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19. Juni 2026 065/26 Studium und Lehre
Neues Portal unterstützt Studierende bei der Wohnungssuche
Website bündelt seriöse Angebote
Oldenburg. Wenig Geld, viele Mitbewerber*innen, ein hoher Zeitdruck und noch keine Erfahrung mit Mietverträgen: Nach der Zulassung zum Studium beginnt für viele junge Menschen auch die oft herausfordernde Suche nach der ersten eigenen Wohnung. Mit der neuen Website www.wohnen-oldenburg.de bietet der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Universität Oldenburg jetzt eine neue Plattform, die Studierende dabei unterstützt und sie gleichzeitig vor betrügerischen Angeboten schützt. Denn: Sie zeigt ausschließlich freien Wohnraum, der über ausgewählte Partner aus der Wohnungswirtschaft angeboten wird.
„Die Wohnungsnot, die unter Studierenden herrscht, beschäftigt natürlich auch uns als Universität – nicht nur, wenn das Problem zu Beginn des Wintersemesters besonders akut ist. Deshalb haben wir gemeinsam mit dem AStA und Vertretern der lokalen Wohnungswirtschaft nach Lösungen gesucht. Ergebnis ist die neue Plattform des AStA, die wir sehr begrüßen“, sagt Prof. Dr. Andrea Strübind, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.
Auf www.wohnen-oldenburg.de finden wohnraumsuchende Studierende zunächst passende Angebote der Bau- und Wohngesellschaft GSG OLDENBURG und von Meyerdierks Immobilien, die als Mitinitiatoren auch an der Entwicklung der neuen Plattform mitgewirkt haben. Weitere seriöse Anbieter sollen folgen. Entsprechende Schnittstellen erlauben es, dass der jeweilige Wohnungsbestand auch auf der neuen Plattform einläuft.
„Studierende können sich also sicher sein, dass es den angebotenen Wohnraum auch wirklich gibt“, sagt Katharina Corleis, die beim AStA Studierende rund ums Thema Wohnraum berät. Das sei keine Selbstverständlichkeit. So seien Fälle bekannt, in denen Scheinvermieter bei Studierenden Vorauszahlungen abkassiert haben – für Wohnungen, die es dann gar nicht gab. „Wer bei der Wohnungssuche unter einem hohen Druck steht, ist empfänglicher für betrügerische Angebote“, erklärt Corleis. Gemeinsam mit Sören Rempel vom AStA, der das Projekt technisch betreut, hat sie die Website mitentwickelt. Neben den Inseraten finden sich dort auch zahlreiche Informationen zu allen wichtigen Rechten und Pflichten von Mieterinnen und Mietern.
Wohnungsmärkte in Universitätsstädten gelten generell als sehr angespannt. Besonders schwer haben es laut Corleis Erstsemester und Zugezogene ohne Netzwerk, internationale Studierende etwa ohne SCHUFA-Nachweis oder Bürgschaft sowie Studierende mit geringem oder unsicherem Einkommen. Hinzu kommen strukturelle Benachteiligungen – etwa gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund oder Studierenden mit Kind.
Weblinks
Bilder
Eine neue Website des Allgemeinen Studierendenausschusses der Universität Oldenburg bündelt Wohnungsangebote speziell für Studierende. Foto: Universität Oldenburg / Nele Claus |
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Allgemeiner Studierendenausschuss der Universität Oldenburg, E-Mail: