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Dr. Stefanie Samida 

Institut für Materielle Kultur 

  • Frau mit beigem Pullover, dunklen Haaren, Brille und rot-gestricktem Pullunder lächelt in die Kamera.

    Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

Stefanie Samida

Kulturwissenschaft des Materiellen 

Dr. Stefanie Samida ist auf die Professur für Kulturwissenschaft des Materiellen am Institut für Materielle Kultur berufen worden. Zuvor hatte sie die Professur bereits verwaltet.

Samida studierte Archäologie mit dem Schwerpunkt Vor- und Frühgeschichte sowie Mittelalterliche Geschichte an den Universitäten Kiel und Tübingen und schloss ihr Studium 2001 ab. Nach ihrer Promotion an der Universität Tübingen im Jahr 2005 war sie bis 2011 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Forschungsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung tätig. Es folgten verschiedene Forschungsaufenthalte und Projektleitungen mit Stationen an der Universität Heidelberg, dem Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Im Jahr 2022 folgte sie dem Ruf nach Oldenburg, um zunächst die Professur für „Kulturgeschichte europäischer Textilien“ zu verwalten. Zwischen April 2025 und Februar 2026 hatte sie außerdem den Lehrstuhl für Museumswissenschaft an der Universität Würzburg inne und ist nun nach Oldenburg zurückgekehrt.

Samidas Forschungsschwerpunkte sind die materielle Kultur, die Alltags- und populäre Kultur, das Kulturerbe und Museen. Dabei beschäftigt sie sich mit alltagskulturellen Phänomenen und betrachtet Alltagsgegenstände wie Gürtel, Plattenspieler, Smartphones oder Museumsobjekte. Ebenso setzt sie sich mit den Praktiken des Verkleidens in Szenen und Subkulturen sowie mit den Zusammenhängen zwischen Materialität und Digitalität auseinander.

(Stand: 03.03.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p83501n13007
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