Umwelt und Nachhaltigkeit
Referat Forschung und Transfer
Dr. Beate Grünberg
Internationale Sichtbarkeit und Sensibilisierung
Dr. Janna Just
Europäische Forschungsförderung; Groningen/Niederlande; EU-Förderprogramme, MWK Förderprogramme
Dr. Anne Clausen
Außereuropäische Forschungsförderung; Nelson Mandela University/Südafrika, Bundesministerien, DAAD, Humboldt-Stiftung
International Office
Jenka Schmidt
Abteilungsleitung International Office
Umwelt und Nachhaltigkeit
Projekte unter dem Leitthema „Umwelt und Nachhaltigkeit“ führen Fragestellungen und Methoden der Natur-, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften mit dem erklärten Ziel zusammen, zukunftsweisende Lösungen für einen reflektierten, verantwortbaren und effizienten Umgang mit den Ressourcen unserer Erde zu entwickeln. Es bündelt die Schwerpunkte Biodiversität und Meereswissenschaften, Nachhaltigkeit und Energie der Zukunft.
Ocean Floor - Der Ozeanboden, unerforschte Schnittstelle der Erde (EXC)*
Der gemeinsame Exzellenzcluster der Universitäten Oldenburg und Bremen „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“ (Ocean Floor) untersucht den Meeresboden als dynamische Grenzfläche, an der geologische, chemische, physikalische und biotische Prozesse verzahnt werden. Ziel ist es, den Kohlenstoff- und Stofftransport zwischen Meerwasser und Sedimenten zu quantifizieren, die Reaktion benthischer Ökosysteme auf Umweltveränderungen zu verstehen und die Klimaarchive des Ozeanbodens für Prognosen in einer „wärmeren Welt“ nutzbar zu machen.
Förderung: Exzellenzstrategie von Bund und Ländern
Kontakt: Team
CoastCarb –Klimawandel-Resilienz in Subantarktischen Küstenökosystemen
Das CoastCarb-Netzwerk widmet sich der interdisziplinären Erforschung der Auswirkungen des Klimawandels auf die Küstenregionen des Beagle-Kanals und der westantarktischen Küste. Das einzigartige Netzwerk besteht aus über 100 Expert*innen aus Europa, Süd- und Nordamerika und entwickelt Lösungen für die nachhaltige Nutzung von Meeresressourcen. Das Projekt stärkt die globale Klimaforschung und die Erkenntnisse tragen zum Biodiversitätsschutz in der Meeresökologie bei.
Förderung: Marie Curie RISE-Programm der EU (H2020-MCSA-RISE 872690)
Kontakt: https://coastcarb.eu/
Darker Sky: Supporting municipalities and ports to protect nature with the implementation of light-reduction solutions
Darker Sky ist ein vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziertes Interreg-Nordseeprojekt. Es zielt darauf ab, die Lichtverschmutzung zu verringern und die biologische Vielfalt und ökologische Vernetzung in der Nordseeregion (Frankreich, Deutschland, Niederlande und Dänemark) zu erhöhen. Dazu werden Kommunen und Häfen innovative Methoden zur Messung, Überwachung und Umsetzung einer umweltverträglichen und energieeffizienten Lichtreduzierung bereitgestellt, von der die biologische Vielfalt und die Gemeinden profitieren.
