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Veranstaltung

3.01.2391 Narren und Utopier: Vom ‚Narrenschiff‘ (1494) zum ‚Lalebuch‘ (1597) - Bis Weihnachten als normale Veranstaltung (10 Sitzungen), der Rest (4 Sitzungen) als BLOCKVERANSTALTUNG (studentische Tagung) mit Studierenden der Uni Rostock Anfang Februar 2027 -  


Veranstaltungstermin | Raum

  • Dienstag, 13.10.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 20.10.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 27.10.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 3.11.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 10.11.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 17.11.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 24.11.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 1.12.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 8.12.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407
  • Dienstag, 15.12.2026 14:00 - 16:00 | A04 4-407

Beschreibung

(Einzelheiten zum Anmeldeverfahren unter
a) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/
b) http://www.uni-oldenburg.de/germanistik/lehrveranstaltungen-germanistik-anmeldeverfahren/das-anmeldeverfahren-was-muss-ich-wann-wie-tun)


Das Seminar nimmt die in der Frühen Neuzeit vieldiskutierte Frage nach alternativen Gesellschaftsentwürfen in den Blick: Was läuft in der historischen Gegenwart schief? Welche Fremdheitserfahrung kann zur Optimierung der politischen oder sozialen Realität auffordern? Wie werden solche ‚Entwürfe des Anderen‘ literarisch modelliert? Zugleich geht es aber auch um die im 15. und 16. Jahrhundert offenbar faszinierende Figur des „Narren“ und die Frage, ob sich Gebildete eigentlich politisch engagieren sollen – auch wenn sie sich damit vielleicht selbst „zum Narren“ machen …
Drei Texte des 16. Jahrhunderts stehen für die Analyse von Gesellschaftsutopien der Frühen Neuzeit im Fokus:
• Sebastian Brants ‚Narrenschiff‘ (1494);
• Thomas Morus’ ‚Utopia‘ (1516)
• das ‚Lalebuch‘ (1597);
Alle drei Texte nutzen unterschiedliche literarische Mittel, die die historische Realität teils kritisch-ironisch, teils subversiv, teils distanzierend-skeptisch reflektieren. Ziel des Seminars ist es, die historischen Grundzüge der literarischen Utopie zu erarbeiten.

Das Seminar ist als forschungsbezogenes Seminar in Kooperation mit der Universität Rostock (Prof. Dr. Julia Frick) konzipiert: In einer ersten Phase (Okt.–Dez.) sollen die Grundlagen des frühneuzeitlichen Gesellschafts- und Utopieverständnisses anhand der drei ausgewählten Texte im Seminargespräch erarbeitet werden. Der Januar dient dem organisierten Selbststudium (Gruppenphase), in dessen Rahmen Präsentationen zu bestimmten Themenbereichen vorbereitet werden sollen.
An einem "Studientag" (29. und 30.01.2027) treffen sich die Seminargruppen aus Oldenburg und Rostock (an der Universität Rostock) und treten mit ihren Präsentationen in den wissenschaftlichen Austausch. Fahrt und Übernachtungskosten für die Oldenburger Studierenden können voraussichtlich übernommen werden. Die Teilnahme an diesem Studientag ist obligatorisch!

Literatur zur Anschaffung:
Thomas Morus: Utopia. Herausgegeben von Gerhard Ritter, Stuttgart 1964 u. ö. (RUB 513). Das Lalebuch. Herausgegeben von Stefan Ertz, Stuttgart 2005 (RUB 6642).

Weitere Texte werden online zur Verfügung gestellt.

Prüfungsart: Hausarbeit oder Präsentation mit Ausarbeitung

lecturer

SWS
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(Stand: 19.09.2026)  |  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463
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