Veranstaltung
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Veranstaltung
Semester:
Sommersemester
2025
4.03.2210 Freiheit und Moral -
Veranstaltungstermin | Raum
- Donnerstag, 10.4.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 17.4.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 24.4.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 8.5.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 15.5.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 22.5.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 5.6.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 12.6.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 19.6.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 26.6.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 3.7.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
- Donnerstag, 10.7.2025 16:00 - 18:00 | V03 0-E004
Beschreibung
In der 'Negativen Dialektik' konfrontiert Adorno Kants abstrakte Reflexionen mit den konkreten Formen, welche Freiheit in der bürgerlichen Gesellschaft innehat und zeigt ihre Verwobenheit mit Unfreiheit und Herrschaft auf. Festgehalten als Allgemeines, als abstrakter Begriff, werde Freiheit zur "Selbsttäuschung", so Adorno. Unter Bedingungen der Ungleichheit werde die Freiheit - und damit auch die Moral - zur individuellen Eigenschaft, von denen einige mehr besitzen als andere. Und so "freuen die Priviligierten der Freiheit sich darüber, daß die anderen zur Freiheit noch nicht reif seien."
lecturer
Studienbereiche
- Studium generale / Gasthörstudium
SWS
2
Anzahl der freigegebenen Plätze für Gasthörende
4
Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja
Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Kant zeigte in der 'Kritik der praktischen Vernunft', dass Freiheit die Grundbedingung der Moral und umgekehrt das Ziel von Moral die Verwirklichung von Freiheit sei.
In der 'Negativen Dialektik' konfrontiert Adorno Kants abstrakte Reflexionen mit den konkreten Formen, welche Freiheit in der bürgerlichen Gesellschaft innehat und zeigt ihre Verwobenheit mit Unfreiheit und Herrschaft auf. Festgehalten als Allgemeines, als abstrakter Begriff, werde Freiheit zur "Selbsttäuschung", so Adorno. Unter Bedingungen der Ungleichheit werde die Freiheit - und damit auch die Moral - zur individuellen Eigenschaft, von denen einige mehr besitzen als andere. Und so "freuen die Priviligierten der Freiheit sich darüber, daß die anderen zur Freiheit noch nicht reif seien."