Dr. Regina Weißmann ist auf die Professur für Berufliche Qualifizierung bei Benachteiligungen in inklusiven Bildungssystemen am Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik berufen worden.
Weißmann studierte Schulpsychologie für das Lehramt an Hauptschulen an der Universität Eichstätt-Ingolstadt, wo sie 2017 im Fach Psychologie promovierte. Anschließend war sie dort bis zuletzt als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschung und Lehre tätig. Parallel dazu begleitete sie als Projektmanagerin in einem Forschungs- und Entwicklungsunternehmen Projekte zur Weiterbildung von Angeboten der beruflichen Bildung und Wiedereingliederung.
Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht die Frage, wie Menschen mit unterschiedlichem Förderbedarf wirksam auf ihrem beruflichen Weg beraten und begleitet werden können. Dabei betrachtet Weißmann drei Gruppen: junge Menschen mit verschiedenen Förderbedarfen auf dem Weg von der Schule in Ausbildung und Beruf, Menschen mit Behinderung im Übergang in inklusive Arbeitsverhältnisse auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, sowie Erwachsene, die nach Erkrankungen oder Unfällen ins Berufsleben zurückkehren. Weißmann entwickelt und evaluiert diagnostische Instrumente und Beratungsansätze, mit denen Menschen ihre Stärken und Bedürfnisse erkennen können, um so selbstbestimmt über ihren beruflichen Weg zu entscheiden.