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Delegierte für die Rijksuniversiteit Groningen
Gefördert mit Mitteln aus zukunft.niedersachsen, dem gemeinsamen Wissenschaftsförderprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.
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Programme für Studierende
Programme für MTV
Double Doctorate PhD-Programm
Die Förderung von Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen ist eines der erklärten Ziele der Universität Oldenburg. Sie setzt sich dafür ein, diese auf ihre Tätigkeit in Forschung und Lehre insbesondere auch im grenzüberschreitenden Kontext vorzubereiten.
In den Jahren 2026, 2027 und 2028 und gegebenenfalls auch darüber hinaus stellt das Präsidium der Universität Oldenburg daher für alle Fakultäten Personalmittel für jeweils ein Jahr zur Verfügung, um ein gemeinsames Double Doctorate PhD-Programm gemeinsam mit der strategischen Partnerhochschule Groningen anzubieten. Ermöglicht wird dies durch die Initiative „Ein Programm für Exzellenz“, welche durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung finanziert wird und Mittel zur Durchführung von binationalen Promotionen zwischen den beiden Hochschulstandorten Oldenburg und Groningen bereitstellt.
Ziel ist es, dass grenzüberschreitend Forschungsaktivitäten systematisch in allen Fakultäten erweitert werden und in gemeinsamen drittmittelgeförderten Forschungsprojekten münden. Es wird erwartet, dass die gemeinsamen Aktivitäten der betreuenden Personen deutlich über die vierjährige Zusammenarbeit der gemeinsamen Promotionsbetreuung hinausgehen.
Angestrebt ist, dass pro Fakultät eine Promotionsstelle (100% E13 TV-L) gefördert wird, die für zwei Jahre durch die Universität Oldenburg (ein Jahr durch das Präsidium, ein Jahr durch die Arbeitsgruppen/die Fakultät) finanziert wird und für weitere zwei Jahre durch eine Anstellung an der Universität Groningen. Für die zwei Jahre an der Universität Groningen muss der/die Antragsteller*In zum Zeitpunkt der Bewerbung Finanzmittel gesichert haben, da auf der Seite der Universität Groningen keine zentralen Mittel für die Position zur Verfügung stehen.
Das Double Doctorate PhD-Programm der Universitäten Oldenburg und Groningen wird als Sandwich-Modell mit 2 getrennten, nacheinander laufenden Arbeitsverträgen umgesetzt. Es muss eine gemeinsame Stellenausschreibung geben, um sicherzustellen, dass es ein eindeutiges Auswahlergebnis gibt.
Dauer und Finanzierung
Ab 2026 werden vom Präsidium der Universität Oldenburg im Idealfall pro Fakultät Personalmittel für eine Promotionsstelle 100% E13 TV-L für ein Jahr bereitgestellt oder 50% E13 TV-L für zwei Jahre. Das Förderformat wird in den Jahren 2027 sowie 2028 und ggfs. darüber hinaus erneut ausgeschrieben werden.
Antragsverfahren
Das Programm richtet sich an alle Fakultäten.
Antragsfrist ist der 30. November 2026 für ein Double Doctorate mit Förderzeitraum ab 01.04.2027.
Weitere Informationen und Hinweise zur Antragstellung erfolgen in den kommenden Wochen.
Bewertungskriterien
- Potential der geplanten Zusammenarbeit über den Zeitraum der Maßnahme hinaus
- Realisierbarkeit des geplanten Vorhabens mit sichtbaren Ergebnissen (Workshops, Publikationen, Antragsskizzen)
- Mehrwert für die Kooperation der beiden Universitäten.
Visiting Fellow Programm
Das „Visiting Fellow Programme“ richtet sich an alle Wissenschaftler*innen ab PhD-Phase, die einen zwei- bis viermonatigen Forschungsaufenthalt an der jeweils anderen Hochschule realisieren möchten.
Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, einen Rahmen für die Vorbereitung eines gemeinsamen Forschungsprojektes bzw. Forschungsantrags zu schaffen oder für die Universität Oldenburg als langfristigen Arbeitsort zu werben. In dieser Förderinitiative können neben der RUG auch andere Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, kulturelle oder administrative Einrichtungen und Nichtregierungsorganisationen besucht werden.
Ebenso können Forscher:innen der RUG ab PhD-Phase sowie anderer Hochschulen an die UOL eingeladen werden.
Der Aufenthalt soll der Vorbereitung eines gemeinsamen Forschungsprojekts und/oder eines gemeinsamen Forschungsantrags (z. B. DFG-Forschungsförderung, PRIME, ESI-Förderung, Förderung von Nachwuchsgruppen durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Marie Curie, Alexander von Humboldt-Stiftung, Interreg Nordsee, Interreg Deutschland-Niederlande) und/oder der Förderung der UOL als langfristiger Arbeitsort dienen.
Ermöglicht wird dieses Mobilitätsprogramm durch die Initiative „Ein Programm für Exzellenz“, welches durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung finanziert wird.
Wer kann teilnehmen?
