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Helene-Lange-Preis 2026 für Frau Dr.-Ing. Friederike Bruns

Am 29. März 2026 wurde Frau Dr.-Ing. Friederike Bruns durch die EWE Stiftung mit dem Helene-Lange-Preis 2026 ausgezeichnet. Durch diesen mit 15.000 Euro dotierten Preis werden alle zwei Jahre hervorragende wissenschaftliche Leistungen von Frauen in frühen wissenschaftlichen Karrierephasen ausgezeichnet, die durch innovative Lösungsansätze im Bereich der Digitalisierung einen wesentlichen Beitrag im Alltag mit Bezug zu Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft leisten.

Am 29. März 2026 wurde Frau Dr.-Ing. Friederike Bruns durch die EWE Stiftung mit dem Helene-Lange-Preis 2026 ausgezeichnet. Durch diesen mit 15.000 Euro dotierten Preis werden alle zwei Jahre hervorragende wissenschaftliche Leistungen von Frauen in frühen wissenschaftlichen Karrierephasen ausgezeichnet, die durch innovative Lösungsansätze im Bereich der Digitalisierung einen wesentlichen Beitrag im Alltag mit Bezug zu Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft leisten.

In diesem Jahr prämierte die Jury des Helene-Lange-Preises die Forschung von Friederike Bruns, die ihre Promotion am Department für Informatik im Jahr 2024 abschloss und derzeit in der Abteilung Verteilte Regelung in vernetzten Systemen auf dem Gebiet der Synthese und Verifikation cyber-physischer Systeme forscht. Hierbei liegt ein Hauptaugenmerk von Friederikes Forschung auf der Absicherung von Zeiteigenschaften der Kommunikation in verteilten cyber-physischen Systemen, wie sie beispielsweise in vielen industriellen Steuerungs- und Regelungssystemen zu finden sind.

Zudem erforscht Friederike neue Methoden zum Contract-based-Design, d.h. einem Systementwurf unter Vorgabe einzuhaltender Anforderungen an sicherheitsrelevante Systemgrößen, verteilter Regelungssysteme unter Berücksichtigung von Unsicherheiten, welche nicht im Detail modellierbare externe Umgebungseinflüsse sowie unvermeidliche Parametertoleranzen abbilden. Damit leistet sie einen nennenswerten Beitrag zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und Sicherheit industrieller Steuerungs- und Regelungssysteme. Durch ihre Bestrebungen, die Forschungsergebnisse nicht nur einem akademischen sondern auch einem industriellen Umfeld zugänglich zu machen, gelingt ihr bereits jetzt eine große Sichtbarkeit in einem nationalen wie internationalen Umfeld.

Wir gratulieren Friederike herzlich zu dieser Wertschätzung ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Zudem möchten wir auch den weiteren nominierten Wissenschaftlerinnen Sophie Grimme, Wissenschaftlerin im Bereich Gesellschaft des OFFIS – Institut für Informatik, sowie Elisabeth Rohwer, Universität Bremen, unseren Glückwunsch zu nennenswerten Beiträgen im Bereich von Technologien aussprechen, die es erlauben, den digitalen Wandel aktiv und selbstbestimmt mitzugestalten.

(Stand: 12.05.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p31284n13394
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