Die Doktoranden Niko Kruse (NWG Mohrhusen) und Stephan Mohwinkel (AG Wark) vom Institut für Chemie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg wurden zur Förderung durch Promotionsstipendien der Heinz Neumüller Stiftung ausgewählt. Die Stiftung unterstützt jährlich junge Wissenschaftler*innen, die sich in ihrem Studium durch besonderes Können, Initiative und Verantwortung ausgewiesen haben. Die feierliche Übergabe der Urkunden fand am 26. August am Hauptstandort von CEWE in Oldenburg statt. Die Veranstaltung markierte zugleich ein besonderes Jubiläum: Seit 30 Jahren unterstützt die Stiftung Promotionsvorhaben an der Universität Oldenburg.
Niko Kruse ist Doktorand in der von Dr. Lars Mohrhusen geleiteten Nachwuchsgruppe „Hybride Katalysatoren“. Im Rahmen seines Promotionsprojekts „Sustainable titanium-based semiconductor (Photo-)Catalysts for CO₂ Activation“ untersucht er nachhaltige titanhaltige Halbleiterkatalysatoren, die zur Aktivierung und Nutzbarmachung von CO₂ eingesetzt werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf nanostrukturierten zweidimensionalen Titansulfiden.
Stephan Mohwinkel führt seine Promotion in der Arbeitsgruppe „Nachhaltige Rohstoffnutzung“ von Prof. Dr. Michael Wark durch. In seinem Promotionsprojekt „Composite materials made from biomass-derived porous carbons and transition metal oxides for use in supercapacitors“ forscht er an der Entwicklung nachhaltiger Elektrodenmaterialien für den Einsatz in Hybrid-Superkondensatoren. Im Vordergrund steht dabei die Erzeugung von Aktivkohlen aus Abfall-Biomassen und deren Kombination mit unterschiedlichen Übergangsmetalloxiden, um die elektrochemische Leistungsfähigkeit der Materialien zu optimieren.
Bei der Veranstaltung präsentierten die beiden Doktoranden ihre Forschungsvorhaben und kamen mit Angehörigen der Universität, dem Stiftungskuratorium sowie weiteren Gästen aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Gespräch.
Das Institut für Chemie gratuliert Niko Kruse und Stephan Mohwinkel herzlich und bedankt sich bei der Heinz Neumüller Stiftung für die Unterstützung ihrer wissenschaftlichen Arbeit.