Das Programm richtet sich an alle Fakultäten.
Wissenschaftler*innen ab PhD-Phase sind eingeladen, einen Antrag auf Förderung zu stellen.
Dauer und Finanzierung
Es werden Aufenthalte von zwei bis vier Monaten gefördert. Beantragt werden können Mittel für Fahrt- und Aufenthaltskosten i.H.v. max. 6.000 Euro sowie Sachmittel i.H.v. max. 500 Euro pro Mobilität. Die Erstattung der Reise- und Aufenthaltskosten erfolgt nach der Niedersächsische Reisekostenverordnung (NRKVO).
Antragstellung
Antragsfrist ist der 31. Mai 2026 für Projekte mit Förderzeitraum ab 01.07.2026.
Bitte reichen Sie Ihren Antrag in elektronischer Form über das Antragsportal ein.
In einer Auswahlsitzung nach Ende des Ausschreibungszeitraums entscheidet ein Auswahlgremium über die eingegangenen Förderanträge. Die Antragstellenden werden schnellstmöglich über die Entscheidung informiert.
Bewertungskriterien
- Potential der geplanten Zusammenarbeit über den Zeitraum der Maßnahme hinaus
- Realisierbarkeit des geplanten Vorhabens mit sichtbaren Ergebnissen
- Mehrwert für die Kooperation der beiden Universitäten.
UOL-RUG Networks
Das Programm „UOL-RUG Networks“ zielt auf eine weitere Vernetzung der beiden Hochschulen Oldenburg und Groningen.
Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, allen Studierenden, Doktorand*innen, Postdoktorand*innen sowie Professor*innen beider Hochschulen im Rahmen von niedrigschwelligen Förderformaten diverse Möglichkeiten der Vernetzung zu bieten. So können z.B. virtuelle und/oder hybride Kolloquien, gemeinsame Tagungen und Workshops, faculty visits, kurzfristige Kennenlernformate, Teilnahme an PhD-Tagen, PhD Karrieretage, PhD technical courses u.v.m. einfach und unbürokratisch beantragt werden.
Ermöglicht wird dieses Mobilitätsprogramm durch die Initiative „Ein Programm für Exzellenz“, welches durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung finanziert wird.
Durch diese Mittel können besonders große Veranstaltungen finanziert werden.
Wer kann teilnehmen?
Das Programm richtet sich an alle Fakultäten der Universität Oldenburg.
Wissenschaftler*innen ab PhD-Phase sind eingeladen, einen Antrag auf Förderung mit Kolleg*innen der Universität Groningen zu planen. Anträge sind über eine*n Hochschullehrende*n der Universität Oldenburg einzureichen.
Dauer und Finanzierung
Es werden Reise- und Aufenthaltskosten sowie Sachmittel bis zu einer maximalen Summe i.H.v. 5.000 Euro finanziert.
Antragstellung
Antragsfrist ist der 31. Mai 2026 für Projekte mit Förderzeitraum ab 01.07.2026.
Bitte reichen Sie Ihren Antrag in elektronischer Form über das Antragsportal ein.
In einer Auswahlsitzung nach Ende des Ausschreibungszeitraums entscheidet ein Auswahlgremium über die eingegangenen Förderanträge. Die Antragstellenden werden schnellstmöglich über die Entscheidung informiert.
Bewertungskriterien
- Potential der geplanten Zusammenarbeit über den Zeitraum der Maßnahme hinaus
- Realisierbarkeit des geplanten Vorhabens mit sichtbaren Ergebnissen (Workshops, Publikationen, Antragsskizzen)
- Mehrwert für die Kooperation der beiden Universitäten.
Brown Bag-Talks
Das Programm „Brown Bag-Talks“ zielt auf eine weitere Vernetzung der Studierenden, Doktorand:innen, Postdoktorand:innen, Forschenden und des Wissenschaftsmanagements der Hochschulstandorte Oldenburg und Groningen.
Mit der Förderlinie „Brown Bag-Talks“ werden Vortragsformate (digital oder in Präsenz) unterstützt. Ziel der Förderung ist es, im Rahmen eines Vortrags innovative Ideen in die Hochschule zu tragen. Die Sessions werden in einem zeitlichen Rahmen von einer Stunde gehalten. Dabei stehen vor allem die anschließende Diskussion und der Meinungsaustausch im Vordergrund.
Ermöglicht wird dieses Programm durch die Initiative „Programm für Exzellenz“, welche durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung finanziert wird.
Wer kann teilnehmen?
Das Programm richtet sich an alle Fakultäten. Wissenschaftler:innen ab PhD-Phase sowie Wissenschaftsmanagerinnen und Wissenschaftsmanager sind eingeladen, einen Antrag auf Förderung zu stellen. Antragsberechtigt sind ausschließlich Mitglieder der Universität Oldenburg.
Dauer und Finanzierung
Im Einzelnen förderfähig sind
- Sachmittel
- Mittel für Hilfskräfte.
Pro Veranstaltung können Mittel i.H.v. max. 1.000,00 Euro beantragt werden.
