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Veranstaltung

4.02.041a „Nie wieder Krieg!“ oder der „Staatsbürger in Uniform“? Die westdeutsche Debatte um die Wiederbewaffnung der Bundeswehr in den 1950er Jahren -  


Veranstaltungstermin | Raum

Beschreibung

Die „Zeitenwende“ ist zum geflügelten Wort der Zeitgeschichte avanciert. Dabei handelt es sich um eines der größten Investitionspakete, welche jemals der Bundeswehr zugedacht wurden. Manch aufmerksamen Beobachtern ist dabei nicht entgangen, wie still der Prozess vonstatten ging. Wird jedoch ein Blick in die Geschichte zurückgeworfen, so zeigt sich, dass Militarisierungsbestrebungen in der bundesdeutschen Geschichte stets mit Protest verbunden waren – so auch bei der Diskussion um eine Wiederbewaffnung der Bundeswehr nach dem Zweiten Weltkrieg.
In diesem Basisseminar liegt der Fokus auf zwei Aspekten. Zum einen wird intensiv das wissenschaftliche Arbeiten eingeübt. Darunter fallen Lesestrategien, die Abgrenzung des Quellen- und Literaturbegriffs, das Einüben von Quellenkritik und alles rund um die Frage: Wie schreibe ich eine Hausarbeit?
Zum anderen wird der inhaltliche Fokus auf der bundesrepublikanischen Geschichte der frühen Nachkriegszeit liegen. Wir gehen der Frage nach, was eigentlich nach dem Zweiten Weltkrieg übrig blieb – gab es gar eine „Stunde Null“? Was bedeutete das Streben nach einer neuen Souveränität und welche Interessen vertraten die alliierten Besatzungsmächte bei der Diskussion um eine potentielle Wiederbewaffnung? Und nicht zuletzt: Welcher Protest formierte sich und was hatte eigentlich die nukleare Aufrüstung damit zu tun?
Das Ziel des Seminars ist es, Ihnen das Wissen und die Werkzeuge zu vermitteln, die Sie benötigen, um eigenständig eine Hausarbeit schreiben zu können.

lecturer

SWS
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(Stand: 24.06.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463
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