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Veranstaltung

3.06.152 Interrogating Care in Contexts of Bildung & Art Education -  


Veranstaltungstermin | Raum

  • Dienstag, 13.10.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 20.10.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 27.10.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 3.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 10.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 17.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 24.11.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 1.12.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 8.12.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 15.12.2026 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 5.1.2027 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 12.1.2027 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 19.1.2027 16:00 - 18:00 | A06 0-009
  • Dienstag, 26.1.2027 16:00 - 18:00 | A06 0-009

Beschreibung

Care (zu Deutsch: Sorge) ist ein Schlüsselbegriff gegenwärtiger gesellschaftlicher Diskurse und wird insbesondere in feministischen Auseinandersetzungen mit vergeschlechtlichter und rassifizierter (unbezahlter) Sorgearbeit bereits seit Jahrzehnten diskutiert. Angesichts gesellschaftlicher Veränderungen, digitaler Transformationsprozesse, multipler Krisen sowie sozialer, ökologischer und planetarer Sorglosigkeit gewinnt Care auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften zunehmend an Bedeutung. Dabei wird Care als Perspektive diskutiert, um Fragen von Angewiesenheit, Verletzlichkeit, Verantwortung und Relationalität (Verbundenheit) neu zu denken (vgl. GraKo Ankündigung RV 2026).

Das Seminar ist zweiteilig aufgebaut: Zum einen nähern wir uns dem Care-Begriff aus einer spezifisch kunstpädagogischen Perspektive. Dabei widmen wir uns der Frage, wie sich care Praktiken in kunstbezogenen Bildungsräumen (Schule/Museum) gestalten können. Zum anderen ist das Seminar an die Ringvorlesungsreihe Interrogating Care in Contexts of Bildung angebunden, die vom Forschungscluster Futures of Care in Bildung der Universität Bremen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg initiiert wurde. Im Rahmen des Seminars besuchen wir sechs Vorträge der Ringvorlesung (während der Seminarzeit). Aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive nimmt die Reihe Leerstellen in der bisherigen Auseinandersetzung mit Care zum Ausgangspunkt und fragt danach, wie Care im Verhältnis zu Bildung und Subjektivierung, zu den Bedingungen und Herausforderungen von Sorgearbeit sowie zu institutionellen und diskriminierungskritischen Fragen gedacht werden kann (vgl. GraKo Ankündigung RV 2026).

Das Seminar und die Ringvorlesung eröffnen damit einen interdisziplinären Raum, in dem Care als zentrale Kategorie gegenwärtiger wie zukünftiger pädagogischer Forschung und Praxis gemeinsam befragt sowie (kritisch) diskutiert wird.

lecturer

SWS
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(Stand: 24.06.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463
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