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Exzellenzcluster Hearing4all

Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde

Exzellenzcluster „Hören für Alle: Medizin, Grundlagenforschung und technische Lösungen für personalisierte Hörunterstützung“

Die Universität Oldenburg gehört seit 2012 zu den Gewinnern der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Gemeinsam mit Hörforschern der Leibniz Universität Hannover und der Medizinischen Hochschule Hannover betreibt die Universität seit 2012 das erfolgreiche Exzellenzcluster "Hearing4all: Models, technology and solutions for diagnostics, restoration and support of hearing". Die Förderung beträgt bis Ende 2018 insgesamt 28 Millionen Euro.

In der neuen Runde des bundesweiten Exzellenzwettbewerbs hat der Verbund aus Oldenburger und Hannoveraner Hörforschern wieder überzeugt: Ihr Cluster „Hören für Alle: Medizin, Grundlagenforschung und technische Lösungen für personalisierte Hörunterstützung“ wird ab 2019 für sieben weitere Jahre mit einer Summe von 51 Millionen Euro gefördert. Die Oldenburger Hörforschung stellt damit ihr exzellentes, international konkurrenzfähiges Niveau erneut eindrucksvoll unter Beweis.

Sprecher des Exzellenzclusters ist der international ausgewiesene Oldenburger Physiker und Mediziner Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier. Über die einzigartige Verbindung von Grundlagenforschung mit klinischer und angewandter Forschung sowie klinischer Dienstleistungspraxis und ingenieurstechnischer Anwendung setzt das Exzellenzcluster Hearing4all zukunftsweisende Forschungsimpulse für die Diagnostik von Hörschäden und neue rehabilitative Technologien. Als Projektpartner eingebunden sind das Kompetenzzentrum HörTech gGmbH, die Jade Hochschule, die Hörzentren Hannover und Oldenburg, die Fraunhofer Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie, das Fraunhofer ITEM sowie das Hanse-Wissenschaftskolleg Delmenhorst. Die im Cluster integrierte “Joint Research Academy in Biomedical Engineering and Science of Hearing and Sensory Systems” begleitet die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler des Exzellenzclusters in Oldenburg und Hannover auf allen Stufen ihres Karriereweges.

Exzellenzcluster „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“

Zwei weitere Oldenburger Wissenschaftler zählen zu den Gewinnern des aktuellen Exzellenzwettbewerbs:  Der Geochemiker Prof. Dr. Thorsten Dittmar und der Meeresökologe Prof. Dr. Helmut Hillebrand vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres sind Mitantragsteller des an der Universität Bremen angesiedelten und nun ebenfalls zur Förderung bewilligten Exzellenzclusters „Der Ozeanboden – unerforschte Schnittstelle der Erde“. Die aus Oldenburg – in Kooperation mit ihren Partnern – bespielten Forschungsthemen sind dabei insbesondere die  Schwerpunkte „Ocean Floor as Receiver“ sowie „Ocean Floor as Recorder“. Hier wird der Stand der Forschung zur Regulation des Flusses von Stoffen von der Meeresoberfläche in die Tiefsee weiterentwickelt und Veränderungen der Biodiversität in heutiger Zeit mit den Veränderungen über geologische Zeitskalen zukunftsweisend analysiert.  

Webmaster (Stand: 14.11.2018)