Verantwortlichen des Evangelischen Krankenhauses und der Karl-Jaspers-Klinik zum Treffen im Pius-Hospital mitgebracht hatten. Alle 27 Universitätskliniken und -Institute an allen vier Standorten persönlich zu besuchen – dafür hätte die Zeit trotz der kurzen Wege nicht gereicht.

Zum Abschluss besuchte Mohrs das größte Kooperationskrankenhaus, das Klinikum. Dort erfuhr der Minister nicht nur, mit welchen Ansätzen die Mediziner*innen der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin noch stärker Forschungsergebnisse in die Versorgung von Neu- und Frühgeborenen übertragen wollen, sondern auch von den Zukunftsplänen des Klinikums, etwa in Sachen digitaler Medizin und Gebäudeentwicklung.

Wie es aussieht, wenn die Zukunft Gegenwart wird, konnte der Minister anschließend im Universitätsinstitut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin ausprobieren, als er Blutproben auf ihre Reise in der seit wenigen Monaten im Einsatz befindlichen Laborautomation schicken durfte. Wie auf Fließbändern fahren die Proben automatisch an die Station, an der die für sie vorgesehene Untersuchung maschinell stattfindet.

Mohrs hat die Vielfalt in Oldenburg ganz offensichtlich gefallen, wie er seine Follower*innen auf Instagram wissen ließ: „Es war besonders beeindruckend zu sehen, wie der Aufbau der Studierendenkapazitäten vonstattengeht, wie in der ganzen Breite die Kooperationskrankenhäuser daran beteiligt und mit wie viel Motivation und Expertise sie dabei sind.“

(Changed: 11 Feb 2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p24579n11848en
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