Veranstaltung
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Veranstaltung
3.06.164b Landschaft (als konstruierter Raum) (Teil 1) (kum751) -

Veranstaltungstermin | Raum
- Donnerstag, 9.4.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 16.4.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 23.4.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 30.4.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 7.5.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 21.5.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 28.5.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 4.6.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 11.6.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 18.6.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 25.6.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 2.7.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
- Donnerstag, 9.7.2026 14:00 - 18:00 | A09 014/015
Beschreibung
Ein Ästhetischen Projekt in Zusammenarbeit mit der künstlerischen Praxis Fotografie (Franziska von den Driesch) und in Kooperation mit dem Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg
Die Moore Ostfrieslands prägten über Jahrtausende das Landschaftsbild der Region. Lange galten Hoch- und Niedermoore als unzugängliche und wirtschaftlich „nutzlose“ Räume, zugleich jedoch als ökologische Rückzugsorte und kulturelle Grenzräume. In Erzählungen, Mythen und kollektiven Vorstellungen spielten sie eine besondere Rolle.
Durch den Bau von Entwässerungsgräben, Kanälen und Wegen wurde das Moor ab dem 17. Jahrhundert Schritt für Schritt kolonisiert und in eine kultivierbare Landschaft überführt.
In dem Ästhetischen Projekt „Landschaft“ nähern wir uns, ausgehend von den künstlerischen Medien Skulptur und Fotografie, der ostfriesischen Landschaft als historisch, kulturell und ästhetisch geprägtem Raum. Landschaft begreifen wir dabei nicht nur als Naturraum, sondern als kulturelles und politisches Gefüge, und werden diese Perspektive künstlerisch erforschen. Dabei reflektieren wir unser eigenes Verhältnis zum Landschaftsraum als konstruiertem Raum.
Historische Bildquellen, Kartenmaterial, Texte, sowie Exkursionen dienen als Ausgangspunkt für die eigene künstlerische Forschung. Dabei können unterschiedliche Medien und Materialien zum Einsatz kommen, von Zeichnung über Video und Installation bis hin zu experimentellen und ortsbezogenen Arbeiten.
Das Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg, mit seinem Schwerpunkt auf den norddeutschen Landschaften, ihrer Natur und ihren Wechselwirkungen mit dem Menschen, sowie seiner Sammlung von Präparaten aus der Tier- und Pflanzenwelt, archäologischen Funden und visuellen Dokumenten, ist inhaltlicher Anknüpfungspunkt und Impulsgeber und stellt uns für die Ausstellung ein leerstehendes Nebengebäude am Damm 46 in Oldenburg zur Verfügung. Gemeinsam mit den Studierenden des ästhetischen Projekts aus dem Bereich Fotografie werden die entstandenen Arbeiten dort gezeigt und öffentlich gemacht. Im Verlaufe des Projektes werden daher immer wieder auch gemeinsame Arbeitsbesprechungen stattfinden.
Die entstandenen Arbeiten werden im Kontext der Ausstellung präsentiert und in einer schriftlichen künstlerisch-wissenschaftlichen Arbeit reflektiert. Es wird eine eigenständige Herangehensweise sowie eine aktive Teilnahme am gemeinsamen Arbeits- und Reflexionsprozess vorausgesetzt, sowie die Bereitschaft, organisatorische Aufgaben vor und während der Ausstellung zu übernehmen.
Bitte beachten:
Die Umsetzung der im ersten Projektsemester erarbeiteten Konzepte erfolgt zum Teil in der Vorlesungsfreien Zeit. Das zweite Projektsemester findet als Block vom 7. Bis 9. Oktober, jeweils 10 bis 18 Uhr, in mehreren Abendveranstaltungen zwischen dem 14. Oktober und 12. November, jeweils Do. 18 bis 21 Uhr, sowie einigen Sonderterminen statt.
lecturer
SWS
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