Antragstellung
Förderanträge können fortlaufend eingereicht werden.
Bitte reichen Sie Ihren Antrag in elektronischer Form über das Antragsportal ein.
Ein Auswahlgremium entscheidet über die eingegangenen Förderanträge. Die Antragstellenden werden schnellstmöglich über die Entscheidung informiert.
Bewertungskriterien
- Potential der geplanten Zusammenarbeit über den Zeitraum der Maßnahme hinaus
- Realisierbarkeit des geplanten Vorhabens mit sichtbaren Ergebnissen (Workshops, Publikationen, Antragsskizzen)
- Mehrwert für die Kooperation der beiden Universitäten.
Job shadowing
Beim Job Shadowing handelt es sich um ein selbstorganisiertes Aufenthaltsprogramm, das dem Ziel dient, den eigenen Arbeitsbereich an der Rijksuniversiteit Groningen (RUG) kennen zu lernen. Es kann sich dabei z.B. um Besuche in Verwaltungseinheiten, Fakultäten, Bibliothekssystemen oder Rechenzentren handeln.
Sie begleiten den Arbeitsalltag in Ihrem Tätigkeitsfeld an der RUG und sammeln durch diese Hospitation wertvolle Erfahrungen für Ihre Arbeit an der Universität Oldenburg. Durch das Job Shadowing können Sie und Ihre Kolleg:innen an der Partnerhochschule internationale Kontakte knüpfen, andere Arbeitsansätze kennenlernen und die neuen Ideen auch mit dem Team der UOL teilen.
Ermöglicht wird dieses Mobilitätsprogramm durch die Initiative „Ein Programm für Exzellenz“, welches durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung finanziert wird.
Wer kann teilnehmen?
Teilnehmen können alle Mitarbeitenden in Technik und Verwaltung, die ihre internationale Kompetenz ausweiten und sich fachlich und persönlich weiterentwickeln möchten. Bewerbungsberechtigt sind Mitarbeitende, deren Stellenanteil mindestens 50% der regelmäßigen Arbeitszeit beträgt.
Aus diesen Universitätsbereichen kann beispielsweise Hochschulpersonal gefördert werden:
- Allgemeine und technische Verwaltung
- Bibliothek
- Fakultäten
- Finanzen
- Personal
- Öffentlichkeitsarbeit
Vorteile des Job Shadowings
- Aufenthalt auf der Basis eines abgestimmten Programms
- Fachlicher Austausch und neue Perspektiven
- Stärkung der sozialen, ggf. auch der sprachlichen Kompetenzen
- Ausbau und Vertiefung von Netzwerken
- Jede*r Teilnehmer*in erhält ein Teilnahmezertifikat
Dauer und Finanzierung
Die Auslandsaufenthalte dauern in der Regel eine Arbeitswoche, können jedoch auch für kürzere oder längere Zeiträume geplant werden.
Beantragt werden können Mittel für Fahrt- und Aufenthaltskosten. Die Erstattung erfolgt nach der Niedersächsische Reisekostenverordnung (NRKVO). Hochschulpersonal mit Behinderung oder chronischer Erkrankung kann darüber hinaus einen Antrag auf zusätzliche Mittel stellen. Eine parallele Förderung für gleichartige Kosten aus Mitteln anderer EU-Programme ist ausgeschlossen.
Sprachkenntnisse
Gleichwohl unsere niederländischen Kolleg*innen oftmals hervorragend Deutsch sprechen, müssen entsprechende Sprachkenntnisse in Englisch, gerne auch in Niederländisch, vorhanden sein. Im Portal PEOE.IP können Sie sich für das Weiterbildungsprogramm anmelden, das u.a. Englischkurse auf verschiedenen Niveau-Stufen beinhaltet. Niederländischkurse auf unterschiedlichen Niveau-Stufen werden vom Sprachenzentrum Niederländisch // Universität Oldenburg und auch von der VHS Oldenburg angeboten Sprachen – VHS Oldenburg.
Antragstellung
Das Programm wird zurzeit nicht beworben. Eine erneute Ausschreibung erfolgt im Herbst. Eine Bekanntmachung hierzu erfolgt über den staff-Verteiler.
Konferenz- und Forschungsreisen für Studierende
Die Universität finanziert Konferenz- und Forschungsreisen von Studierenden um Ihnen die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen in der Wissenschaft zu sammeln und eigene erste Ergebnisse zu präsentieren. Um Studierenden einen Einblick in akademische Berufe zu geben, Erfahrungen auf (inter)nationaler Ebene zu ermöglichen und frühzeitig Netzwerke aufbauen zu lassen, sollen die zentralen Unterstützungsdienste deutlich ausgebaut werden. Basierend auf dem Erfolg des Programms „forschen@studium” soll ein ähnlicher Service in modifizierter Form fortgesetzt und erweitert werden. Dies umfasst die Möglichkeit, sich für Kurzaufenthalte zu Forschungszwecken oder zur Teilnahme an Fachkursen an anderen Universitäten oder ähnlichem zu bewerben.