Veranstaltung
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Veranstaltung
3.06.135 Queer_Feminist Walking Practices – Geschlecht, Raum und Macht -

Veranstaltungstermin | Raum
- Dienstag, 7.4.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 14.4.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 21.4.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 28.4.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 5.5.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 12.5.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 19.5.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 26.5.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 2.6.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 9.6.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 16.6.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 23.6.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 30.6.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
- Dienstag, 7.7.2026 10:00 - 12:00 | A08 0-001 (Seminarraum)
Beschreibung
„Flexen heißt, mich dort zu bewegen, wo ich nicht vorgesehen bin und etwas tun zu wollen, was für mich erst einmal als etwas Ungewöhnliches gilt. Deswegen flexe ich. Meine Präsenz ist nicht ungefährlich und einfach für mich, fraglos akzeptiert wie sie es für die traditionellen Flaneure ist. Auch darum stelle ich hier meine Kraft zur Schau, die ich brauche, um mich im öffentlichen Raum zu bewegen.“ (Dündar, Özlem Özgül [u.a.] (Hg.): Flexen. Flâunesen* schreiben Städte, Berlin: Verbrecher Verlag 2019, S. 9-10)
Wer kann sich im öffentlichen Raum umherbewegen? Welche Körper können welche Räume einnehmen, aneignen, umdeuten? Das Seminar untersucht die Praxis des (queer_feministischen) Gehens als körperliche, performative und politische Praxis. Ziel der Veranstaltung ist es, Wissen bezüglich der Beschreibung und Analyse künstlerischer Arbeiten im Gegenstandsbereich performativer und audiovisueller Kultur und Kunst zu vertiefen und zu erproben. Wir werden uns mit verschiedenen Theoriepositionen, künstlerischen Arbeiten und eigenen Übungen dem Oberthema ‚Queer_Feminist Walking Practices – Geschlecht, Raum, Macht‘ annähern.
Ausgehend von phänomenologischen, queer_feministischen und künstlerischen Ansätzen wollen wir gemeinsam untersuchen, wer gehen/flanieren kann, wer (un)sichtbar bleibt, wessen Körper im öffentlichen Raum verhandelt werden und Platz finden. Klassische Figuren wie der Flâneur sollen dabei kritisch betrachtet und durch Konzepte wie das der Flâneuse oder durch zeitgenössische, teils widerständige Walking Practices ergänzt werden. Neben der theoretischen Auseinandersetzung erprobt das Seminar Gehen als Form des Widerstands, der Sichtbarmachung und der kollektiven Erfahrung. Gemeinsam wollen wir ein Vokabular des Gehens erarbeiten, welches auch körperlich erfahrbar gemacht werden soll.
lecturer
SWS
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