Die Uni fördert Masterstudierende mit überdurchschnittlichen Leistungen über das neue Honours-Programm. Teilnehmende werden darin individuell zu Karrieremöglichkeiten beraten, in ihren Forschungsinteressen gestärkt – und erhalten exklusiven Zugang zu Vernetzungsangeboten. Die Chemie-Studentin Jenna Hendrix nimmt am ersten Durchlauf des Honours-Programms teil.
„Mit dem Honours-Programm entwickeln sich besonders begabte und an Wissenschaft interessierte Masterstudierende weiter – fachlich wie persönlich“, sagt Dr. Susanne Haberstroh, Leiterin des Referats Studium und Lehre. „Sie bekommen exklusive Einblicke in die erstklassige Forschung an der Universität Oldenburg. Außerdem erlangen sie wichtige Soft Skills und Methodenkenntnis und vernetzen sich langfristig und interdisziplinär – entscheidende Schritte für das Einschlagen einer wissenschaftlichen Karriere.“
Los geht es mit einer Pilotphase, die gerade gestartet ist und an der zunächst zwölf Studierende aus allen Fakultäten teilnehmen. Das Programm soll dahin entwickelt werden, dass Studierende nach ihrem Interesse aus einer Reihe von Veranstaltungen wählen können. Sechs Veranstaltungen, größtenteils auf Englisch, sind vorgesehen, ebenso wie ein Zertifikat zum Schluss.
Jenna Hendrix ist Chemie-Studentin im ersten Semester des Fachmasters Chemie und nimmt an diesem ersten Durchlauf des Honours-Programms teil. Bereits in diesem Pilot-Jahrgang werden verschiedene Bausteine kombiniert, die Studierende fit machen für eine wissenschaftliche Karriere: So ist unter anderem der Workshop „The Powerful Voice: Speaking with Dynamism and Power“ geplant, ebenso wie ein Workshop zur Vorbereitung auf wissenschaftliche Konferenzen. Künftig können die Angebote beispielsweise Seminare und Vorträge zu gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Zukunftsthemen, Workshops zu wissenschaftlichem Arbeiten, Projektmanagement und Karriereoptionen in der akademischen Welt, Vernetzungstreffen und Exkursionen umfassen – etwa zur Rijksuniversiteit Groningen als strategischem Partner der Uni Oldenburg.
Auch eine individuelle Betreuung durch das Koordinationsteam und Betreuer*innen aus den jeweiligen Fächern ist vorgesehen. Studierende können an Konferenzen teilnehmen und eigene Forschungsvorhaben konkretisieren. Ein Highlight dieses Durchgangs ist der Besuch der Ausstellung „Poster im Bundestag“ im Juni, bei der Studierende aller Fächer von deutschen Universitäten und Hochschulen ihre Forschung vorstellen.
Mehr über das Honours-Programm:
Das Honours-Programm wird im Rahmen des Projekts „Programm für Exzellenz“ umgesetzt, das in verschiedenen Karrierephasen hochtalentierte Forschende fördert. Die Mittel stammen aus „zukunft.niedersachsen“, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.
mehr unter: Honours Programm // Universität Oldenburg
Im April 2027 beginnt der nächste Durchgang, mit dann regulär 30 Plätzen für Studierende aus allen sechs Fakultäten. Interessierte können sich ab Anfang des kommenden Jahres bewerben. Sie haben dann Zugang über drei Wege: ihre Noten, einen Vorschlag aus den Fakultäten oder über eine Eigenbewerbung – jeweils ergänzt durch Motivationsschreiben, Bachelorzeugnis und Empfehlungsschreiben einer lehrenden Person. Eine Kommission unter Vorsitz der Vizepräsidentin oder des Vizepräsidenten für Studium und Lehre wählt dann geeignete Teilnehmende aus: nach Kriterien wie Studienleistung, Motivation, Engagement, Forschungsinteresse und Diversität.