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Veranstaltung

3.01.055 Drama und Theater vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart -  


Veranstaltungstermin | Raum

Beschreibung

Die Vorlesung gehört zum Seminar 3.01.053 und zum Seminar 3.01.054. Anmeldung bitte über eines der Seminare. Spätestens nach Anmeldeschluss werden alle Teilnehmer/innen des Seminars in diese Vorlesung importiert.


Die Vorlesung widmet sich der Geschichte des Dramas und seiner Poetik vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Im Zentrum steht das Verhältnis von literarischen Dramentexten und der Kulturgeschichte des Theaters und der performativen Künste. In welchem Verhältnis stehen die verschiedenen Theaterformen seit der Frühen Neuzeit - Höfisches Theater, Commedia dell Arte und Wanderbühnen, aber auch Wissensbühnen wie das anatomische Theater zum bürgerlichen Illusionstheater? Wie kommt es zur Erfindung der „Vierten Wand“? Was ist eine „Guckkastenbühne“ und welche Gegenbewegungen formieren sich dazu? Wie wird das aristotelische Theater in der Neuzeit theoretisch ausformuliert und praktisch weiterentwickelt – und welche gegenaristotelischen Strömungen werden im 20. Jahrhundert relevant? Was ist episches Theater? Welche Bedeutung haben neue technische Medien für das Theater des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart? Was bedeutet ‚Postdramatik‘? Welche Formen des Dramas etablieren sich seit dem 18. Jahrhundert (Tragödie, Komödie u.a.), wie werden Figuren im Drama gestaltet? Dazu werden auch exemplarische Inszenierungen vorgestellt. Die Vorlesung führt damit auch in die Theorie und Poetik des literarischen Dramas ein und ist inhaltlich mit den Seminaren von Dunja Schneider („Wahnsinn im Theater – Theater im Irrenhaus“) und Urte Helduser („Drama intersektional: race, class, gender auf der Bühne“) verbunden.

Lehrende

TutorIn

Studienbereiche

  • Germanistik
  • Studium generale / Gasthörstudium

SWS
--

Für Gasthörende / Studium generale geöffnet:
Ja

Hinweise zum Inhalt der Veranstaltung für Gasthörende
Die Vorlesung widmet sich der Geschichte des Dramas und seiner Poetik vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Im Zentrum steht das Verhältnis von literarischen Dramentexten und der Kulturgeschichte des Theaters und der performativen Künste. In welchem Verhältnis stehen die verschiedenen Theaterformen seit der Frühen Neuzeit - Höfisches Theater, Commedia dell Arte und Wanderbühnen, aber auch Wissensbühnen wie das anatomische Theater zum bürgerlichen Illusionstheater? Wie kommt es zur Erfindung der „Vierten Wand“? Was ist eine „Guckkastenbühne“ und welche Gegenbewegungen formieren sich dazu? Wie wird das aristotelische Theater in der Neuzeit theoretisch ausformuliert und praktisch weiterentwickelt – und welche gegenaristotelischen Strömungen werden im 20. Jahrhundert relevant? Was ist episches Theater? Welche Bedeutung haben neue technische Medien für das Theater des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart? Was bedeutet ‚Postdramatik‘? Welche Formen des Dramas etablieren sich seit dem 18. Jahrhundert (Tragödie, Komödie u.a.), wie werden Figuren im Drama gestaltet? Dazu werden auch exemplarische Inszenierungen vorgestellt. Die Vorlesung führt damit auch in die Theorie und Poetik des literarischen Dramas ein und ist inhaltlich mit den Seminaren von Dunja Schneider („Wahnsinn im Theater – Theater im Irrenhaus“) und Urte Helduser („Drama intersektional: race, class, gender auf der Bühne“) verbunden.

(Stand: 10.02.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p28463
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