Die Informationsmesse „Medizinnetz Oldenburg“ brachte den Studierenden auf vielfältige Weise ihre Ausbildungsorte näher.
Zahlreiche Studierende der Humanmedizin ab dem dritten Jahr tummelten sich vergangenen Freitag im Hörsaalzentrum, A14, der Universität Oldenburg, um das Angebot der vier Kooperationskrankenhäuser und acht akademischen Lehrkrankenhäuser der Universitätsmedizin Oldenburg (UMO) für ihre Famulaturen, Blockpraktika und PJs kennenzulernen. Hierfür fand zum ersten Mal die Informationsmesse „Medizinnetz Oldenburg“ statt, um den angehenden Mediziner*innen einen persönlichen Eindruck von den Ausbildungsstandorten der UMO und eine Orientierung für die Wahl der Praktikumsorte zu verschaffen. Den Startschuss für die Messe gaben Dekan Prof. Hans Gerd Nothwang und Studiendekan Prof. Karsten Witt mit einer kurzen Eröffnungsrede zu Beginn der Veranstaltung. Anschließend strömten die Besucher*innen an die Stände der unterschiedlichen Aussteller.
Die Häuser waren alle mit einem Informationsstand vertreten und präsentierten Auszüge aus ihrem jeweiligen Leistungsangebot. Das Evangelische Krankenhaus Oldenburg (EV) informierte zum Beispiel darüber, wie eine Famulatur, ein Blockpraktikum oder ein Praktisches Jahr am EV aussehen kann. Darüber hinaus konnten die Besucher*innen des Messestands erste chirurgische Gehversuche an einer „Kokosnuss-Kraniotomie“ durchführen. Wer die Schale durchbohrt hatte, wurde mit dem Saft im Inneren der Nuss belohnt. Auch ein Team der Karl-Jaspers-Klinik beriet die Studis über ihre Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten an dem Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Bad Zwischenahn. Das Klinikum Oldenburg gab den Besucher*innen die Möglichkeit, Oldenburgs städtisches Krankenhaus als Arbeitgeber kennenzulernen, sich über die Praktikumsmöglichkeiten zu informieren und sich direkt zu den Berufseinstiegsoptionen auszutauschen. Weiterhin freute sich auch das Team des Pius-Hospitals Oldenburg über zahlreiche gute Gespräche und über das große Interesse an dem Angebot des zweiten konfessionellen Krankenhauses in Oldenburg. Das Team des Pius-Hospitals entführte die Studierende unter anderem in die Welt der virtuellen Realität (VR) und zeigte die Möglichkeiten digitaler Assistenzsysteme in der Allgemein- und Viszeralchirurgie auf.
Weiterhin informierten die acht akademischen Lehrkrankenhäuser der UMO über ihre Angebote als Lehr- und Forschungskrankenhäuser. Neben den jeweiligen Ausbildungsangeboten wurden die Besucher*innen – teilweise angelockt von dem Duft von frisch gebackenen Waffeln – mit jeder Menge Informationsmaterial ausgestattet, sodass die Studierenden auch bei den Häusern außerhalb Oldenburgs eine gute Wahl für ihr Medizinstudium treffen können.
Um das Informationsangebot abzurunden, war auch das Team der Abteilung Allgemeinmedizin vor Ort. Einige Lehrpraxen des Netzwerks für das Praktische Jahr präsentierten ihr Angebot als Hausarztpraxis im Umland Oldenburgs, Medizinstudis im PJ-Tertial „Allgemeinmedizin“ beantworteten zudem viele Fragen zu diesem Bereich. Die Fachschaft Medizin, das Team der wissenschaftlichen Karriereförderung und das Alumni-Netzwerk des Modellstudiengangs Humanmedizin waren ebenfalls vertreten. Gute Gespräche, zahlreiche Antworten auf die Fragen der Medizinstudierenden und der Austausch über die unterschiedlichen Wege während und nach dem Studium zeichneten dieses Messeangebot aus.
Die Veranstaltung wurde von dem Verein Freunde und Förderer der Universitätsmedizin Nordwest e.V. unterstützt.
(Petra Wilts)