NDC - Internationale Kooperation für Klimaschutz und Biodiversität in Tansania
Das Projekt „Promoting Participatory Processes to Implement NDCs through Nature-Based Solutions in Tanzania" vereint Partner aus Deutschland, Tansania und internationalen Organisationen wie z.B. das United Nations Development Programme (UNDP). Mit der Expertise des Projektes wird die Umsetzung Nationaler Klimaabkommen (NDCs) am Beispiel Tansania wissenschaftlich begleitet und ausgewertet . Durch partizipative Ansätze ist das Projekt ein Modell für andere Länder weltweit: Lokale Gemeinschaften, NGOs, Regierungsbehörden und internationale Expert*innen arbeiten gemeinsam an Lösungen durch Workshops, Trainings und Joint Research Projekte zur Wissensvermittlung und Kapazitätsaufbau. Die Partnerschaften fördern den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Förderung: Internationale Klimainitiative der Bundesregierung (IKI)
Kontakt: PRO-NDC-ACT // Universität Oldenburg
NORSAIC - Gemeinsam für eine nachhaltige und widerstandsfähige Zukunft der Nordseeregion
Norsaic ist ein auf vier Jahre (2021-2025) angelegtes, von der EU finanziertes Projekt im Rahmen des Interreg-Programms zur Stärkung die Widerstandsfähigkeit der Nordseeregion. Es befasst sich mit der Klimaresilienz der Küsten. Entwicklung und Umsetzung von Strategien zum Schutz der Küstengemeinden und -ökosysteme vor den Klimaauswirkungen und Förderung von nachhaltigen, umweltfreundlichen Ansätzen wie der Wiederherstellung von Feuchtgebieten, der Verstärkung von Dünen und grüner Infrastruktur gehören zum Projekt. Essentiell für den Erfolg des Projektes ist die Vernetzung von Interessengruppen (Regierungen, Unternehmen, Forschenden und Gemeinden) zur gemeinsamen Entwicklung und Skalierung anpassungsfähiger Lösungen.
PPRE: Internationaler Master in Erneuerbaren Energien (SuRE und EMRE)
Die Studiengänge SuRE (Sustainable Energy) und EMRE (European Master in Renewable Energy) sind MSc-Studiengänge, die Wissenschaftler*innen und Ingenieur*innen eine breite Grundlage in erneuerbaren Energien vermittelt. Mit einem starken Fokus auf internationale Kooperationen und einem weltweiten Netzwerk bietet das Programm zwei Karrierewege: entweder eine anwendungsorientierte oder eine wissenschaftliche Ausrichtung. Durch Partnerschaften weltweit ermöglichen die Studiengänge eine einzigartige Kombination aus interdisziplinärer Forschung und globaler Praxiserfahrung. Das Programm trägt direkt zur Erreichung der globalen Klimaziele bei, indem es Fachkräfte für die Energiewende ausbildet.
Förderung: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das European Institute of Innovation and Technology (EIT) Climate-KIC.*
Kontakt: https://uol.de/en/ppre
TREASURE: Targeting the REduction of plAStic oUtflow into the noRth sEa,
Unser europäisches Konsortium besteht aus regionalen Behörden, Wasserwirtschaftsämtern, Forschungsinstituten, Unternehmen und Nichtregierungsorganisationen aus fünf Ländern. Die große Menge an Meeresmüll, der über die Binnengewässer ins Meer gelangt, stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Umwelt und die menschliche Gesundheit dar. Das langfristige Ziel des Projektes ist, die Menge an Makroplastikabfällen, die aus Binnengewässern in die Nordsee gelangen, zu verringern.
Wo ist unser Forschungsschiff SONNE?
Seit über zehn Jahren steht das Forschungsschiff die SONNE für Meeresforschung auf Spitzenniveau. Als treibendes Forschungslabor auf den Weltmeeren trägt die SONNE unter anderem dazu bei, Erkenntnisse zum Klimawandel zu gewinnen, den Schutz der Meeresökosysteme voranzutreiben und die Nutzung von Meeresressourcen zu untersuchen. Das Schiff ist als Tiefseeforschungsschiff des Instituts für Chemie und Biologie des Meeres mit Standorten in Oldenburg und Wilhelmshaven, dem Heimathafen der SONNE, von großer Bedeutung für das gemeinsame Exzellenzcluster Oceanfloor mit der Universität Bremen.
Kontakt: FS Sonne // Universität Oldenburg
* EXC = Exzellenzcluster im Verbund Universität Oldenburg und Universität Bremen