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3.06.152a Klasse Museum – klasse Vermittlung? Klassismus in Kunst, Museum & Schule -

Veranstaltungstermin | Raum
- Dienstag, 7.4.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 14.4.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 21.4.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 28.4.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 5.5.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 12.5.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 19.5.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 26.5.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 2.6.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 9.6.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 16.6.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 23.6.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 30.6.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 7.7.2026 12:00 - 14:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
Beschreibung
Soziale Klasse zählt zu den prägendsten, aber im Kunst- und Kulturbereich nach wie vor wenig beachteten Kategorien gesellschaftlicher Ungleichheiten. In diesem Seminar untersuchen wir, wie Klassismus in Museen, in der Kunst und in schulischen Kontexten wirkt.
Aufbauend auf theoretischen Zugängen mit einem intersektionalen Grundverständnis zu Klasse und Klassismus widmen wir uns danach lyrischen, performativen Zugängen zum Thema sowie Milieudingen in Form von Alltagskultur: Acrylnägeln, Hanteln, Graffiti, denen die Abwertung (derzeit z.T. auch eine Aufwertung) aufgrund der Assoziation mit der sog. Arbeiter*innenklasse eingeschrieben ist. Wir richten unseren Blick zugleich auf die Kehrseite dieser Medaille: der ‚Hochkultur‘, die den westlichen Geschmack bestimmt, mit der sich die ‚herrschende Klasse‘ (Bourdieu 1979) seit jeher als Elite abgrenzt – und Dingen dazwischen.
Nach unseren Streifzügen durch die Fachliteratur und künstlerischen Positionen entwickelt ihr – von Kunst aus gedacht (Sturm 2011) – ein klassismussensibles Vermittlungsprojekt. Dieser Ansatz ist insofern radikal, als er „Pädagogik von der Kunst aus denken will – und nicht umgekehrt“ (Maset 2003). Mit Maset gesprochen ermöglicht die Kunst das „Nicht-Determinierte“ und das „Unwahrscheinliche“, daran anknüpfend versuchen wir, keine weiteren Stereotype über die Arbeiter*innenklasse zu (re-)produzieren.
Das Seminar soll anregen über soziale Ungleichheit und Distinktionsmechanismen im künstlerischen Feld nachzudenken.
Vorausgesetzt werden die Bereitschaft zur Lektüre sowie zur Zusammenarbeit in Gruppen. Das Seminar verbindet Lehramts- und außerschulische Perspektiven.
lecturer
SWS
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