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Veranstaltung

3.01.235 Metafiktionalität und Kinder- und Jugendliteratur -  


Veranstaltungstermin | Raum

Beschreibung

(Einzelheiten zum Anmeldeverfahren unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun)


Die Veranstaltung richtet sich an Studierende, die im Laufe ihres Bachelorstudiums einen Schwerpunkt in der neueren deutschen Literaturwissenschaft ausgebildet haben.
Metaisierungsverfahren spielen in der Literatur immer wieder eine große Rolle. Im Seminar werden wir uns einerseits mit der theoretischen Explikation dieses Phänomens befassen. Andererseits werden wir stets eng an ausgewählten literarischen Texten operieren. Im Zentrum stehen hier v.a. kinder- und jugendliterarische Texte.
Das Seminar wird theoriegeleitet vorgehen. Insofern werden wir in den ersten Sitzungen unterschiedliche literaturtheoretische Ansätze diskutieren, die Phänomene der Metafiktionalität, Fiktionalität und Metaisierung konturieren. Zur ersten Orientierung bieten sich die folgende Sammelbände an:

  • J. Alexander Bareis, Frank Thomas Grub (Hg.): Metafiktion. Analysen zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Berlin 2010.
  • Janine Hauthal, Juliana Nadj, Ansgar Nünning, Henning Peters (Hg.): Metaisierung in Literatur und anderen Medien. Theoretische Grundlagen – Historische Perspektiven – Metagattungen – Funktion. Berlin/New York 2007.

Auch die Dissertation von Gianna Dicke bietet eine gute, erste Orientierung:

  • Gianna Dicke: Metafiktion inder erzählenden Kinder- und Jugendliteratur. Entwicklung, Formen und Funktionen (2023)

In einem zweiten Schritt werden wir uns verstärkt mit kinder- und jugendliterarischen Texten auseinandersetzen; es werden aber auch andere Texte eine Rolle spielen. Im Seminar werden wir auf folgende Romane eingehen; diese sollten angeschafft werden:
  • Clemens Setz: Indigo (2013)
  • Walter Moers: Ensel und Krete (2000)
  • Michael Ende: Die unendliche Geschichte (1979)

Das Seminar verlangt die Bereitschaft, eine größere Menge literaturtheoretischer Studien und Ansätze zu rezipieren. Diese Ansätze sind nicht nur auf die Kinder- und Jugendliteraturforschung beschränkt, sondern gehen in eine transmediale Theoriebildung. Dazu wird im Seminar erwartet, dass neben den oben genannten Romanen auch weitere Texte bearbeitet werden, die im Laufe des Seminars zur Verfügung gestellt werden. Zu Beginn des Semesters muss Walter Moers' "Ensel und Krete" bekannt sein.
Prüfungsart: Hausarbeit oder Referat mit Ausarbeitung

lecturer

SWS
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(Stand: 10.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463
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