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3.06.301 Queer*ing als Konzept und Praktik in der Kunst der Moderne und Gegenwart -

Veranstaltungstermin | Raum
- Donnerstag, 9.4.2026 14:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 23.4.2026 14:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 7.5.2026 14:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 21.5.2026 14:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 4.6.2026 14:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 18.6.2026 14:00 - 18:00 | A08 1-110 (Seminarraum)
- Donnerstag, 2.7.2026 14:00 - 18:00 | V03 3-S326
Beschreibung
Aus der Sicht von Kunstwissenschaft und Queer Theory fokussiert das Seminar im Feld von queer*ing die Verwobenheit von politischen Konzepten und ästhetischen Praktiken. Damit wählt das Seminar – um Unterschied zu mancher Forschungsposition - einen etwas anderen Ausgangspunkt, indem es diese beiden Perspektiven nicht separiert oder sogar gegeneinander ausspielt (mit einem z.B. spezifischen identitätspolitischen Ansatz). Auch dreht es sich nicht so sehr um die Frage, was eigentlich queere Kunst ist oder sein könnte. Stattdessen geht es um queer*ing, also um das Prozessuale, die Fluidität und die Unabschließbarkeit eben jenes Konzepts und einer ebensolchen Praktik. Dabei gilt unsere Aufmerksamkeit nicht nur Geschlecht, Sexualität und Begehren, sondern auch grundlegender Macht-, Herrschafts- und Normalitätskritik, die es ermöglich(t)en, Unterschiedlichkeiten und Vieldimensionalitäten denken, fühlen, leben und künstlerisch artikulieren zu können. In diesem Zusammenhang interessieren uns entsprechende Arbeiten vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart mit historisch je spezifischen, inhaltlich-konzeptionellen und ästhetisch-medialen queerenden Argumentationen. Bei den Analysen ästhetischer Verfahren und thematischer Aushandlungen sollen auch methodische Herangehensweisen gemeinsam erprobt und diskutiert werden. Geplante Themenschwerpunkte im Feld von queer*ing sind u.a.: queerende Kritik und ästhetische Strategien; Sichtbarkeitsregime, Affekte und Verkörperung; Zeitlichkeiten, Raum und Infrastrukturen; Antirassismus und Dekolonialismus; Klasse und Kapitalismus.
lecturer
SWS
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Lehrsprache
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