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Direktorin

Prof. Dr. Tanja Jungmann 

Prof. Dr. Ute von Düring (Vertr.)

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Institutsrat

Gremien und Beauftragte der Fakultät I

Koordinator des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik
(Informationen, Beratung & Feedback)

Bastian Rieß

Fachschaft Sonderpädagogik

uol.de/fssopaed

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik

Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik

Das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik der Fakultät I – Bildungs- und Sozialwissenschaften besteht seit 1975 und hat 1976 seinen Studienbetrieb aufgenommen. Die Universität Oldenburg ist neben Hannover einer von insgesamt zwei Studienstandorten im Bundesland Niedersachsen, an denen ein Studium der Sonderpädagogik und die sonderpädagogische Lehramtsausbildung erfolgen können.

Das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik stellt sich die Aufgabe, in Forschung, Lehre und Weiterbildung im Hinblick auf Menschen mit Behinderungen (und ihre Familien) und Menschen aller Altersgruppen, die von einer Behinderung bedroht sind, dazu beizutragen, Behinderungen zu vermeiden oder in ihren Auswirkungen zu mindern, Menschen mit Behinderungen in ihrer Entwicklung zu fördern und in der Bewältigung ihres Alltags zu unterstützen. Die große Gefahr von Menschen mit (drohenden) Beeinträchtigungen, aus sozialen und Bildungsprozessen herauszufallen (Dropout) und an der Teilhabe (Partizipation) gehindert zu werden, ist als Ausgangsbedingung sonder- und rehabilitationspädagogischer Ansätze zu konstatieren. Aus diesem Grund hat sich das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik in Übereinstimmung mit der Fakultät I den Schwerpunkt „Partizipation und Dropout in Bildung und Rehabilitation“ gesetzt. Neben der pädagogisch-philosophischen Auseinandersetzung mit verschiedenen erkenntnistheoretischen Paradigmen sieht es sich einem empirischen Ansatz verpflichtet, der mit Hilfe von sozial- und bildungswissenschaftlichen Forschungsansätzen (insbesondere Feldstudien, kontrollierten Einzelfallstudien, Interventionsstudien) Beiträge zu einer Evidenzbasierung sonderpädagogischer Praxis im Themenbereich „Prävention und Intervention bei Prozessen von Absentismus und Dropout“ leistet.

Die Studienkapazitäten der Sonderpädagogik haben sich in Oldenburg in den vergangenen 40 Jahren sukzessive erhöht. Durch einen Beschluss der Niedersächsischen Landesregierung im Jahr 2015 ist der kontinuierliche Ausbau der Studienkapazität im Fach Sonderpädagogik mit dem Ziel einer Verdoppelung der Studienplätze erfolgt. Hintergrund dieser Entscheidung war unter anderem der steigende Bedarf an Sonderpädagog*innen im Kontext eines sich entwickelnden inklusiven Bildungssystems. Dieser Beschluss hatte zur Folge, dass sich die Anzahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Zwei-Fächer-Bachelor Sonderpädagogik von 119 im Jahr 2014 auf 227 Studierende im Jahr 2017 erhöhte. Das Fach Sonderpädagogik ist mit 1.241 Studierenden (Stand: Wintersemester 2020/21) eines der größten Studienfächer der Universität Oldenburg und das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik hat sich zu dem Institut mit den meisten Studierenden der Universität Oldenburg entwickelt. Durch den aktuellen Ausbauprozess erfolgt die Erweiterung der Professuren von sechs auf insgesamt 15 Stellen, hinzu kommen die entsprechenden Mittelbau- und Qualifikationsstellen.

Kurzdarstellung des Forschungsprofils des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik

Seit seiner Gründung hat das Institut für Sonder- und Rehabilitationspädagogik einen Schwerpunkt in der empirisch-angewandten Forschung für eine evidenzbasierte sonder- und rehabilitationspädagogische Praxis der Prävention, Intervention und Rehabilitation. Aufgrund von komplexen, multikausalen Problemlagen im sonder- und rehabilitationspädagogischen Feld und der damit verbundenen Diversifizierung des Fachs sind plurale inhaltliche und forschungsmethodische Schwerpunkte und Akzentsetzungen erforderlich und sinnvoll.

Die Forschungsaktivitäten des Instituts unterstützen das Profil der Fakultät, „Partizipation und Bildung“, und verfolgen es unter den folgenden sonderpädagogischen Schwerpunktsetzungen:

„Barrieren, multiple Benachteiligungen und Beeinträchtigungen“. In diesem Schwerpunkt werden die spezifischen Entwicklungs- und Lebensbedingungen von Menschen mit (drohenden) multiplen Beeinträchtigungen erfasst und empirische Studien durchgeführt, die die Interaktion von Dimensionen und individuellen Faktoren im Entwicklungsverlauf klären sowie sonder- und rehabilitationspädagogische Handlungsmöglichkeiten identifizieren. Die Identifikation, Konzeption und Evaluation sonder- und rehabilitationspädagogischer Handlungsmöglichkeiten zur Prävention, Intervention und Rehabilitation für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit (multiplen) Beeinträchtigungen stehen in diesem Schwerpunkt im Zentrum.

„Professionalisierung in der Fachkräftebildung“. Dieser Schwerpunkt fokussiert die vertiefte Qualifizierung von Sonderpädagog*innen, Rehabilitationspädagog*innen und anderer Professionen (Lehrkräfte allgemeiner und beruflicher Schulen, pädagogische Fachkräfte in der außerschulischen Bildung) auf der Basis internationaler, empirisch fundierter und reflektierter Professionalisierungsmodelle.

„Digitalität und Assistive Technologien“. Das Ziel der Bemühungen des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik besteht in diesem Schwerpunkt sowohl im Erfassen der Prozesse der Digitalisierung und ihrer Folgen auf Partizipation und Bildung als auch die Entwicklung neuer Lösungen digitaler Unterstützung, deren Evaluation und Implementation. Die Forschung bezogen auf Assistive Technologien fokussiert hierbei die passgenauen, interdisziplinären Versorgungsprozesse und die Auswirkungen ihrer Implementierung.

„Kommunikation“. Der Schwerpunkt „Kommunikation“ besitzt eine hohe Relevanz für die Entwicklungsmöglichkeiten angesichts von Barrieren, multiplen Benachteiligungen und Beeinträchtigungen. Der Aufbau eines inklusiven Systems für eine nachhaltige Bildung (UN-BRK, SDG Ziel 4) erfordert ein vertieftes Verständnis von Kommunikation, das an den Schnittstellen zu den anderen drei Schwerpunkten intensive Forschungsaktivitäten generiert (z. B. Komorbidität und Sprache, Kommunikation als Medium und Gegenstand der Professionalisierung, Unterstützte Kommunikation durch assistive Technologien).

Hierzu bestehen im Institut bereits bundesweit sowie international sichtbare Expertisen und Forschungsaktivitäten.

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hat am Institut einen besonders hohen Stellenwert. Für Nachwuchswissenschaftler*innen besteht die Möglichkeit, entsprechende Unterstützungsangebote zur Weiterqualifikation, z. B. im Rahmen des Promotionskollegs „SPARK“, des Doktorandenzentrums des Instituts (DOZ), der Fachgruppen-Doktorandenzentren (Fachgruppen-DOZ) sowie der Graduiertenschule „3GO“, zu nutzen.

KoggE als zentrale Einrichtung am Institut. Das inklusive Kompetenzzentrum für die gemeinsame, ganzheitliche Entwicklungsförderung im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter (KoggE) vereint Angebote der angewandten Forschung, der praxisnahen Lehre sowie der Vernetzung in die Region über Professionalisierungsangebote und forschungsgebundene Dienstleistungen. Das Kompetenzzentrum geht aus dem ehemaligen Ambulatorium für ReHabilitation hervor.

Eine ausführliche Darstellung finden Sie hier.

Aktuelle Hinweise

Information für Studieninteressierte - Präsentation des HIT 2024

Liebe Interessierte am Bachelorstudiengang Sonderpädagogik,

die Präsentation des Hochschulinformationstages am 14. Juni 2024 können Sie hier herunterladen.

Weitere Informationen zum Bachelorstudiengang Sonderpädagogik:

 InfoPortal Studium

Homepage des Instituts für Sonder- und Rehabilitationspädagogik

 

Instagram

Veröffentlichung von Forschungs- und Praxisprojekten (z. B. aus Abschlussarbeiten) in der Zeitschrift "Sonderpädagogik in Niedersachsen"

Die Zeitschrift "Sonderpädagogik in Niedersachsen" bietet Studierenden und Mitarbeitenden von Universitäten die Möglichkeit, Forschungs- und Praxisprojekte, die z. B. im Rahmen einer Abschlussarbeit entstanden sind, zu veröffentlichen.

Ansprechperson hierfür ist der Redakteur der Zeitschrift Christian Drechsel ().

Die „Sonderpädagogik in Niedersachsen“ ist die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift des vds (Berufsverband der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen), Landesverband Niedersachsen (vdsniedersachsen.de).

Weitere Informationen finden Sie hier.

Checklisten für Bachelor- und Masterarbeiten

Hinweis zum Sonderstandort

Liebe Studierende,

wir erhalten zurzeit viele Anfragen bezüglich Diagnostik- und Fördermaterialien. Daher gibt es für viele Materialien Wartelisten und Wartezeiten. Wir bitten dies zu berücksichtigen! Außerdem empfehlen wir euch, uns unbedingt rechtzeitig zu kontaktieren, um Tests vorzumerken.

Wir bemühen uns stets um eine zügige Bearbeitung der Anfragen, allerdings benötigt ein geregelter Leihverkehr unverzichtbare Abläufe und entsprechende Arbeitszeiten.

Vielen Dank für euer Verständnis!

Euer Sonderstandort

Sarah Bucilowski und Regina Sandkämper

 

(Stand: 20.06.2024)  | 
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